Kräuter können sich in ihren Wirkungen ergänzen, sich gegenseitig geschmacklich und optisch aufwerten. Grundsätzlich kann man einfach Kräuter mit einer passenden Wirkung miteinander kombinieren. Bei ungünstigen Kombinationen ergibt sich aber eventuell ein merkwürdiger Geschmack oder es wird nicht das Optimum der Wirkstoffe herausgeholt oder größere Mengen entmischen sich beim Lagern (kleine oder schwere Teilchen setzen sich unten ab). Bei wahlloser Kombination sehr starker, potentiell giftiger Kräuter bzw. solcher mit Nebenwirkungen kann es auch vorkommen, dass die Wirkstoffe nicht harmonisieren.

Aus diesen Gründen sollte Folgendes beachtet werden:

Die verschiedenen Pflanzenteile sind nicht gleich schwer (Blüten und Blätter sind leichter als Wurzeln), daher empfiehlt sich eine Mengenangabe in Gewichten anstatt in Volumen. Am präzisesten ist eine Angabe der Mengen in Gramm. Als Gesamtmenge finden meist runde Summen, z.B. 50 g oder 100 g Verwendung. Alternativ kann die Mengenangabe auch in "Teilen" erfolgen, z.B. "Mische zu gleichen Teilen."

Für eine Teemischung sollte man maximal 7 Kräuter verwenden, in der Regel reichen schon 3-4 Kräuter aus. Bei einer Mischung von mehr als 7 Kräutern ist nämlich nicht mehr genug vom einzelnen Kraut vorhanden und die Wirkung kann sich somit nicht voll entfalten.

Als Hauptmittel (Remedium cardinale) verwendet man 1-3 Kräuter je Teemischung. Diese bestimmen die Hauptwirkung und sind meist in relativ großen Mengen in der Mischung vorhanden.

Entweder will man eine ganz bestimmte Wirkung erzielen und verwendet aus diesem Grund Hauptkräuter, die die gleiche Wirkung haben (in gleicher Art und Weise, mit gleichen Inhaltsstoffen) wie z.B. Anis, Fenchel und Kümmel gegen Blähungen.

Oder man will eine breitere Wirkung erzielen und verwendet daher Hauptkräuter, die sich in ihrer Wirkung ergänzen wie z.B. bei einer Erkältung: Lindenblüten fürs Schwitzen, Mädesüss gegen Fieber und Schmerzen und Thymian gegen Husten.

Die meisten ungiftigen Kräuter mit guter Heilwirkung eignen sich als Hauptkräuter.

Ergänzungskräuter:

Geschmacksverbesserung: viele wohlschmeckende Kräuter haben eine gute eigene Heilwirkung wie z.B. Minze in einem Verdauungstee, Melisse in einem Beruhigungstee und Fenchel in einem Husten- oder Blähungstee.

Optische Verbesserung: Hier ist die Wirkung nebensächlich, daher verwendet man diese Kräuter in Teemischungen meist nur in sehr geringer Menge, z.B. Hagebutten, Hibiskusblüten, Johanniskrautblüten, Kamillenblüten, Klatschmohn, Kornblume, Lavendelblüten, Malvenblüten, Ringelblumenblüten, Rosenknospen.

Stabilisierung: Flauschige, ein wenig wollige Pflanzenteile verhindern die Entmischung von Teemischungen und bindet die Pflanzenteile in der Gesamtmischung. Hierzu eignen sich z.B. Beifuss, Ehrenpreis, Gänsefingerkraut, Hamamelis, Himbeerblätter, Huflattich, Salbei und Spitzwegerich. Diese Kräuter machen 10-20 % der Teemischung aus.

Nachdem die entsprechenden Kräuter ausgewählt wurden, werden sie in einer Schüssel oder einem großen Schraubdeckelglas gründlich durchgemischt. Anschließend die gleichmäßige Teemischung ins endgültige Glas füllen.

Die Lagerung erfolgt idealerweise in einer Teedose, einem dunklen Glasgefäß oder einer Papiertüte.

Die Zusammenstellung der Kräuter sowie Zubereitungsform, Art der Anwendung und Menge der Anwendung sollten aufgelistet werden.


