Kräuterzeug, Liköre und Ansatzschnäpse


*Buch-Werbung

Für heute habe ich wieder einige Buchrezensionen vorbereitet:
„Fräulein Grüns Kräuterwunder“ von Karina Reichl
„Kräuter“ von Jekka McVicar
„Vermarktung von Kräuterprodukten“ von Rudi Beiser
„Liköre & Ansatzschnäpse selbst gemacht“ von Franz Severin Berger und Christiane Holler

Buchvorstellungen-Kräuter-Collage-Steiermarkgarten

Fräulein Grüns Kräuterwunder

Die Autorin Karina Reichl lebt in Salzburg, ist diplomierte Praktikerin der TEH (Traditionelle Europäische Heilkunde), beschäftigt sich intensiv mit Kräutern und Pflanzen, betreibt einen eigenen Blog dazu und gibt ihr Wissen auf Seminaren und Kräuterwanderungen weiter.
In ihrem Buch erzählt sie von ihrem eigenen Werdegang hin zu den Kräutern und gibt Tipps rund ums Kräutersammeln und -verarbeiten. Sie stellt einige wertvolle Inhaltsstoffe von Kräutern vor und erläutert verschiedene Zubereitungsarten wie z.B. Tinkturen und Öle. Etwa die Hälfte des Buches widmet sie 12 Kräutern, die sie im Detail vorstellt (allgemeine Informationen über das Kraut, Wirkung und Einsatzgebiete, Erfahrungstipp, Sammelort, Erkennungsmerkmale, Sammelzeit, verwendete Pflanzenteile, Rezepte und Anwendungen).
Ich bin seit Jahren treue Leserin des Blogs „Fräulein Grün“ von Karina Reichl und habe mich schon sehr auf ihr erstes Buch gefreut. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, ich kann mich den vielen positiven Rezensionen leider nicht ganz anschließen. Ja, das Buch ist hübsch gestaltet und enthält viel Wissenswertes für den Einstieg in die Kräuterwelt. Allerdings dreht sich in dem Buch meiner Meinung nach viel zu viel um Karina Reichl selbst als Person, ihren Werdegang und ihre Angebote (Kräuterwanderungen, Seminare, etc.). Es kam mir zwischendurch vor wie ein Werbeprospekt. Grundsätzlich mag ich auch solche Bücher, in denen Personen und ihr interessanter Werdegang vorgestellt werden wie z.B. „Flower Ladies“ (Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, die Rezension dazu gibt es auch hier am Blog. Dort weiß man als Leser im Vorhinein, dass die Personen im Fokus stehen). Bei „Fräulein Grüns Kräuterwunder“ hätte ich mir aber gedacht, dass die Kräuter im Fokus stehen und daher etwas mehr Kräuterwissen und etwas weniger Karina Reichl gewünscht. Nichts desto trotz enthält das Buch viele Informationen, Tipps und Tricks rund um Kräuter und ist für Anfänger gut geeignet. Das Kapitel über die 12 Kräuter im Portrait hat mir sehr gut gefallen.
„Fräulein Grüns Kräuterwunder“
Karina Reichl
Integral Verlag
ISBN 978-3-7787-9288-9
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Steiermarkgarten


Kräuter

Die Autorin Jekka McVicar ist eine englische Bio-Gartenexpertin, Autorin und Rundfunksprecherin, die sich seit 30 Jahren mit Kräutern befasst und von ihrem Kochkollegen Jamie Oliver als „Queen of Herbs“ (Kräuterkönigin) gefeiert wird.
In ihrem Buch stellt sie sehr viele Kräuter vor (sowohl Wildkräuter, als auch klassische Gewürzkräuter, die im Topf oder Garten kultiviert werden): Arten, Kultivierung, Heilkraft, Kulinarisches und weitere Nutzung. Weiters enthält das Buch Wissenswertes zum Kräuteranbau und der Kräuterverwendung im Allgemeinen: einen Kräutergarten planen, Kräuter in Kübeln, Ernte, Vermehrung, Anfälligkeiten, Farbtabelle, Jahreskalender, Kräuteröle, Kräuteressig und Eingelegtes.
Den einzelnen Kräutern wird maximal eine Doppelseite gewidmet, das heißt die Autorin konzentriert sich auf die wesentlichsten Informationen. Das Buch eignet sich daher als Nachschlagewerk, aber nicht als umfangreicher Kräuterführer, mit dem man in Wald und Wiese auf Kräutersuche gehen kann. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, dass auch kulinarische Verwendungsmöglichkeiten (Rezepte und passende Verwendungsmöglichkeiten als Gewürz) zu den einzelnen Kräutern vorgestellt werden. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Kräutern, aber auch ich konnte in dem Buch einige neue kennenlernen. Es ist also sowohl für Anfänger geeignet, als auch für „Kräuterhexen“, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen.
„Kräuter“
Jekka McVicar
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-3994-3
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Kräuter-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kräuter-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kräuter-Steiermarkgarten


