Der Herbst ist da! Das merkt man nicht nur in der Natur und am Wetter, sondern auch vor unserer Haustüre. Nachdem mich pünktlich zu Herbstbeginn die erste Erkältung erwischt hat, habe ich dieses Jahr ein fertiges Gesteck für unseren Eingangsbereich gekauft. Die Eule spitzt aus dem Heidekraut, die Chrysanthemen sind kurz davor ihre Blüten zu öffnen und der Efeu wird von einer fröhlichen Vogelscheuche begleitet.
Eule-in-Heidekraut-Steiermarkgarten
Vogelscheuche-mit-Efeu-Steiermarkgarten

Im Garten ist es deutlich ruhiger geworden.
Diese Woche habe ich die letzten Tomaten und Paprika geerntet. Damit hat nun auch das letzte Sommergemüse seinen Platz für das Wintergemüse geräumt. Hier sind zum Beispiel schon Winter-Krauthäupel und Asia-Salat beim Anwachsen.
Krauthäupel-Steiermarkgarten
Asia-Salat-Steiermarkgarten

Seit es nicht mehr so heiß ist, breitet sich die Vogelmiere wieder überall aus. Dieses leckere Unkraut zupfe ich nicht, sondern es wird als Vitamin-Bombe über Salate und Suppen gestreut oder zu Frischkäse-Aufstrich verarbeitet.
Vogelmiere-Steiermarkgarten

Im Kräutergarten ist fast Saison-Ende. Den ganzen Sommer über habe ich meine Kräuter fleißig geerntet, getrocknet, eingefroren und zu diversen Kräuterprodukten verarbeitet. Jetzt im Herbst werden nur noch die Wurzeln einiger Pflanzen, wie zum Beispiel Beinwell und Baldrian, geerntet.
Kräutergarten-Steiermarkgarten

Mit wunderschönen Blüten kann ich euch heute leider nicht begeistern. Ich bin ganz neidisch auf viele meiner Blogger-, Instagram- und Facebook-Freunde mit ihren traumhaften Bildern von Herbstastern, Herbstanemonen und üppig blühenden Staudenbeeten. Aufgrund des hauptsächlich feuchten Wetters in der bisherigen Gartensaison hatten manche Pflanzen in meinem Ziergarten nicht einmal die Chance anzuwachsen, weil bereits die ersten Triebe von Schnecken überflutet waren. Aus diesem Grund sieht es hier etwas löchrig aus. Die Gelegenheit habe ich aber gleich genutzt, um meinen Ahornstrauch vom „Schattenbeet“ ins „Sonnenbeet“ umzupflanzen. Ich hatte ihn erst im Frühling gekauft und er gedeiht zwar auch im Schatten, zeigt dort aber leider keine leuchtend rote, sondern nur grüne Blätter. Am neuen Standort muss er sich noch akklimatisieren. Die Blätter beginnen jedoch schon sich ins Rote zu färben.
Ziergarten-Steiermarkgarten

Vielleicht wird es mit den Herbstastern und Herbstanemonen ja noch was im Oktober… Bis dahin genieße ich die sonnigen Herbsttage auf der Terrasse mit Blick auf den angrenzenden Wald.
Sonniger-Herbsttag-Steiermarkgarten


Euch wünsche ich eine wunderbare Herbstzeit und schicke euch – falls ihr mögt – weiter in einige bezaubernde Herbst-Gärten:
Liebe Grüße,
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*Buch-Werbung

Jetzt, in der Übergangszeit von Sommer auf Herbst, stehen wir oft stundenlang in der Küche um unsere Ernten zu konservieren und somit einen Wintervorrat zu schaffen. Auf der Suche nach immer neuen Rezept-Ideen und Inspirationen sind wir auf das Buch Heimat im Glas von Daniela Wattenbach gestoßen, das wir euch heute genauer vorstellen wollen. Passend dazu verraten wir euch außerdem unser Apfelmus-Rezept, das wir 1:1 im Buch gefunden haben.
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Die Autorin