Liebe Grüße,




Teemischungen zusammenstellen

Kräuter können sich in ihren Wirkungen ergänzen, sich gegenseitig geschmacklich und optisch aufwerten. Grundsätzlich kann man einfach Kräut...
Heilpflanzentees sollten immer frisch zubereitet werden. Wenn man die Blätter und Samen erst direkt vor der Anwendung zerkleinert, können sie ihre Inhaltsstoffe bis dahin besser speichern. Durch das Zerkleinern kurz vor Gebrauch können sich die ätherischen Öle optimal entfalten.
Dosierung:
Wir verwenden in der Regel 1-2 normale, nicht gehäufte Teelöffel getrocknete Pflanzenteile pro 250 ml Wasser ( 1 Tasse). Bei frischen Kräutern kann die doppelte Dosis verwendet werden.
Für Kinder unter 14 Jahren werden die Angaben im Allgemeinen halbiert.
Bei Kleinkindern werden die Angaben ihrem Alter und Körpergewicht entsprechend geviertelt, bei Säuglingen geachtelt: 1 Teelöffel wird bei 60 kg Körpergewicht verwendet und dementsprechend nur 1/4 Teelöffel bei 15 kg.
Die Tagesmenge von 2-3 Tassen sollte üblicherweise nicht überschritten werden.
Eine Heilkräuterkur dauert meist 3-6 Wochen. Danach sollte man 1-2 Wochen Pause machen, bevor man mit einer weiteren Kur beginnt.

Je nach Pflanzenart gibt es verschiedene Zubereitungsformen, damit sich die Inhaltsstoffe optimal entfalten können:

Überbrühung / heißer Aufguss (Infus):
Dies ist die häufigste Art der Zubereitung. Die Pflanzen werden mit heißem (nicht mehr kochendem) Wasser überbrüht und sofort mit einem Deckel bedeckt, damit die ätherischen Öle nicht entweichen. Dann lässt man den Tee bei geschlossenem Deckel 5-10 Minuten ziehen. Anschließend den Deckel "abklopfen" damit die auf der Unterseite befindlichen ätherischen Öle ins Teewasser fallen. Zum Schluss über ein Sieb oder einen Filter abgießen.

Kaltwasserauszug (Mazerat):
Diese Zubereitungsform findet Anwendung bei schleimhaltigen Kräutern wie z.B. Malve, Eibisch, Leinsamen, Baldrian oder Spitz-Wegerich. Die Schleimstoffe werden bei kochend heißem Wasser nämlich abgebaut und verlieren ihre Wirkstoffe. Manche Pflanzen zieht man auch kalt aus, damit keine unerwünschten (Gift-)Stoffe gelöst werden, wie z.B. das giftige Viskotoxin von Mistelblättern.
Man legt 1 Teelöffel Kraut in 1 Tasse kaltes Wasser und lässt es 1-5 Stunden unter gelegentlichem Umrühren ziehen. Danach abgießen.
Der Nachteil dieser Methode ist die hohe Keimbelastung, denn schon nach wenigen Stunden können Schleimpflanzen zu schimmeln beginnen oder es bilden sich krankmachende Keime. Aus diesem Grund sollte immer nur eine Tasse angesetzt werden und unmittelbar nach Mazeration getrunken werden. Bei Belieben kann man den Tee nach Mazeration auch kurz im Wasserbad erwärmen.

Abkochung (Dekokt):
Diese Zubereitungsform erfolgt bei harten Wurzelstücken, Rinden, getrockneten Früchten oder Drogen mit schwer löslichen Bestandteilen, damit sich die Wirkstoffe aus dem harten Zellverband lösen.
Zunächst 1 Teelöffel des Krauts im Mörser zerkleinern, dann mit 1 Tasse kaltem Wasser im Topf ansetzen, aufkochen lassen und 5-30 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Danach kurz stehen lassen und abfiltern.

Absud:
Bei dieser Methode werden die Kräuter kurz in Wasser aufgekocht und dann lässt man sie einige Minuten ziehen.

Am besten trinkt man den heißen Tee schlückchenweise im Sitzen, das verbessert die Aufnahme der Inhaltsstoffe im Körper.

Kräuter aus dem Vorjahr können für ein Bad verwendet werden. Dazu füllt man 1-2 Handvoll Kräuter in einen alten Strumpf, bindet diesen zu und gibt ihn in das Badewasser.


Liebe Grüße,




Tee-Zubereitung

Heilpflanzentees sollten immer frisch zubereitet werden. Wenn man die Blätter und Samen erst direkt vor der Anwendung zerkleinert, können s...



Auf folgender Skizze ist zu sehen, wie ich meinen Garten 2016 genutzt habe:


 
Im großen Ganzen war ich sehr zufrieden. Es ist besser gelaufen als ich anfangs gedacht hätte. Vor allem, weil ich viele Sorten erstmals angebaut habe und weder Erfahrungen mit den Hochbeeten noch mit der Bodenqualität beim Gartenweg hatte. Am Ende hatte ich weder große Ausfälle noch viele Schädlinge, die Pflanzen sind gut angewachsen und ich konnte mich über eine ertragreiche Ernte freuen.