Vermarktung von Kräuterprodukten

Der Autor Rudi Beiser beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Heilpflanzen. Seit 15 Jahren baut er Kräuter in seiner Kräutermanufaktur selbst an, gibt Seminare und hat sich als Experte für Tees aus Kräutern und Früchten einen Namen gemacht.
In seinem kompakten Buch (etwas kleiner als A5-Format) beschäftigt er sich auf 112 Seiten mit Richtlinien und Gesetzen rund um die Vermarktung von Kräuterprodukten. Im ersten Kapitel widmet er sich der Durchführung von Kräuterführungen, Kräuterwanderungen und Kräuterkursen. Dann folgt ein Kapitel über die gesetzlichen Bestimmungen zur Vermarktung von Kräutern. Hier sind auch Richtlinien zum Räucherwerk und zu ätherischen Ölen enthalten. In den letzten drei Kapiteln findet der Leser Informationen zur Vermarktung von Kräutern als Arzneimittel, als Lebensmittel und als Kosmetika. Am Ende des Buches werden hilfreiche Adressen und Links angeführt.
Egal ob Kräuterkurse, Kräuterwanderungen, Kräutersalze, Kräuterseifen oder sonstige Kräuterprodukte – das Werk ist ein nützliches Nachschlagewerk für alle, die sich mit solchen Produkten ein kleines Gewerbe aufbauen wollen. Es gibt nämlich eine ganze Menge an Gesetzen und Richtlinien, die es nicht erlauben Kräuter einfach so zu sammeln, verarbeiten und verkaufen. Der Autor hält sich kurz und präzise, ohne an Informationen zu sparen. Das Buch ist übersichtlich und leicht verständlich geschrieben. Leider bezieht es sich auf die Gesetze in Deutschland, daher muss man sich als Österreicher weitere Informationen erst wieder selbst zusammen suchen. Ich persönlich fände es schön, wenn man diesen Hinweis gut sichtbar hinzufügen würde, z.B. am Einband.
„Vermarktung von Kräuterprodukten“
Rudi Beiser
Ulmer Verlag
ISBN 978-3-8186-0547-6
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Ulmer Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Vermarktung-von-Kräuterprodukten-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Vermarktung-von-Kräuterprodukten-Steiermarkgarten


Liköre & Ansatzschnäpse selbst gemacht

Die Autoren Franz Severin Berger und Christiane Holler sind beide in Wien geboren, Journalisten, Autoren und Hobbygärtner.
Das Buch beginnt mit einer kleinen geschichtlichen Einleitung und praktischen Tipps zum Umfeld der Likörherstellung: Raum- und Platzbedarf, Ansatzgefäße und Geschirre, Filtrieren und Abziehen, Flaschen und Karaffen, Rohstoffüberlegungen und Ermunterung.
Darauf folgen die Rezepte, die in die Kapitel „Liköre aus Früchten und Beeren“, „Liköre aus Blüten, Kräutern und Gewürzen“ und „Likörklassiker“ unterteilt sind. Im Inhaltsverzeichnis werden die Hauptzutaten alphabetisch geordnet. Zu den jeweiligen Zutaten erfährt der Leser einleitend wissenswerte Fakten z.B. Herkunft, Erntezeitpunkt und Sorten. Dann werden die Zutaten sowie eine Schritt für Schritt Anleitung angeführt. Auch Variationsmöglichkeiten und Tipps sind zu finden.
Am Ende des Buches wird ein Ernte- und Ansatzkalender ausgewiesen.
Das Buch ist ein bewährtes Standardwerk, das sowohl Wissenswertes über die nötigen Geräte, die Zutaten und die Lagerung, als auch viele verschiedene Rezepte zum Ausprobieren enthält. Mit den 7,99 € kann man nichts falsch machen, wenn man sich für dieses Thema interessiert.
„Liköre & Ansatzschnäpse selbst gemacht“
Franz Severin Berger, Christiane Holler
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-2683-7
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Steiermarkgarten


Liebe Grüße,
 
Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kräuter-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Vermarktung-von-Kräuterprodukten-Pin-Steiermarkgarten




*Buch-Werbung

Für heute habe ich wieder einige Buchrezensionen vorbereitet:
„Fräulein Grüns Kräuterwunder“ von Karina Reichl
„Kräuter“ von Jekka McVicar
„Vermarktung von Kräuterprodukten“ von Rudi Beiser
„Liköre & Ansatzschnäpse selbst gemacht“ von Franz Severin Berger und Christiane Holler