Daniela Wattenbach lebt mit ihrem Mann im fränkischen Burgbernheim in einem alten Bauernhof, den die beiden selbst restauriert haben. Hier geht die gelernte Hauswirtschafterin ihrer großen Leidenschaft, dem Kochen, nach. Sie bevorzugt heimische Gemüse- und Obstsorten, die sie je nach Saison traditionell einmacht.
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Aufbau des Buchs

Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt:
  • Allgemeine Informationen und Tipps zum Haltbarmachen
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Winter

Im ersten Kapitel erläutert die Autorin die verschiedenen Konservierungsmethoden Einkochen, Einfrieren, Dörren/Trocknen, Marmelade, Konfitüre und Gelee, Haltbarmachen mit Alkohol, mit Öl und mit Essig. Sie erklärt, wie man Säfte herstellt und gibt hilfreiche Tipps für die Grundausstattung.
In den Jahreszeiten-Kapiteln werden verschiedenste Rezepte zum Fermentieren und Einwecken heimischer Obst- und Gemüsesorten je nach Saison vorgestellt. Den Rezepten wird jeweils eine Doppelseite gewidmet. Auf der einen Seite werden die Zutaten aufgelistet,  die Menge des Endprodukts angegeben und die Zubereitung Schritt für Schritt erklärt. Immer wieder gibt die Autorin zusätzliche Tipps, wie Rezepte variiert werden können, wie lange die Speisen haltbar sind, wo sie am besten gelagert werden und so weiter. Auf der anderen Seite werden die Köstlichkeiten abgebildet. Zwischen den Rezepten werden immer wieder einzelne Obst- und Gemüsesorten genauer vorgestellt und die Autorin plaudert quasi aus dem Nähkästchen, wobei man einiges Wissenswertes erfährt.
Am Ende des Buches sind alle Rezepte in einem alphabetischen Rezeptverzeichnis angeführt.
Die Aufbereitung des Buches gefällt uns sehr gut. Es ist schön und einfach zu Lesen, wird mit ansprechendenden Bildern begleitet und macht Lust darauf, sofort loszulegen.
Buchvorstellung-Heimat-im-Glas-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Heimat-im-Glas-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Heimat-im-Glas-Steiermarkgarten

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Rezepte

Das Buch bietet 69 teilweise altbekannte, teilweise etwas ausgefallene Rezeptideen, die sich Großteils sehr lecker und interessant anhören und leicht nach zu kochen sind. Wie wäre es zum Beispiel mit Gänseblümchenkapern, Giersch-Limo, Waldmeisterzucker, Fruchtleder, Wiesen-Ketchup, Rote-Bete-Knäckebrot, Quittenlikör oder Hagebuttensenf mit Wildkräutern?
Auch einige unserer eigenen Köstlichkeiten (Kräutersalz, Hollerblütensirup, Holunderbeerengelee, Brennnessellikör, Himbeergelee, Gemüse-Würzpaste, Apfelmus, getrocknete Apfelringe) haben wir in diesem Buch wieder gefunden, wobei die Rezepte teilweise etwas abweichen.
Buchvorstellung-Heimat-im-Glas-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Heimat-im-Glas-Steiermarkgarten

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Rezept Apfelmus

Wie einige von euch wissen, sind wir seit Sommer 2017 stolze Mutter bzw. Oma. Für unsere kleine Lena kommt mehrmals in der Woche Apfelmus auf den Tisch. Das Rezept haben wir im Buch 1:1 wieder gefunden, wobei wir immer eine geringere Menge als im Buch angegeben auf einmal einkochen.