Folgendes ist gut gelaufen, daher werde ich diesbezüglich in Zukunft nicht viel ändern bzw. ähnlich vorgehen:

In den Hochbeeten sind alle Pflanzen toll gewachsen. Ich kann nun aus eigener Erfahrung bestätigen, dass sich die Pflanzen im Hochbeet viel besser entwickeln als Pflanzen in einem normalen Gemüsebeet. Durch den lockeren Boden und die langsame Verrottung des Komposts werden Wärme erzeugt und wertvolle Nährstoffe freigesetzt.
Am besten war dies bei meinem Knollensellerie zu beobachten. Ich hatte nämlich jeweils 3 Pflanzen im Hochbeet und im Gemüsebeet gepflanzt. Die Knollensellerie im Hochbeet waren fast doppelt so groß wie jene im Gemüsebeet. Außerdem ist eine Pflanze im Gemüsebeet einer Wühlmaus zum Opfer gefallen - sie war von unten ganz ausgehöhlt. So etwas kann im Hochbeet dank des Wühlmausgitters nicht passieren.




Auch die Kürbis-Entwicklung hat mich positiv überrascht. Anscheinend fühlt er sich an dem sonnigen Platz beim Kompost sehr wohl. Die Pflanzen sind 1-2 m lang geworden und haben viele Früchte getragen. Dabei habe ich nur ein ca. 50 cm breites Pflanzloch ausgehoben und mit nährstoffreicher Blumenerde befüllt. Über die regelmäßige Düngung mit Brennnesseljauche hat sich der Kürbis wahrscheinlich auch sehr gefreut.


Die am Weg eingepflanzten Kräuter haben sich alle gut entwickelt. Ich habe ihre Pflanzlöcher jeweils mit der für sie idealen Erde aufgefüllt, um ihnen ideale Wachstumsbedingungen zu bieten.

Alle Beeren im Garten haben viele Früchte getragen und sich fleißig vermehrt. Sie sind komplett anspruchslos und daher sehr pflegeleicht. Vor allem die Japanische Weinbeeren haben eine ertragreiche Ernte gebracht.


Folgendes ist nicht so gut gelaufen, hier muss ich zukünftig etwas ändern:

Die Tomaten im Gemüsebeet sind leider nicht so gut gewachsen. Ich vermute, dass das in erster Linie an dem festen Lehmboden liegt, durch den sie nur schwer wurzeln können. Ich habe das Beet zwar entsprechend vorbereitet (umgegraben, mit Pferdemist und Kompost aufgelockert), aber es wird wahrscheinlich noch einige Gartensaisonen dauern bis sich dieser extrem feste Boden immer weiter lockert. Gegen Ende hin - kurz vor der Ernte - sind die meisten Früchte auch noch verfault. Es stimmt also, dass sich Tomaten einen vor Regen geschützten Standort wünschen.
Dennoch konnte ich mich über eine reichliche Tomaten-Ernte freuen, weil die Pflanzen in den Trögen an der Hausmauer super gewachsen sind. Dort genießen sie ihre idealen Wachstumsbedingungen: spezielle Tomatenpflanzerde, warmer, sonniger Standort, vor Regen geschützt. In Zukunft werden diese Nachtschattengewächse bei mir also nur noch dort kultiviert werden.


Der Anbau der Wassermelone hat sich nicht rentiert. Obwohl sie ein sonniges Plätzchen zwischen den Kürbissen hatte, ist nur eine Frucht groß gewachsen und auch diese war bei der Ernte Ende August anscheinend noch nicht richtig ausgereift (hellrot statt saftig rot, wenig Geschmack). Ich vermute, dass es für einen Anbau in unseren Breitengraden in Summe zu wenig Sonnentage gibt.

Die Kartoffeln habe ich in Gewebesäcken kultiviert und das hat grundsätzlich gut funktioniert: Ich habe immer mehr Erde nachgefüllt, worauf die Pflanzen immer höher gewachsen sind und sogar geblüht haben. Am Ende war der Ertrag aber nicht so groß wie erwartet. Nur weil man immer mehr Erde einfüllt und sie immer höher wachsen, heißt das anscheinend nicht, dass sie gleichzeitig auch immer mehr Knollen ausbilden. Außerdem muss man dazusagen, dass ich keine speziellen Saatkartoffeln verwendet habe, bei denen der Ertrag vermutlich von Haus aus größer ist. In Zukunft werde ich zwar wieder Gewebesäcke verwenden, diese aber nicht ganz so hoch mit Erde befüllen. Es würde zwar nicht schaden, bringt aber auch nicht viel Mehrwert.

Kapuzinerkresse habe ich auf der Terrasse in hohen Rattan-Töpfen kultiviert. Der Standort müsste eigentlich passen, also glaube ich, dass sie mit der Erde nicht zufrieden waren, weil sie nicht so üppig gewachsen sind wie ich das sonst kenne. Ich habe Großteils Aushuberde verwendet, d.h. eine schwere Lehmbodenerde aus unserem Garten. Ganz anspruchslos ist diese Kresse also nicht. Zukünftig werde ich Blumenerde verwenden und die Topfböden mit Steinchen auslegen, damit die Erde nicht so am Boden klebt und das Wasser besser abfließen kann.