Buchvorstellungen-Kräuter-Collage-Steiermarkgarten

Fräulein Grüns Kräuterwunder

Die Autorin Karina Reichl lebt in Salzburg, ist diplomierte Praktikerin der TEH (Traditionelle Europäische Heilkunde), beschäftigt sich intensiv mit Kräutern und Pflanzen, betreibt einen eigenen Blog dazu und gibt ihr Wissen auf Seminaren und Kräuterwanderungen weiter.
In ihrem Buch erzählt sie von ihrem eigenen Werdegang hin zu den Kräutern und gibt Tipps rund ums Kräutersammeln und -verarbeiten. Sie stellt einige wertvolle Inhaltsstoffe von Kräutern vor und erläutert verschiedene Zubereitungsarten wie z.B. Tinkturen und Öle. Etwa die Hälfte des Buches widmet sie 12 Kräutern, die sie im Detail vorstellt (allgemeine Informationen über das Kraut, Wirkung und Einsatzgebiete, Erfahrungstipp, Sammelort, Erkennungsmerkmale, Sammelzeit, verwendete Pflanzenteile, Rezepte und Anwendungen).
Ich bin seit Jahren treue Leserin des Blogs „Fräulein Grün“ von Karina Reichl und habe mich schon sehr auf ihr erstes Buch gefreut. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, ich kann mich den vielen positiven Rezensionen leider nicht ganz anschließen. Ja, das Buch ist hübsch gestaltet und enthält viel Wissenswertes für den Einstieg in die Kräuterwelt. Allerdings dreht sich in dem Buch meiner Meinung nach viel zu viel um Karina Reichl selbst als Person, ihren Werdegang und ihre Angebote (Kräuterwanderungen, Seminare, etc.). Es kam mir zwischendurch vor wie ein Werbeprospekt. Grundsätzlich mag ich auch solche Bücher, in denen Personen und ihr interessanter Werdegang vorgestellt werden wie z.B. „Flower Ladies“ (Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, die Rezension dazu gibt es auch hier am Blog. Dort weiß man als Leser im Vorhinein, dass die Personen im Fokus stehen). Bei „Fräulein Grüns Kräuterwunder“ hätte ich mir aber gedacht, dass die Kräuter im Fokus stehen und daher etwas mehr Kräuterwissen und etwas weniger Karina Reichl gewünscht. Nichts desto trotz enthält das Buch viele Informationen, Tipps und Tricks rund um Kräuter und ist für Anfänger gut geeignet. Das Kapitel über die 12 Kräuter im Portrait hat mir sehr gut gefallen.
„Fräulein Grüns Kräuterwunder“
Karina Reichl
Integral Verlag
ISBN 978-3-7787-9288-9
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Steiermarkgarten


Kräuter

Die Autorin Jekka McVicar ist eine englische Bio-Gartenexpertin, Autorin und Rundfunksprecherin, die sich seit 30 Jahren mit Kräutern befasst und von ihrem Kochkollegen Jamie Oliver als „Queen of Herbs“ (Kräuterkönigin) gefeiert wird.
In ihrem Buch stellt sie sehr viele Kräuter vor (sowohl Wildkräuter, als auch klassische Gewürzkräuter, die im Topf oder Garten kultiviert werden): Arten, Kultivierung, Heilkraft, Kulinarisches und weitere Nutzung. Weiters enthält das Buch Wissenswertes zum Kräuteranbau und der Kräuterverwendung im Allgemeinen: einen Kräutergarten planen, Kräuter in Kübeln, Ernte, Vermehrung, Anfälligkeiten, Farbtabelle, Jahreskalender, Kräuteröle, Kräuteressig und Eingelegtes.
Den einzelnen Kräutern wird maximal eine Doppelseite gewidmet, das heißt die Autorin konzentriert sich auf die wesentlichsten Informationen. Das Buch eignet sich daher als Nachschlagewerk, aber nicht als umfangreicher Kräuterführer, mit dem man in Wald und Wiese auf Kräutersuche gehen kann. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, dass auch kulinarische Verwendungsmöglichkeiten (Rezepte und passende Verwendungsmöglichkeiten als Gewürz) zu den einzelnen Kräutern vorgestellt werden. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Kräutern, aber auch ich konnte in dem Buch einige neue kennenlernen. Es ist also sowohl für Anfänger geeignet, als auch für „Kräuterhexen“, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen.
„Kräuter“
Jekka McVicar
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-3994-3
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Kräuter-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kräuter-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kräuter-Steiermarkgarten


Vermarktung von Kräuterprodukten

Der Autor Rudi Beiser beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Heilpflanzen. Seit 15 Jahren baut er Kräuter in seiner Kräutermanufaktur selbst an, gibt Seminare und hat sich als Experte für Tees aus Kräutern und Früchten einen Namen gemacht.
In seinem kompakten Buch (etwas kleiner als A5-Format) beschäftigt er sich auf 112 Seiten mit Richtlinien und Gesetzen rund um die Vermarktung von Kräuterprodukten. Im ersten Kapitel widmet er sich der Durchführung von Kräuterführungen, Kräuterwanderungen und Kräuterkursen. Dann folgt ein Kapitel über die gesetzlichen Bestimmungen zur Vermarktung von Kräutern. Hier sind auch Richtlinien zum Räucherwerk und zu ätherischen Ölen enthalten. In den letzten drei Kapiteln findet der Leser Informationen zur Vermarktung von Kräutern als Arzneimittel, als Lebensmittel und als Kosmetika. Am Ende des Buches werden hilfreiche Adressen und Links angeführt.
Egal ob Kräuterkurse, Kräuterwanderungen, Kräutersalze, Kräuterseifen oder sonstige Kräuterprodukte – das Werk ist ein nützliches Nachschlagewerk für alle, die sich mit solchen Produkten ein kleines Gewerbe aufbauen wollen. Es gibt nämlich eine ganze Menge an Gesetzen und Richtlinien, die es nicht erlauben Kräuter einfach so zu sammeln, verarbeiten und verkaufen. Der Autor hält sich kurz und präzise, ohne an Informationen zu sparen. Das Buch ist übersichtlich und leicht verständlich geschrieben. Leider bezieht es sich auf die Gesetze in Deutschland, daher muss man sich als Österreicher weitere Informationen erst wieder selbst zusammen suchen. Ich persönlich fände es schön, wenn man diesen Hinweis gut sichtbar hinzufügen würde, z.B. am Einband.
„Vermarktung von Kräuterprodukten“
Rudi Beiser
Ulmer Verlag
ISBN 978-3-8186-0547-6
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Ulmer Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Vermarktung-von-Kräuterprodukten-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Vermarktung-von-Kräuterprodukten-Steiermarkgarten


