Tulpen und Narzissen zählen zu unseren Lieblingsblumen im Frühling. Obwohl von beiden verschiedenste Sorten in unseren Gärten wachsen, können wir nie der Versuchung widerstehen schon vor deren Blüte frische Blumen beim Einkaufen mitzunehmen. So ein Frühlingsstrauß gehört einfach auf den Essens- oder Wohnzimmertisch, oder was meint ihr?!
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Die Bilder wandern zum heutigen Friday-Flowerday bei Holunderblütchen, Riitta´s Floral Bliss und Nick´s Friday Flowerday.


Schönes Wochenende und liebe Grüße,
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Frühlingsgrüße

Tulpen und Narzissen zählen zu unseren Lieblingsblumen im Frühling. Obwohl von beiden verschiedenste Sorten in unseren Gärten wachsen, könn...
Dieses Jahr möchte ich mich intensiv mit dem Thema „Ernte konservieren“ beschäftigen. Dazu lese ich gerade viele Bücher und hilfreiche Beiträge aus dem Netz, probiere vieles aus und werde euch natürlich im Detail davon berichten. Unter anderem ist mir das Buch „Lust auf Frische!“ von Marie Cochard ins Auge gesprungen. Darin geht es insbesondere um die richtige Lagerung von Lebensmitteln, aber auch um geeignete Konservierungsmethoden.
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Die Autorin

Marie Cochard schwört auf einen nachhaltigen, gesunden Lebensstil und teilt in ihren Büchern ihr Wissen aus zehn Jahren Journalismus für ökologische Themen. In dem Buch „Lust auf Frische!“ berichtet die Französin über ihre Erfahrungen vom Selbstexperiment „Leben ohne Kühlschrank“.

Aufbau des Buches

Nach einigen interessanten Fakten über Kühlschränke und Lebensmittelverschwendung, einer kurzen Darstellung wie und mit welchen Utensilien Lebensmittel in der guten alten Speisekammer aufbewahrt wurden sowie Tipps zur Sauberkeit und zum Einfrieren, werden verschiedenste Möglichkeiten der Lagerung von Lebensmitteln außerhalb des Kühlschranks vorgestellt. Angefangen von den optimalen Temperaturen und Lichtverhältnissen über die passenden Aufbewahrungsutensilien bis hin zur Konservierung mit Hilfe von Trocknen und Dörren, Fermentation, Einkochen und vielem mehr. Jedem Thema widmet die Autorin eine Doppelseite (1 Seite Text, 1 Seite Bild). Sie fasst die wichtigsten Informationen und Anleitungen mit ihrer cleveren, aufgeweckten Schreibweise knapp zusammen.
Mir hat zum Beispiel der Tipp sehr gut gefallen, dass man einen Radieschen-Bund mit den Blättern nach unten in ein Glas kaltes Wasser stellen kann, um die Haltbarkeit zu verlängern. Bei täglichem Wechsel des Wassers bleiben die Radieschen tatsächlich mindestens eine Woche lang so knackig wie direkt nach der Ernte.
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Fazit

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch „Lust auf Frische!“ auf pfiffige Art und Weise wie verschiedenste Lebensmittel außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden können. Das Buch ist interessant zu lesen und regt dazu an sich Gedanken über unsere Konsumgewohnheiten und die korrekte Lagerung von Speisen zu machen. 1876 wurde der Kühlschrank erfunden und heute ist für den Normalverbraucher ein Leben ohne ihn unvorstellbar. Auch wenn ich persönlich unseren Kühlschrank behalten werde, habe ich doch einiges Wissenswertes gelernt und werde manche Lebensmittel in Zukunft anders lagern.


Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouse GmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Lust auf Frische!
Lecker, knackig, nachhaltig -
Tipps für die smarte Küche (fast) ohne Kühlung“
Marie Cochard
Heyne Verlag
ISBN 978-3-453-60494-0


Liebe Grüße,

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Buchvorstellung: Lust auf Frische!

