Lavendel (lat. Lavandula angustifolia), auch Nervenkräutli, Speik oder Zöpfli genannt, zählt zur Familie der Lippenblütler (lat. Lamiaceae) und ist eine mehrjährige, bedingt winterharte Pflanze. Sie stammt aus den Küstenregionen im Mittelmeerraum und enthält u.a. ätherische Öle, Flavonoide, Phytosterine und Gerbstoffe. In unseren Breiten wird sie gerne im Garten als Zierpflanze mit angenehmem Duft gepflanzt.
Das Kraut hat eine antibakterielle, entzündungshemmende, pflegende, wundheilende und beruhigende Wirkung. Es wird z.B. bei Verkrampfungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder nervöser Unruhe eingesetzt. Außerdem soll es Ameisen von der Terrasse fern halten.
Lavendelblüte-Steiermarkgarten

Boden und Standort
Lavendel ist eine typische mediterrane Pflanze und bevorzugt daher einen sonnigen, warmen Standort, idealerweise mit etwas Wind und genügend Abstand zu anderen Pflanzen (mindestens 50 cm). Sie sollte nach Regen oder Tau immer gut abtrocknen können.
Das Kraut fühlt sich in einer nährstoffarmen, wasserdurchlässigen Erde wohl. Wir verwenden Kräutererde oder Gartenerde, die wir mit Sand und Kies im Verhältnis 1:1:1 mischen.
Man kann Lavendel auch hervorragend im Topf kultivieren.
Lavendel-ohne-Blüte-Steiermarkgarten

Anzucht im Haus / Gewächshaus / Frühbeet
Lavendel kann in warmen Wohnräumen oder Wintergärten ab Februar vorkultiviert werden. Man legt die Samen in einen Topf mit Anzuchtserde, bedeckt sie nur leicht mit Erde (Lichtkeimer) und hält sie mit Hilfe eines Wasserzerstäubers an einem warmen, hellen Ort gleichmäßig feucht. Die Keimdauer beträgt 1-2 Wochen.
Nach den Eisheiligen können die Pflanzen ins Freie gesetzt werden.

Aussaat im Freien
Eine direkte Aussaat im Freilandbeet ist ab März möglich. Dabei sollte ein Pflanz- und Reihenabstand von mindestens 50 cm eingehalten werden.
Lavendel-Steiermarkgarten

Pflege
Lavendel sollte nur mäßig gegossen werden und Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Im Freien gepflanzter Lavendel sollte nur bei andauernder Hitze gegossen werden, im Topf gepflanzter Lavendel sollte regelmäßig gegossen werden, am besten morgens.
Eine Kiesschicht um die Pflanze sorgt für eine ideale Wärmespeicherung. Eine Mulchschicht darf keinesfalls aufgebracht werden, weil dadurch zu viel Feuchtigkeit gespeichert wird und leicht Schimmel auftreten kann.
Wenn man den Lavendel ernten will, sollte man ihn während der Blüte fast nicht gießen, weil die Ölbildung sonst reduziert wird.
Der Boden sollte immer wieder gelockert werden, damit sich kein Unkraut ausbreitet.
Einmal jährlich im Frühling (April) sollte eine Düngung mit wenig Kompost oder Kalidünger erfolgen.
Lavendel neigt zum Verholzen. Auf den verholzten Teilen wachsen keine frischen Triebe mehr und so verkahlt der Strauch nach einigen Jahren. Aus diesem Grund ist ein jährlicher, kräftiger Rückschnitt eine wichtige Pflegemaßnahme. Hierzu eignet sich der Frühling, wenn sich die ersten neuen Triebspitzen zeigen und keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Die Triebspitzen werden bis wenige cm über dem Holz zurückgeschnitten. Ins Holz sollte man nicht schneiden, denn verholzte Teile treiben nur schwer wieder aus. Das Auslichten ist unter anderem sehr wichtig, damit wieder genug Luft und Licht zur Pflanze kommt (schützt vor dem Befall mit Schädlingen und Pilzen). Im Herbst sollte kein Rückschnitt mehr erfolgen, weil die Pflanze ab dieser Zeit Energie für die Überwinterung sammelt. Durch regelmäßiges Abernten, d.h. Abschneiden neuer Triebe, wächst die Pflanze buschiger aus und die Verholzung kann verzögert werden.

