Man ist, was man isst

*Buch-Werbung

Unsere Ernährung liegt uns sehr am Herzen. Das Sprichwort „Man ist, was man isst“ trifft unserer Meinung nach zu. Durch unsere Ernährung lassen sich nicht nur Körpergewicht und Figur beeinflussen, nein auch unser gesamtes Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Nicht umsonst bauen wir einen Teil unseres Gemüses, Beeren und Kräuter in unseren Gärten an und versuchen so viel wie möglich selbst zu kochen. Aber was ist eigentlich eine gesunde Ernährung? Auf der Suche nach der Antwort habe ich mich mit dem Thema intensiv beschäftigt und mich in folgende fünf Bücher vertieft, die ich euch heute vorstellen werde.
  • „Zuckerfrei von Anfang an“ von Marianne Falck
  • „Happy Food“ von Niklas Ekstedt und Henrik Ennart
  • „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast
  • „Der Ernährungskompass – Das Kochbuch“ von Bas Kast
  • „Low Carb typgerecht“ von Marina Lommel

Buchvorstellungen-Ernährung-Steiermarkgarten

Zuckerfrei von Anfang an

Die Autorin Marianne Falck beschäftigt sich als Journalistin und Filmemacherin seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Zucker. Ihre intensiven Recherchen hat sie in vielen Artikeln, Multimedia-Reportagen und TV-Dokumentationen veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet worden ist.
Das Buch ist in folgende Kapitel aufgebaut:
  • ·         Vorwort und Einleitung
  • ·         Warum es sich lohnt, Ihr Kind zuckerfrei zu ernähren
  • ·         Wie Konzerne unsere Kinder krank machen
  • ·         Fette Irrtümer: Tschüss Ernährungsmythen!
  • ·         Warenkunde: Zucker ist nicht gleich Zucker
  • ·         Überleben im Zuckerdschungel
  • ·         Rezepte – zuckerfrei von Anfang an
  • ·         Anhang

Der Leser erfährt wie genau sich Zucker auf unseren Körper auswirkt, wie er zu Krankheiten führen kann, wie die Politik und die Industrie mit Zucker und immer neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen umgehen, welche Alternativen es statt Zucker gibt und wie sich diese auf unseren Körper auswirken, wie wir Konsumenten durch gezielte Werbung, unklare Kennzeichnungen und beeinflusste Studien in die Irre geführt werden und welche Lebensmittel tatsächlich gesund sind. Außerdem findet man im Buch zuckerfreie Rezepte und Tipps wie man sich und seine Familie zuckerfrei und gesund ernähren kann. Im Detail geht die Autorin auf die Ernährungsbedürfnisse und Entwicklung unserer Kinder ein. Der Schreibstil ist leicht verständlich und offen.
Seit der Geburt meiner Tochter vor 2,5 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Ernährung. Als Mutter will man natürlich nur das Beste für sein Kind und ich finde es unheimlich schwer, sich in dem Dschungel von Ernährungsratschlägen mit unzähligen verschiedenen Meinungen zu Recht zu finden. Dass ein übermäßiger Konsum an Zucker nicht nur dick, sondern krank macht, wusste ich bereits. Die Aufdeckung verschiedenster Maschen der Industrie war sehr interessant für mich. Ich finde es schrecklich, dass wir in einer Welt leben, in der die großen Konzerne mehr Macht haben als die Politik. Als Konsument muss man heutzutage die Zutatenliste jedes Produkts genau studieren, damit man keine Zuckerbomben, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder sonstige ungewünschten Inhaltsstoffe miteinkauft. Und selbst dann kann man nicht sicher sein, ob man ein „gutes“ Produkt gekauft hat (Stichwort Bio, Nicht Bio, Fairtrade, u.s.w.). Niemand würde ein Produkt kaufen, wenn er genau sehen würde, wie extrem dieses behandelt wird, so dass es als Endprodukt mehr Pestizide und Antibiotika enthält als natürliche Inhaltsstoffe. Oder niemand würde ein Produkt kaufen, wenn er konkret sehen würde wie Menschen oder die Umwelt dafür ausgebeutet werden. Aber die Industrie schafft es immer wieder erfolgreich solche Vorgehensweisen mit gekonntem Marketing zu vertuschen. Hauptsache die Gewinne steigen. Das Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Meiner Meinung nach muss man ja nicht gleich komplett auf Zucker verzichten. Aber durch das Buch wird uns einmal vor Augen geführt, wo eigentlich überall Zucker enthalten ist. Da geht es bei weitem nicht nur um Desserts und Süßigkeiten.
„Zuckerfrei von Anfang an“
Marianne Falck
HEYNE Verlag
ISBN 978-3-453-60523-7
Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Steiermarkgarten