Dieses Jahr möchte ich mich intensiv mit dem Thema „Ernte konservieren“ beschäftigen. Dazu lese ich gerade viele Bücher und hilfreiche Beitr...
Im heutigen Beitrag stellen wir euch weitere 2 Kräuter vor, die unserer Meinung nach in keinem Küchengarten fehlen dürfen. Ebenso wie die bereits vorgestellten Kräuter können sie sowohl im Garten als auch im Topf auf dem Balkon oder auf der Fensterbank kultiviert werden. Außerdem sind sie so pflegeleicht, dass sie wirklich jeder anbauen kann, auch absolute Gartenanfänger. Wir geben euch hilfreiche Anbau-Tipps und erzählen euch alles, was ihr über diese Gewürzkräuter wissen müsst.


Folgende Kräuter haben wir im 1. Teil der Beitragsreihe vorgestellt:
  • Basilikum
  • Liebstöckel / Liebstock / Maggikraut
  • Minze
Folgende waren im 2. Teil der Beitragsreihe dran:
  • Oregano
  • Petersilie
  • Rosmarin
Heute geht es um
  • Schnittlauch
  • Thymian

Schnittlauch

Dieses Kraut ist vermutlich das wichtigste und bekannteste Gewürzkraut in der deutschen Küche. Es ist der Klassiker auf dem Butterbrot, passt zu Aufstrichen, Suppen, Salaten, Eiergerichten und und und.
Schnittlauch-Steiermarkgarten

Schnittlauch (lat. Allium schoenoprasum) zählt zur Familie der Amaryllisgewächse (Unterfamilie Lauchgewächse) und ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze. Sie fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in einer lockeren, kompostreichen Erde wohl. Wir verwenden ein Gemisch aus Gartenerde und Kompost. Im Topf ist Qualitätsblumenerde passend. Schnittlauch benötigt konstante Feuchtigkeit, Staunässe sollte vermieden werden. Im Beet muss in der Regel nur beim Anwachsen und bei andauernder Hitze gegossen werden, wobei im Topf auf regelmäßige Wassergaben zu achten ist. Das überwinterte Kraut freut sich jeden Frühling über eine Gabe Kompost oder sonstigen organischen Dünger. Im Topf sollte ab dem Frühling alle 2-3 Wochen eine Düngung erfolgen. Gibt man Schnittlauch genügend Platz und Luft, wird er sich zu einer kräftigen Pflanze entwickeln. Ebenso wie alle anderen Jungpflanzen aus dem Handel sollte auch er sofort nach dem Kauf in größere Töpfe  bzw. direkt ins Beet umgepflanzt werden. Er ist robust und kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Diese treten meist durch Pflegefehler auf (z.B. Staunässe).
Schnittlauch kann auf der Fensterbank ganzjährig gezogen werden. Für die Anzucht eignen sich sowohl Anzucht-/Kräutererde als auch Gartenerde oder Blumenerde. Die Dunkelkeimer müssen etwa einen Finger breit mit Erde bedeckt werden, damit sie keimen. Als optimale Keimtemperaturen für die Kaltkeimer gelten 1-10°C. An einem hellen Ort und bei konstant feuchter Erde zeigen sich nach 7-14 Tagen die Keimlinge. Sobald die Triebe 5-10 cm groß sind, werden jeweils 20 Triebe in einen 20-25 cm Topf bzw. direkt im Beet mit 20 cm Abstand zwischen den Büscheln gesetzt. Ab März können die Samen direkt ins Freilandbeet gesät werden (zugedeckt mit einem Gartenvlies kann die Keimung beschleunigt werden).
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Geerntet werden kann bei Bedarf. Dabei wird das Kraut knapp über dem Boden geschnitten, möglichst von außen nach innen (frische Triebe entwickeln sich aus der Mitte). Durch regelmäßiges Abernten kann man welken Blättern vorbeugen und die Pflanze wächst buschiger nach. Blütenstände sollten ausgebrochen werden, wenn man den aromatischen Geschmack des Krauts erhalten will. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Juni bis Juli. Als Abwechslung zum Kraut können aber auch die Blüten in der Küche verwendet werden.
Die Vermehrung erfolgt über Samen oder Teilung. Alle 3 Jahre im Frühling (April) sollten die Pflanzen ohnehin geteilt werden.
Schnittlauch kann durch Einfrieren hervorragend konserviert werden. Dazu wird das frisch geerntete Kraut klein geschnitten und dann je nach Belieben in einem Behälter oder mit Wasser bzw. Öl in Eiswürfelbehältern portionsweise eingefroren. Das konservierte Kraut ist mindestens 1 Jahr haltbar.
Vor der Überwinterung im Freien sollte Schnittlauch Ende Oktober knapp über dem Boden geschnitten werden.