Blüte und Ernte
Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Juni bis August.
Die Ernte erfolgt am besten kurz vor dem kompletten Aufblühen der Blüten (zu diesem Zeitpunkt sind die meisten ätherischen Öle vorhanden), wenn einige kleine Blüten bereits geöffnet sind und andere noch geschlossen bleiben, um die Mittagszeit, wenn die Pflanze bereits vom Morgentau getrocknet ist.
Die Blüten werden per Hand abgepflückt oder mitsamt den Blütenstängeln ca. 10 cm unterhalb der Blütenrispe abgeschnitten.
Lavendelblüten-Steiermarkgarten

Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge, Teilung größerer Stöcke, Ableger oder Samen.

Konservieren
Lavendel eignet sich zum Trocknen. Dazu werden die Stiele zusammengebunden und kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort getrocknet. Idealerweise erfolgt die Ernte hierfür an einem regenfreien, trockenen Tag, damit der Trockenprozess nicht zu lange dauert und keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Nach ca. 1-2 Wochen ist der Trockenprozess zu Ende, sobald man die Blüten einfach von den Stängeln lösen kann. Sie werden in einem dunklen Papierkarton oder vakuumiert in einer durchsichtigen Plastik-Gefriertüte an einem dunklen Ort aufbewahrt. Man sollte keinen Kunststoff- oder Metallbehälter verwenden, weil dabei chemische Reaktionen erfolgen.

Überwinterung
Lavendel im Freien wird mit Stroh oder einem Vlies abgedeckt und so gegen Frost geschützt. Reisig und Laub helfen gegen Austrocknen.
Im Kübel gepflanzter Lavendel sollte ins Haus an einen kühlen, aber frostfreien und möglichst hellen Platz geholt werden. Idealerweise bleibt er nur so kurz wie möglich im Haus (nur, wenn Frost droht). Im Haus werden die Pflanzen nämlich leicht geschwächt und anfälliger für Krankheiten.

Krankheiten und Schädlinge
Die Pflanze ist ziemlich robust. Meistens treten Krankheiten wie Schimmel und Wurzelfäule durch falsche Pflege auf (Staunässe).

Verwendung
  • Lavendelöl: 1 Hand voll getrocknete oder frische Lavendelblüten in ein Schraubglas geben und mit ¼ l Olivenöl übergießen. An einem sonnigen und warmen Ort 3 Tage durchziehen lassen. Dann abseihen, den Blütensatz gut ausdrücken und in einer dunklen Flasche aufbewahren.
  • Badezusatz: 100 g Blüten mit 1l heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und den Sud ins Badewasser geben.
  • Kräuterkissen: Getrocknete Lavendelblüten in ein kleines Kissen füllen und zunähen.
  • Tee: 1 Teelöffel getrocknete Blüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Dieser Tee beruhigt bei Nervosität und hilft beim Einschlafen sowie Spannungskopfschmerzen. Außerdem hilft er bei Völlegefühl, Blähungen, Herzklopfen und Schwindel. Für einen Migränetee mischt man Lavendel und Rosmarin zu gleichen Teilen und trinkt täglich 1-3 Tassen für 4 Wochen.
  • Man kann essbare Lavendelsorten außerdem in der Küche verwenden, z.B. für Eintopf, Fisch, Geflügel, Lamm, Soßen und Suppen.
  • Eine Tinktur hilft bei Kopfschmerzen, Depressionen und Unruhezuständen.

Liebe Grüße,

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Lavendel

Lavendel (lat. Lavandula angustifolia), auch Nervenkräutli, Speik oder Zöpfli genannt, zählt zur Familie der Lippenblütler (lat. Lamiaceae...
Die Echte Aloe (lat. Aloe Vera), auch „Lilie der Wüste“ und „The silent healer“ genannt, zählt zur Familie der Liliengewächse (lat. Liliaceae) und ist eine mehrjährige, nicht winterharte Pflanze. Sie stammt ursprünglich vermutlich aus den Kanaren, Afrika und Mittel- und Südamerika. Die dicken, fleischigen Blätter der Wüstenbewohnerin bestehen zu 99 % aus Wasser in Form von Gel. Durch dieses kommt sie sogar mehrere Monate ohne Wasser aus.
Aloe Vera hat eine immunstärkende und schmerzlindernde Wirkung. Sie ist seit einigen Jahren in vielen medizinischen und kosmetischen Produkten zur äußeren Anwendung enthalten – um Sonnenbrand zu kühlen, gegen Insektenstiche und zur Wundheilung dank ihrer antibakteriellen Wirkung. Im Blattmark sind ca. 200 Wirkstoffe enthalten, u.a. Vitamine, Aminosäuren, Enzyme, Mineralstoffe, ätherische Öle und die schmerzlindernde Salicylsäure. Der Wüstenlilie werden auch als Lebensmittel positive Wirkungen nachgesagt. Hierbei sind jedoch die Nebenwirkungen zu berücksichtigen: Eine Überdosis von Aloin (einer ihrer bitteren Inhaltsstoffe mit abführender Wirkung) kann schwerwiegende Folgen, wie z.B. Blutdruckschwankungen und Panikattacken, haben.
Es gibt über 250 Aloe-Arten, mit einer Wuchshöhe zwischen 20 cm und 20 m. Die einzige winterharte Sorte der Aloen, die Aloe Aristata, ist mit maximal 20 cm Wuchshöhe kleiner und wächst mehr in die Breite.
Aloe-Vera-Steiermarkgarten

