Sicher Einkochen: tödliche Lebensmittelvergiftung vermeiden!


Eine besonders beliebte Methode der Konservierung ist das Einkochen. In diesem Beitrag wollen wir penibel darauf hinweisen, dass Hygiene, Sauberkeit und eine sorgfältige Durchführung der vorgegebenen Arbeitsschritte höchste Priorität haben, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Kaum zu glauben, aber es sterben noch immer jährlich Menschen im deutschen Raum, weil sie selbst eingekochtes Gemüse oder Fleisch gegessen haben, in dem nicht alle Mikroorganismen einschließlich der Bakteriensporen abgetötet wurden!

Im Internet findet man zahlreiche Anleitungen und Rezepte zum Einkochen, auch Einwecken oder Einmachen genannt. Das Synonym „Einwecken“ stammt von der Firma WECK, die seit 1900 ihre Kunden mit Zubehör rund um das Einkochen versorgt. Bei den meisten Rezepten, die wir gefunden haben, wird im Kochtopf, Einkochtopf oder Backrohr eingekocht. Wir kochen selbst hauptsächlich im Wasserbad im normalen Kochtopf ein, was für unsere Erzeugnisse auch in Ordnung ist (v.a. Kompott, Marmelade, Tomatensauce, d.h. Lebensmittel im sauren Bereich mit einem ph-Wert unter 4,6). Diese Methoden eignen sich jedoch nur für säurehaltige Lebensmittel. Bei Lebensmitteln im schwach sauren Bereich ist nur das Einkochen im Dampfdruck-Einkochkessel sicher! Wollt ihr u.a. eiweißreiches Gemüse, Fleisch und Fisch einkochen, solltet ihr also unbedingt einen Dampfdruck-Einkochkessel verwenden, um eine mögliche Lebensmittelvergiftung durch die gefährlichen Botulinum Bakterien und Sporen auszuschließen. Alternativ muss beim Einkochen doppelt erhitzt werden, damit auch die ausgekeimten Sporen eliminiert werden bzw. nach dem Öffnen nochmals gründlich aufgekocht werden.
Der Inhalt sollte nicht mehr gegessen, sondern sofort weggeschmissen werden, wenn sich ein komischer Geruch oder eine komische Farbe bemerkbar machen oder wenn vor dem Öffnen der Vorratsgläser kein Vakuum mehr vorhanden ist. Botulismus kann man im Vorhinein leider kaum feststellen, weil die Bakterien weder Gase bilden (das Vakuum im Glas bleibt bestehen) noch optisch oder am Geruch erkennbar sind. Bevor ihr mit dem Einkochen beginnt, solltet ihr euch also über die geeignete Methode für die jeweiligen Lebensmittel informieren. Die Gläser und alle Utensilien, die beim Einkochen verwendet werden, müssen gründlich gereinigt und gegebenenfalls sterilisiert werden. Beim Einkochen selbst sind Einkochzeit und -temperatur genau einzuhalten (die Zeit startet sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist). Nur so könnt ihr euch noch in einigen Monaten bzw. Jahren über eure selbstgemachten Köstlichkeiten freuen und Schimmel sowie Lebensmittelvergiftungen ausschließen.
Hier findet ihr eine schöne Übersicht über den Säuregehalt der Lebensmittel (ph-Wert) und die Wahl der sichersten Einkochmethode.

Tomatensugo-Steiermarkgarten

Weil es im Internet ohnehin schon zahlreiche Anleitungen und Tipps rund um das Thema Einkochen gibt, wollen wir diese hier nicht wiederholen. Allerdings solltet ihr alle Informationen mit Vorsicht genießen. Heutzutage kann schon jeder alles Mögliche im Internet veröffentlichen und das ohne Haftung. Es lohnt sich also zu vergleichen und gegebenenfalls auch das Wissen von Fachexperten zu nutzen (z.B. Fachbücher, offizielle Seiten). Hier findet ihr viel Wissenswertes rund ums Einkochen, aber auch zu anderen Konservierungsmethoden, schön aufbereitet. Marie studiert ökologische Landwirtschaft, beschäftigt sich intensiv mit den Themen Selbstversorgung und hat sich mittlerweile u.a. ein fundiertes Fachwissen über verschiedenste Konservierungsmethoden angeeignet.
Vorratskammer-Steiermarkgarten