Happy Food

Die beiden Autoren, Schwedens bekanntester Sternekoch Niklas Ekstedt und der renommierte Wissenschaftsjournalist Henrik Ennart, haben in ihrem Buch alle relevanten Erkenntnisse über unsere Darmgesundheit und Auswirkungen auf unser Wohlbefinden zusammengefasst. Niklas Ekstedt ist ein bekannter Fernsehkoch und Autor. Er besitzt mehrere Restaurants, die mit Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. Henrik Ennart ist ein mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist und Autor. Bereits seit über 15 Jahren recherchiert und berichtet er speziell über den Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil „Bauch und Gehirn – und wie alles zusammenhängt“ präsentieren die Autoren ihre Erkenntnisse aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien. Sie erläutern wieso der Darm zu Recht unser „zweites Gehirn“ genannt wird und wie sich gute oder schlechte Bakterien auf unsere Gesundheit auswirken. Von glücklich, ausgeglichen und leistungsfähig bis zu Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Depressionen. Im zweiten Teil „Gestatten: Superfoods“ geben sie konkrete Tipps, wie man für eine gesunde Darmflora sorgen kann und stellen dabei gesunde Lebensmittel und Rezepte vor. Auch hier erklären sie welche biochemischen und mikrobiologischen Wechselwirkungen bestimmte Lebensmittel in unserem Körper auslösen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Es ist informativ, aber verständlich, locker und witzig geschrieben. Obwohl es viel Wissen vermittelt, kann der Leser gut folgen, ohne mit Informationen erdrückt zu werden. Vieles davon habe ich zum ersten Mal gelesen und die Empfehlungen der Autoren finde ich nachvollziehbar. Besonders imponiert mir, dass der Leser nicht dazu aufgefordert wird auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, sondern viel und bunt zu essen. Es ist sogar ein Rezept für eine richtige Zuckerbombe enthalten und zwar mit der Überschrift „Trostessen“. Weil Zucker nicht an sich schlecht ist, sondern die großen Mengen, die wir heutzutage zu uns nehmen (weil wir oft nicht einmal wissen, dass er in zahlreichen Produkten verarbeitet wurde). Ich bin der Meinung, dass die beste Ernährung für unsere Gesundheit eine ausgewogene ist. Das heißt von allem etwas, frisch gekocht, idealerweise regional und saisonal. Keine Fertiggerichte, nur ausnahmsweise Süßigkeiten und viel von allem, das unsere guten Darmbakterien födert.
„Happy Food“
Niklas Ekstedt und Henrik Ennart
südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09745-9
Buchvorstellung-Happy-Food-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Happy-Food-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Happy-Food-Steiermarkgarten


Der Ernährungskompass

Bas Kast studierte Psychologie und Biologie in Deutschland und den USA. Er arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Autor.
Das Buch beginnt mit einer Einführung, in der der Autor schildert warum er seine Ernährung radikal umgestellt hat. Er beschreibt wie er aus tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien gesicherte Erkenntnisse über gesunde Ernährung gefiltert hat und diese im sogenannten „Ernährungskompass“ zusammenfasst. In den folgenden Kapiteln analysiert er verschiedene Nährstoffe wie zum Beispiel Proteine und Kohlenhydrate und gibt am Ende des jeweiligen Kapitels eine Zusammenfassung und Empfehlung ab. Als letztes Kapitel des Buches erfährt der Leser welche Rolle das Timing von Essen spielt und welche die wirkungsvollste Art des Fastens ist. Im abschließenden Epilog stellt der Autor seine 12 wichtigsten Ernährungstipps vor.
Ich finde das Buch sehr empfehlenswert. Es vermittelt interessantes Wissen ohne den Leser damit zu überfordern, weil es verständlich, locker und persönlich geschrieben ist. Genau nach so einem Buch habe ich gesucht. Im Dschungel der unzähligen verschiedenen Ernährungsmeinungen kann man sich als Laie nämlich kaum auskennen. Es gibt so viele Bücher, Ratgeber, Meinungen und Empfehlungen zu diesem Thema, aber sie sind oft so gegensätzlich. Wie soll man da wissen, was nun tatsächlich eine „gesunde Ernährung“ ist? Dem Autor ist es vor Jahren wohl auch so ergangen. Also hat er sich die Mühe gemacht sich durch die Mythen aus über tausend Studien und Forschungsbefunden zu kämpfen, um zu den Fakten hin vorzudringen. Somit hat er auf wissenschaftlich solider Basis gesunde Ernährungsweisen identifiziert und in seinem Buch zusammengefasst. Besonders gut gefällt mir, dass er dabei Ernährungsmythen entlarvt, die heutzutage weit verbreitet sind. Vielen Dank dafür!
„Der Ernährungskompass“
Bas Kast
C. Bertelsmann
ISBN 978-3-570-10319-7
Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Steiermarkgarten