Boden und Standort
Die Aloe bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, trockenen Standort – sie ist eine Wüstenpflanze.
Um Schäden an den Blättern vorzubeugen, sollten junge Aloen im Halbschatten langsam an die Sonne gewöhnt werden.
Sie fühlt sich in einer durchlässigen, lehmigen, sandigen und auch kalkhaltigen Erde wohl. Wir verwenden Kräutererde oder Gartenerde, die wir mit Sand und Kies im Verhältnis 1:1:1 mischen. Man kann auch spezielle Kakteen- oder Sukkulentenerde verwenden.
Man kann Aloe auch hervorragend im Topf kultivieren.
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Pflanzung
Die Pflanzung erfolgt im späten Frühling. Man sollte dabei vorsichtig vorgehen, um die Blätter nicht zu verletzen.
Vor der Pflanzung oder dem Umtopfen die Erde komplett austrocknen lassen. Die Pflanze so weit unten wie möglich greifen, nicht an den Blättern, und vorsichtig aus dem alten Gefäß lösen. Dann in das neues Gefäß/die Erde setzen, so dass der Wurzelballen komplett mit Erde bedeckt ist und gut angießen. Sie sollte nicht tiefer gesetzt werden als zuvor im Gefäß.
Bei Bedarf kann man die Aloe in den ersten Wochen nach dem Umpflanzen mit Stäben an allen Seiten stützen, damit sie gerade einwurzelt.
Aloe-Vera-Pflanzen-Steiermarkgarten

Pflege
Als Sukkulente benötigt die Aloe nur sehr wenig Wasser (wie Kakteen). Bei anhaltender Trockenheit greift die Pflanze auf ihre eigenen Wasserreserven zurück und die Blätter verlieren ihre satte, grüne Farbe. Sobald der Boden spürbar ausgetrocknet ist, sollte der Wurzelballen mit Wasser versorgt werden, jedoch sollte nicht direkt über die Blätter gegossen werden und Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Jungpflanzen benötigen mehr Wasser, daher sollte man sie gleichmäßig feucht halten.
Im Sommer sollte sie alle 2-4 Wochen mit Sukkulenten- oder Universaldünger versorgt werden.
Im Topf kultivierte Aloen müssen regelmäßig umgetopft werden, spätestens wenn die Blätter den Topfrand erreicht haben.

Blüte und Ernte
Blühende Aloen sind selten. Sollte es jedoch zu diesem Szenario kommen, sollte man die Stängel sofort nach dem Verblühen entfernen, damit die Pflanze wieder ihre ganze Energie in das Wachstum der Triebe und Blätter steckt.
Aloe-Vera-Blüte-Steiermarkgarten

Geerntet werden sollten erst größere Aloen, die mindestens 2 bis 3 Jahre alt sind. Erst dann haben sich die wertvollen Inhaltsstoffe vollständig entfaltet. Die Ernte kann dann das ganze Jahr über erfolgen. Zur Gewinnung von Gel oder Regulierung des Wachstums werden die äußersten, untersten Blätter mit einem scharfen Messer bodennah abgeschnitten. Die umliegenden Blätter dürfen dabei nicht verletzt werden. Danach die Blätter waschen und ca. 1-2 Stunden senkrecht nach unten in einen Behälter stellen, damit der gelbliche, aloinhaltige Saft auslaufen kann. Reste des herausgetropften Aloins entfernen, die äußere Blattschicht mit einem Messer entfernen und das Gel mit einem Löffel herauskratzen. Das Gel kann sofort verwendet werden und ist in einem verschlossenen Gefäß im Kühlschrank ca. 2 Wochen haltbar. Um es länger haltbar zu machen, kann man es Einfrieren (z.B. portionsweise in Eiswürfelbehältern).
Aloe-Vera-Gel-Steiermarkgarten

Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt ganz einfach über Kindel bzw. Ableger:
Ableger (Seitentriebe) können mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden, sobald sie eine Länge von ca. 10 cm erreicht haben. 30-40 Stunden bei trockener Luft lagern, damit die Schnittwunde gut abtrocknet. Dann mit sandiger Erde bedecken und regelmäßig gießen bis sich Wurzeln und weitere Blätter bilden.
Kindel: Die Trennung des Kindeln von der Mutterpflanze gelingt am einfachsten während dem Umtopfen. Dazu die Mutterpflanze aus dem Topf heben und die Erde leicht abschütteln. Kindel vorsichtig abziehen, ohne die Wurzeln zu verletzen und separat eintopfen.
Selten erfolgt die Vermehrung mit Hilfe von Samen.
Kindel-bei-Aloe-Vera-Steiermarkgarten
Aloe-Vera-Kindel-Steiermarkgarten

Überwinterung
Aloen sind in der Regel nicht winterhart und sollten ins Haus geholt werden, sobald die Außentemperaturen unter 10°C sinken. Bei Temperaturen unter 4°C stirbt die Pflanze ab.
Als Winterquartier eignet sich ein heller und kühler Raum (12-15°C). Sie mögen keine Luftfeuchtigkeit, daher ist das Badezimmer der falsche Standort. Während der Überwinterung sollte nur sehr wenig gegossen werden.
Die Aloe Aristata ist winterhart, benötigt jedoch einen Winterschutz, wenn sie im Freien überwintern soll. Sie verträgt Minustemperaturen, aber durch den feuchten Boden im Winter (viel Regen, Schnee) nimmt sie Schaden. Je niedriger die Temperaturen desto trockener muss sie gehalten werden. Besser ist es daher, die Pflanze auszugraben und im Herbst ins Haus zu bringen.

Krankheiten und Schädlinge
Aloen sind grundsätzlich nicht sehr krankheitsanfällig. Krankheiten entstehen meist durch Pflegefehler (zu viel Wasser, zu hohe Luftfeuchtigkeit, Staunässe).
Wollläuse und Wurzelläuse: Abspritzen mit einem starken Wasserstrahl, Abwischen mit einem alkoholgetränkten Wattestab.
Wurzelfäule: vorbeugend wenig gießen, bei Wurzelfäule hilft eventuell das Trockenlegen der Pflanze durch Umtopfen und Entfernen der betroffenen Wurzeln

Verwendung
Das Aloe Vera Gel hat eine schmerzlinderne, entzündungshemmende Wirkung. Bei falscher inneren Anwendung droht jedoch Vergiftungsgefahr.


Liebe Grüße,

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Aloe Vera

Die Echte Aloe (lat. Aloe Vera), auch „Lilie der Wüste“ und „The silent healer“ genannt, zählt zur Familie der Liliengewächse (lat. Liliac...
Kürbis (lat. Cucurbita ssp.), auch Kerbs oder Kerwes genannt, zählt zur Familie der Kürbisgewächse (lat. Cucurbuitaceae) und ist eine einjährige, nicht winterharte Pflanze. Sie stammt ursprünglich aus Amerika und enthält u.a. Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium sowie Vitamin A, C, E, Vitamine der B-Familie, Beta-Carotin und essentielle Fettsäuren. Kürbis fördert die Verdauung und die Sehkraft, wirkt gegen Diabetes, antioxidativ, cholesterinsenkend und ist ein vorbeugendes Antidepressivum (ist an der Produktion des Glückshormons Serotinin beteiligt).
Verzehrt wird grundsätzlich das Fruchtfleisch, bei manchen Sorten wie z.B. dem Hokkaidokürbis kann aber auch die Schale mitgegessen werden. Bei der Verarbeitung wird der Kürbis zunächst geviertelt, anschließend werden mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere entfernt. Auch die Samen können verwendet werden. Diese enthalten Vitamin E, Selen, Phytosterole, ätherische und fette Öle.
Kürbis-Steiermarkgarten

Kürbispflanze-Steiermarkgarten

Boden und Standort
Kürbis ist sehr kälteempfindlich und benötigt daher einen sonnigen, warmen Standort. Die optimale Temperatur liegt bei 16-24°C. Fallen die Temperaturen unter 10°C, findet kein Wachstum statt. Bei Bedarf sollte man ihn mit einem Vlies oder einer Mulchschicht aus Stroh abdecken. Außerdem benötigt er sehr viel Platz (1-2 m2 je Kürbispflanze). Um Platz zu sparen, kann man ihn auch an einem stabilen Holzgerüst ranken lassen.
Er ist ein Starkzehrer und fühlt sich in einem humusreichen Boden wohl. Wir verwenden Gemüseerde oder Gartenerde, die wir vor dem Auspflanzen mit Kompost verbessern.
Man kann die Kürbispflanze auch direkt auf einem Komposthaufen anbauen. Das hat den Vorteil, dass die Pflanze somit ausreichend mit Dünger versorgt ist und der Komposthaufen optisch verdeckt und von Sonne geschützt wird.
Als schlechte Nachbarn gelten z.B. Dill und Zucchini. Der ideale Standort liegt abgesondert von direkten Pflanzennachbarn.
Butternuss-Kürbis-Pflanze-Steiermarkgarten

