Es sprießt und knospelt in allen Ecken des Gartens. Sowohl an Stellen, an denen in den Vorjahren bewusst etwas gepflanzt wurde, als auch an neuen Standorten, an denen sich manche Pflanzen scheinbar wohlfühlen und selbst vermehrt haben. Die Natur und der Garten bringen immer wieder Überraschungen mit sich. Bienen und andere Insekten freuen sich genauso über die ersten Blüten wie wir. Das Vogelgezwitscher wird immer lauter. Der Frühling ist da, das neue Gartenjahr beginnt.
Frühling-Collage-Steiermarkgarten

Astern-Steiermarkgarten

Bärlauch-Steiermarkgarten

Erdbeere-Steiermarkgarten

Frauenmantel-Steiermarkgarten

Krokus-Steiermarkgarten

Himbeere-Steiermarkgarten

Hortensienknopsen-Steiermarkgarten

Immergrün-Steiermarkgarten

Kirschknospen-Steiermarkgarten

Krokusse-Steiermarkgarten

Melisse-Steiermarkgarten

Narzisse-Steiermarkgarten

Rosenknospen-Steiermarkgarten

Salbei-Steiermarkgarten

Schnittlauch-Steiermarkgarten

Seifenkraut-Steiermarkgarten

Tulpenknospe-Steiermarkgarten

Weinraute-Steiermarkgarten

Krokus-Steiermarkgarten


Liebe Grüße,

Zum Pinnen:
Frühling-im-Garten-Pin-Steiermarkgarten


Alle Zeichen auf Neuanfang

Es sprießt und knospelt in allen Ecken des Gartens. Sowohl an Stellen, an denen in den Vorjahren bewusst etwas gepflanzt wurde, als auch a...
*Buch-Werbung

Zum Thema Selbstversorgung aus dem Garten habe ich gleich zwei schöne Bücher gefunden, die ich euch heute gerne vorstellen möchte: „Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau“ von Maren Bustorf-Hirsch und „Mein Selbstversorger-Garten“ von Magdalena Kühn.
Buchvorstellungen-Selbstversorgung-aus-dem-Garten-Steiermarkgarten

Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau

Maren Bustorf-Hirsch hat sich den Traum vom „Leben auf dem Lande“ erfüllt und versorgt mit den Erzeugnissen ihres Gartens ihre Familie. In ihrem Buch möchte sie ihre Erfahrungen mit Menschen teilen, deren Sehnsucht nach selbst Angebauten wächst, sowie Anregungen und Tipps geben.
In einer kurzen Einleitung erläutert die Autorin wieso sie mit ihrer Familie aufs Land gezogen ist und erzählt über ihre Schritte in die Selbstversorgung. Anschließend folgt ein umfangreiches Kapitel über die Grundlagen der Selbstversorgung. Der Leser erfährt vieles über Voraussetzungen und Vorteile, die selbstgesäte, -geerntete und –verarbeitete Produkte mit sich bringen, die benötigte Anbaufläche, die Planung des Gartens, wichtige Arbeitsgeräte und Hilfsmittel, wichtige, immer wiederkehrende Gartenarbeiten, Ernteverlängerung und Ertragssteigerung, Samengewinnung, Konservierung u.s.w.
Im nächsten Kapitel werden für jeden Monat die wichtigsten Arbeiten in Garten und Haus sowie Rezeptideen zusammengefasst.
Dann folgt ein Kapitel über Nutzgartenpflanzen: Gemüse und Salate, Gartenkräuter, Wildkräuter, Beeren, Baumobst, Nüsse und Wildfrüchte werden vorgestellt. Der Leser erfährt vieles Wissenswertes über den Anbau und die Pflege, den Pflanzenschutz, passende Mischkulturen, die Ernte und Konservierung sowie Samengewinnung der vorgestellten Pflanzen.
Zu guter Letzt werden Bauanleitungen für ein Kompostsieb, einen Frühbeetkasten und weiteres hilfreiches Selbstgebautes für den Garten und zur Vorratshaltung präsentiert.
Am Ende des Buches findet sich ein Register und nützliche Links sowie eine kleine Zeitschriften-Auswahl.
Buchvorstellung-Selbstversorgung-aus-dem-eigenen-Anbau-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Selbstversorgung-aus-dem-eigenen-Anbau-Steiermarkgarten