Thymian

Dieses mediterrane Kraut schmeckt sowohl frisch als auch getrocknet als Gewürz für Gulasch, Braten, Fisch, Suppen, Soßen, Ratatouille, Kräuterbutter und viele weitere Gerichte. Außerdem ist es ein vielseitiges Heilkraut. Einen sehr ausführlichen Beitrag darüber haben wir in diesem Beitrag veröffentlicht.
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Wir hoffen, dass euch unsere Beitragsreihe „8 Kräuter für jeden Küchengarten“ gefallen hat und wünschen euch viel Spaß und Erfolg beim Kräuteranbau und –genuss.

Liebe Grüße,

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Heute geht es weiter mit der Beitragsreihe „8 Kräuter für jeden Küchengarten“, in der ihr Wissenswertes und Anbau-Tipps für ausgewählte Küchenkräuter erfährt. Alle 8 Gewürzkräuter eignen sich sowohl zur Kultivierung im Garten als auch im Topf, sie sind pflegeleicht und bringen unverzichtbare Aromen in die Küche.
Gestern wurden im 1. Teil der Beitragsreihe folgende 3 Kräuter vorgestellt:
  • Basilikum
  • Liebstöckel / Liebstock / Maggikraut
  • Minze
Heute dreht sich alles um
  • Oregano
  • Petersilie
  • Rosmarin
Morgen folgen
  • Schnittlauch
  • Thymian

Oregano

Oregano ist aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Wir schätzen es besonders in Kombination mit Tomaten (v.a. auf der Pizza), mit Hackfleisch (z.B. Lasagne, Moussaka) und bei Ofenkartoffeln (hier ist Oregano eine leckere Alternative zu Rosmarin). Oregano-Blätter werden sowohl als Gewürz, als auch in der Heilkunde verwendet.
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Oregano (lat. Origanum vulgare), auch Dost oder Wilder Majoran genannt, zählt zur Familie der Lippenblütler und ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze. Sie ist eine typische mediterrane Pflanze und fühlt sich daher an einem sonnigen, warmen Standort in einer sandigen, wenig humosen und wasserdurchlässigen Erde wohl. Wir verwenden Kräutererde oder Gartenerde, die wir mit Sand und Kies im Verhältnis 1:1:1 mischen. Oregano im Beet muss nur beim Anwachsen gegossen werden. Im Topf benötigt er regelmäßige Wassergaben. Staunässe ist zu vermeiden. Eine Kiesschicht um die Pflanze sorgt für die ideale Wärmespeicherung. Eine Mulchschicht darf keinesfalls aufgebracht werden, weil dadurch zu viel Feuchtigkeit gespeichert werden würde und leicht Schimmel auftreten könnte. Das Kraut benötigt keinen oder nur wenig Dünger (eventuell einmal jährlich im April Kompost oder organischer Gemüsedünger). Regelmäßiges Schneiden und Abernten fördert das Triebwachstum. Das Kraut ist sehr robust und kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Diese treten in der Regel nur durch Pflegefehler auf (zu feuchte Erde).
Oregano-Steiermarkgarten

Oregano kann man in warmen Wohnräumen oder Wintergärten ab Februar vorkultivieren. Man legt die Samen in einen Topf mit Anzucht- oder Blumenerde. Die Lichtkeimer werden nicht oder nur ganz leicht mit Erde bedeckt und an einem warmen, hellen Ort mit Hilfe eines Wasserzerstäubers gleichmäßig feucht gehalten. Die Keimzeit beträgt bei einer Keimtemperatur von 20°C ca. 4-7 Tage und kann durch eine Abdeckung mit Folie beschleunigt werden (erzeugt Treibhauseffekt). Sobald die Pflänzchen eine Höhe von 5-10 cm erreicht haben, werden sie pikiert, vereinzelt und an die Mittagshitze gewöhnt.
Die Jungpflanzen können nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden. Dabei sollte ein Pflanz- und Reihenabstand von mindestens 30-35 cm eingehalten werden.
Wie die meisten Kräuter entfaltet auch Oregano das intensivste Aroma kurz vor der Blüte. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Juli bis September. Grundsätzlich kann aber jederzeit bei Bedarf geerntet werden.
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Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder Stecklinge. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr in diesem Beitrag.
Oregano ist eines der wenigen Kräuter, das getrocknet intensiver schmeckt als in frischem Zustand. Zum Trocknen werden frische Stiele entweder zusammengebunden und Kopfüber aufgehängt oder schön locker z.B. auf einem Backblech mit Backpapier ausgebreitet. Als Trockenraum eignet sich ein luftiger, warmer Ort. Idealerweise erfolgt die Ernte hierfür an einem regenfreien, trockenen Tag, damit der Trockenprozess nicht zu lange dauert und keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. In luftdichten Dosen oder Gläsern an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt, kann man das konservierte Kraut mindestens 1 Jahr verwenden.