                                                

Liebe Grüße,

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Eine besonders beliebte Methode der Konservierung ist das Einkochen. In diesem Beitrag wollen wir penibel darauf hinweisen, dass Hygiene, Sauberkeit und eine sorgfältige Durchführung der vorgegebenen Arbeitsschritte höchste Priorität haben, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Kaum zu glauben, aber es sterben noch immer jährlich Menschen im deutschen Raum, weil sie selbst eingekochtes Gemüse oder Fleisch gegessen haben, in dem nicht alle Mikroorganismen einschließlich der Bakteriensporen abgetötet wurden!

Im Internet findet man zahlreiche Anleitungen und Rezepte zum Einkochen, auch Einwecken oder Einmachen genannt. Das Synonym „Einwecken“ stammt von der Firma WECK, die seit 1900 ihre Kunden mit Zubehör rund um das Einkochen versorgt. Bei den meisten Rezepten, die wir gefunden haben, wird im Kochtopf, Einkochtopf oder Backrohr eingekocht. Wir kochen selbst hauptsächlich im Wasserbad im normalen Kochtopf ein, was für unsere Erzeugnisse auch in Ordnung ist (v.a. Kompott, Marmelade, Tomatensauce, d.h. Lebensmittel im sauren Bereich mit einem ph-Wert unter 4,6). Diese Methoden eignen sich jedoch nur für säurehaltige Lebensmittel. Bei Lebensmitteln im schwach sauren Bereich ist nur das Einkochen im Dampfdruck-Einkochkessel sicher! Wollt ihr u.a. eiweißreiches Gemüse, Fleisch und Fisch einkochen, solltet ihr also unbedingt einen Dampfdruck-Einkochkessel verwenden, um eine mögliche Lebensmittelvergiftung durch die gefährlichen Botulinum Bakterien und Sporen auszuschließen. Alternativ muss beim Einkochen doppelt erhitzt werden, damit auch die ausgekeimten Sporen eliminiert werden bzw. nach dem Öffnen nochmals gründlich aufgekocht werden.
Der Inhalt sollte nicht mehr gegessen, sondern sofort weggeschmissen werden, wenn sich ein komischer Geruch oder eine komische Farbe bemerkbar machen oder wenn vor dem Öffnen der Vorratsgläser kein Vakuum mehr vorhanden ist. Botulismus kann man im Vorhinein leider kaum feststellen, weil die Bakterien weder Gase bilden (das Vakuum im Glas bleibt bestehen) noch optisch oder am Geruch erkennbar sind. Bevor ihr mit dem Einkochen beginnt, solltet ihr euch also über die geeignete Methode für die jeweiligen Lebensmittel informieren. Die Gläser und alle Utensilien, die beim Einkochen verwendet werden, müssen gründlich gereinigt und gegebenenfalls sterilisiert werden. Beim Einkochen selbst sind Einkochzeit und -temperatur genau einzuhalten (die Zeit startet sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist). Nur so könnt ihr euch noch in einigen Monaten bzw. Jahren über eure selbstgemachten Köstlichkeiten freuen und Schimmel sowie Lebensmittelvergiftungen ausschließen.
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Weil es im Internet ohnehin schon zahlreiche Anleitungen und Tipps rund um das Thema Einkochen gibt, wollen wir diese hier nicht wiederholen. Allerdings solltet ihr alle Informationen mit Vorsicht genießen. Heutzutage kann schon jeder alles Mögliche im Internet veröffentlichen und das ohne Haftung. Es lohnt sich also zu vergleichen und gegebenenfalls auch das Wissen von Fachexperten zu nutzen (z.B. Fachbücher, offizielle Seiten). Hier findet ihr viel Wissenswertes rund ums Einkochen, aber auch zu anderen Konservierungsmethoden, schön aufbereitet. Marie studiert ökologische Landwirtschaft, beschäftigt sich intensiv mit den Themen Selbstversorgung und hat sich mittlerweile u.a. ein fundiertes Fachwissen über verschiedenste Konservierungsmethoden angeeignet.
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Jetzt im Sommer gibt es Früchte und Beeren in Hülle und Fülle. Sie schmecken am besten frisch gepflückt, können aber auch sehr gut verarbeitet werden, zum Beispiel zu Kuchen, Marmelade und Eis. Mit selbstgemachten Konfitüren, Marmeladen und Gelees kann man ganz einfach den Sommer einfangen und das Obst für mindestens ein Jahr konservieren. Alles rund um die Marmeladeherstellung sowie ein Grundrezept für Konfitüre findet ihr in diesem Beitrag.
Marmeladesemmel-Frühstück-Steiermarkgarten