Der Ernährungskompass – Das Kochbuch

Nachdem das oben vorgestellte Buch „Der Ernährungskompass“ ein Erfolg war, ist der Autor Bas Kast zusammen mit der Köchin und Rezepte-Entwicklerin Michaela Baur dem Wunsch vieler Leser nachgekommen und hat dieses Kochbuch konzipiert. Darin sind Rezepte für morgens, mittags und abends – abgestimmt mit den Erkenntnissen aus dem Ernährungskompass, d.h. gesunde Rezepte – zu finden.
Es ist in folgende Kapitel gegliedert:
  • ·         Wie aus dem Ernährungskompass ein Kochbuch wurde
  • ·         Auf der Suche nach der ultimativ gesunden Kost
  • ·         Die Kompass-Pyramide
  • ·         10 goldene Regeln
  • ·         Was unser Körper essen will, hängt auch von der Uhrzeit ab
  • ·         Die Kompass-Ampel
  • ·         Rezepte für morgens
  • ·         Rezepte für mittags
  • ·         Rezepte für abends
  • ·         Wie mich die Erfahrung mit dem Ernährungskompass verändert hat

In der Kompass-Pyramide und der Kompass-Ampel wird beschrieben, welche Lebensmittel vermehrt auf dem Speiseplan stehen sollten und welche man lieber meiden sollte. Die Rezepte werden mit Zutatenliste und Beschreibung übersichtlich, verständlich und schön bebildert vorgestellt.
Ebenso wie „Der Ernährungskompass“ ist auch dieses Buch durch den lockeren, persönlichen Schreibstil des Autors geprägt. Mir gefallen die Rezepte sehr gut, weil sie leicht nachzumachen sind, keine komplizierten Zutaten benötigt werden und sie – je nach Rezept – nicht außergewöhnlich aufwendig sind. Außerdem ist es ein Hinweis für mich, dass bei uns zu Hause ohnehin recht gesunde Speisen auf den Tisch kommen, weil ich einige Gerichte aus dem Buch mit leicht abgewandelten Zutaten schon kenne und regelmäßig koche. Das freut mich natürlich. Besonders hilfreich sind für mich persönlich die Angaben der Gewürze, Toppings, Marinaden oder ähnlichen. Das ist das gewisse Etwas, wodurch aus den gesunden, aber vielleicht eher fad schmeckenden Speisen köstliche Mahlzeiten werden. Hierbei hat die Rezepte-Entwicklerin Michaela Baur tolle Arbeit geleistet. Schade finde ich nur, dass nicht zu jedem Rezept ein Bild der fertigen Speise zu sehen ist. Alle Rezepte sind schön bebildert, aber teilweise eben nur mit einzelnen Zutaten und nicht dem fertig gekochten Gericht.
„Der Ernährungskompass – Das Kochbuch“
Bas Kast
C. Bertelsmann
ISBN 978-3-570-10381-4
Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Kochbuch-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Kochbuch-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Kochbuch-Steiermarkgarten

 Low Carb typgerecht

Die Autorin Marina Lommel ist Ernährungswissenschaftlerin, Journalistin und Gründerin der Online-Plattform „Foodpunk“. Zudem coacht sie ihre Kunden auch persönlich in Einzelberatungen.
Das Buch enthält folgende Kapitel:
  • ·         Foodwissen
  • ·         Rezepte Phase 1
  • ·         Rezepte Phase 2
  • ·         Rezepte Phase 3
  • ·         Rezepte Dessert

Im ersten Kapitel erklärt die Autorin welche Auswirkung die Ernährung auf unseren Stoffwechsel hat, stellt Nährstoffe und gesunde Lebensmittel vor und gibt einen Überblick über die drei Phasen der „30-Tage-Fatburn-Challenge“. In den folgenden Kapiteln finden sich Rezepte zu den jeweiligen Phasen, durch die man einige Kilos loswerden und am Ende zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zurückfinden soll. Das komplette Buch ist ansprechend gestaltet – übersichtlich und mit schönen Bildern.
Dieses Buch hat mir von den vorgestellten am wenigsten gefallen. Ich muss dazu anmerken, dass ich nicht auf der Suche nach einem typischen „Abnehm-Buch“ war, was dieses jedoch ist. Die Einleitung ist recht interessant und deckt sich teilweise mit den Informationen aus den anderen Büchern, aber die Rezepte sprechen mich wenig an. Ich finde die Zutaten und auch die Rezepte an sich eher ausgefallen und werde nur wenige davon ausprobieren.
„Low Carb typgerecht“
Marina Lommel
Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09573-8
Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Steiermarkgarten

Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Ernährungskompass-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Ernährungskompass-Kochbuch-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Happy-Food-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Pin-Steiermarkgarten



*Buch-Werbung

Unsere Ernährung liegt uns sehr am Herzen. Das Sprichwort „Man ist, was man isst“ trifft unserer Meinung nach zu. Durch unsere Ernährung lassen sich nicht nur Körpergewicht und Figur beeinflussen, nein auch unser gesamtes Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Nicht umsonst bauen wir einen Teil unseres Gemüses, Beeren und Kräuter in unseren Gärten an und versuchen so viel wie möglich selbst zu kochen. Aber was ist eigentlich eine gesunde Ernährung? Auf der Suche nach der Antwort habe ich mich mit dem Thema intensiv beschäftigt und mich in folgende fünf Bücher vertieft, die ich euch heute vorstellen werde.
  • „Zuckerfrei von Anfang an“ von Marianne Falck
  • „Happy Food“ von Niklas Ekstedt und Henrik Ennart
  • „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast
  • „Der Ernährungskompass – Das Kochbuch“ von Bas Kast
  • „Low Carb typgerecht“ von Marina Lommel