Die Kultivierung von Schnittlauch im Topf auf unserer Terrasse ist problemlos möglich und vor allem praktisch, weil ich ihn so in der Küche schnell griffbereit habe. Im Vergleich habe ich aber beobachtet, dass der Schnittlauch am Weg üppiger wächst. Dort kann er sich leichter breit machen und ist nicht ganz so heißen Temperaturen ausgesetzt wie in der Sonne an der Hausmauer.




Liebe Grüße,




Carina´s Garten 2016

Auf folgender Skizze ist zu sehen, wie ich meinen Garten 2016 genutzt habe:   Im großen Ganzen war ich sehr zufrieden. Es is...
Lavendel (lat. Lavandula angustifolia), auch Nervenkräutli, Speik oder Zöpfli genannt, zählt zur Familie der Lippenblütler (lat. Lamiaceae) und ist eine mehrjährige, bedingt winterharte Pflanze. Sie stammt aus den Küstenregionen im Mittelmeerraum und enthält u.a. ätherische Öle, Flavonoide, Phytosterine und Gerbstoffe. In unseren Breiten wird sie gerne im Garten als Zierpflanze mit angenehmem Duft gepflanzt.
Das Kraut hat eine antibakterielle, entzündungshemmende, pflegende, wundheilende und beruhigende Wirkung. Es wird z.B. bei Verkrampfungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder nervöser Unruhe eingesetzt. Außerdem soll es Ameisen von der Terrasse fern halten.
Lavendelblüte-Steiermarkgarten

Boden und Standort
Lavendel ist eine typische mediterrane Pflanze und bevorzugt daher einen sonnigen, warmen Standort, idealerweise mit etwas Wind und genügend Abstand zu anderen Pflanzen (mindestens 50 cm). Sie sollte nach Regen oder Tau immer gut abtrocknen können.
Das Kraut fühlt sich in einer nährstoffarmen, wasserdurchlässigen Erde wohl. Wir verwenden Kräutererde oder Gartenerde, die wir mit Sand und Kies im Verhältnis 1:1:1 mischen.
Man kann Lavendel auch hervorragend im Topf kultivieren.
Lavendel-ohne-Blüte-Steiermarkgarten

Anzucht im Haus / Gewächshaus / Frühbeet
Lavendel kann in warmen Wohnräumen oder Wintergärten ab Februar vorkultiviert werden. Man legt die Samen in einen Topf mit Anzuchtserde, bedeckt sie nur leicht mit Erde (Lichtkeimer) und hält sie mit Hilfe eines Wasserzerstäubers an einem warmen, hellen Ort gleichmäßig feucht. Die Keimdauer beträgt 1-2 Wochen.
Nach den Eisheiligen können die Pflanzen ins Freie gesetzt werden.

Aussaat im Freien
Eine direkte Aussaat im Freilandbeet ist ab März möglich. Dabei sollte ein Pflanz- und Reihenabstand von mindestens 50 cm eingehalten werden.
Lavendel-Steiermarkgarten

Pflege
Lavendel sollte nur mäßig gegossen werden und Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Im Freien gepflanzter Lavendel sollte nur bei andauernder Hitze gegossen werden, im Topf gepflanzter Lavendel sollte regelmäßig gegossen werden, am besten morgens.
Eine Kiesschicht um die Pflanze sorgt für eine ideale Wärmespeicherung. Eine Mulchschicht darf keinesfalls aufgebracht werden, weil dadurch zu viel Feuchtigkeit gespeichert wird und leicht Schimmel auftreten kann.
Wenn man den Lavendel ernten will, sollte man ihn während der Blüte fast nicht gießen, weil die Ölbildung sonst reduziert wird.
Der Boden sollte immer wieder gelockert werden, damit sich kein Unkraut ausbreitet.
Einmal jährlich im Frühling (April) sollte eine Düngung mit wenig Kompost oder Kalidünger erfolgen.
Lavendel neigt zum Verholzen. Auf den verholzten Teilen wachsen keine frischen Triebe mehr und so verkahlt der Strauch nach einigen Jahren. Aus diesem Grund ist ein jährlicher, kräftiger Rückschnitt eine wichtige Pflegemaßnahme. Hierzu eignet sich der Frühling, wenn sich die ersten neuen Triebspitzen zeigen und keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Die Triebspitzen werden bis wenige cm über dem Holz zurückgeschnitten. Ins Holz sollte man nicht schneiden, denn verholzte Teile treiben nur schwer wieder aus. Das Auslichten ist unter anderem sehr wichtig, damit wieder genug Luft und Licht zur Pflanze kommt (schützt vor dem Befall mit Schädlingen und Pilzen). Im Herbst sollte kein Rückschnitt mehr erfolgen, weil die Pflanze ab dieser Zeit Energie für die Überwinterung sammelt. Durch regelmäßiges Abernten, d.h. Abschneiden neuer Triebe, wächst die Pflanze buschiger aus und die Verholzung kann verzögert werden.