Offizielle Definitionen für Brotaufstriche aus Früchten

Marmelade = alle streichfähigen Zubereitungen aus Zitrusfrüchten (Zitronen, Orangen, Mandarinen, u.s.w.)
Konfitüre extra = Fruchtgehalt von mindestens 45 % mit erkennbaren Fruchtstücken
Konfitüre einfach = Fruchtgehalt von mindestens 35 % mit Stücken oder als Fruchtmark (püriert)
Gelee extra = Fruchtsaft oder –konzentrat mit einem Fruchtanteil von mindestens 45 %
Gelee einfach = Fruchtsaft oder –konzentrat mit einem Fruchtanteil von mindestens 35 %
Fruchtaufstrich = Fruchtgehalt über 45 %

Das Prinzip der Konfitüren-, Marmeladen- und Geleebereitung

Beim Aufkochen werden schädliche Mikroorganismen abgetötet. Der Zucker sorgt für die konservierende Wirkung, er bindet durch seine Wasserlöslichkeit die Flüssigkeit und schafft ein Milieu, in dem sich keine Bakterien entwickeln können. Außerdem sorgt er für die Erhaltung von Farbe und Aroma und verhindert einen zu schnellen Abbau von Vitaminen und Nährstoffen. Durch die Aufbewahrung unter Luftabschluss wird das Eindringen schädlicher Keime verhindert.
Bei einem Zuckergehalt von 50 % ist ein Befall durch Schimmelpilze ausgeschlossen. Spezielle Gelierzucker, die im Verhältnis 1:2 oder 1:3 (Zucker : Frucht) verwendet werden, enthalten zusätzlich den Konservierungsstoff Sorbinsäure.
Als Geliermittel kommt meist Pektin zum Einsatz. Es ist in allen Früchten in natürlicher Form enthalten und zwar in unterschiedlicher Menge. Je höher der Pektingehalt, umso leichter gelieren sie. Bis die Fruchtmasse beginnt von alleine zu gelieren, „verkochen“ leider viele wertvolle Inhaltsstoffe. Daher werden in der Regel zusätzlich Pektin oder andere gelierende Substanzen zugesetzt. Mit dem handelsüblichen Gelierzucker, dem Pektin und Zitronensäure zugefügt wurden, lässt sich die Kochzeit auf 3-6 Minuten reduzieren (siehe Packungsangabe. Gerechnet wird ab dem Zeitpunkt, zu dem die Masse sprudelnd kocht). Alternativ kann statt Pektin auch Agar-Agar – ein aus Meeresalgen gewonnenes Pulver – verwendet werden. Es wird mit kaltem Saft angerührt, der heißen Fruchtmasse zugesetzt und diese noch einmal aufgekocht. Der Geliervorgang kann in diesem Fall einige Tage dauern. Es gibt auch noch weitere alternative Gelierhilfen, wie z.B. Johannisbrotmehl (Verdickungsmittel aus den Samen des Johannisbrotbaumes) und das Angebot wird immer größer.