Buchvorstellungen-Ernährung-Steiermarkgarten

Zuckerfrei von Anfang an

Die Autorin Marianne Falck beschäftigt sich als Journalistin und Filmemacherin seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Zucker. Ihre intensiven Recherchen hat sie in vielen Artikeln, Multimedia-Reportagen und TV-Dokumentationen veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet worden ist.
Das Buch ist in folgende Kapitel aufgebaut:
  • ·         Vorwort und Einleitung
  • ·         Warum es sich lohnt, Ihr Kind zuckerfrei zu ernähren
  • ·         Wie Konzerne unsere Kinder krank machen
  • ·         Fette Irrtümer: Tschüss Ernährungsmythen!
  • ·         Warenkunde: Zucker ist nicht gleich Zucker
  • ·         Überleben im Zuckerdschungel
  • ·         Rezepte – zuckerfrei von Anfang an
  • ·         Anhang

Der Leser erfährt wie genau sich Zucker auf unseren Körper auswirkt, wie er zu Krankheiten führen kann, wie die Politik und die Industrie mit Zucker und immer neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen umgehen, welche Alternativen es statt Zucker gibt und wie sich diese auf unseren Körper auswirken, wie wir Konsumenten durch gezielte Werbung, unklare Kennzeichnungen und beeinflusste Studien in die Irre geführt werden und welche Lebensmittel tatsächlich gesund sind. Außerdem findet man im Buch zuckerfreie Rezepte und Tipps wie man sich und seine Familie zuckerfrei und gesund ernähren kann. Im Detail geht die Autorin auf die Ernährungsbedürfnisse und Entwicklung unserer Kinder ein. Der Schreibstil ist leicht verständlich und offen.
Seit der Geburt meiner Tochter vor 2,5 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Ernährung. Als Mutter will man natürlich nur das Beste für sein Kind und ich finde es unheimlich schwer, sich in dem Dschungel von Ernährungsratschlägen mit unzähligen verschiedenen Meinungen zu Recht zu finden. Dass ein übermäßiger Konsum an Zucker nicht nur dick, sondern krank macht, wusste ich bereits. Die Aufdeckung verschiedenster Maschen der Industrie war sehr interessant für mich. Ich finde es schrecklich, dass wir in einer Welt leben, in der die großen Konzerne mehr Macht haben als die Politik. Als Konsument muss man heutzutage die Zutatenliste jedes Produkts genau studieren, damit man keine Zuckerbomben, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder sonstige ungewünschten Inhaltsstoffe miteinkauft. Und selbst dann kann man nicht sicher sein, ob man ein „gutes“ Produkt gekauft hat (Stichwort Bio, Nicht Bio, Fairtrade, u.s.w.). Niemand würde ein Produkt kaufen, wenn er genau sehen würde, wie extrem dieses behandelt wird, so dass es als Endprodukt mehr Pestizide und Antibiotika enthält als natürliche Inhaltsstoffe. Oder niemand würde ein Produkt kaufen, wenn er konkret sehen würde wie Menschen oder die Umwelt dafür ausgebeutet werden. Aber die Industrie schafft es immer wieder erfolgreich solche Vorgehensweisen mit gekonntem Marketing zu vertuschen. Hauptsache die Gewinne steigen. Das Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Meiner Meinung nach muss man ja nicht gleich komplett auf Zucker verzichten. Aber durch das Buch wird uns einmal vor Augen geführt, wo eigentlich überall Zucker enthalten ist. Da geht es bei weitem nicht nur um Desserts und Süßigkeiten.
„Zuckerfrei von Anfang an“
Marianne Falck
HEYNE Verlag
ISBN 978-3-453-60523-7
Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Steiermarkgarten