Mein Selbstversorger-Garten

Magdalena Kühn lebt mit ihrer Familie in Aidling am Riegsee und ist Hauswirtschaftsmeisterin, Bio-Bäuerin, Gartenbäuerin, Kräuterpädagogin, Kreisvorsitzende für die Gartenbauvereine im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und bietet Seminare und Kurse rund um den Hausgarten an. Mit ihrem Buch möchte sie dem Leser die Tore für die Vielfalt eines Gartens und das Verständnis für ihn öffnen.
Am Anfang des Buches werden Garten-Grundlagen erläutert: Bodenbearbeitung, Düngung, Kompost herstellen, Mulchen, Gründüngung, Samengärtnerei, Mischkultur u.s.w. Anschließend wird der Leser durch die vier Jahreszeiten im Bauengarten geführt. „Bauerngarten“ deshalb, weil sich im Buch nicht nur alles um Gemüse dreht, sondern auch um Obst, Beeren, Kräuter und Blumen. Dabei erfährt der Leser welche Arbeiten wann anfallen, wie die Ernte verarbeitet und konserviert werden kann, er erhält wertvolle Tipps zum Anbau und zur Pflege der verschiedenen Pflanzen, leckere Rezeptideen und einen Einblick in verschiedene Brauchtümer. Die Autorin richtet sich bei allen Tätigkeiten rund um den Garten nach den phänologischen Jahreszeiten, anstatt nach unserem normalen Kalender. Nach der Phänologie, der „Lehre der Erscheinungen“, werden die Pflanzen genau beobachtet und bestimmte Gartenarbeiten entsprechenden ihrem aktuellen Entwicklungsstadium durchgeführt.
Am Ende des Buches ist in einer doppelseitigen Tabelle ein Gemüseplaner aufgelistet, d.h. ein kurzer Hinweis wann welches Gemüse vorgezogen, gesät oder gepflanzt wird, der Reihen- und Pflanzabstand, die Kulturdauer von Aussaat bis zur Ernte und der Erntezeitpunkt. Zum Schluss folgt ein Register.
Buchvorstellung-Mein-Selbstversorger-Garten-Steiermarkgarten


Buchvorstellung-Mein-Selbstversorger-Garten-Steiermarkgarten

Fazit

Beide Bücher sind sehr informativ und enthalten jeweils den Erfahrungsschatz einer passionierten Gärtnerin, die mit den Erzeugnissen aus ihrem Garten ihre Familie ernährt. Mit jedem der beiden Bücher hält man ein sehr umfangreiches Buch in Händen, das sich mit den Aspekten der Selbstversorgung beschäftigt – angefangen von der Gartenplanung und den wichtigsten Gartenarbeiten über die Kultivierung einzelner vorgestellter Pflanzen bis hin zur Konservierung. Beide sind sowohl für Garten-Anfänger geeignet, als auch für Hobby-Gärtner, die schon ein Vorwissen aufweisen und auf der Suche nach neuen Tipps sind. Sie sind übersichtlich gestaltet, schön gegliedert, leicht zu lesen und mit Bildern und Tabellen aufgelockert.
„Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau“ ist das Buch von den beiden, das sich intensiver mit dem Thema Selbstversorgung beschäftigt, während „Mein Selbstversorger-Garten“ durch das Gartenjahr im Bauerngarten führt. Ersteres geht detaillierter auf Gemüse, Kräuter, Beeren und Obst im Selbstversorgergarten ein. Beim zweiten Buch fühlt man sich als Leser, als würde man Bäuerin Leni ein ganzes Jahr in ihrem Bauerngarten begleiten und all ihre Tipps rund um Gartenarbeiten zu erfahren. Sie geht aber auch auf andere Themen, wie z.B. Urban Gardening, Brauchtum und Blumen ein.


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe Random House GmbH* sowie dem Ulmer Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau“
Maren Bustorf-Hirsch
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-8030-3

„Mein Selbstversorger-Garten“
Magdalena Kühn
Ulmer Verlag
ISBN 978-3-8001-0860-2

Liebe Grüße,

Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Mein-Selbstversorger-Garten-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Selbstversorgung-aus-dem-eigenen-Anbau-Pin-Steiermarkgarten

Dieses Jahr ist das Thema „Ernte haltbar machen“ bzw. „Lebensmittel konservieren“ eines der Hauptthemen in unseren Küchen sowie hier am Blog. Wir machen uns schon lange verschiedenste Konservierungsmethoden zu Nutze, aber nun wollen wir die Qualität auf ein neues Level heben. Dazu haben wir für jedes Obst, Gemüse und Kraut die optimalste Methode gesucht. Unser Ziel ist es, die Lebensmittel sehr schonend haltbar zu machen, so dass Geschmack, Optik und Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten bleiben. Außerdem sollen die Endprodukte wahre Gaumenfreuden bereiten.
Konservieren-Haltbar-machen-Steiermarkgarten