Schritt für Schritt Anleitung

Früchte säubern, gegebenenfalls waschen und abtropfen lassen bzw. vorsichtig abtrocknen. Je nach Sorte schälen, entsteinen, zerkleinern und dann abwiegen. Es sollten nicht mehr als 2 kg Fruchtmasse und Zucker auf einmal verarbeitet werden, weil andernfalls in der angegebenen Kochzeit nicht genügend Wasser verdampft.
Die Früchte je nach gewünschter Konsistenz ganz fein oder nur einen Teil pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen.
Zusammen mit dem Zucker unter ständigem Rühren so lange kochen, bis das Fruchtmus zu gelieren beginnt.
Nach der empfohlenen Kochzeit eine Gelierprobe machen: Etwas Fruchtmasse mit einem Teelöffel auf einen kalten Teller geben und diesen schräg halten. Wenn die Fruchtmasse nicht mehr hinunterrinnt oder -tropft, sondern fest wird, kann die Masse abgefüllt werden. Andernfalls war die Kochzeit entweder zu kurz und man versucht 1-2 Minuten später eine neue Gelierprobe. Oder die Kochzeit war zu lange, wodurch das Pektin und somit die gelierende Wirkung zerstört wurden. In solchen Fällen muss die Masse unter Zugabe von zusätzlichem Pektin (am besten in flüssiger Form) noch einmal aufgekocht werden.
Als Behälter eignen sich besonders Gläser mit Twist-off-Verschluss oder Gläser mit Schraubverschluss und Gummiring.
Die Lagerung erfolgt idealerweise an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort.
Marmeladen, Konfitüren und Gelees lassen sich auch aus tiefgefrorenem Obst und Gemüse herstellen. Das ist insbesondere hilfreich, wenn die Früchte erst nach und nach oder bei Mischkonfitüren zu unterschiedlichen Zeitpunkten reifen. Sie sollten immer vor dem Auftauen abgewogen und sofort nach dem Auftauen verarbeitet werden.

Wie auch bei allen anderen Konservierungsmethoden sollte nur saubere, makellose und reife Ware verwendet werden. Bei allen Arbeitsgeräten ist auf Sauberkeit zu achten. Die Gefäße und Gläser werden zunächst gründlich gereinigt, möglichst heiß ausgespült und zum Abtrocknen umgedreht auf ein Tuch gestellt. Die Deckel am besten auskochen und bis kurz vor der Verwendung im heißen Wasser belassen. Zum Marmelade Kochen sind Edelstahltöpfe besonders empfehlenswert, weil andere Metalle mit der Säure in den Früchten reagieren. Je breiter die Töpfe, desto schneller kann das Wasser durch die große Oberfläche verdampfen. Bei sauberer Arbeit und sachgemäßer Lagerung sind die Gläser jahrelang haltbar.
Marmelade-Konfitüre-Gelee-selbstgemacht-Steiermarkgarten

Grundrezept Konfitüre

1,5 kg vorbereitete Früchte
500 g Gelierzucker 3:1
Die Hälfte der Früchte mit dem Pürierstab oder Mixer pürieren, die andere Hälfte nur grob zerkleinern. Die Früchte mit dem Gelierzucker vermischen und unter ständigem Rühren aufkochen. Eventuell auftretenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen (Er enthält Trübstoffe und Verunreinigungen, welche die Haltbarkeit beeinträchtigen). Die für den Gelierzucker angegebene Kochzeit sprudelnd kochen und anschließend eine Gelierprobe machen. Bei erfolgreicher Gelierprobe mit einer Suppenkelle in die vorbereiteten Gläser füllen und sofort verschließen. Immer randvoll füllen, damit möglichst wenig Luft im Glas verbleibt. Einige Minuten auf den Kopf stellen, insbesondere wenn größere Fruchtstücke enthalten sind und sich gleichmäßig verteilen sollen. Dadurch wird der Deckel zusätzlich nochmals sterilisiert und der Inhalt luftdicht abgeschlossen.

Bei der Herstellung von Marmeladen, Konfitüren oder Gelees sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit einer erfrischenden Kürbis-Zitronen-Konfitüre mit Zitronenmelisse oder einem Zucchini-Apfel-Zimt-Fruchtaufstrich?


Liebe Grüße,
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Heute ist der 2. Geburtstag meiner kleinen Lena. Sie liebt Musik, Singen, Tanzen und Geschichten. Daher freue ich mich, dass mir die Verlagsgruppe Random House GmbH* folgende drei Hörbücher als Rezensionsexemplare kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür!