Petersilie

Dieses Kraut ist neben Schnittlauch eines der wichtigsten Gewürze in der deutschen Küche. Es wertet zum Beispiel Suppen, Saucen, Kartoffel-, Fisch und Eiergerichte auf. Man sollte Petersilie nicht mitkochen, sondern erst am Schluss über das fertige Gericht streuen bzw. einrühren, weil sie beim Kochen an Aroma verliert. Petersilie-Blätter werden sowohl als Gewürz, als auch in der Heilkunde verwendet.
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Petersilie (lat. Petroselinum crispum), auch Peterle genannt, zählt zur Familie der Doldenblütler und ist eine grundsätzlich zweijährige, bedingt winterharte Pflanze. Sie ist das pflegeintensivste Kraut unserer 8 vorgestellten Küchenkräuter. Sie fühlt sich an einem halbschattigen Standort in einer lockeren, kompostreichen Erde wohl. Wir verwenden ein Gemisch aus Gartenerde und Komposterde im Beet. Für die Kultivierung im Topf ist Qualitätsblumenerde geeignet. Sie benötigt konstante Feuchtigkeit, Staunässe sollte vermieden werden. Petersilie im Topf kann hier und da gedüngt werden. Sie ist selbstunverträglich, daher sollte sie erst nach 3-4 Jahren wieder an denselben Platz gepflanzt werden wie Mitglieder der Familie der Doldenblütler (z.B. Karotten, Dill, Fenchel). Sie ist ein wahrer Leckerbissen für Schnecken. Aus diesem Grund sollte im Freien ein entsprechender Schneckenschutz vorgenommen werden. Außerdem ist sie anfällig für Mehltau und Wurzelfäule. Diesen Krankheiten kann man mit dem passenden Standort und den richtigen Pflegemaßnahmen entgegenwirken.
Petersilie ist relativ schwer zu züchten und zählt zu den „Zicken“ unter den Kräutern. Nur wenn sie mit den Anzuchtbedingungen voll und ganz zufrieden ist, wird sie zu einer kräftigen Jungpflanze heranwachsen. Grundsätzlich kann man sie ganzjährig auf der Fensterbank ziehen. Der ideale Zeitpunkt ist jedoch ab Anfang März im Frühbeet bzw. auf der Fensterbank oder ab Ende April bzw. im Sommer (Juli, August) direkt im Freilandbeet. Je wärmer der Boden, desto besser. Nach dem Aussäen heißt es zunächst einmal Warten. Die Petersilie lässt sich nämlich gerne Zeit beim Keimen und so muss man schon einmal einen Monat Geduld aufbringen bis sich der erste Keimling blicken lässt. Während dieser Zeit muss die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden, damit die Samen nie austrocknen.
Alternativ kann man sich eine Jungpflanze kaufen und diese ab Ende April ins Freie setzen oder stellen. Vorgezogene Jungpflanzen sollten vor dem Umzug ins Freie unbedingt abgehärtet werden, damit sie keinen Temperaturschock erleiden. Dazu tagsüber einfach immer länger ins Freie stellen und langsam an die Temperaturen, die Sonne und den Wind gewöhnen.
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Geerntet werden kann jederzeit bei Bedarf. Man sollte immer nur die äußeren Blätter ernten und die inneren Herzblätter stehen lassen, weil die Pflanze daraus immer wieder neu austreibt. Am besten knapp über dem Boden abschneiden, damit sie buschig nachwächst.
Die Vermehrung erfolgt durch Samen, was sich – wie oben beschrieben – oft als Geduldsprobe erweist.
Petersilie schmeckt ganz frisch am intensivsten. Aber auch beim Einfrieren bleibt das Aroma sehr gut erhalten. Dazu werden die Blätter zunächst klein geschnitten und dann je nach Belieben in einem Behälter oder mit Wasser bzw. Öl in Eiswürfelbehältern portionsweise eingefroren. Trocknen ist ebenfalls möglich. Man kann die frisch geernteten Stiele zu Bündeln zusammenbinden und Kopfüber an einem luftigen, trockenen, warmen Ort aufhängen. Oder man zupft die einzelnen Blätter von den Stielen und breitet sie schön locker z.B. auf einem Backblech mit Backpapier aus. Idealerweise erfolgt die Ernte hierfür an einem regenfreien, trockenen Tag, damit der Trockenprozess nicht zu lange dauert und keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Bei beiden Methoden ist das konservierte Kraut mindestens 1 Jahr haltbar.

