Zirberl

Zirberl-Steiermarkgarten

Zirbenlikör, auch Zirbengeist oder Zirbenschnaps genannt, wird bei uns mit Zapfen der Zirbelkiefer hergestellt. Diese Bäume wachsen im Hochgebirge oberhalb einer Höhe von ca. 1.500 m. Der Likör wird nicht nur als Genussmittel, sondern auch wegen der enthaltenen ätherischen Öle gegen Erkältungen der Bronchien eingesetzt. Das perfekte Geschenk zum Krampustag...
Zirberl-mit-Krampus-Steiermarkgarten

Zierberl-mit-Zapfen-Steiermarkgarten

Die roten, noch nicht verholzten Zirbenzapfen werden von Ende Juni bis Mitte Juli gesammelt, in Scheiben geschnitten und 5-6 Wochen in Kornbrand eingelegt. Während dieser Zeit wird das Glas immer wieder geschüttelt. Die Stoffe gehen durch Mazeration in den Schnaps über. Die dann braune Flüssigkeit wird durch ein Leintuch gefiltert und mit Zucker oder Honig ergänzt, um den herben Geschmack abzumildern.
Zirbenzapfen-Steiermarkgarten
Zirbenzapfen-geschnitten-Steiermarkgarten
Zirbenansatz-Steiermarkgarten


Liebe Grüße,
Zum Pinnen:
Zirberl-Pin-Steiermarkgarten


Kommentare:

  1. Liebe Carina, ich komme ja ursprünglich aus dem Murtal/Obersteiermark und das Zirberl ist da ganz verbreitet. Ich finde es super, dass Du selber eins angesetzt hast.

    LG Kathrin

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  2. Alkohol mag ich eigentlich am liebsten im Nachtisch (Herrencreme) oder in Süßigkeiten. Aber an diesem 'Gesundheitslikör' würde ich gerne ab und zu nippen.
    Ich kenne nur Schlehenlikör ( aus der Natur). Der ist auch sehr lecker.
    Liebe Grüße
    Edith

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  3. ich habe noch nie von einem Schnaps gehört, der mit Hilfe von Kiefernzapfen hergestellt wird. Hört sich aber sehr interessant an und ich würde diese Spezialität gerne einmal probieren.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  4. Liebe Carina,
    ich habe diesen Gesundheitstrank auch schon genossen. Da er so gar nicht herb war, sondern sehr aromatisch und auch süß, hat man vermutlich mehr Honig oder Sirup dazugegeben...Er hat jedenfalls so richtig zum "Mehr-Trinken" animiert...Aber es ist wohl ein regionales Getränk, denn hier habe ich ihn noch nie gefunden.

    Zu Deiner Frage ob die alle Kräuter in Sträußchen trockne, NEIN, ich wähle vor allem bei sehr zarten, empfindlichen Blattstrukturen auch die Trocknung einzelner Blätter, meist auf großen Reisstrohtellern oder ähnlichem...Aber es ist, wie so oft, einfach auch ein Platzproblem...Ich wähle auch noch viele gänzlich andere Konservierungsmethoden für unsere Schätze aus der Natur. Einige davon habe ich auf meinem Blog schon gezeigt, wieder andere werde ich noch einzeln vorstellen.
    Den Link zu Deinem Beitrag kannst Du mir sehr gerne schicken. Es ist immer wieder so schön auf Gleichgesinnte zu treffen.

    Und dann noch eine Info für Dich: da es unglaublich viele Anfragen, aller Art, zu unserem finnischen Kotta gibt, habe ich mir vorgenommen es genauer zu beschreiben. Mit den beliebten Vorher - Nachher - Bildern, einschließlich Aufbau und allem Drum und Dran...Was hältst Du davon?

    Alles Liebe und eine schöne Fatnacht
    Heidi

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