Alle meine Kinderlieder-Klassiker

Ich war schon länger auf der Suche nach einer CD mit Kinderliedern, die ich noch aus meiner eigenen Kindheit kenne. Auf Youtube wird man schnell fündig, allerdings haben mir die meisten Versionen überhaupt nicht gefallen. Sie klangen sehr übertrieben, mit schrägen Tönen und schrillen Stimmen. Die Musik-CD „Alle meine Kinderlieder-Klassiker“ vom Hörverlag hat meine Erwartungen hingegen erfüllt: angenehme Stimme, schöne musikalische Begleitung und altbekannte Lieder. Die Altersempfehlung lautet ab 3 Jahren, aber meine 2-jährige Lena hat schon jetzt eine große Freude damit. Sie tanzt und klatscht dazu und versucht immer mehr mitzusingen.
ENTHÄLT: ABC, die Katze lief im Schnee / Alle meine Entchen / Alle Vögel sind schon da / An meiner Ziege hab ich Freude / Auf einem Baum ein kuckuck saß / Brüderchen, komm tanz mit mir / Der Kuckuck und der Esel / Der Mond ist aufgegangen / Die Vogelhochzeit / Ein Männlein steht im Walde / Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann / Fuchs, du hast die Gans gestohlen / Grün sind alle meine Kleider / Hänschen klein / Hänsel und Gretel / Häschen in der Grube/ Hopp, hopp, hopp / Im Märzen der Bauer / Ich geh' mit meiner Laterne / Kommt ein Vogel geflogen / Kuckuck, Kuckuck ruft's aus dem Wald / Laterne, Laterne / Oh du lieber Augustin /B Ri-Ra-Rutsch / Schlaf, Kindlein, schlaf / Spannenlanger Hansel / Summ Summ Summ / Weißt du wieviel Sternlein stehen (1 CD, Laufzeit: 1h 01)
„Alle meine Kinderlieder-Klassiker“
Martin Pfeiffer
Der Hörverlag
ISBN: 978-3-8445-2186-3
Hörbuch-Vorstellung-Alle-meine-Kinderlieder-Klassiker-Steiermarkgarten

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Alle meine Weihnachtslieder

Diese Musik-CD passt gerade nicht zur Jahreszeit, aber „Alle meine Kinderlieder-Klassiker“ hat mir so gut gefallen, dass auch diese CD für mich ein Muss war. Sie überzeugt ebenfalls mit einer angenehmen Stimme, schöner musikalischer Begleitung und altbekannten Liedern.
ENTHÄLT: Alle Jahre wieder / Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen / Es gingen zwei Menschen von Tür zu Tür / Es ist ein Ros entsprungen / Es ist für uns eine Zeit angekommen / Fröhliche Weihnacht überall / Ihr Kinderlein kommet / In der Weihnachtsbäckerei / Jingle Bells /Dem Nikolaus ist kalt / Kling Glöckchen klingelingeling / Kommet ihr Hirten / Lasst uns froh und munter sein / Leise rieselt der Schnee / Macht hoch die Tür / Morgen Kinder wird’s was geben / Morgen kommt der Weihnachtsmann / Nikolaus tritt herein in unser Haus / Oh du fröhliche / Oh Tannenbaum / Schneeflöckchen / Stern über Bethlehem / Still, still, still / Stille Nacht / Süßer die Glocken / Wir zünden eine Kerze an (1 CD, Laufzeit: ca. 1h)
„Alle meine Weihnachtslieder“
Martin Pfeiffer
Der Hörverlag
ISBN: 978-3-8445-2317-1
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Willkommen in der Waldschule