Kürbis-Pflanze-Steiermarkgarten

Anzucht im Haus / Gewächshaus / Frühbeet
Kürbis kann man in warmen Wohnräumen oder Wintergärten ab Mitte April im Topf vorkultivieren. Man setzt je 2 Kürbissamen mit der Spitze nach unten in einen Topf mit Anzuchtserde. Die Dunkelkeimer werden ca. 3 cm tief in die Erde gedrückt und an einem warmen, hellen Ort (20-25°C) mit Hilfe eines Wasserzerstäubers gleichmäßig feucht gehalten. Nach ca. 1 Woche bilden sich schon die ersten Keimlinge.
Nach weiteren 2-3 Wochen, wenn 1-2 Laubblätter zu sehen sind, werden die Pflanzen in einzelne Töpfe umgesetzt und können nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden.

Aussaat im Freien
Kürbissamen können Anfang Mai auch direkt ins Freilandbeet gesät und mit einer Plastikhaube vor Kälte geschützt werden. Dazu gibt man 4 Samen ca. 3 cm tief in die Erde und lässt später nur die stärkste Pflanze entstehen. Die Vorteile der Direktsaat sind eine bessere Wurzelausbildung und eine bessere Hitzebeständigkeit. Bei dieser Variante sollte man von Beginn an für einen Schneckenschutz sorgen.
Kürbis-Jungpflanze-Steiermarkgarten

Pflege
Kürbisse sollte man regelmäßig gießen und Staunässe vermeiden.
Der Starkzehrer benötigt viel Dünger. Im Juni und Anfang Juli sollte wöchentlich eine Stickstoffdüngung erfolgen.

Blüte und Ernte
Die Blüte erfolgt in der Regel im Juni. Dabei öffnen sich die Blüten am frühen Morgen und sind bis Mittag schon wieder verwelkt. Um eine ertragreiche Ernte zu fördern, kann bei der Bestäubung nachgeholfen werden, indem man die Schutzhüllen von den Blüten entfernt, die männlichen Blüten abbricht (diese haben keine Verdickung am Stängel) und deren Blüten auf die Narbe der weiblichen Blüten  verreibt (diese haben einen Mini-Kürbis am Stiel). Das Laub am Fruchtstiel kann man abzupfen, weil es unnötig viel Energie verbraucht. Bei erfolgreicher Bestäubung beginnt der Fruchtansatz nach 2-3 Tagen zu wachsen. Je größere Kürbisse man ziehen will, desto weniger Blüten sollten bestäubt werden, weil dann die ganze Energie für nur einen oder zwei Kürbisse aufgebracht wird.
Für den Sofortverbrauch können auch unausgereifte Früchte geerntet werden. Somit wird in weiterer Folge auch mehr Energie der Pflanze für die übrigen Kürbisse aufgebracht. Die Ernte für die Lagerung erfolgt zwischen September und Oktober, vor dem ersten Frost. Man trennt die Kürbisse mit einem scharfen Messer von der Pflanze ab.
Kürbis-Blüte-Steiermarkgarten

Kürbis-mit-Blütenansatz-Steiermarkgarten

Lagerung und Vermehrung
Kürbisse können mehrere Monate lang an einem trockenen, kühlen Ort bei 12-17°C z.B. im Keller gelagert werden. Die Schale muss intakt und der Fruchtstiel vorhanden sein. Angeschnittene Kürbisteile sind im Kühlschrank nur einige Tage haltbar. Kürbisse eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren. Am besten schneidet man sie sofort nach der Ernte in kleine Würfel und friert sie portionsweise ein.
Die Vermehrung erfolgt mittels Samen. Dazu wäscht man die mit einem Löffel entfernten Kürbiskerne gründlich mit Wasser ab, lässt sie trocknen und bewahrt sie in einer Papiertüte an einem trockenen, kühlen Ort auf (<25°C). Das Saatgut ist üblicherweise 3-4 Jahre haltbar.
Butternusskürbis-Steiermarkgarten

Hokkaidokürbis-Steiermarkgarten

Krankheiten
  • Mehltau
  • Viruserkrankungen aufgrund falscher Nachbarschaftspflanzen

Verwendung
Kürbis gilt als leckere Zutat sowohl für Hauptspeisen als auch für Suppen.
Unser Lieblings-Kürbis-Rezept ist Kürbiscremesuppe. Insbesondere im Herbst, wenn die Temperaturen wieder sinken, freuen wir uns über diese wärmende Mahlzeit.
Auch die Kürbiskerne sind essbar und liefern viele gesunde Inhaltsstoffe. Ideal eignen sie sich als Salatbeigabe oder als salziger Snack für Zwischendurch.