Happy Food

Die beiden Autoren, Schwedens bekanntester Sternekoch Niklas Ekstedt und der renommierte Wissenschaftsjournalist Henrik Ennart, haben in ihrem Buch alle relevanten Erkenntnisse über unsere Darmgesundheit und Auswirkungen auf unser Wohlbefinden zusammengefasst. Niklas Ekstedt ist ein bekannter Fernsehkoch und Autor. Er besitzt mehrere Restaurants, die mit Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. Henrik Ennart ist ein mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist und Autor. Bereits seit über 15 Jahren recherchiert und berichtet er speziell über den Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil „Bauch und Gehirn – und wie alles zusammenhängt“ präsentieren die Autoren ihre Erkenntnisse aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien. Sie erläutern wieso der Darm zu Recht unser „zweites Gehirn“ genannt wird und wie sich gute oder schlechte Bakterien auf unsere Gesundheit auswirken. Von glücklich, ausgeglichen und leistungsfähig bis zu Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Depressionen. Im zweiten Teil „Gestatten: Superfoods“ geben sie konkrete Tipps, wie man für eine gesunde Darmflora sorgen kann und stellen dabei gesunde Lebensmittel und Rezepte vor. Auch hier erklären sie welche biochemischen und mikrobiologischen Wechselwirkungen bestimmte Lebensmittel in unserem Körper auslösen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Es ist informativ, aber verständlich, locker und witzig geschrieben. Obwohl es viel Wissen vermittelt, kann der Leser gut folgen, ohne mit Informationen erdrückt zu werden. Vieles davon habe ich zum ersten Mal gelesen und die Empfehlungen der Autoren finde ich nachvollziehbar. Besonders imponiert mir, dass der Leser nicht dazu aufgefordert wird auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, sondern viel und bunt zu essen. Es ist sogar ein Rezept für eine richtige Zuckerbombe enthalten und zwar mit der Überschrift „Trostessen“. Weil Zucker nicht an sich schlecht ist, sondern die großen Mengen, die wir heutzutage zu uns nehmen (weil wir oft nicht einmal wissen, dass er in zahlreichen Produkten verarbeitet wurde). Ich bin der Meinung, dass die beste Ernährung für unsere Gesundheit eine ausgewogene ist. Das heißt von allem etwas, frisch gekocht, idealerweise regional und saisonal. Keine Fertiggerichte, nur ausnahmsweise Süßigkeiten und viel von allem, das unsere guten Darmbakterien födert.
„Happy Food“
Niklas Ekstedt und Henrik Ennart
südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09745-9
Buchvorstellung-Happy-Food-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Happy-Food-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Happy-Food-Steiermarkgarten


Der Ernährungskompass

Bas Kast studierte Psychologie und Biologie in Deutschland und den USA. Er arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Autor.
Das Buch beginnt mit einer Einführung, in der der Autor schildert warum er seine Ernährung radikal umgestellt hat. Er beschreibt wie er aus tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien gesicherte Erkenntnisse über gesunde Ernährung gefiltert hat und diese im sogenannten „Ernährungskompass“ zusammenfasst. In den folgenden Kapiteln analysiert er verschiedene Nährstoffe wie zum Beispiel Proteine und Kohlenhydrate und gibt am Ende des jeweiligen Kapitels eine Zusammenfassung und Empfehlung ab. Als letztes Kapitel des Buches erfährt der Leser welche Rolle das Timing von Essen spielt und welche die wirkungsvollste Art des Fastens ist. Im abschließenden Epilog stellt der Autor seine 12 wichtigsten Ernährungstipps vor.
Ich finde das Buch sehr empfehlenswert. Es vermittelt interessantes Wissen ohne den Leser damit zu überfordern, weil es verständlich, locker und persönlich geschrieben ist. Genau nach so einem Buch habe ich gesucht. Im Dschungel der unzähligen verschiedenen Ernährungsmeinungen kann man sich als Laie nämlich kaum auskennen. Es gibt so viele Bücher, Ratgeber, Meinungen und Empfehlungen zu diesem Thema, aber sie sind oft so gegensätzlich. Wie soll man da wissen, was nun tatsächlich eine „gesunde Ernährung“ ist? Dem Autor ist es vor Jahren wohl auch so ergangen. Also hat er sich die Mühe gemacht sich durch die Mythen aus über tausend Studien und Forschungsbefunden zu kämpfen, um zu den Fakten hin vorzudringen. Somit hat er auf wissenschaftlich solider Basis gesunde Ernährungsweisen identifiziert und in seinem Buch zusammengefasst. Besonders gut gefällt mir, dass er dabei Ernährungsmythen entlarvt, die heutzutage weit verbreitet sind. Vielen Dank dafür!
„Der Ernährungskompass“
Bas Kast
C. Bertelsmann
ISBN 978-3-570-10319-7
Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Steiermarkgarten


Der Ernährungskompass – Das Kochbuch

Nachdem das oben vorgestellte Buch „Der Ernährungskompass“ ein Erfolg war, ist der Autor Bas Kast zusammen mit der Köchin und Rezepte-Entwicklerin Michaela Baur dem Wunsch vieler Leser nachgekommen und hat dieses Kochbuch konzipiert. Darin sind Rezepte für morgens, mittags und abends – abgestimmt mit den Erkenntnissen aus dem Ernährungskompass, d.h. gesunde Rezepte – zu finden.
Es ist in folgende Kapitel gegliedert:
  • ·         Wie aus dem Ernährungskompass ein Kochbuch wurde
  • ·         Auf der Suche nach der ultimativ gesunden Kost
  • ·         Die Kompass-Pyramide
  • ·         10 goldene Regeln
  • ·         Was unser Körper essen will, hängt auch von der Uhrzeit ab
  • ·         Die Kompass-Ampel
  • ·         Rezepte für morgens
  • ·         Rezepte für mittags
  • ·         Rezepte für abends
  • ·         Wie mich die Erfahrung mit dem Ernährungskompass verändert hat