Zutaten (wir verwenden ca. die Hälfte der angeführten Mengen):
Etwa 5 kg Äpfel
Rund 250 ml Wasser
Saft 2 frisch gepresster Bio-Zitronen
Optional 100 g Zucker

Zubereitung:
Die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Dann die Äpfel in nicht zu kleine Stücke schneiden und diese in einen großen Topf geben. Wasser und Zitronensaft hinzufügen und einmal kräftig aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Äpfel so lange köcheln lassen, bis sie zwar weich, aber nicht matschig sind.
Je nach Belieben mit einem Pürierstab pürieren oder durch ein Sieb streichen.
Wir füllen die Masse in saubere, zuvor ausgekochte Twist-off-Gläser und stellen sie für einige Minuten auf den Kopf. Im Buch wird außerdem noch die Variante des Einkochens vorgestellt. Dazu wird die Masse in die vorbereiteten Gläser gefüllt, diese mit Gummiring, Deckel und Klammern verschlossen und 30 Minuten bei 90°C eingekocht.
Apfelmus-Steiermarkgarten

Fazit

„Heimat im Glas“ ist ein schönes Rezeptbuch zum Einkochen und Einwecken von heimischen Obst- und Gemüsesorten. Der Leser findet darin sowohl altbekannte als auch etwas ausgefallenere, aber sehr interessante Rezeptideen, die leicht nach zu kochen sind. Die Zubereitungen sind ausführlich und leicht verständlich beschrieben. Überhaupt ist das Buch angenehm zu lesen und man erfährt auch einiges Wissenswertes rund um das Thema Haltbarmachen sowie einige Obst- und Gemüsesorten.

Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe Random House GmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei unserer Rezension handelt es sich um unsere eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

 „Heimat im Glas,
Vergessene Köstlichkeiten“
Daniela Wattenbach
Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09691-9




Liebe Grüße,

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Heimat-im-Glas-und-Apfelmus-Pin-Steiermarkgarten


* Werbung wegen Namensnennung

Unser Wurzelgemüse haben wir bereits vor Wochen geerntet und zu Suppenwürze sowie leckeren Suppen verarbeitet. So auch die Karotten. Sie sind aus unserer Würzmischung nicht wegzudenken. Das genaue Rezept findet ihr hier. Alles Wissenswerte über die Karotte verraten wir euch im heutigen Pflanzenportrait.
Suppengemüse-Steiermarkgarten

Die Karotte (lat. Daucus carota), auch Wilde Möhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe oder Wurzel genannt, zählt zur Familie der Doldenblütler (lat. Apiaceae) und ist eine zweijährige Pflanze, die bei uns aber einjährig kultiviert wird, da sie nicht winterhart ist. Sie stammt ursprünglich aus Südeuropa und Asien, und enthält u.a. Vitamin B6, B1 und B2, Vitamin C, Vitamin E sowie Carotin, eine fettlösliche Vorstufe von Vitamin A, ätherische Öle und Flavonoide.
Karotten haben eine antioxidative, immunstärkende Wirkung und können u.a. die Verdauung fördern. Der hohe Carotin-Anteil fördert eine verbesserte Sehleistung, allerdings nur, wenn die Karotten mit Fett zusammen aufgenommen werden. Die Inhaltsstoffe wirken am besten, wenn die Karotte roh und stark zerkleinert aufgenommen wird. Karottenbrei wird z.B. in der Säuglingsernährung empfohlen, weil er Verstopfungen und Blähungen lindert.

Boden und Standort

Karotten bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
Sie sind Mittel- bzw. Schwachzehrer und fühlen sich in einem lockeren, nährstoffreichen Boden wohl. Wir verwenden normale Gartenerde, die wir mit etwas Kompost verfeinern. Man kann auch Hornspäne beifügen und eine Mulchschicht aus Stroh ausbreiten. Jedenfalls sollte der Boden vor der Aussaat gründlich gelockert werden.
Es ist ein dreijähriger Fruchtwechsel anzustreben, d.h. die Pflanzen sollten maximal einmal in 3 Jahren an der gleichen Stelle angebaut werden. Die Selbstunverträglichkeit innerhalb der Familie fördert nämlich Pilzkrankheiten. Außerdem können Larven und Puppen von Möhrenfliegen im Boden überwintern.
Als gute Nachbarn gelten z.B. Erbsen, Knoblauch, Lauch, Mangold, Radieschen, Rettich, Salat, Salbei, Schnittlauch, Schwarzwurzel, Tomaten und Zwiebeln. Insbesondere durch eine Mischkultur mit Allium-Gewächsen (Zwiebel, Lauch) werden Karotten robuster gegen Schädlinge.
Als schlechte Nachbarn gelten hingegen z.B. Petersilie, Rote Bete und Sellerie.
Karotten-Möhren-im-Beet-Steiermarkgarten