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Kürbis-Pflanzenportrait-Pin-Steiermarkgarten

Kürbis

Kürbis (lat. Cucurbita ssp.), auch Kerbs oder Kerwes genannt, zählt zur Familie der Kürbisgewächse (lat. Cucurbuitaceae) und ist eine einj...
Die Gattung Erbsen (lat. Pisum) zählt zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütengewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (lat. Fabaceae) und ist eine einjährige, nicht winterharte Pflanze. Sie stammt ursprünglich aus Asien (erstmaliger Anbau in China) und enthält u.a. viel Eiweiß, Ballaststoffe, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer und Zink sowie Vitamin B1 und B2. Erbsen haben eine cholesterinsenkende, antioxidative und krebshemmende Wirkung. Verzehrt werden nicht die ganzen Schoten, sondern nur die kugeligen grünen Samen.
Erbsen-Pflanze-Steiermarkgarten

Boden und Standort
Erbsen sind bezüglich ihres Standorts nicht sehr anspruchsvoll - egal ob Sonne oder Halbschatten, Windschutz oder nicht.
Sie sind Mittel- bzw. Schwachzehrer und fühlen sich in einem lockeren, feinkrümeligen, humusreichen Boden wohl. Wir verwenden normale Gartenerde, die wir mit etwas Kompost verfeinern. Wichtig ist, dass das Wasser gut abfließen kann, denn auf Staunässe regieren sie allergisch. Aus diesem Grund lockert man den Boden vor der Aussaat gründlich.
Spätestens nach 3 Jahren sollten die Erbsen für 8 Jahre nicht mehr an der gleichen Stelle angebaut werden. Die Selbstunverträglichkeit innerhalb der Familie fördert nämlich Pilzkrankheiten.
Als gute Nachbarn gelten z.B. Aubergine, Dill, Fenchel, Gurken, Karotten, Kohl, Kopfsalat, Mais, Radieschen, Rettich, Sellerie und Zucchini.
Als schlechte Nachbarn gelten hingegen z.B. Bohnen, Kartoffeln, Knoblauch, Lauch, Schnittlauch, Tomaten und Zwiebeln.
Erbsen-Anbau-Steiermarkgarten

Aussaat im Freien
Erbsen können, je nach Sorte, von Anfang März bis Mai ausgesät werden:
·    Pal-/Schalerbsen sind frostresistenter, daher kann man sie schon früher säen. Sie werden üblicherweise zum Trocknen verwendet (Trockenerbsen) und schmecken aufgrund des hohen Stärkegehalts eher herb als süß. Im Winter werden die gelben oder grünen, getrockneten Palerbsen für dicke Suppen verwendet. Jung geerntet und frisch verzehrt schmecken sie etwas süßer.
·    Markerbsen werden ab Anfang April gesät. Sie sind für den Sofortverbrauch oder zum Einfrieren geeignet und schmecken recht süß.
·    Zuckererbsen können ab Ende März gesät werden. Sie schmecken süß und können mit den Hülsen verzehrt werden.
Für die Aussaat der Dunkelkeimer zieht man mit einem Spaten eine ca. 3-5 cm tiefe Saatrille in die Erde und legt alle 3 bis 5 cm ein Korn. Anschließend wird alles mit Erde bedeckt und leicht angegossen. Zwischen den Reihen sollte ein Abstand von 30-40 cm eingehalten werden.
Tipp: Keimlinge von früh und tief gesäten Erbsen werden seltener von Vögeln abgefressen.
Alternativ können auch Saatbänder verwendet werden, bei denen der richtige Abstand zwischen den Saatkörnern bereits gegeben ist.
Die Schmetterlingsblütler erreichen, je nach Sorte, eine Höhe von bis zu 2 m und benötigen daher eine Rankhilfe. Am besten fixiert man diese gleich im Zuge der Aussaat im Boden.
Die Keimung erfolgt ab einer Mindestbodentemperatur von 5°C und dauert ca. 2 bis 3 Wochen. 20-24°C sind für die Keimung optimal (10-15°C Lufttemperatur).
Erbsen-mit-Rankhilfe-Steiermarkgarten