Liköre & Ansatzschnäpse selbst gemacht

Die Autoren Franz Severin Berger und Christiane Holler sind beide in Wien geboren, Journalisten, Autoren und Hobbygärtner.
Das Buch beginnt mit einer kleinen geschichtlichen Einleitung und praktischen Tipps zum Umfeld der Likörherstellung: Raum- und Platzbedarf, Ansatzgefäße und Geschirre, Filtrieren und Abziehen, Flaschen und Karaffen, Rohstoffüberlegungen und Ermunterung.
Darauf folgen die Rezepte, die in die Kapitel „Liköre aus Früchten und Beeren“, „Liköre aus Blüten, Kräutern und Gewürzen“ und „Likörklassiker“ unterteilt sind. Im Inhaltsverzeichnis werden die Hauptzutaten alphabetisch geordnet. Zu den jeweiligen Zutaten erfährt der Leser einleitend wissenswerte Fakten z.B. Herkunft, Erntezeitpunkt und Sorten. Dann werden die Zutaten sowie eine Schritt für Schritt Anleitung angeführt. Auch Variationsmöglichkeiten und Tipps sind zu finden.
Am Ende des Buches wird ein Ernte- und Ansatzkalender ausgewiesen.
Das Buch ist ein bewährtes Standardwerk, das sowohl Wissenswertes über die nötigen Geräte, die Zutaten und die Lagerung, als auch viele verschiedene Rezepte zum Ausprobieren enthält. Mit den 7,99 € kann man nichts falsch machen, wenn man sich für dieses Thema interessiert.
„Liköre & Ansatzschnäpse selbst gemacht“
Franz Severin Berger, Christiane Holler
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-2683-7
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Steiermarkgarten


Liebe Grüße,
 
Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Fräulein-Grüns-Kräuterwunder-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kräuter-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Liköre-und-Ansatzschnäpse-selbst-gemacht-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Vermarktung-von-Kräuterprodukten-Pin-Steiermarkgarten



Weiterlesen
Eine herrliche Möglichkeit zur Verarbeitung und Konservierung von Gänseblümchen- und Löwenzahnblüten ist die Herstellung von „Kapern“. Diese falschen Kapern schmecken besonders lecker zur Jause, auf das Butterbrot und zum Salat. Wenn sauber gearbeitet wird, halten sie sich im Glas mindestens 1 Jahr.
Löwenzahn-Kapern-Steiermarkgarten

Zutaten für 1 Glas (250 ml)

  • 2 große Hand voll Gänseblümchen- oder Löwenzahn-Blütenknospen (am besten die geschlossenen, ganz grünen)
  • 200 ml milder Essig (z.B. Tafelessig oder Weißweinessig)
  • ½ Teelöffel Salz (z.B. selbstgemachtes Kräutersalz)
  • optional 1 Esslöffel Öl (z.B. Olivenöl)

Rezept

Die gepflückten Gänseblümchen- oder Löwenzahn-Knospen gut waschen und wieder trocken tupfen. Den Essig aufkochen lassen, die Knospen und das Salz dazugeben. Den Sud aufwallen und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Die Knospen mit der kochend heißen Flüssigkeit in ein sauberes Schraubglas füllen und dieses fest verschließen. Je nach Belieben kann zuvor noch 1 Esslöffel Öl hinzugefügt werden. Die Knospen müssen vollständig mit dem Sud bedeckt sein. Nun müssen sie mindestens einen Monat ruhen bis sich ihr Geschmack entfaltet hat und sie verzehrbereit sind.
Gänseblümchen-Kapern-Steiermarkgarten

Gänseblümchen-Kapern-Steiermarkgarten

Löwenzahn-Kapern-Steiermarkgarten

In Essig eingelegte Gänseblümchen- bzw. Löwenzahn-Kapern sind mindestens 1 Jahr haltbar. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sie nach dem Abfüllen in die Gläser noch zusätzlich sterilisieren. Dazu werden sie ca. 25 Minuten bei 75°C eingekocht. Die Gläser sollten beim Einkochen mindestens zu ¾ von Wasser bedeckt sein.
Weitere Tipps und viel Wissenswertes rund um das Einlegen in Essig, aber auch in Alkohol oder Öl findet ihr in folgendem Beitrag hier.

Viel Erfolg beim Nachmachen und guten Appetit!

Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:
Gänseblümchen-Kapern-Pin-Steiermarkgarten

Löwenzahn-Kapern-Pin-Steiermarkgarten

Durch das Einlegen von Lebensmitteln in Alkohol, Essig oder Öl können diese nicht nur konserviert, sondern auch ihr Geschmack beeinflusst werden. Im heutigen Beitrag erfährt ihr welche Lebensmittel sich am besten für diese Konservierungsmethoden eignen, worauf ihr für eine möglichst gute Qualität und lange Haltbarkeit achten solltet und wir stellen euch unsere Lieblingsrezepte vor.
Einlegen-in-Alkohol-Essig-Öl-Steiermarkgarten

Einlegen in Alkohol

Für das Einlegen in Alkohol eignet sich grundsätzlich nur Obst. Der Alkohol durchdringt das Zellgewebe, ersetzt das Wasser in den Früchten und tötet Mikroorganismen ab. Je höher der Alkoholgehalt, desto stärker ist die konservierende Wirkung. Oft wird zusätzlich Zucker zugesetzt, um die Haltbarkeit zu verlängern. In Alkohol eingelegte Früchte passen gut zu Desserts oder in Mixgetränke.
Vor dem Einlegen werden die Früchte geputzt bzw. gewaschen und abgetrocknet, von Blüten- und Stielansätzen befreit und gegebenenfalls entsteint, geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. Geeignete Einlege-Gefäße wie z.B. Steinguttöpfe oder Bügelverschluss-Gläser, müssen vorher sorgfältig gereinigt, mit kochendem Wasser ausgespült und kopfüber getrocknet werden. Erst direkt vor dem Befüllen dreht man sie wieder um. Das Obst und gegebenenfalls Zucker werden nicht zu eng in das Gefäß gefüllt und mit Alkohol übergossen, so dass alle Früchte mit Flüssigkeit bedeckt sind. Je nach Belieben kann man auch Gewürze wie z.B. Nelken oder Zitronen zufügen. Dann wird das Gefäß verschlossen und mindestens 4 Wochen an einen warmen, dunklen Ort gestellt. Zwischendurch schütteln, damit sich der Zucker gut löst. Kühl, dunkel und trocken lagern. Angebrochene Gefäße sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Wir legen sehr gerne Kräuter oder Beeren in Alkohol ein und stellen damit Liköre her. Hier findet ihr z.B. ein Rezept für einen Kräuterlikör. Kräuter können außerdem in Alkohol eingelegt werden, um gesundheitsförderliche Tinkturen herzustellen. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Kräuter werden  4-6 Wochen im Alkohol „ausgezogen“. Anschließend abseihen und die fertige Tinktur idealerweise in eine dunkle Pipettenflasche füllen. Bei Bedarf tröpfchenweise einnehmen.
Kräuterlikör-Steiermarkgarten

Einlegen in Essig

Für das Einlegen in Essig eignen sich v.a. Gemüse und Pilze, aber auch Obstsorten und Kräuter. In dem sauren Milieu können die meisten Mikroorganismen nicht überleben (normaler Essig mit einem Säuregehalt von 5% ist ausreichend). In der Regel verwendet man Weißweinessig mit einem relativ neutralen Geschmack. Zum Aromatisieren kann man Gewürze oder Kräuter zufügen (z.B. Salz, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Nelken, Lorbeerblätter, Knoblauch, Zwiebeln, Chilischoten, Ingwer). In diesem Fall werden ganze Gewürze verwendet, weil gemahlene die Einmachflüssigkeit trüben würden.
Bei dieser Konservierungsmethode gehen leider wertvolle Inhaltsstoffe durch die Säure und das eventuelle anschließende Sterilisieren verloren. Dafür kann man durch das Kombinieren und Würzen Spezialitäten herstellen, die es in dieser Art nicht zu kaufen gibt. Durch verschiedene Schneidetechniken und bunt eingefüllte Gläser entstehen dekorative Hingucker.
Vor dem Einlegen werden das Einmachgut und die vorgesehenen Gefäße entsprechend geputzt und vorbereitet. Steinguttöpfe oder Bügelverschluss-Gläser sind sehr gut geeignet. Feste Gemüsearten wie z.B. Brokkoli, Maiskölbchen und Kürbis werden kurz im Essigsud gekocht (sie sollten dann noch bissfest sein), abgeseiht und in das Einlege-Gefäß gefüllt. Der Essigsud wird nochmals aufgekocht, etwas eingedickt und erst anschließend randvoll in das Gefäß gefüllt. Obst und nicht zu harte Gemüsesorten wie Bohnen, Paprika oder Pilze werden roh in das Einlege-Gefäß gefüllt und mit heißem Essigsud übergossen, so dass das Essiggemüse 1-2 fingerbreit mit Sud bedeckt ist. Das Gefäß sofort verschließen und abkühlen lassen. Eventuell den Sud nach 1-2 Tagen nochmals erhitzen und über das Eingelegte gießen.
Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man das Einlegegut mit dem Essigsud erhitzen und die gefüllten Gläser anschließend noch sterilisieren. Dazu werden sie entsprechend den üblichen Einkochzeiten und –temperaturen eingekocht. Meistens wird auch Zucker zugegeben, d.h. es wird süß-sauer eingelegt (500 g Zucker auf 1l Essig).
Erst nach mindestens 3-4 Wochen haben sich Geschmack und Aroma voll entfaltet.
Kühl, dunkel und trocken lagern. Angebrochene Gefäße sollten in den Kühlschrank gestellt werden.
Eine weitere Methode des Einlegens in Essig ist die Herstellung von Aromaessig. Dazu werden frische, vorbereitete Kräuter oder Blüten, aber auch Beeren in Flaschen oder Gläser gefüllt und mit Essig aufgefüllt. Dann lässt man sie 2-3 Wochen verschlossen durchziehen. Die Blüten oder Beerenstücke werden anschließend abgeseiht oder gefiltert (Kaffeefilter), die Kräuter können als Dekoration auch im Glas verbleiben.
Mit dem Einlegen in Essig haben wir erst wenig Erfahrung und wollen in diesem Jahr viele neue Rezepte ausprobieren. Zwei Köstlichkeiten, die wir jährlich herstellen, weil sie uns so gut schmecken sind Himbeeressig (Unser Geheimtipp! Über den traumhaften Geschmack waren wir überrascht. Kein gekaufter Himbeeressig kann da mithalten.) und Löwenzahn- bzw. Gänseblümchen-Kapern.
Himbeeressig-Steiermarkgarten
Gänseblümchenkapern-Steiermarkgarten
Löwenzahnkapern-Steiermarkgarten