Aussaat im Freien

Tipp: Samen vor der Aussaat 2 Tage lang in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser einweichen. So keimen sie später leichter.
Man unterscheidet frühe Sorten, die bereits früh gesät werden und für den Sofortverzehr bestimmt sind, und späte Sorten, die für die Lagerung bestimmt sind. Grundsätzlich erfolgt die Aussaat ab Ende März bis Mitte Juli.
  • Frühe Karotten können ab Ende März gesät werden. Wer schon früher - ab Februar - aussäen möchte, sollte eine Vliesabdeckung verwenden. Die Samen vertragen niedrige Temperaturen, aber keinen Frost. Spätere Aussaaten entwickeln sich schneller.
  • Späte Karotten sollte man von April bis Juni säen, damit sie im Herbst reif sind für die Ernte. Mit einem Vlies oder Reisig geschützt, können sie aber auch bei leichten Minustemperaturen stehenbleiben und bei Bedarf geerntet werden.
Für die Aussaat der Dunkelkeimer zieht man mit einem Spaten eine ca. 3 cm tiefe Saatrille in die Erde und legt alle 3 bis 5 cm ein Korn. Anschließend wird alles mit Erde bedeckt und leicht angegossen. Zwischen den Reihen sollte ein Abstand von 20-25 cm eingehalten werden.
Alternativ können auch Saatbänder verwendet werden, bei denen der richtige Abstand zwischen den Saatkörnern bereits gegeben ist.
Tipp: Um die Aussaat zu markieren, kann man z.B. Radieschen oder Kresse unter das Saatgut mischen. Bis die Karotten beginnen zu wachsen, sind Radieschen oder Kresse schon längst geerntet.
Nach ca. 3 Wochen erfolgt die Keimung. 22°C Bodentemperatur (10-15°C Lufttemperatur) ist für die Keimung optimal. Sobald die ersten 3 Blätter zu sehen sind, sollte auf einen Abstand von 5 cm ausgedünnt werden. Dazu werden vorrangig die schwächeren Pflanzen aussortiert.
Karottensämlinge-Möhrensämlinge-Steiermarkgarten

Pflege

Karotten sollte man regelmäßig gießen und gleichmäßig feucht halten, sonst drohen sie zu platzen. Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt sorgt dafür, dass der Boden nicht zu schnell austrocknet und gleichmäßig feucht bleibt.
Die Doldenblütler benötigen keinen Dünger, aber über eine Gabe Kompost hier und da freuen sie sich.
Der Boden sollte immer wieder gelockert werden, damit sich kein Unkraut ausbreitet. Insbesondere deshalb, weil Karotten eine lange Kulturdauer haben und nur bedingt konkurrenzstark sind. Außerdem kann das Wasser so besser ablaufen und es besteht nicht die Gefahr, dass sich die Pflanzen an der Spitze verzweigen oder spalten.
Karottengrün-Möhrengrün-in-Beet-Steiermarkgarten

Ernte

Die Reifezeit von frühen Karotten liegt bei rund 12 Wochen, jene von mittelfrühen zwischen 15 und 20 Wochen und jene von späten Sorten sogar bis zu 25 Wochen. Späte Karotten erntet man so spät wie möglich. Solange kein Frost droht, kann man sie nach Bedarf aus der Erde ziehen.
Man lockert zunächst den Boden seitlich mit einem Spaten und zieht dann die Karotte an dem Grün heraus.