Blüte und Ernte
Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Juni bis August.
Die Ernte erfolgt am besten kurz vor dem kompletten Aufblühen der Blüten (zu diesem Zeitpunkt sind die meisten ätherischen Öle vorhanden), wenn einige kleine Blüten bereits geöffnet sind und andere noch geschlossen bleiben, um die Mittagszeit, wenn die Pflanze bereits vom Morgentau getrocknet ist.
Die Blüten werden per Hand abgepflückt oder mitsamt den Blütenstängeln ca. 10 cm unterhalb der Blütenrispe abgeschnitten.
Lavendelblüten-Steiermarkgarten

Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge, Teilung größerer Stöcke, Ableger oder Samen.

Konservieren
Lavendel eignet sich zum Trocknen. Dazu werden die Stiele zusammengebunden und kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort getrocknet. Idealerweise erfolgt die Ernte hierfür an einem regenfreien, trockenen Tag, damit der Trockenprozess nicht zu lange dauert und keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Nach ca. 1-2 Wochen ist der Trockenprozess zu Ende, sobald man die Blüten einfach von den Stängeln lösen kann. Sie werden in einem dunklen Papierkarton oder vakuumiert in einer durchsichtigen Plastik-Gefriertüte an einem dunklen Ort aufbewahrt. Man sollte keinen Kunststoff- oder Metallbehälter verwenden, weil dabei chemische Reaktionen erfolgen.

Überwinterung
Lavendel im Freien wird mit Stroh oder einem Vlies abgedeckt und so gegen Frost geschützt. Reisig und Laub helfen gegen Austrocknen.
Im Kübel gepflanzter Lavendel sollte ins Haus an einen kühlen, aber frostfreien und möglichst hellen Platz geholt werden. Idealerweise bleibt er nur so kurz wie möglich im Haus (nur, wenn Frost droht). Im Haus werden die Pflanzen nämlich leicht geschwächt und anfälliger für Krankheiten.

Krankheiten und Schädlinge
Die Pflanze ist ziemlich robust. Meistens treten Krankheiten wie Schimmel und Wurzelfäule durch falsche Pflege auf (Staunässe).

Verwendung
  • Lavendelöl: 1 Hand voll getrocknete oder frische Lavendelblüten in ein Schraubglas geben und mit ¼ l Olivenöl übergießen. An einem sonnigen und warmen Ort 3 Tage durchziehen lassen. Dann abseihen, den Blütensatz gut ausdrücken und in einer dunklen Flasche aufbewahren.
  • Badezusatz: 100 g Blüten mit 1l heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und den Sud ins Badewasser geben.
  • Kräuterkissen: Getrocknete Lavendelblüten in ein kleines Kissen füllen und zunähen.
  • Tee: 1 Teelöffel getrocknete Blüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Dieser Tee beruhigt bei Nervosität und hilft beim Einschlafen sowie Spannungskopfschmerzen. Außerdem hilft er bei Völlegefühl, Blähungen, Herzklopfen und Schwindel. Für einen Migränetee mischt man Lavendel und Rosmarin zu gleichen Teilen und trinkt täglich 1-3 Tassen für 4 Wochen.
  • Man kann essbare Lavendelsorten außerdem in der Küche verwenden, z.B. für Eintopf, Fisch, Geflügel, Lamm, Soßen und Suppen.
  • Eine Tinktur hilft bei Kopfschmerzen, Depressionen und Unruhezuständen.

Liebe Grüße,

Zum Pinnen:
Lavendel-Pin-Steiermarkgarten



Lavendel

Lavendel (lat. Lavandula angustifolia), auch Nervenkräutli, Speik oder Zöpfli genannt, zählt zur Familie der Lippenblütler (lat. Lamiaceae...
Die Echte Aloe (lat. Aloe Vera), auch „Lilie der Wüste“ und „The silent healer“ genannt, zählt zur Familie der Liliengewächse (lat. Liliaceae) und ist eine mehrjährige, nicht winterharte Pflanze. Sie stammt ursprünglich vermutlich aus den Kanaren, Afrika und Mittel- und Südamerika. Die dicken, fleischigen Blätter der Wüstenbewohnerin bestehen zu 99 % aus Wasser in Form von Gel. Durch dieses kommt sie sogar mehrere Monate ohne Wasser aus.
Aloe Vera hat eine immunstärkende und schmerzlindernde Wirkung. Sie ist seit einigen Jahren in vielen medizinischen und kosmetischen Produkten zur äußeren Anwendung enthalten – um Sonnenbrand zu kühlen, gegen Insektenstiche und zur Wundheilung dank ihrer antibakteriellen Wirkung. Im Blattmark sind ca. 200 Wirkstoffe enthalten, u.a. Vitamine, Aminosäuren, Enzyme, Mineralstoffe, ätherische Öle und die schmerzlindernde Salicylsäure. Der Wüstenlilie werden auch als Lebensmittel positive Wirkungen nachgesagt. Hierbei sind jedoch die Nebenwirkungen zu berücksichtigen: Eine Überdosis von Aloin (einer ihrer bitteren Inhaltsstoffe mit abführender Wirkung) kann schwerwiegende Folgen, wie z.B. Blutdruckschwankungen und Panikattacken, haben.
Es gibt über 250 Aloe-Arten, mit einer Wuchshöhe zwischen 20 cm und 20 m. Die einzige winterharte Sorte der Aloen, die Aloe Aristata, ist mit maximal 20 cm Wuchshöhe kleiner und wächst mehr in die Breite.
Aloe-Vera-Steiermarkgarten