Einlegen in Öl

Für das Einlegen in Öl eignen sich v.a. Gemüse und Kräuter. Insbesondere in Öl eingelegte Paprika, Tomaten, Auberginen und Zucchini sind beliebte Häppchen auf mediterranen Vorspeisenplatten. In dem wasserfreien Milieu können sich Mikroorganismen nicht vermehren, sie werden allerdings nicht abgetötet. Aus diesem Grund sollten in Öl eingelegte Leckereien innerhalb von 3-6 Monaten aufgebraucht werden. Es sollte nur qualitativ hochwertiges Öl verwendet werden, wie z.B. kalt gepresstes Olivenöl oder andere kalt gepressten Pflanzenöle. Die fettlöslichen Vitamine der eingelegten Lebensmittel können ins Öl übergehen, sonstige Inhaltsstoffe bleiben weitgehend erhalten. Als Einlege-Gefäße eignen sich dunkle Glasgefäße. Diese sollten dunkel und kühl aufbewahrt werden, weil Licht und Wärme das Verderben des Öls beschleunigen.
Vor dem Einlegen in Öl werden alle Arbeitsgeräte und Gefäße mit einer heißen Spülmittellösung gründlich gewaschen und mit klarem Wasser nachgespült. Das Gemüse wird geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Tomaten werden außerdem halbiert und getrocknet. Dann wird das Gemüse in einem Essig-Wasser-Gemisch (1:1) bissfest gegart, abgetropft, abgekühlt und in saubere, vorbereitete Gefäße gefüllt. Je nach Belieben kann man Kräuter, Knoblauch, Zwiebel, Pfefferkörner oder Chilischoten zugeben. Anschließend wird mit Öl aufgefüllt, so dass alles mindestens 2 cm bedeckt ist. Im Öl dürfen sich keine Luftblasen bilden (Gemüse dicht schichten).
Zur Herstellung von Aromaölen werden getrocknete Kräuter verwendet, weil sich das Öl von frischen Kräutern nach einiger Zeit trübt. Es werden entweder einzelne Blätter oder auch ganze Zweige bis knapp unter den Glasrand geschichtet und alles randvoll mit Öl aufgefüllt. Besonders gut eignen sich Kräuter mit einem geringen Wassergehalt wie z.B. Rosmarin, Salbei, Thymian und Bohnenkraut. Hier genügt ein kurzes Vortrocknen an der Luft. Zur Geschmacksverbesserung und Dekoration kann man auch bunte Pfefferoni, Chili, getrocknete Tomaten, Knoblauchzehen, Pfefferkörner, Gewürznelken, Sternanis, getrocknete Scheiben von unbehandelten Zitrusfrüchten u.v.m. hinzufügen.
Alternativ kann man auch Kräuterpasten herstellen, indem man frische Kräuter mit Öl und Salz vermischt und alles in einem Mixer zerkleinert (100 g Kräuter + 10 g Salz + 100 ml Öl). Kräuteröl wird zum Würzen von Salaten, Saucen, Gemüse-, Fleisch-, Fisch- und Teigwarengerichten verwendet.
Die fertigen Produkte fest verschlossen an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort lagern. Beim Entnehmen immer darauf achten, dass das Übrige wieder vollständig mit Öl bedeckt ist, damit es zu keinem Schimmelbefall kommt.
In Öl eingelegtes Gemüse ist zwar lecker, aber die Herstellung ist nicht gerade billig, wenn man hochwertiges Öl dazu verwendet. Aus diesem Grund nutzen wir für Gemüse andere Konservierungsmethoden. Aromaöle und Kräuterpasten hingegen stellen wir sehr gerne her.
Rosmarinöl-Steiermarkgarten

Wie auch bei allen anderen Konservierungsmethoden sollte nur saubere, makellose und reife Ware verwendet werden.

Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:
*Buch-Werbung

Nächste Woche ist Muttertag. Falls ihr gerne Bücher verschenkt und eure Mutter gerne kocht, habe ich vielleicht den passenden Geschenktipp für euch…
„Was soll ich heute nur kochen?“ Diese Frage hat meine Mutter immer wieder gestellt. Jeder hat Lieblingsrezepte und Speisen, die immer wieder gekocht werden. Sie schmecken gut und sind gelingsicher. Zwischendurch will man aber gerne neue Rezepte ausprobieren, ist auf der Suche nach Inspirationen und neuen Ideen. Heute möchte ich euch vier Kochbücher vorstellen, die vielleicht etwas Abwechslung in die Küche bringen.
Kochbücher-Collage-Steiermarkgarten

Linsen, Erbsen & Co.