Dieses Hörbuch wird von Andreas Fröhlich gelesen, der bestimmt dem einen oder anderen aus „Die Drei ???“ bekannt ist. Es gelingt ihm hervorragend die Charaktere der einzelnen Tiere durch unterschiedliche Stimmlagen darzustellen. Zwischendurch wird das Hörbuch mit Musik untermalt. Es ist eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und darüber, dass man gemeinsam viel stärker sein kann als alleine. Sie regt die Fantasie an und die Kinder können etwas daraus lernen. Für meine kleine Lena mit 2 Jahren ist das Hörbuch (so wie auch alle anderen Hörbücher) noch zu anspruchsvoll und sie kann der Geschichte nur kurz folgen. Immerhin lautet die Altersempfehlung auch ab 5 Jahren. Dennoch spielen wir immer wieder einen Teil davon ab, wenn sie die CDs herausholt.
„Mino der Wolf und Lenni der Bär sind die allerbesten Freunde. Gemeinsam besuchen sie die Waldschule im Wuselwald. Dort wartet jeden Tag ein neues Abenteuer auf die Schüler! Gut, dass Mino und Lenni mit ganz besonderen Fähigkeiten ausgerüstet sind: Mino ist eine richtige Schnüffelnase und Lenni ist bärenstark. Doch Mino kann die neue Mitschülerin Lola Wildkatze absolut nicht riechen – mit einer Flitzekatze will er nichts zu tun haben! Aber als die drei während der großen Schnitzeljagd im Wuselwald in Gefahr geraten, merken sie: Nur mit vereinten Superkräften sind sie stark! Auf ins nächste Abenteuer!„
„Willkommen in der Waldschule – Beste Freunde – Pfote drauf!“
Ann-Katrin Heger
Loewe HC
Hörbuch CD, 2 CDs, Laufzeit: ca. 2h 1 min
ISBN: 978-3-8371-4638-7
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Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Liebe Grüße,
 
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*Buch-Werbung

Egal ob im Garten, im Schwimmbad oder an lauen Sommerabenden auf der Terrasse – in den Sommermonaten lese ich sehr gerne Romane, mit deren Geschichten ich dem hektischen Alltag entfliehe und die Seele baumeln lasse. Drei davon will ich euch heute vorstellen:
„Pfauensommer“ von Hanna Richell
„Der Klang unserer Herzen“ von Emma Cooper
„Dort wo ich dich finde“ von Jen Gilroy
Buchvorstellung-Romane-Steiermarkgarten

Pfauensommer

Die Autorin Hanna Richell wuchs in England und Kanada auf, verbrachte viele Jahre in Australien und lebt heute mit ihrer Familie in Südwesten Englands. „Pfauensommer“ ist nach „Geheimnis der Gezeiten“ und „Das Jahr der Schatten“ ihr drittes Buch und wird in über 14 Sprachen übersetzt. Als sie etwa die Hälfte dieses Buches geschrieben hatte, ist ihr Mann ganz plötzlich verstorben und es hat lange gedauert, bis sie wieder an den Schreibtisch zurückkehren konnte. Die Geschichte dreht sich nicht um sie oder ihre Familie, aber vieles, was sie in dieser Zeit beschäftigt hat, ist darin verwoben (Sehnsucht, Verlust, kreative Frustration, Liebe und Hoffnung).
Klappentext:
„Zwei Frauen. Zwei Sommer. Ein Haus voller Geheimnisse.
Das verschlossene Zimmer im verstaubten Westflügel von Cloudesley Manor scheint vergessen. Nur die 86-jährige Lillian weiß, was dort geschah. Nur sie weiß um die dramatischen Ereignisse jenes verhängnisvollen Sommers, die ihr Leben unwiderruflich veränderten.
Sechzig Jahre später kommt Lillians Enkelin Maggie nach Cloudesley und die Mauer des Schweigens beginnt zu bröckeln. Maggie, deren Herz sich nach Heilung sehnt, taucht in die düsteren Geheimnisse des Landguts ein. Wird sie die Geschichte ihrer Familie entwirren, bevor sie alles, was ihr viel bedeutet, verliert?“
Das Buch hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin und die Geschichte haben mich gefesselt und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Die Erzählung erfolgt im Wechsel auf zwei verschiedenen Handlungssträngen in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Es ist kein Problem der Handlung zu folgen, sondern macht es nur noch spannender. Diese emotional und bildhaft geschriebene Geschichte ist tragisch, berührend und mitreißend. Bis zum Schluss kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und ergeben ein interessantes, unvorhersehbares Ende.
„Pfauensommer“
Hannah Richell
Diana Verlag
ISBN 978-3-453-29221-5
Buchvorstellung-Pfauensommer-Steiermarkgarten
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Der Klang unserer Herzen