Boden und Standort
Die Aloe bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, trockenen Standort – sie ist eine Wüstenpflanze.
Um Schäden an den Blättern vorzubeugen, sollten junge Aloen im Halbschatten langsam an die Sonne gewöhnt werden.
Sie fühlt sich in einer durchlässigen, lehmigen, sandigen und auch kalkhaltigen Erde wohl. Wir verwenden Kräutererde oder Gartenerde, die wir mit Sand und Kies im Verhältnis 1:1:1 mischen. Man kann auch spezielle Kakteen- oder Sukkulentenerde verwenden.
Man kann Aloe auch hervorragend im Topf kultivieren.
Aloe-Vera-im-Beet-Steiermarkgarten

Pflanzung
Die Pflanzung erfolgt im späten Frühling. Man sollte dabei vorsichtig vorgehen, um die Blätter nicht zu verletzen.
Vor der Pflanzung oder dem Umtopfen die Erde komplett austrocknen lassen. Die Pflanze so weit unten wie möglich greifen, nicht an den Blättern, und vorsichtig aus dem alten Gefäß lösen. Dann in das neues Gefäß/die Erde setzen, so dass der Wurzelballen komplett mit Erde bedeckt ist und gut angießen. Sie sollte nicht tiefer gesetzt werden als zuvor im Gefäß.
Bei Bedarf kann man die Aloe in den ersten Wochen nach dem Umpflanzen mit Stäben an allen Seiten stützen, damit sie gerade einwurzelt.
Aloe-Vera-Pflanzen-Steiermarkgarten

Pflege
Als Sukkulente benötigt die Aloe nur sehr wenig Wasser (wie Kakteen). Bei anhaltender Trockenheit greift die Pflanze auf ihre eigenen Wasserreserven zurück und die Blätter verlieren ihre satte, grüne Farbe. Sobald der Boden spürbar ausgetrocknet ist, sollte der Wurzelballen mit Wasser versorgt werden, jedoch sollte nicht direkt über die Blätter gegossen werden und Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Jungpflanzen benötigen mehr Wasser, daher sollte man sie gleichmäßig feucht halten.
Im Sommer sollte sie alle 2-4 Wochen mit Sukkulenten- oder Universaldünger versorgt werden.
Im Topf kultivierte Aloen müssen regelmäßig umgetopft werden, spätestens wenn die Blätter den Topfrand erreicht haben.

Blüte und Ernte
Blühende Aloen sind selten. Sollte es jedoch zu diesem Szenario kommen, sollte man die Stängel sofort nach dem Verblühen entfernen, damit die Pflanze wieder ihre ganze Energie in das Wachstum der Triebe und Blätter steckt.
Aloe-Vera-Blüte-Steiermarkgarten

Geerntet werden sollten erst größere Aloen, die mindestens 3 bis 4 Jahre alt sind. Erst dann haben sich die wertvollen Inhaltsstoffe vollständig entfaltet. Die Ernte kann dann das ganze Jahr über erfolgen. Zur Gewinnung von Gel oder Regulierung des Wachstums werden die äußersten, untersten Blätter mit einem scharfen Messer bodennah abgeschnitten. Die umliegenden Blätter dürfen dabei nicht verletzt werden. Danach die Blätter waschen und ca. 1-2 Stunden senkrecht nach unten in einen Behälter stellen, damit der gelbliche, aloinhaltige Saft auslaufen kann. Reste des herausgetropften Aloins entfernen, die äußere Blattschicht mit einem Messer entfernen und das Gel mit einem Löffel herauskratzen. Das Gel kann sofort verwendet werden und ist in einem verschlossenen Gefäß im Kühlschrank ca. 2 Wochen haltbar. Um es länger haltbar zu machen, kann man es Einfrieren (z.B. portionsweise in Eiswürfelbehältern).
Aloe-Vera-Gel-Steiermarkgarten

Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt ganz einfach über Kindel bzw. Ableger:
Ableger (Seitentriebe) können mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden, sobald sie eine Länge von ca. 10 cm erreicht haben. 30-40 Stunden bei trockener Luft lagern, damit die Schnittwunde gut abtrocknet. Dann mit sandiger Erde bedecken und regelmäßig gießen bis sich Wurzeln und weitere Blätter bilden.
Kindel: Die Trennung des Kindeln von der Mutterpflanze gelingt am einfachsten während dem Umtopfen. Dazu die Mutterpflanze aus dem Topf heben und die Erde leicht abschütteln. Kindel vorsichtig abziehen, ohne die Wurzeln zu verletzen und separat eintopfen.
Selten erfolgt die Vermehrung mit Hilfe von Samen.
Kindel-bei-Aloe-Vera-Steiermarkgarten
Aloe-Vera-Kindel-Steiermarkgarten

Überwinterung
Aloen sind in der Regel nicht winterhart und sollten ins Haus geholt werden, sobald die Außentemperaturen unter 10°C sinken. Bei Temperaturen unter 4°C stirbt die Pflanze ab.
Als Winterquartier eignet sich ein heller und kühler Raum (12-15°C). Sie mögen keine Luftfeuchtigkeit, daher ist das Badezimmer der falsche Standort. Während der Überwinterung sollte nur sehr wenig gegossen werden.
Die Aloe Aristata ist winterhart, benötigt jedoch einen Winterschutz, wenn sie im Freien überwintern soll. Sie verträgt Minustemperaturen, aber durch den feuchten Boden im Winter (viel Regen, Schnee) nimmt sie Schaden. Je niedriger die Temperaturen desto trockener muss sie gehalten werden. Besser ist es daher, die Pflanze auszugraben und im Herbst ins Haus zu bringen.

Krankheiten und Schädlinge
Aloen sind grundsätzlich nicht sehr krankheitsanfällig. Krankheiten entstehen meist durch Pflegefehler (zu viel Wasser, zu hohe Luftfeuchtigkeit, Staunässe).
Wollläuse und Wurzelläuse: Abspritzen mit einem starken Wasserstrahl, Abwischen mit einem alkoholgetränkten Wattestab.
Wurzelfäule: vorbeugend wenig gießen, bei Wurzelfäule hilft eventuell das Trockenlegen der Pflanze durch Umtopfen und Entfernen der betroffenen Wurzeln

Verwendung
Das Aloe Vera Gel hat eine schmerzlinderne, entzündungshemmende Wirkung. Bei falscher inneren Anwendung droht jedoch Vergiftungsgefahr.


Liebe Grüße,

Zum Pinnen:
Aloe-Vera-Pin-Steiermarkgarten



Aloe Vera

Die Echte Aloe (lat. Aloe Vera), auch „Lilie der Wüste“ und „The silent healer“ genannt, zählt zur Familie der Liliengewächse (lat. Liliac...
Kürbis (lat. Cucurbita ssp.), auch Kerbs oder Kerwes genannt, zählt zur Familie der Kürbisgewächse (lat. Cucurbuitaceae) und ist eine einjährige, nicht winterharte Pflanze. Sie stammt ursprünglich aus Amerika und enthält u.a. Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium sowie Vitamin A, C, E, Vitamine der B-Familie, Beta-Carotin und essentielle Fettsäuren. Kürbis fördert die Verdauung und die Sehkraft, wirkt gegen Diabetes, antioxidativ, cholesterinsenkend und ist ein vorbeugendes Antidepressivum (ist an der Produktion des Glückshormons Serotinin beteiligt).
Verzehrt wird grundsätzlich das Fruchtfleisch, bei manchen Sorten wie z.B. dem Hokkaidokürbis kann aber auch die Schale mitgegessen werden. Bei der Verarbeitung wird der Kürbis zunächst geviertelt, anschließend werden mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere entfernt. Auch die Samen können verwendet werden. Diese enthalten Vitamin E, Selen, Phytosterole, ätherische und fette Öle.

Boden und Standort
Kürbis ist sehr kälteempfindlich und benötigt daher einen sonnigen, warmen Standort. Die optimale Temperatur liegt bei 16-24°C. Fallen die Temperaturen unter 10°C, findet kein Wachstum statt. Bei Bedarf sollte man ihn mit einem Vlies oder einer Mulchschicht aus Stroh abdecken. Außerdem benötigt er sehr viel Platz (1-2 m2 je Kürbispflanze). Um Platz zu sparen, kann man ihn auch an einem stabilen Holzgerüst ranken lassen.
Er ist ein Starkzehrer und fühlt sich in einem humusreichen Boden wohl. Wir verwenden Gemüseerde oder Gartenerde, die wir vor dem Auspflanzen mit Kompost verbessern.
Man kann die Kürbispflanze auch direkt auf einem Komposthaufen anbauen. Das hat den Vorteil, dass die Pflanze somit ausreichend mit Dünger versorgt ist und der Komposthaufen optisch verdeckt und von Sonne geschützt wird.
Als schlechte Nachbarn gelten z.B. Dill und Zucchini. Der ideale Standort liegt abgesondert von direkten Pflanzennachbarn.