In der Kompass-Pyramide und der Kompass-Ampel wird beschrieben, welche Lebensmittel vermehrt auf dem Speiseplan stehen sollten und welche man lieber meiden sollte. Die Rezepte werden mit Zutatenliste und Beschreibung übersichtlich, verständlich und schön bebildert vorgestellt.
Ebenso wie „Der Ernährungskompass“ ist auch dieses Buch durch den lockeren, persönlichen Schreibstil des Autors geprägt. Mir gefallen die Rezepte sehr gut, weil sie leicht nachzumachen sind, keine komplizierten Zutaten benötigt werden und sie – je nach Rezept – nicht außergewöhnlich aufwendig sind. Außerdem ist es ein Hinweis für mich, dass bei uns zu Hause ohnehin recht gesunde Speisen auf den Tisch kommen, weil ich einige Gerichte aus dem Buch mit leicht abgewandelten Zutaten schon kenne und regelmäßig koche. Das freut mich natürlich. Besonders hilfreich sind für mich persönlich die Angaben der Gewürze, Toppings, Marinaden oder ähnlichen. Das ist das gewisse Etwas, wodurch aus den gesunden, aber vielleicht eher fad schmeckenden Speisen köstliche Mahlzeiten werden. Hierbei hat die Rezepte-Entwicklerin Michaela Baur tolle Arbeit geleistet. Schade finde ich nur, dass nicht zu jedem Rezept ein Bild der fertigen Speise zu sehen ist. Alle Rezepte sind schön bebildert, aber teilweise eben nur mit einzelnen Zutaten und nicht dem fertig gekochten Gericht.
„Der Ernährungskompass – Das Kochbuch“
Bas Kast
C. Bertelsmann
ISBN 978-3-570-10381-4
Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Kochbuch-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Kochbuch-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Der-Ernährungskompass-Kochbuch-Steiermarkgarten

 Low Carb typgerecht

Die Autorin Marina Lommel ist Ernährungswissenschaftlerin, Journalistin und Gründerin der Online-Plattform „Foodpunk“. Zudem coacht sie ihre Kunden auch persönlich in Einzelberatungen.
Das Buch enthält folgende Kapitel:
  • ·         Foodwissen
  • ·         Rezepte Phase 1
  • ·         Rezepte Phase 2
  • ·         Rezepte Phase 3
  • ·         Rezepte Dessert

Im ersten Kapitel erklärt die Autorin welche Auswirkung die Ernährung auf unseren Stoffwechsel hat, stellt Nährstoffe und gesunde Lebensmittel vor und gibt einen Überblick über die drei Phasen der „30-Tage-Fatburn-Challenge“. In den folgenden Kapiteln finden sich Rezepte zu den jeweiligen Phasen, durch die man einige Kilos loswerden und am Ende zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zurückfinden soll. Das komplette Buch ist ansprechend gestaltet – übersichtlich und mit schönen Bildern.
Dieses Buch hat mir von den vorgestellten am wenigsten gefallen. Ich muss dazu anmerken, dass ich nicht auf der Suche nach einem typischen „Abnehm-Buch“ war, was dieses jedoch ist. Die Einleitung ist recht interessant und deckt sich teilweise mit den Informationen aus den anderen Büchern, aber die Rezepte sprechen mich wenig an. Ich finde die Zutaten und auch die Rezepte an sich eher ausgefallen und werde nur wenige davon ausprobieren.
„Low Carb typgerecht“
Marina Lommel
Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09573-8
Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Steiermarkgarten

Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Ernährungskompass-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Ernährungskompass-Kochbuch-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Happy-Food-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Low-Carb-typgerecht-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Zuckerfrei-von-Anfang-an-Pin-Steiermarkgarten



Weiterlesen
Ich bin ein großer Fan vom Wäsche waschen mit Efeu. Das geht einfach und kostet mich quasi nichts, weil der immergrüne, ausdauernde Efeu auf unserer Steinmauer im Garten wuchert. Außerdem muss ich somit nicht auf kommerzielle Waschmittel zurückgreifen, die viele Konservierungsstoffe und chemische Inhaltsstoffe enthalten, die meine Haut reizen. Bei einem Allergietest habe ich herausgefunden, dass meine Haut zum Beispiel allergisch gegen den Konservierungsstoff „Methylisothiazolinone“ reagiert. Ich bekomme davon einen juckenden, trockenen, rötlichen Ausschlag, der meine Haut rissig macht. Leider ist dieser Stoff in vielen Duschgels, Shampoos, Geschirrspülmittel und eben auch Waschmitteln enthalten.
Waschen-mit-Efeu-Steiermarkgarten