Pflege
Sobald die Pflanzen 10 cm hoch sind, erhöht regelmäßiges Anhäufeln der Erde die Standfestigkeit im Beet, die Pflanzen bilden mehr Wurzeln und hinterlassen eine feinkrümelige, stickstoffreiche Erde für Nachkulturen.
Gießen muss man die Erbsen nur bei anhaltender Trockenheit.
Sie benötigen keinen Dünger.
Der Boden sollte immer wieder gelockert werden, damit sich kein Unkraut ausbreitet.
Erbse-Steiermarkgarten

Blüte und Ernte
Die Blüte erfolgt zwischen Mai und Juni.
Die Reifezeit liegt, je nach Sorte, zwischen 3 und 4 Monaten, d.h. geerntet wird ab Mai. Je früher geerntet wird, desto süßer und saftiger sind die Erbsen. Palerbsen nicht zu lange hängen lassen, sonst werden sie mehlig. Markerbsen immer grün ernten. Zuckererbsen ernten, wenn die ersten Körner zu spüren sind.
Tipp: Die Wurzeln nach der Ernte nicht ausreißen, sondern nur die Ranken abhacken. So profitieren auch noch die folgenden Sommerkulturen, wie Tomaten und Paprika, von der Vorkultur.
Erbsen-Blüte-Steiermarkgarten

Lagerung und Vermehrung
Frische Erbsen halten sich im Kühlschrank ca. 3 Tage und eignen sich hervorragend zum Einfrieren. Am besten sollte man sie sofort nach der Ernte einfrieren, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Eventuell davor blanchieren.
Die Vermehrung erfolgt mittels Samen. Dazu belässt man einige Erbsenschoten bis zum Ende der Erntezeit an der Pflanze, trocknet die Erbsensamen und bewahrt sie in einer Papiertüte an einem trockenen, kühlen Ort auf (<25°C). Das Saatgut ist üblicherweise 3-4 Jahre haltbar.

Krankheiten
  • Mehltau
  • Minierfliege
  • Erbsenwickler
Verwendung
Wir naschen Erbsen am liebsten ganz frisch direkt bei der Ernte. Das Gemüse passt z.B. sehr gut als Beilage für Reis oder als Suppeneinlage.



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Erbsen

Die Gattung Erbsen (lat. Pisum) zählt zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütengewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (lat. Fa...
Viele Pflanzen können sehr einfach über Stecklinge vermehrt werden. Dazu zählen unter anderem mediterrane Kräuter wie zum Beispiel Bohnenkraut, Currykraut, Estragon, Johanniskraut, Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Wie genau es funktioniert, erfährt ihr hier in einer detaillierten Step-by-Step-Anleitung.


Schritt für Schritt Anleitung:

1.    Einen ca. 10 cm langen Zweig mit einer sauberen, scharfen Schere oder einem Messer knapp unterhalb eines Blattknotens abschneiden (üblicherweise eignen sich grüne Triebe besser als verholzte).
2.    Die unteren Blätter entfernen, obere Blattpaare bestehen lassen.
3.    Einen Tag lang in ein Glas mit Wasser stellen, so dass die untersten 3-5 cm des Stecklings im Wasser stehen.
4.    In eine nährstoffarme Erde stecken. Am besten eignet sich dazu Anzuchtserde oder ein Gemisch aus Gemüseerde und Sand.
5.    An einen hellen, warmen Standort ohne direkte Sommermittagssonne stellen.
6.    Gleichmäßig feucht halten, nicht zu nass.
7.    Die Wurzelbildung kann beschleunigt werden, indem man den Topf mit Klarsichtfolie bedeckt. Das erzeugt nicht nur einen Glashauseffekt, sondern bringt auch eine angenehme Begleiterscheinung - gut angegossen muss kaum mehr gegossen werden, weil die Feuchtigkeit zirkuliert. Bei Verwendung einer Abdeckung sollte unbedingt täglich gelüftet werden.
8.    Je nach Pflanze und Temperaturen bilden sich die ersten Wurzeln schon nach einer Woche und nach 4-8 Wochen beginnen die Stecklinge zu wachsen.
9.    Sobald die Stecklinge neue Blätter ausbilden und beginnen zu wachsen, sollte man sie langsam an die Sommermittagssonne gewöhnen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt man sie zu pflegen wie erwachsene Pflanzen.
     