Beitragsreihe

Wir haben eine Beitragsreihe vorbereitet, zu der nun monatlich ein ausführlicher Artikel über eine der folgenden Konservierungsmethoden erscheinen wird:
  • Trocknen bzw. Dörren (April)
  • Einlegen in Alkohol, Essig und Öl (Mai)
  • Einfrieren (Juni)
  • Konservierung durch Zucker (Juli)
  • Einkochen bzw. Einwecken (August)
  • Fermentieren bzw. Milchsäuregärung (September)
  • Konservierung durch Salz (Oktober)

In den einzelnen Beiträgen erwarten euch Grundlagenwissen, unsere Erfahrungen und Tipps sowie Rezeptvorschläge.

Wieso überhaupt konservieren?

Frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Molkereiprodukte sind ohne besondere Behandlung nur begrenz haltbar. Durch optimale Lagerung kann der Vorgang des Verderbens verlangsamt werden. Grundsätzlich gilt, dass Lebensmittel umso schneller verderben, je wärmer sie gelagert werden. Wärme begünstigt nämlich das Wachstum von schädlichen Mikroorganismen, die für das Verderben von Lebensmitteln verantwortlich sind. Daher werden viele Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Birnen, Kartoffeln und Wurzelgemüse (Karotten, Pastinaken, Knollensellerie, Petersilienwurzeln) im kühlen, dunklen Keller – falls vorhanden – gelagert. Die Lagerung im Kühlschrank eignet sich besonders für Molkereiprodukte, Fleisch und Fisch, aber auch für viele Gemüse- und einige Obstarten, insbesondere wenn kein alternativer Lagerraum mit passenden Bedingungen zur Verfügung steht. Allerdings sollten nicht alle Obst- und Gemüsesorten im Kühlschrank lagern (dazu zählen Bananen, Zitrusfrüchte, Melonen und Tomaten).
Durch kühle Lagerung kann der Vorgang des Verderbens zwar verlangsamt, aber nicht aufgehalten werden. Die unterschiedlichsten Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Hefen) vermehren sich auf geeigneten Nährmedien sehr schnell und können zum Verderben, Verfaulen oder Schimmeln von Lebensmitteln führen. Sie benötigen zum Beispiel Wasser, Nährstoffe und teilweise Sauerstoff um zu wachsen. Beim Konservieren versucht man ihnen eine oder mehrere dieser Lebensgrundlagen zu entziehen, damit sie sich nicht mehr vermehren können oder sogar absterben. Werden die konservierten Lebensmittel in weiterer Folge unter Luftabschluss aufbewahrt, sind sie sehr lange haltbar (unter Umständen sogar unbegrenzt). Der Luftabschluss verhindert einen Neubefall mit schädlichen Keimen.
Heutzutage können die meisten Lebensmittel im Handel das ganze Jahr über erworben werden. Diese können mit der regionalen Saisonware qualitativ aber meistens nicht mithalten. Erst kürzlich haben wir (ausnahmsweise) importierte Erdbeeren gekauft, nachdem wir wochenlang schon einen Bogen um sie gemacht haben. Sie sahen so lecker, saftig und zum Anbeißen aus. Aber - wie ursprünglich erwartet - waren sie geschmacklos, fad und wässrig.
Außerdem macht es eine besondere Freude, wenn man während dem ganzen Jahr Obst und Gemüse aus der eigenen Ernte bzw. selbst produzierte, nach dem persönlichen Geschmack zusammengestellte Lagerware vernaschen kann. Wir wollen unsere selbstgemachten Tomatensugos, getrockneten Früchte, Fruchtleder, Kräutersalze, Blütenzucker, Himbeeressige, Rosmarinöle, Suppenwürzen, Tees, Liköre, Marmeladen, Chutneys und vieles mehr nicht missen. Vor allem in Winter macht diese Abwechslung Spaß und versorgt uns mit wertvollen Nährstoffen und Vitaminen aus dem Sommer.
Blütenzucker-Steiermarkgarten