Efeu (lat. Hedera helix) enthält waschaktive, seifenähnliche Substanzen, sogenannte Saponine. Diese eignen sich hervorragend zum Geschirr oder Wäsche waschen. Es gibt auch viele andere Pflanzen, die Saponine enthalten und daher potentiell als Waschpflanzen tauglich wären, wie z.B. Ross-Kastanien und Waschnüsse. Nachdem Efeu bei uns weit verbreitet und ganzjährig verfügbar ist, ist er mein absoluter Favorit.
Efeu-Steiermarkgarten

Efeublätter-Steiermarkgarten

Wäsche waschen mit Efeu-Blättern:

  • Ca. 10 frische, möglichst dunkle Efeu-Blätter sammeln und grob zerkleinern
  • In einen Waschbeutel oder eine Socke geben und zuknoten
  • Mit der schmutzigen Wäsche in die Waschtrommel geben
  • Waschen

Bei besonders kalkhaltigem Wasser ca. bei jedem fünftem Waschgang 1 Esslöffel Essig ins Spülfach geben. Keine Sorge, der Geruch verschwindet nach dem Waschen.
Wäsche-waschen-mit-Efeu-Steiermarkgarten

Flüssigwaschmittel aus Efeu:

  • 60 g Efeublätter zerkleinern und in einen Topf geben
  • Optional 1 Teelöffel Waschsoda hinzufügen
  • Mit 600 ml kochendem Wasser übergießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen
  • In ein Einmachglas geben und schütteln bis sich Schäume bilden
  • Flüssigkeit abseihen und in geeignetes Gefäß füllen

Zum Wäsche waschen ca. 200 ml davon ins Waschmittelfach geben.
Dieses Flüssigwaschmittel kann man auch zum Geschirr spülen verwenden.
Leider ist es nicht lange haltbar und sollte innerhalb weniger Tage verbraucht werden.


Normal verschmutze Wäsche wird genauso sauber wie bei der Verwendung eines kommerziellen Waschmittels. Man kann zusätzlich noch einen Esslöffel Waschsoda ins Pulverfach der Waschmaschine geben, um die Waschkraft zu verstärken. Bei stark verschmutzter Wäsche empfiehlt sich eine Vorbehandlung mit Gallseife (auch bei der Verwendung eines kommerziellen Waschmittels). Etwas ungewohnt ist der Geruch der frisch gewaschenen Wäsche: Sie riecht nach nichts. Schweiß- oder sonstige unangenehmen Gerüche gehen komplett raus. Je nach Belieben kann man einige Tropfen ätherische Öle wie Zitrone, Orange oder Lavendel auf den gefüllten Waschbeutel geben, bevor man ihn in die Waschmaschine gibt. Weiße Wäsche kann mit der Zeit etwas ergrauen. Für diese eignet sich ein selbstgemachtes Waschmittel daher besser, wie z.B. dieses von Utopia.
Und keine Sorge: Die Blätter färben nicht ab! Meine Wäsche ist noch nie grün geworden :-)

Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:
Biologisches-Waschmittel-Efeu-Pin-Steiermarkgarten

Biologisches Waschmittel: Efeu

Ich bin ein großer Fan vom Wäsche waschen mit Efeu. Das geht einfach und kostet mich quasi nichts , weil der immergrüne, ausdauernde Efeu...
Gastbeitrag von DI Jürgen Hirschmann, Garten- und Landschaftsarchitekt

Automatische-Bewässerung-Steiermarkgarten

Automatische Bewässerungsanlagen gewinnen besonders in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Durch die zunehmend heißen und trockenen Sommer in unseren Breiten und die abnehmenden Niederschläge wird effizientes Gießen von Hand im eigenen Garten oder auf der Dachterrasse immer schwieriger. Viele Menschen finden auch zunehmend weniger Zeit, ihre meist doch recht umfangreichen Garten- und Terrassenpflanzen in Hitzeperioden mehrmals täglich zu bewässern.
Hier bieten sich professionelle, automatische Bewässerungsanlagen an, welche nicht nur zeitsparend, sondern in vielen Fällen auch wassersparend sind.
Grundsätzlich ist zwischen einer automatischen Gartenbewässerung und einer automatischen Bewässerung für Dachterrassenbepflanzungen zu unterscheiden.
Eine Gartenbewässerung besteht im Wesentlichen aus einer Rasenbewässerung und einer Beetbewässerung. Rasenbewässerungen werden mit Regnern realisiert, die in die Rasenfläche eingelassen werden und nur bei dessen Aktivierung automatisch ausfahren. Beetbewässerungen werden mittels eines Tropfschlauches umgesetzt, der sich oberirdisch direkt durch das ganze Beet zieht und durch kleine Öffnungen Wasser an die Pflanzen abgibt. Solche Bewässerungen werden durch einen Computer, das sogenannte Steuergerät, überwacht, in welchem der Benutzer die Bewässerungszeiten und -dauer einstellen kann. Mittlerweile existieren am Markt auch schon W-LAN Steuergeräte, mit dessen Hilfe man bequem von unterwegs mittels Handy-App auf die Bewässerung zugreifen kann. Ein Regensensor als Bestandteil der automatischen Anlage sorgt dafür, dass die Bewässerung bei Niederschlag inaktiv bleibt. Dies hilft Wasser zu sparen und verhindert, dass trockenheitsliebende Pflanzen zu viel Wasser erhalten.
Bewässerung-im-Garten-Steiermarkgarten