Hülsenfrüchte sind lecker, gesund und liefern uns wertvolles pflanzliches Eiweiß (mit durchschnittlich 24 % Eiweiß liegen sie an der Spitze aller pflanzlichen Lebensmittel). Im Buch „Linsen, Erbsen & Co.“ vom Reader´s Digest Verlag werden 80 Rezepte vorgestellt, die beweisen, dass Hülsenfrüchte kein schwerverdauliches „Arme-Leute-Essen“ sind, sondern genau das Richtige für eine bewusste und ausgewogene Ernährung für die ganze Familie.
In der Einleitung wird auf vier Seiten beschrieben, wieso Hülsenfrüchte so gesund sind, es werden die wichtigsten Sorten aufgelistet und Tipps vom Einkauf bis zur Zubereitung gegeben. Anschließend folgen die Rezepte, aufgeteilt in folgende Kapitel:
  • Deftige Suppen
  • Köstliche Salate
  • Kleine Gerichte und Snacks
  • Herzhafte Beilagen
  • Vegetarische Hauptgerichte
  • Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch
Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet (1 Seite Rezept, 1 Seite Foto). Es werden jeweils die Zutaten, Portionen, Zubereitungszeit und eine Schritt für Schritt Anleitung sowie ein guter Tipp angeführt. Die Anleitung ist verständlich und leicht umsetzbar.
Am Ende des Buches werden alle Rezepte in einem Register gesammelt.
Ich habe bereits einige Rezepte aus dem Buch nachgekocht und freue mich sehr über die leckere Abwechslung auf unserem Speiseplan.
„Linsen, Erbsen & Co.,
Die besten Rezepte“
Reader´s Digest
ISBN 978-3-96211-003-1
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Reader´s Digest Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!
Buchvorstellung-Linsen-Erbsen-Co-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Linsen-Erbsen-Co-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Linsen-Erbsen-Co-Steiermarkgarten

Aroma Kochbuch

Dieses ist ein ganz besonderes Kochbuch. Bereits wenn man es in der Hand hält, macht es mit seinen 287 Seiten in großem Format (fast A4) Eindruck. „In diesem Kochbuch dreht sich alles um AROMEN – die Konzentration und Kombination von Duft, Geschmack, Textur und Gefühl.“ Die dänische Köchin Kille Enna zeigt, wie Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch mit Aroma-Mischungen (Gewürze, Pasten, Marinaden, Dressings) in wohlschmeckende Gerichte verwandelt werden können.
Zu Beginn erfährt der Leser was es mit den Aroma-Mischungen auf sich hat und wie das Kochbuch zu verwenden ist. Sind die Aroma-Mischungen leicht herzustellen? Wie setzen sie sich zusammen? Wo werden sie im Buch beschrieben? Kann man sie kombinieren? Und so weiter. Außerdem gibt die Autorin Tipps bzgl. Utensilien und verwendeter Zutaten. Anschließend folgt eine Doppelseite über die Anwendungsmöglichkeiten für die Aroma-Mischungen. Das „Aroma Kochbuch“ ist nämlich keine gewöhnliche Rezeptsammlung, sondern eine Präsentation von 50 Aroma-Mischungen, die kombiniert mit einer Schlüssel-Zutat zu einem leckeren Gericht werden. Das heißt es wird jeweils ein Rezept für jede Schlüssel-Zutat (z.B. Apfel, Bohnen, Ei, Garnele, Karotte, Lamm, Reis) mit einer passenden Aroma-Mischung vorgestellt. Je Schlüssel-Zutat sind mehrere Aroma-Mischungen stimmig.
Dann folgen die Rezepte. Zu jedem Rezept werden die benötigte Menge der Schlüssel-Zutat sowie die Zutaten für die Aroma-Mischung angeführt. Es erfolgt eine Anleitung für die Zubereitung der Aroma-Mischung, gefolgt von jener für die Schlüssel-Zutat. Außerdem werden der Charakter und die Saison des Gerichts beschrieben sowie Varianten für die Aroma-Mischung erläutert. Alle Rezepte werden begleitet von mehreren Seiten Fotos (Aroma-Mischung, rohe Schlüssel-Zutat, fertiges Gericht).
Am Ende des Buches findet der Leser Wissenswertes über Gewürze, Menüs für alle vier Jahreszeiten und einen Register.
Mir persönlich gefällt das Buch sehr gut, weil es ein komplett neues Konzept des Kochens darstellt und wirklich Abwechslung in die Küche bringt. Allerdings finde ich die Zutaten / Gewürze für die Aroma-Mischungen teilweise etwas ausgefallen und habe noch nie damit gekocht. Nachdem die einzelnen Gewürze i.d.R. für mehrere verschiedene Rezepte zum Einsatz kommen, zahlt es sich aber aus, sie einmal auszuprobieren.
„Aroma Kochbuch“
Kille Enna
Prestel Verlag
ISBN 978-3-7913-8282-1
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe Random House GmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!
Buchvorstellung-Aroma-Kochbuch-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Aroma-Kochbuch-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Aroma-Kochbuch-Steiermarkgarten