      

Ihr seht also - eigene Kräuter zu vermehren funktioniert sehr leicht und ohne großen Aufwand. Man schneidet einen Trieb ab und stellt ihn in ein Glas mit Wasser bzw. steckt ihn in einen Topf mit Anzuchtserde bis er Wurzeln schlägt. Idealer Zeitpunkt ist der Frühling, wenn die Pflanzen frische Triebe bilden und beginnen zu wachsen. Alternativ kann man es auch noch im Herbst versuchen, aber damit habe ich leider keine guten Erfahrungen gemacht. Die Stecklinge haben nicht gut gewurzelt und außerdem muss man bedenken, dass man sie bei dieser Variante bis zum nächsten Frühjahr im Haus überwintern muss.

Viel Erfolg dabei und liebe Grüße,

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Trotz des widerlichen Gestanks verwende ich Brennesseljauche laufend in meinem Garten, weil meine Pflanzen sie lieben. Sie ist DER Bio-Dünger. Meine Tomaten, Paprika, Kürbisse und weitere Starkzehrer mit hohem Stickstoffbedarf bekommen nichts anderes als Wasser und Brennesseljauche und gedeihen prächtig.
Brennesseljauche-Steiermarkgarten

Die Herstellung ist sehr einfach. Man benötigt dazu lediglich Gartenhandschuhe, eine Gartenschere, einen Plastiktrog oder Holzbottich und Wasser.

Schritt für Schritt zur fertigen Jauche

1. 1 kg Brennnesseln schneiden (Ich wiege die Menge nicht genau ab, sondern schneide ca. so viel bis mein Plastiktrog fast ganz voll ist). Gartenhandschuhe schützen vor dem Brennen.
2. Brennnesseln in einen großen Plastiktrog oder Holzbottich geben (Kein Gefäß aus Metall verwenden! Damit entstehen chemische Reaktionen).
3. An einen sonnigen Platz stellen, am besten irgendwo am Gartenrand, weit weg vom Sitzplatz, weil die Jauche mit der Zeit extrem zu stinken beginnt.
4. Mit 10 l Wasser aufgießen (Auch hier wiege ich nicht genau ab, sondern verwende soviel, dass die Brennnesseln eben mit Wasser bedeckt sind).
5. Abdecken, damit keine Tiere hineinfallen können (bei einer Bekannten ist ohne Abdeckung schon einmal eine Maus ertrunken).
6. 2-3 Wochen gären lassen (je nach Wetterlage, in der Sonne verläuft der Gärungsprozess schneller). Täglich umrühren.
7. Bei Bedarf etwas Steinmehl oder stark duftende Pflanzen wie Lavendel unterrühren, um den Gestank zu verringern.
8. Die Jauche ist fertig, wenn sie dunkel gefärbt ist und keine Blasen mehr aufsteigen.

Ich gebe die übrig gebliebenen Reste der Brennnesseln zum Kompost und lagere die fertige Jauche abgedeckt im Trog im Schatten. Zur Entnahme tauche ich meine Gießkanne in die Jauche und fülle sie dann mit Wasser auf.
Brennnesseln-Steiermarkgarten

Brennnesseljauche-in-Trog-Steiermarkgarten

Verwendung als Dünger

Die fertige Jauche mit Wasser verdünnen und die Pflanzen damit gießen:
  • bei großen, älteren Pflanzen im Mischverhältnis 1:10
  • bei Setzlingen und Jungpflanzen im Mischverhältnis 1:20
Während des Gärungsprozesses werden Stickstoff und Spurenelemente der Brennnessel herausgelöst, die von den damit gegossenen Pflanzen aufgenommen werden. Die enthaltene Kieselsäure festigt die Zellwände der damit gegossenen Pflanzen.
Aufgrund des Gestanks empfehle ich die Verwendung von Brennnesseljauche nur für Pflanzen im Garten. Wen der Gestank nicht stört, kann sie natürlich auch für Zimmerpflanzen verwenden.

Brennesselbrühe gegen Blattläuse

Für die akute Bekämpfung von Blattläusen wird Brennnesselbrühe verwendet. Die Herstellung erfolgt ähnlich wie für die Brennnesseljauche: 1 kg Brennnesseln mit 10 l Wasser aufgießen und zudecken, nur 1 Tag stehen gelassen. Nach 12-24 Stunden kann man sie bereits verwenden. Als wertvoller Wirkstoff gilt hier das Nesselgift. Die Brühe in einen Zerstäuber füllen und 3 Tage hintereinander unverdünnt auf die Pflanzen sprühen. Damit habe ich allerdings nicht so tolle Ergebnisse erzielt wie mit Seifenlauge - diese gilt für mich als ultimatives Mittel gegen Blattläuse.



Liebe Grüße,
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