Lagerung und Vermehrung

Nachdem das Grün entfernt wurde, werden die Karotten ungewaschen (Gefahr von Pilzen) gelagert. Sie halten sich im Kühlschrank ca. 14 Tage. An einem trockenen, kühlen, dunklen Ort z.B. im Keller können v.a. Herbstkarotten monatelang gelagert werden. Am besten legt man sie dazu in eine Sandkiste. Sie eignen sich aber auch zum Einfrieren. Dazu sollte man sie vorher blanchieren und schneiden.
Tipp: Durch Einwickeln in Folie bzw. in einen Plastiksack trocknen die Karotten nicht so schnell aus.
Blütenstände bilden sich erst im 2. Kulturjahr. Wer also nicht so lange auf frische Samen warten will, kauft sie im Gartencenter. Die Samen bleiben 2-3 Jahre keimbar.
Dieses Jahr haben unsere Karotten erstmals geblüht! Wir haben das Karottengrün im Frühling geschnitten, weil es schon sehr lang und unansehnlich war. Cousines Hasen haben sich darüber gefreut und die Karotten dachten wohl, dass sie schon im zweiten Jahr im Beet stehen.
Karottenblüte-Möhrenblüte-Steiermarkgarten

Karottenblüte-Möhrenblüte-Steiermarkgarten

Verwendung

Bei uns kommen Karotten meist als Suppeneinlage, gemeinsam mit anderem Suppengemüse wie Lauch, Knollensellerie und Wurzelpetersilie auf den Tisch.
Ein Karottensaft lässt sich herstellen, indem man das Gemüse wascht, putzt und mit einer Saftpresse auspresst. Pro Glas rührt man 3-4 Tropfen Pflanzenöl ein. Sofort getrunken, ist der Vitamingehalt am größten. Je nach Belieben können Äpfel, Orange, Ananas oder Zitrone beigemengt werden.
Ein Karottenbrei für Säuglinge wird aus 2-4 Karotten gezaubert, die 15-20 Minuten mit 250 ml Wasser weich gekocht und dann püriert werden. Dann wird noch ¼ Teelöffel Pflanzenöl untergerührt. Der Brei kann gut verschlossen 1 Tag im  Kühlschrank aufbewahrt werden, sollte aber nochmals aufgekocht werden, um eventuell entstandene krankmachende Keime abzutöten.


Hinweis: Squid App*

Unsere Beiträge findet ihr seit neustem auch in der SquidApp* unter der Kategorie Natur & Umwelt. Für alle, die die neue Nachrichtenapp aus Schweden noch nicht kennen, gibt es hier bei Katrin von Topfgartenwelt einen ausführlichen Beitrag darüber.


Liebe Grüße,
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Wir besuchen gerne andere Gärten und lassen uns von den verschiedenen Gestaltungsideen inspirieren. In den letzten Sommerwochen war es jedoch zu heiß für alles andere als schwimmen zu gehen. Anstatt Gärten zu besuchen, haben wir also beschlossen uns diese „nach Hause zu holen“. Und zwar in Form von folgenden zwei Büchern:
  • Zauberhafte Landhausgärten von Andrea Christmann
  • Ein junger Garten auf dem Land von Elke Zimmermann

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Zauberhafte Landhausgärten

Von der Autorin Andrea Christmann haben wir bereits ein anderes Buch mit dem Titel „Attraktive Beete gestalten“ vorgestellt, das uns überzeugt hat. Nähere Informationen zu ihrer Person findet ihr bei der Buchvorstellung hier.
Das Buch „Zauberhafte Landhausgärten“ ist in folgende Kapitel geteilt:
  • Gestaltungselemente
  • Gartenporträts
  • Zierpflanzen
  • Nutzpflanzen
In der Einleitung schreibt die Autorin, dass es den typischen Landhausgarten nicht gibt. „Er ist vielmehr eine Mischung aus Naturgarten und Bauerngarten, wirkt jedoch lieblicher und verspielter. Als Vorbild zahlreicher Anlagen im Landhausgartenstil dient häufig der aus England stammende cottage garden.“ In den darauf folgenden Kapiteln geht sie auf die verschiedenen Elemente und Pflanzen ein, die in Landhausgärten zu finden sind und zeigt zahlreiche Varianten auf. Im Kapitel „Gestaltungselemente“ werden zum Beispiel diverse Mauern und Zäune, Bodenbeläge und Wege, Garten- und Glashäuser u.s.w. vorgestellt. Eine Auswahl von Zier- und Nutzpflanzen sowie Kombinationsmöglichkeiten und entsprechende Gestaltungstipps für Beete findet man in den letzten beiden Kapiteln des Buchs. Im Kapitel „Gartenportraits“ werden 13 Porträts von privaten Gärten auf dem Land in Deutschland, England, den Niederlanden und Frankreich vorgestellt. Sie zeigen, wie unterschiedlich Landhausgärten gestaltet sein können und laden zum Träumen ein.
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Ein junger Garten auf dem Land