Mein Gartenkochbuch

„Nach Jahreszeiten zu kochen liegt im Trend – wegen kürzerer Transportwege, der Frische der Produkte usw. Und wenn die verwendeten Zutaten aus dem eigenen Garten stammen, dann schmeckt es auch noch besser!“ Der Titel und die Einleitung haben mein Interesse geweckt, sofort in dem Buch zu schmökern. Es bietet eine Rezeptsammlung einmal quer durch´s Beet und gegliedert nach den Jahreszeiten. Die Rezepte sind bebildert und es werden die Zutaten, Portionen und eine Schritt für Schritt Anleitung angeführt.
Aufgelockert wird das Buch durch Anregungen, Ideen und Tipps zu Anbau, Pflege und Ernte von Gemüse, Obst und Kräutern. Themenkästen liefern interessantes Wissen zum gesundheitlichen Wert der Pflanzen, praktische (Küchen-)Tipps und Ideen zum Thema „Kochen für Kinder“.
Am Ende des Buches findet der Leser einen Erntekalender der heimischen Kräuter sowie Obst- und Gemüsesorten. Zum Schluss folgt ein Register.
Ich habe mir ehrlich gesagt etwas anderes von dem Buch erwartet: Ein Kochbuch, das heißt mehr Rezepte und weniger Gartentipps und Drumherum. Ich baue jedes Jahr ähnliche Gemüsesorten im Garten an, in dem auch viele mehrjährige Kräuter, Obst- und Beerensorten wachsen (jene, die uns am besten schmecken). Beim Durchblättern war ich auf der Suche nach neuen Rezeptideen zur Verarbeitung meiner Ernte, aber „Mein Gartenkochbuch“ enthält keine grundlegend neuen Rezepte. Dennoch ist es ein schönes Buch zum Schmökern. Ich war einfach auf etwas anderes eingestellt. Das Buch enthält bewusst unkomplizierte Rezepte, die leicht und schnell nachzumachen sind: Salate, Kräuterbutter und -aufstriche, Kompott, Gelee, Chutney, Nachspeisen, aber auch einige Suppen und Hauptspeisen.
„Mein Gartenkochbuch,
Saisonale Rezepte Querbeet“
Katrin Schmelzle
Ulmer Verlag
ISBN 978-3-8186-0113-3
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Ulmer Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!
Buchvorstellung-Mein-Gartenkochbuch-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Mein-Gartenkochbuch-Steiermarkgarten


Buchvorstellung-Mein-Gartenkochbuch-Steiermarkgarten

Kochen für Kinder

Dagmar von Cramm ist eine der bekanntesten Food-Journalistinnen und Ernährungsexpertinnen Deutschlands. Viele ihrer Bücher wie z.B. „Kochen für Babys“, „Kochen für Kleinkinder“ und „Das große GU Familienkochbuch“ sind seit Jahren Bestseller. Im komplett überarbeiteten Standardwerk „Kochen für Kinder“ versammelt sie 200 Rezepte für die gesunde, leichte Familien-Küche.
Das Buch ist in folgende Kapitel gegliedert:
  • Besser essen mit Kindern
  • Frühstück & Brotzeit
  • Essen für Mutter & Kind
  • Rezepte für 4: Familien-Essen
  • Feste feiern!
  • Erkältung, Fieber, Bauchzwicken, Krank!
Der Leser findet in dem Buch nicht nur Rezepte für Kinder ab dem 1. Lebensjahr, sondern auch praktische Tipps und Basics für den Alltag, für die Wochenplanung, Wissen rund um Unverträglichkeiten und Mengenlehre-Tabellen. Zu den Rezepten erfolgen Angaben zur Portionsgröße, Zutaten, Zubereitungszeit, Nährstoffgehalt und eine Schritt für Schritt Anleitung. Sie sind übersichtlich, verständlich und werden von einem Foto begleitet.
Ich persönlich finde das Buch so lala. Es ist nett und ansprechend gestaltet. Es bietet viele Rezepte für den ganzen Tag, aber es ist nicht wirklich etwas Neues. Schön finde ich, dass es viele Tipps und Wissenswertes rund um gesunde Essgewohnheiten von Kindern enthält. Jedes Kind is(s)t anders, d.h. diese Tipps werden in verschiedenen Familien unterschiedlich gut funktionieren, aber sie sind eine gute Orientierungshilfe bzw. eine Anregung eventuell etwas zu verbessern. Wenn man noch kein Buch dieser Art besitzt, ist es jedenfalls empfehlenswert.
„Kochen für Kinder“
Dagmar von Cramm
GU Verlag
ISBN 978-3-8338-6883-2
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom GU Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!
Buchvorstellung-Kochen-für-Kinder-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kochen-für-Kinder-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kochen-für-Kinder-Steiermarkgarten


Liebe Grüße,
 
Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Aroma-Kochbuch-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Kochen-für-Kinder-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Linsen-Erbsen-Co-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Mein-Gartenkochbuch-Pin-Steiermarkgarten

Kochbücher zum Muttertag

*Buch-Werbung Nächste Woche ist Muttertag. Falls ihr gerne Bücher verschenkt und eure Mutter gerne kocht, habe ich vielleicht den passen...