Rosmarin

Dieses Kraut zählt zu den Klassikern in der mediterranen Küche. Wie wäre es mit Rosmarin-Kartoffeln, Zitronen-Rosmarin-Huhn mit Couscous oder Rosmarin-Balsamico-Schweinfeilet? Wenn euch schon das Wasser im Mund zusammenrinnt, solltet ihr schnell zu diesem ausführlichen Beitrag über Rosmarin springen, den wir letztes Jahr veröffentlicht haben.
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Morgen geht es weiter mit dem letzten Teil der Beitragsreihe und folgende Kräuter werden im Detail vorgestellt:
  • Schnittlauch
  • Thymian


Liebe Grüße, 

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Überlegt ihr welche Kräuter ihr dieses Jahr kultivieren möchtet? Wir haben eine Liste aus 8 Kräutern zusammengestellt, die unserer Meinung nach in keiner Küche fehlen dürfen. Sie können sowohl im Garten als auch im Topf, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank angebaut werden, sind unkompliziert in der Pflege und bereichern jedes Gericht mit ihrer aromatischen Würze. Wir haben Wissenswertes über diese Gewürzkräuter zusammengefasst und geben Tipps, mit denen ein erfolgreicher Anbau gelingt.
8-Kräuter-für-den-Küchengarten-Steiermarkgarten

Nachdem der Beitrag länger geworden ist als gedacht, haben wir ihn in 3 Teile geteilt, in denen jeweils 2-3 Kräuter im Detail vorgestellt werden. Heute starten wir mit
  • Basilikum
  • Liebstöckel / Liebstock / Maggikraut
  • Minze
Morgen geht es weiter mit
  • Oregano
  • Petersilie
  • Rosmarin
Am Sonntag folgen
  • Schnittlauch
  • Thymian

Basilikum

Dieses Kraut ist ein absolutes Muss in der mediterranen Küche. Wir verwenden es am liebsten ganz frisch für einen Salat Caprese, Bruschetta und diverse Nudelgerichte. Aber auch zu Pesto verarbeitet schmeckt es sehr lecker. Basilikum-Blätter werden sowohl als Gewürz, als auch in der Heilkunde verwendet.
Basilikum-im-Topf-Steiermarkgarten