Anzucht im Haus / Gewächshaus / Frühbeet
Kürbis kann man in warmen Wohnräumen oder Wintergärten ab Mitte April im Topf vorkultivieren. Man setzt je 2 Kürbissamen mit der Spitze nach unten in einen Topf mit Anzuchtserde. Die Dunkelkeimer werden ca. 3 cm tief in die Erde gedrückt und an einem warmen, hellen Ort (20-25°C) mit Hilfe eines Wasserzerstäubers gleichmäßig feucht gehalten. Nach ca. 1 Woche bilden sich schon die ersten Keimlinge.
Nach weiteren 2-3 Wochen, wenn 1-2 Laubblätter zu sehen sind, werden die Pflanzen in einzelne Töpfe umgesetzt und können nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden.

Aussaat im Freien
Kürbissamen können Anfang Mai auch direkt ins Freilandbeet gesät und mit einer Plastikhaube vor Kälte geschützt werden. Dazu gibt man 4 Samen ca. 3 cm tief in die Erde und lässt später nur die stärkste Pflanze entstehen. Die Vorteile der Direktsaat sind eine bessere Wurzelausbildung und eine bessere Hitzebeständigkeit. Bei dieser Variante sollte man von Beginn an für einen Schneckenschutz sorgen.

Pflege
Kürbisse sollte man regelmäßig gießen und Staunässe vermeiden.
Der Starkzehrer benötigt viel Dünger. Im Juni und Anfang Juli sollte wöchentlich eine Stickstoffdüngung erfolgen.

Blüte und Ernte
Die Blüte erfolgt in der Regel im Juni. Dabei öffnen sich die Blüten am frühen Morgen und sind bis Mittag schon wieder verwelkt. Um eine ertragreiche Ernte zu fördern, kann bei der Bestäubung nachgeholfen werden, indem man die Schutzhüllen von den Blüten entfernt, die männlichen Blüten abbricht (diese haben keine Verdickung am Stängel) und deren Blüten auf die Narbe der weiblichen Blüten  verreibt (diese haben einen Mini-Kürbis am Stiel). Das Laub am Fruchtstiel kann man abzupfen, weil es unnötig viel Energie verbraucht. Bei erfolgreicher Bestäubung beginnt der Fruchtansatz nach 2-3 Tagen zu wachsen. Je größere Kürbisse man ziehen will, desto weniger Blüten sollten bestäubt werden, weil dann die ganze Energie für nur einen oder zwei Kürbisse aufgebracht wird.
Für den Sofortverbrauch können auch unausgereifte Früchte geerntet werden. Somit wird in weiterer Folge auch mehr Energie der Pflanze für die übrigen Kürbisse aufgebracht. Die Ernte für die Lagerung erfolgt zwischen September und Oktober, vor dem ersten Frost. Man trennt die Kürbisse mit einem scharfen Messer von der Pflanze ab.

Lagerung und Vermehrung
Kürbisse können mehrere Monate lang an einem trockenen, kühlen Ort bei 12-17°C z.B. im Keller gelagert werden. Die Schale muss intakt und der Fruchtstiel vorhanden sein. Angeschnittene Kürbisteile sind im Kühlschrank nur einige Tage haltbar. Kürbisse eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren. Am besten schneidet man sie sofort nach der Ernte in kleine Würfel und friert sie portionsweise ein.
Die Vermehrung erfolgt mittels Samen. Dazu wäscht man die mit einem Löffel entfernten Kürbiskerne gründlich mit Wasser ab, lässt sie trocknen und bewahrt sie in einer Papiertüte an einem trockenen, kühlen Ort auf (<25°C). Das Saatgut ist üblicherweise 3-4 Jahre haltbar.

Krankheiten
  • Mehltau
  • Viruserkrankungen aufgrund falscher Nachbarschaftspflanzen

Verwendung
Kürbis gilt als leckere Zutat sowohl für Hauptspeisen als auch für Suppen.
Unser Lieblings-Kürbis-Rezept ist Kürbiscremesuppe. Insbesondere im Herbst, wenn die Temperaturen wieder sinken, freuen wir uns über diese wärmende Mahlzeit.
Auch die Kürbiskerne sind essbar und liefern viele gesunde Inhaltsstoffe. Ideal eignen sie sich als Salatbeigabe oder als salziger Snack für Zwischendurch.





Kürbis

Kürbis (lat. Cucurbita ssp.), auch Kerbs oder Kerwes genannt, zählt zur Familie der Kürbisgewächse (lat. Cucurbuitaceae) und ist eine einj...