Teemischung-Steiermarkgarten

Kräutersalz-Steiermarkgarten

Rosmarinöl-Himbeeressig-Steiermarkgarten

Suppenwürze-Steiermarkgarten

Tomatensugo-Steiermarkgarten

Kräutersirup-Steiermarkgarten

Tipps für alle vorgestellten Konservierungsmethoden

  • Die Rohware muss vollreif, gesund, unbeschädigt und sauber sein. Nur aus qualitativ hochwertigem Ausgangsmaterial können hochwertige konservierte Produkte entstehen. Jedes Gemüse, Obst und Kraut hat seine Saison und schmeckt dann am besten. Beim Einkauf sollte erntefrische Ware aus der Region jener mit langen Transportwegen vorgezogen werden.
  • Sauberkeit und Hygiene bei der Verarbeitung sind extrem wichtig.
  • Besser mehrere kleinere Mengen bzw. Behälter oder Portionen verwenden und offene Gläser schnell verbrauchen.
  • Auf passende Lagerbedingungen achten (i.d.R. dunkel und kühl).
  • Für die Lagerung sollten alle konservierten Lebensmittel mit der Bezeichnung, der Menge und dem Abfülldatum beschriftet werden.
  • Ältere Ware zuerst verbrauchen.
  • Die Lagerware regelmäßig auf luftdichten Abschluss, Schädlinge und Verderb kontrollieren. Faulendes oder Schimmelndes sofort aussortieren.
  • Eventuell hilft eine Vorratsliste für den Überblick über die gesamte Vorratsmenge.

Wir freuen uns, wenn ihr uns beim Befüllen unserer Vorratskammern begleitet.

Liebe Grüße,
Zum Pinnen:
Konservieren-Pin-Steiermarkgarten

Nach einer gewissen Zeit stehen mir die Brote und Brötchen, die ich immer wieder kaufe an und ich möchte neue Sorten ausprobieren. Ich habe mir schon einige Male Rezepte aus dem Internet gesucht und versucht selbst Brot zu backen. Leider war ich mit dem Ergebnis nie 100%-ig zufrieden. Selbstgebackene Brötchen haben bis dato auch nicht das gewünschte Geschmackserlebnis gebracht. Also habe ich folgende drei Bücher gelesen und mehrere Rezepte daraus ausprobiert. Und siehe da… Endlich schmeckt das selbstgebackene Brot und die Brötchen! Die empfehlenswerten Bücher „Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen“ von Gerhard Kellner, „Brot – So schmeckt Heimat“ von Helene Weinold-Leipold und „Brote aus dem Topf“ von Audrey Le Goff möchte ich euch heute vorstellen.
Brot-und-Brötchen-backen-Bücher-im-Vergleich-Steiermarkgarten

Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen

Gerhard Kellner ist Hobbybäcker, schreibt auf seinem Blog über alles rund um Brot, Baguette und Co und hat einige Bücher zu diesen Themen veröffentlicht. Getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ hat er sehr vieles ausprobiert und möchte mit seinen Rezepten Geschmackserlebnisse produzieren, die es bei kaum noch einem Bäcker gibt. Er ist überzeugt, dass gutes Brot „seine Zeit braucht“, daher sind die meisten Rezepte mit einer langen kalten Führung gemacht. Außerdem sollen sie einfach und von jedermann nachbackbar sein.
Nach einer kurzen Vorstellung des Autors erfährt der Leser im Buch Wissenswertes über die Herstellung, Pflege und Verwendung des Anstellguts, die Zeitplanung, Backen mit langer kalter Führung und das richtige Handwerkszeug. Anschließend folgen die Rezepte: Brötchen, Bagel und Croissants sowie Brot, Baguette und Hefekranz. Am Ende des Buchs wird die „Strech & fold“-Technik erläutert, eine Übersicht über das passende Mehl für verschiedene Rezepte gegeben und alle Rezepte und Sachwörter in Registern angeführt.
Zu jedem Rezept werden die benötigten Zubereitungs-, Geh- und Ruhe- sowie Backzeiten angegeben. Es erfolgt eine Auflistung der benötigten Backutensilien wie z.B. Löffelwaage und Küchenmaschine. Die Zutaten werden für jede Teigkomponente (Sauerteig, Quellstück, Hauptteig, …) übersichtlich angeführt. Zusätzlich erfolgt eine Angabe wie viele Brötchen die Menge ergibt. Die Backschritte sind verständlich und leicht lesbar. Man kann also fast nichts falsch machen.
Ich habe unter anderem die Mohn- und Sesambrötchen, Dinkelbrötchen und Roggenbrötchen ausprobiert. Die Anleitungen waren leicht verständlich und gut nach zu backen. Geschmacklich haben mir alle Brötchen sehr gut geschmeckt. Optisch sind sie nicht mit jenen aus dem Buch vergleichbar, aber wahrscheinlich fehlt es mir an Übung und am speziellen Back-Handwerkszeug.
Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Steiermarkgarten