Basilikum (lat. Ocimum basilicum), auch Basilienkraut, Deutscher Pfeffer oder Königskraut genannt, zählt zur Familie der Lippenblütler und ist eine grundsätzlich einjährige, nicht winterharte Pflanze. Sie fühlt sich an einem sonnigen, warmen Standort in einer lockeren, kompostreichen Erde wohl. Wir verwenden Qualitätsblumenerde. Basilikum benötigt konstante Feuchtigkeit, d.h. im Sommer muss bei Bedarf sogar öfters am Tag gegossen werden. Außerdem freut es sich über eine regelmäßige Düngung und wächst buschiger nach, wenn es laufend geerntet wird. Die Pflanzen sollten maximal einmal in drei Jahren an der gleichen Stelle angebaut werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Der größte Feind von Basilikum sind Schnecken, daher sollte im Freien ein entsprechender Schneckenschutz erfolgen.
Das Kraut kann grundsätzlich ganzjährig in warmen Wohnräumen oder Wintergärten aus Samen gezogen werden. Die Qualität und das intensive Aroma können aufgrund des mangelnden Lichtes in der kalten Jahreszeit jedoch nicht mit jener vom Sommer mithalten. Der ideale Zeitpunkt für die Anzucht von Jungpflanzen für den Sommer ist ab März, wenn die Tage immer länger werden. Mit Hilfe von speziellen Pflanzenlampen auch früher. Man legt die Samen in einen Topf mit Anzuchterde. Die Lichtkeimer werden nicht mit Erde bedeckt und an einem warmen, hellen Ort mit Hilfe eines Wasserzerstäubers gleichmäßig feucht gehalten. Bei passenden Bedingungen (über 20°C, Abdeckung mit Folie für Treibhauseffekt) keimen die Samen schon nach ein paar Tagen. Sobald die Triebe eine Größe von 5-10 cm erreicht haben, werden jeweils 5-6 Triebe pikiert und in einen 25-30 cm Topf umgesetzt. Lange Wurzeln können gekürzt werden (regt Wurzelwachstum an) und die Triebe werden etwas tiefer eingesetzt als zuvor.
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Basilikum liebt es sehr warm und verträgt überhaupt keinen Frost. Erst nach den Eisheiligen können die Pflanzen ins Freie gestellt oder gesetzt werden. In einem Freilandbeet sollte ein Reihenabstand von 25 cm eingehalten werden.
Der höchste Aromagehalt besteht direkt vor der Blüte, daher ist dieser Zeitpunkt die ideale Erntezeit. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Juni bis September. Triebe mit Blütenansätzen sollten rechtzeitig geschnitten werden, weil das Aroma beim blühenden Kraut extrem abnimmt bzw. manche Sorten dann überhaupt nicht mehr genießbar sind. Grundsätzlich kann aber jederzeit bei Bedarf geerntet werden. Dabei schneidet man jeweils die Spitzen und belässt 2-3 Blattpaare bestehen, die auch später nicht geerntet werden. Dadurch werden die Pflanzen kräftiger und treiben neue Seitentriebe aus, die Blütenbildung wird verhindert und die Pflanze wird buschiger.
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Die Pflanze kann sehr einfach über Stecklinge vermehrt werden. Einen eigenen Beitrag zu dieser Methode findet ihr hier. Alternativ kann man auch Samen einer Pflanze sammeln, indem man sie blühen lässt. Die Samen sollten gut ausgereift sein, daher wartet man bis die Blüten verwelkt, vollständig getrocknet und die Samenkapseln braun sind. Dann haben sie ihre wertvollen Inhaltsstoffe vollständig in den Samen gespeichert.
Bei den geeigneten Konservierungsmethoden scheiden sich die Geister. Nur in einem sind sich alle einig: Ganz frisch gepflückt schmeckt Basilikum am besten und aromatischsten. Trocknen ist möglich, aber unserer Meinung nach verliert das Kraut dabei sehr an Aroma. Einfrieren klein geschnittener Blätter funktioniert ebenfalls, aber auch hier bleibt das besondere Aroma nicht so gut erhalten. Bei beiden Methoden ist das konservierte Kraut mindestens 1 Jahr haltbar.
Das Kraut ist grundsätzlich einjährig. Man kann es aber ab September, wenn die Temperaturen ca. unter 12°C fallen, ins Haus holen und auf der Fensterbank weiterpflegen. Auch hier ist auf eine gleichmäßige Wasserversorgung zu achten.


Liebstöckel / Liebstock / Maggikraut

Liebstöckel hat den Spitznamen „Maggikraut“ aufgrund seiner intensiven Würze mehr als verdient. Es ist DAS Kraut zum Würzen von Suppen. Geringe Mengen sind ausreichend, weil es seine Wirkung erst beim Kochen entfaltet. Die Blätter finden Anwendung als Gewürz, Wurzel und Samen verwendet man in der Heilkunde.
Liebstöckel-Steiermarkgarten