Die Buchreihe „Das Gartenporträt“ präsentiert in jedem Band ausführlich einen eindrucksvollen Garten voller individueller Ideen. In diesem Fall den Garten von Elke Zimmermann, den sie zusammen mit ihrem Mann (ebenfalls ein „studierter Gärtner“) von Anfang an plante und dann stückweise an die Bedürfnisse der wachsenden Familie anpasste. Elke Zimmermann ist Gartenarchitektin, lebt im Allgäu und arbeitet freiberuflich als Gartengestalterin überwiegend im Privatgartenbereich. Außerdem publiziert sie in Fachzeitschriften und hält Vorträge. Die Fotografin Christa Brand hat sich seit 1995 auf Gartenfotografie spezialisiert. Ihre Fotos werden in führenden Gartenzeitschriften sowie in Büchern und Kalendern veröffentlicht.
Das Buch ist in folgende 8 Kapitel gegliedert:
  • Annäherung
  • Terrassengarten
  • Von der Sonne verwöhnt
  • Immer dem Wasser nach
  • Entlang der Grenze
  • Lebensraum Garten
  • Hanggarten
  • Haus und Hof
Elke Zimmermann erzählt in diesem Buch wie sie im Jahr 2000 zusammen mit ihrem Partner ins Hinterland des Bodensees gezogen ist und dort nach der Renovierung des 200 Jahre alten Bauernhauses ihrer Großmutter auch den Garten komplett neu gestalteten. Jeder Einzelbereich des Gartens wird im Detail präsentiert – mit allen Gedanken von der Planung bis zur Umsetzung der Beete, den Pflanzen, die dort wachsen (namentlich in Deutsch und Latein) und wundervollen Fotos von allen Jahreszeiten. Mit der Geburt der Kinder kamen neue Nutzungen dazu und bis heute ist ein lebendiger Bauerngarten entstanden, der an einigen Tagen im Jahr auch für Besucher geöffnet ist.
Ein-junger-Garten-auf-dem-Land-Buchvorstellung-Steiermarkgarten

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Fazit

In dem Fachbuch „Zauberhafte Landhausgärten“ findet man nützliche Informationen über die Gestaltungsvielfalt von Landhausgärten. Mit den wunderschönen Bildern ist es die reinste Augenweide und lädt zum Träumen ein. Das Buch ist genau das Richtige für jeden, der Landhaus- und Bauerngärten liebt.
Ein junger Garten auf dem Land“ ist ein rundum gelungenes, besonders schön zu lesendes Gartenbuch. Beim Lesen merkt man wie viel Liebe und Arbeit hinter diesem wundervollen, gut durchdachten Garten steckt. Mir persönlich hat die Aufmachung sehr gefallen. Man findet wenig Theorie, dafür werden alle Ecken des Gartens einzeln im Detail vorgestellt und zwar mit allen Gedanken von der Planung bis zur Umsetzung. Das Buch liefert schöne Anregungen, wenn man selbst einen ländlichen Garten planen möchte.


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe Random House GmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Zauberhafte Landhausgärten,
Gestaltungsvielfalt von bewährt bis neu“
Andrea Christmann
Deutsche Verlags-Anstalt
ISBN 978-3-421-03776-3


„Ein junger Garten auf dem Land,
ideenreich, lebendig, farbenfroh“
Christa Brand
Elke Zimmermann
Deutsche Verlags-Anstalt
ISBN 978-3-421-03963-7



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