Brötchen-backen-Steiermarkgarten

Brot, So schmeckt Heimat

Helene Weinold-Leopold hat sieben Jahre das Ressort Food & Services einer bekannten Frauenzeitschrift geleitet, bevor sie sich als Autorin, Redakteurin und Übersetzerin selbstständig gemacht hat. Sie lebt Nähe Augsburg auf dem Land, wo sie sich zwei ihrer Lieblingsthemen widmet: Holzofenbrote und Brauchtumsgebäck.
Auf den ersten Seiten des Buches findet der Leser je eine Anleitung zum Backen mit Hefe und Sauerteig ansetzen sowie eine kleine Getreidekunde. Dann folgen die besten Rezepte aus der Küche der Autorin. Dazu zählen vorwiegend Brote, aber auch Brötchen. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet (1 Seite Text, 1 Seite Foto). Nach einer kurzen Vorstellung des Brots werden die Zutaten und eine Schritt für Schritt Anleitung aufgelistet. Zwischen den Rezepten werden für Brote aus Hefeteig, Brote aus Sauerteig, das Heidebrot und Laugenbrezeln Schritt für Schritt Anleitungen mit Bildern angeführt. Am Ende des Buches findet sich ein Register mit allen Rezepten.
Das erste Rezept aus diesem Buch, das ich nachgebacken habe, hat uns leider nicht gemundet (Zwiebelbrötchen). Allgemein ist mir aufgefallen, dass die Brote mit mehr Hefeanteil und kürzeren Gehzeiten gemacht werden als vergleichsweise im oben vorgestellten Buch „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“. Uns schmecken Backwaren mit hohem Hefeanteil eher nicht so gut, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Das zweite Rezept war dafür ein absoluter Hit (Leinsamenbrot)! Ich kann nachvollziehen, dass dieses Brot seit Jahren das Lieblingsbrot des Mannes der Autorin ist. Es schmeckt wirklich sehr lecker. Allerdings habe ich nur die halbe Menge der Zutaten verwendet und das Brot hat meinen Backofen ausgefüllt.
Buchvorstellung-Brot-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brot-Steiermarkgarten

Brot-backen-Leinsamenbrot-Steiermarkgarten

Brote aus dem Topf

Audrey Le Goff gibt Kochkurse in ihrer Heimatregion in Rouen, ist Autorin von mehreren Kochbüchern und betreibt einen Blog, auf dem sie ihre Leidenschaft für das Kochen auslebt.
Im Buch geht es nach einer Seite Einführung gleich direkt los mit den Rezepten. Zu jedem Rezept werden die Menge des Endproduktes, die Zubereitungs-, Back- und Ruhezeit, der Schwierigkeitsgrad und die Preisklasse angegeben. Die Zutaten werden tabellarisch aufgelistet und die Anleitung erfolgt Schritt für Schritt. Der Leser findet klassische Brotrezepte, kreative Brotrezepte, Brötchenrezepte und süße Brot- und Brötchenrezepte.
Ich habe das Knoblauchbrot mit Kräutern ausprobiert und es hat mir gut geschmeckt. Ich habe dazu eine Auflaufform verwendet und es hat genau nach Anleitung funktioniert. Das Backen im Topf soll laut Autorin folgende Vorteile bringen: man erspart sich eine Brotbackmaschine, die erleichterte Teiggare durch das Vorwärmen des Topfes und ein besonders gleichmäßiges Backergebnis mit einer knusprigen goldenen Kruste und einer lockeren Krume. Bei mir hat es geklappt.
Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Steiermarkgarten

Knoblauch-Kräuter-Brot-backen-Steiermarkgarten

Fazit

Alle drei Backbücher bieten leckere Rezepte, die leicht nach zu backen sind. In „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“ lernt der Leser zusätzlich am meisten Theorie zum Brot und Brötchen backen, während in „Brot“ vorwiegend klassische Rezepte vorgestellt werden und in „Brote aus dem Topf“ sowohl klassische als auch ausgefallenere Rezepte mit einer innovativen Methode gebacken werden. Meiner Meinung nach lohnt es sich jedenfalls ein solches Buch zu kaufen, wenn man selbst Brot und Brötchen backen will.


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe Random HouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Brötchen, Baguette & Weizenbrote
nach traditionellen Rezepturen“
Gerhard Kellner
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-572-08159-2


„Brot
So schmeckt Heimat“
Helene Weinold-Leipold
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-3466-5


„Brote aus dem Topf“
Audrey Le Goff
Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09640-7



Liebe Grüße,

Zum Pinnen: 
Buchvorstellung-Brot-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Pin-Steiermarkgarten