Liebstöckel (lat. Levisticum officinale) zählt zur Familie der Doldenblütler und ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze. Sie fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in einer tiefgründigen, humosen Erde wohl. Wir verwenden ein Gemisch aus Gartenerde und Komposterde im Beet. Für die Kultivierung im Topf ist Qualitätsblumenerde geeignet. Mehrjähriger Liebstöckel kann bis zu 2 m hoch werden und wächst sehr buschig, daher braucht er viel Platz (mindestens 50 cm Pflanzenabstand). Das Kraut ist selbst-unverträglich und sollte aus diesem Grund maximal einmal in vier Jahren am selben Standort angebaut werden. Es benötigt konstante Feuchtigkeit, die in einem Beet mit Hilfe von Mulchen in der Regel ausreichend erhalten bleibt. Beim Anwachsen und an heißen Sommertagen sollte zusätzlich gegossen werden, ebenso im Topf. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Zu Austriebbeginn im März/April freut sich überwinterter Liebstöckel über eine ordentliche Gabe gut verrotteten Kompost oder sonstigen organischen Dünger. Er ist sehr anfällig für Blattläuse, die sich gerne an den frischen Triebspitzen oder Blüten ansiedeln. Solange es nicht so viele sind und die Pflanze trotzdem uneingeschränkt wächst, kann man darüber hinwegsehen. Sobald die Pflanze aber beginnt zu leiden, kann Seifenlauge Abhilfe schaffen (1 Esslöffel Schmierseife und 1 Liter Wasser in einen Zerstäuber füllen und damit die Läuse besprühen, einige Male wiederholen).
Die Aussaat von Liebstöckel erfolgt klassischer Weise im Spätherbst oder im Frühjahr ab April direkt im Freilandbeet. Ca. 15°C ist die ideale Keimtemperatur. Durch Anzucht auf der Fensterbank ab März kann man sich einen Saisonvorsprung verschaffen.
Die Erntezeit erstreckt sich von April bis September, wobei die jungen und zarten Blätter im Frühling am besten schmecken. Sie enthalten weniger Bitterstoffe als im Hochsommer. Außerdem hat das Kraut vor der Blüte den höchsten Aromagehalt. Durch Abschneiden der Triebe knapp oberhalb der Erdoberfläche wird der Neuaustrieb gefördert. Allerdings sollte man der mehrjährigen Pflanze ab etwa Juli etwas Ruhe gönnen und keine frischen Triebe mehr ernten. Dadurch gibt man ihr die Möglichkeit der normalen Entwicklung und Einlagerung von Nährstoffen in das überlebensnotwendige Rhizom.
Liebstöckel-Maggikraut-Steiermarkgarten

Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder Teilung. Idealer Zeitpunkt für die Teilung ist der Frühling vor dem ersten Austrieb der Pflanze oder der Spätherbst vor dem ersten Frost. Man gräbt das Kraut aus, teilt die Wurzel etwa in der Mitte mit einem Spaten und pflanzt die einzelnen Teile wie gewohnt ein.
Liebstöckel ist winterhart. Im Winter sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab und im unterirdischen Rhizom werden Nährstoffe für den Neuaustrieb im folgenden Frühling eingelagert.
Als Konservierungsmethoden eignen sich sowohl Einfrieren als auch Trocknen. Zum Einfrieren werden die Blätter zunächst klein geschnitten und je nach Belieben in einem Behälter oder mit Wasser bzw. Öl in Eiswürfelbehältern portionsweise eingefroren. Das Trocknen funktioniert am besten indem man die frisch geernteten Stiele zu Bündeln zusammengebunden und Kopfüber an einem luftigen, trockenen, warmen Ort aufhängt. Idealerweise erfolgt die Ernte hierfür an einem regenfreien, trockenen Tag, damit der Trockenprozess nicht zu lange dauert und keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Bei beiden Methoden ist das konservierte Kraut mindestens 1 Jahr haltbar.

Minze

Dieses Kraut darf in keinem Küchengarten fehlen, weil es im Sommer diverse Getränke und Gerichte – insbesondere Nachspeisen – aufpeppt. Es gibt eine große Auswahl an Sorten mit verschiedensten Geschmacksrichtungen.
Minze zählt zu den pflegeleichtesten Kräutern überhaupt und passt eigentlich in die Kategorie „Unkräuter“, weil sie sogar wächst und immer wieder neu austreibt, wenn man sie komplett vernachlässigt.
Zu dieser Pflanze haben wir hier bereits einen sehr ausführlichen Beitrag veröffentlicht.
Minze-Steiermarkgarten

Nicht verpassen, morgen geht es weiter mit
  • Oregano
  • Petersilie
  • Rosmarin