Die Autorin Emma Cooper lebt mit ihrem Partner und ihren vier Kindern in England. Sie ist ehemalige Lehrerin und „Der Klang unserer Herzen“ ihr erster Roman.
Klappentext:
„Melody King hat ein seltenes Leiden, seit sie sich vor Jahren am Kopf verletzt hat: Sie singt, wenn sie in Stress gerät. Sie singt unkontrolliert und laut und in den unpassendsten Momenten – an der Supermarktkasse oder mitten während der Schulaufführung ihres Sohnes. Kein Arzt, kein Psychologe kann ihr helfen. Ihren beiden Kindern, Flynn und Rosie, ist das alles furchtbar peinlich, aber seit ihr Vater vor elf Jahren verschwand, hält die Familie liebevoll zusammen. Doch als die Kings auf eine Vermisstenanzeige stoßen, die auf Melodys Mann passt, werden sie mit einer Wahrheit konfrontiert, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt …
Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich skeptisch. Der pfiffige, amüsante Schreibstil der Autorin und die übertriebene Geschichte haben mich nicht sofort überzeugt. Aber je mehr Kapiteln ich gelesen habe, desto spannender wurde es und bis zum Ende hin hat es mir dann sogar sehr gut gefallen. Nachdem ich in die Geschichte hinein gefunden habe, war sie emotional, mitreißend und hat mich tief berührt. Auch hier wird aus mehreren Geschichtspunkten erzählt: Aus der Perspektive von der Mutter Melody, als auch aus der Sicht ihrer Kinder Flynn und Rose sowie ihres Mannes Tom/Devon.
„Der Klang unserer Herzen“
Emma Cooper
Goldmann Verlag
ISBN 978-3-442-48789-9
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Dort wo ich dich finde

Die Autorin Jen Gilroy ist in Westkanada aufgewachsen. Nach vielen Jahren in England lebt sie nun wieder in einer kleinen Stadt in Kanada. Ihr Mann und ihre Tochter erinnern sie stets daran, für jeden Tag mit ihren Lieben dankbar zu sein. „Dort wo ich dich finde“ ist der erste Teil der Firefly-Lake-Serie.
Klappentext:
„Die Journalistin Charlie kehrt mit ihrer Schwester Mia nach Firefly Lake zurück, um dort schweren Herzens das Cottage zu verkaufen, in dem sie viele glückliche Sommer ihrer Jugend verbracht hat. Charlie weiß, dass sie die Vergangenheit endlich hinter sich lassen muss. Doch dann trifft sie ihre große Jugendliebe Sean wieder – und sofort sind die Erinnerungen an die schönste Zeit ihres Lebens wieder da. An glühend heiße Tage, heimliche Küsse am Seeufer und den Zauber von Glühwürmchen in warmen Sommernächten ...
Auch bei diesem Buch habe ich etwas gebraucht um in die Handlung zu finden. Nach einigen Seiten wird die Geschichte jedoch emotional, teilweise dramatisch und absolut lesenswert. Der lockere Schreibstil macht den Roman zu einer leichten Lektüre passend für den Sommerurlaub. Ich freue mich schon auf die nächsten zwei Teile.
„Dort wo ich dich finde“
Jen Gilroy
Penguin Verlag
ISBN 978-3-328-10413-1
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Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!


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Lesezeit

*Buch-Werbung Egal ob im Garten, im Schwimmbad oder an lauen Sommerabenden auf der Terrasse – in den Sommermonaten lese ich sehr gerne...
Hagelschaden-Collage-Steiermarkgarten