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Verlinkt bei: Gartenglück

*Buch-Werbung

An diesem Wochenende stellt der Gartenheldinnen-Buchklub, das sind Kathrin von Topfgartenwelt, Dani von Garteninspektor und ich, seine Lieblings-Gartenbücher vor. Jeden Tag erscheint ein eigener Beitrag über das jeweilige Lieblingsbuch.
Ich starte heute mit dem Buch „Ein Garten ist niemals fertig“ von Manfred Lucenz & Klaus Bender, welches meiner Meinung nach in keiner Gartenbücher-Sammlung fehlen darf. Schon den Titel finde ich klasse! Wie schön, dass sich ein Garten entwickelt, den Gärtner immer wieder aufs Neue überrascht und ihn auf neue Ideen bringt, die umgesetzt werden wollen.
Buchvorstellung-Ein-Garten-ist-niemals-fertig-Steiermarkgarten

Die Autoren

Manfred Lucenz und Klaus Bender sind Hobby-Gärtner, die ihrer Leidenschaft seit mehr als 25 Jahren in einem 4000 qm großen Garten am Niederrhein nachgehen. Sie haben mehrere erfolgreiche Gartenbücher geschrieben und sind durch zahlreiche TV-Auftritte sowie durch Portraits in diversen (Garten-)Zeitschriften einem breiten Publikum bekannt.
Buchvorstellung-Ein-Garten-ist-niemals-fertig-Steiermarkgarten

Aufbau des Buches

Das Buch enthält den ganzen Erfahrungsschatz zweier Gärtnerleben. Pflanzen und Bäume werden vorgestellt, Tipps und Pflanzvorschläge gegeben, Erfolge und Enttäuschungen erläutert. Es ist in folgende Kapitel gegliedert:
  • Wie unser Garten entstand
  • Das Grundgerüst des Gartens: Bäume, Sträucher und Hecken
  • Narzissen, Tulpen & Co. – Erfahrungen mit Zwiebelblumen
  • Unser Rosengarten: Im Reich der Königin der Blumen
  • Vielfalt und Lebendigkeit der Stauden
  • Luxus aus dem Gemüsegarten
  • Abenteuer Gartenteich
  • Materialien – Der Winter bringt es an den Tag
  • Krankheiten – Der Garten als Seismograph für die Umwelt
  • Der Boden – Grundlage alles Wachstums

Wer starre Pflanzanleitungen sucht, wird mit diesem Buch enttäuscht werden. Es wird vielmehr verdeutlicht, dass sich nicht immer alle Pflanzen so in den Garten einfügen, wie wir das gerne hätten oder uns vorstellen, sondern dass die Natur selbst ihren Lauf nimmt. Das Buch ist mit viel Herzblut geschrieben und sehr schön zu lesen.
Buchvorstellung-Ein-Garten-ist-niemals-fertig-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Ein-Garten-ist-niemals-fertig-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Ein-Garten-ist-niemals-fertig-Steiermarkgarten

Ich bin beeindruckt von den Einblicken in diesen wunderschönen Garten am Niederrhein, habe einiges dazugelernt und werde den ein oder anderen Tipp in meinem Garten umsetzen. Besonders gut hat mir die ehrliche Schreibweise gefallen. Die beiden leidenschaftlichen Hobby-Gärtner erzählen, dass es seine Zeit gedauert hat, bis der Garten so aussieht wie heute. Sie haben vieles ausprobiert und einige Pflanzen sind bei ihnen überhaupt nicht gewachsen, obwohl es bei den Nachbarn (gleiches Klima) funktioniert hat.

Fazit

Der Titel „Ein Garten ist niemals fertig“ trifft es genau auf den Punkt. Die beiden Hobby-Gärtner haben in diesem Buch all ihre Erfahrungen und Ideen aus mehr als 25 Jahren Lust am Gärtnern zusammengefasst. Sie beschreiben wie sich ihr 4000 qm großer Garten durch Erfolge und Enttäuschungen über die Jahre verändert hat, welche Erkenntnisse sie aus der Entwicklung verschiedener Pflanzen gewonnen haben, geben wertvolle Tipps und nennen ihre Lieblingssorten. Das Buch ist reich bebildert und gibt einen Einblick in die ganze Pracht des Gartens durch die Jahreszeiten und über viele Jahre hinweg.


Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouse GmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Ein Garten ist niemals fertig“
Manfred Lucenz & Klaus Bender
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-3963-9



So geht es mit den Buchrezensionen weiter:
Morgen erfährt ihr bei Kathrin von Topfgartenwelt alles über "Das große Ulmer Rosenbuch".
Am Sonntag stellt Dani von Garteninspektor das Buch "Der Giersch muss weg!vor.

Liebe Grüße,
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