Heute wollte ich euch wieder einmal durch meinen Garten führen und euch zeigen wie wunderschön gerade alles wächst und blüht. Die Gemüsebeete waren voll mit kräftigen Pflanzen wie Salaten, Frühlingszwiebeln, Paprika, Erdbeeren, Lauch, Kartoffeln, Karotten, Petersilie, Knoblauch, Brokkoli, Erbsen, Bohnen, Mais, Zucchini und Kürbissen. Gestern habe ich mich sehr gefreut als ich einige kleine Zucchini, kleine Paprika, kleine Tomaten und die ersten kleinen Kürbisse entdeckt habe. Ich habe überlegt, dass sich bei mir im Garten noch nie so früh Früchte an diesen Pflanzen gebildet haben (i.d.R. erst im Juli). Auch der Spaziergang durch den Kräutergarten war Balsam für die Seele. So gesunde Pflanzen, viele zeigten ihre Blüten, alles so stimmig. Schon seit Monaten konnte ich mich über eine laufende Ernte aus den Gemüsebeeten freuen, sowie Kräuter für Tee- und Gewürzmischungen, Sirupe und Kräutersalz verarbeiten. Außerdem gibt es seit Mai verschiedenste Beeren zum Naschen: Maibeeren, Erdbeeren, nun wären die Ribiseln reif und bald sollten Himbeeren, Brombeeren und Japanische Weinbeere folgen. Meine Blumenbeete, Ziergarten und Schattenbeet sahen ebenfalls so schön aus wie noch nie. In den letzten Jahren sind die Pflanzen richtig gut angewachsen und blühten um die Wette.
Doch heute Nacht haben wir ein schweres Unwetter erlebt, dass innerhalb kürzester Zeit (fast) alles zerstört hat…
Hagelunwetter-Steiermarkgarten

Hagelunwetter-Steiermarkgarten

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Hagel-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Kürbis-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Paprika-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Zucchini-Steiermarkgarten

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In den nächsten Tagen sind wir also mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Viele Pflanzen sind komplett kaputt und ich muss sie entsorgen. Andere sehen sehr mitgenommen aus, aber ich hoffe, dass sie nochmal austreiben, nachdem ich die zerschossenen Triebe entfernt habe. Hat zufällig jemand Erfahrung mit Paprika, Kartoffeln und Kürbissen? Können diese ohne Blätter weiterwachsen? Die Stämmchen stehen noch... Einen Großteil der Gemüsebeete werde ich gezwungener Maßen grob umgraben und nochmal neu ansäen. Wir fahren nächste Woche in den Urlaub und ich hoffe, dass sich der Garten bis zu unserer Rückkehr halbwegs erholt. Beim derzeitigen Anblick schmerzt mein Gärtnerherz leider sehr :-(
In der Nachbarschaft sieht es ähnlich aus. Die Kirschernte, Marillenernte u.s.w. für dieses Jahr ist zerstört. Heute früh lag auf den umliegenden Feldern noch "Hagelschnee".
Nach diesem Erlebnis überlege ich was ich in der Zukunft ändern kann, um meinen Garten besser "unwetterfest" zu machen. Wir alle wissen, dass der Klimawandel voll im Gange ist und solche Unwetter leider immer häufiger und heftiger werden. Schon seit Wochen beobachte ich etwas entfernt von uns Richtung Graz schwere Unwetter wüten, Hagelschutzflieger starten, höre Nachrichten aus ganz Österreich über Hochwasser, Hagel,  Sturmböen, etc. "Flüsse", die in Tirol als Resultat der Gletscherschmelze von den Bergen strömen. Extreme Trockenheit an anderen Orten. Es ist eine verrückte Zeit, in der man nur hoffen kann, dass man selbst möglichst lange verschont bleibt. Das habe ich bis jetzt auch. Nun werde ich mir jedenfalls Hagelschutznetze und eine entsprechende Befestigung besorgen, mit denen ich hoffentlich zumindest einen Teil der Ernte schützen kann. Hagelschutznetze gelten schon lange zum Landschaftsbild in unserer Region (der Oststeiermark), insbesondere bei den Apfelbauern, und es werden immer mehr. Eines hatte ich sogar provisorisch über meinem Indianerbeet (Kürbisse, Mais, Bohnen) angebracht, aber auf den Fotos sieht man gut, dass die halbherzige Konstruktion dem Gewicht der Hagelkörner nicht standhalten konnte.
Für die nächsten Tage sagt der Wetterbericht weitere schwere Unwetter voraus und ich drücke euch allen die Daumen, dass ihr nicht davon betroffen seid.

Liebe Grüße,