Bei den meisten Gärten ist es sinnvoll, die Bewässerung in mehrere Kreise zu unterteilen. Manche Rasen bzw. Beetflächen befinden sich im Schatten oder Halbschatten, andere wiederum sind den ganzen Tag über der Sonne ausgesetzt. Die einzelnen Bereiche werden durch je einen oder mehrere Kreise getrennt voneinander realisiert und können somit zu verschiedenen Zeiten und mit gewünschter Dauer bewässert werden. Dies stellt sicher, dass der Rasen in der prallen Sonne genug, und das Beet im Schatten nicht zu viel Wasser erhält.
Die Installation einer professionellen Bewässerungsanlage erfordert etwas Know-how. Allen voran muss ein detaillierter Bewässerungsplan erstellt werden, in dem der ganze Pflanzen- und Rasenbestand eingezeichnet wird. Auch ist das Eintragen von schattigen und sonnigen Gartenzonen wichtig. Danach erst kann die Ermittlung der einzelnen Kreise und die Anzahl der Regner erfolgen. Mittlerweile existieren am Markt einige Systeme zur Selbstinstallation. Aufgrund einer notwendigen Gewährleistung und professionellen Funktionalität ist aber eine Vergabe der Arbeiten an eine konzessionierte Bewässerungsfirma bzw. an einen konzessionierten Gartengestalter zu empfehlen.
Automatische Bewässerungen für Dachterrassen sind etwas anders aufgebaut, das Prinzip ist aber dasselbe. Auch hier wird ein Steuercomputer für die einzelnen Einstellungen installiert. Meist sitzen die Pflanzen auf Dachterrassen in Trögen. Für die Bewässerung dieser Pflanzen existieren eigens dafür konzipierte Tropfer, welche mittels Spieße einfach direkt bei den Pflanzen in die Erde gesteckt werden. Die Tropfer werden in der Regel mittels eines dünnen Triebschlauches mit der Hauptleitung verbunden, welche wiederum meist direkt mit dem Bewässerungscomputer am Wasserhahn hängt.
Bewässerung-Balkon-Dachterrasse-Steiermarkgarten

Dachterrassen sind meist exponiert. Hier ist mit hoher Sonneneinstrahlung und Wind zu rechnen. Diese Faktoren begünstigen ein schnelleres Austrocknen des Erdreiches. Daher sind speziell auf Dachterrassen die Bewässerungszeiten demensprechend zu wählen. An heißen Sommertagen ist ein 2-3 maliges Aktivieren der Bewässerung für einige Minuten pro Tag keine Seltenheit. Die Pflanzen werden es dann aber mit einem satten Grün danken und regelrecht aufblühen.
Die Entscheidung, eine automatische Bewässerung installieren zu lassen, fällt den meisten Garten- und Terrassenbesitzern oft nicht leicht. Die höheren Kosten einer professionellen Anlage schrecken viele Menschen ab und sie entscheiden sich jedes Frühjahr fürs neue, ihren Garten oder ihre Terrasse zumindest kommendes Jahr noch weiterhin mit der Hand zu bewässern. Wenn man aber die Zeit für das oft mehrmalige Gießen pro Tag auf das Jahr hochrechnet, wird man feststellen, dass man dieses Jahr einige Tage mit Gießen verbracht hat. Zugegeben, manche Menschen gießen ihren Garten mit Hingabe gerne selbst, die meisten von uns jedoch, besonders Menschen mit großen Gärten und Dachterrassen, sind froh über die zusätzliche, gesparte Zeit, die sie zum Entspannen nach einem stressigen Arbeitstag im eigenen Garten nutzen können.

Jürgen Hirschmann ist diplomierter Landschaftsarchitekt, Garten- und Terrassenplaner und bietet mit seinem Unternehmen Pflanzplan Gartengestaltung" kreative Planung und Ausführung von Gärten und Dachterrassen.

Zum Pinnen:


*Buch-Werbung

Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Anlass um gute Vorsätze und Änderungen im persönlichen Lebensstil umzusetzen. Mehr Sport machen, gesünder essen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit mit der Familie verbringen, nachhaltiger leben und so weiter. Ein bestimmter Körperbereich, der uns laufend beschäftigt und dem wir uns in Zukunft mehr widmen wollen, ist unser Rücken. Rückenschmerzen zählen zu den Haupt-Volkskrankheiten in unserer westlichen Zivilisation und es gibt kein allgemeines „Heilmittel“ dagegen. Wir sitzen viel zu viel, bewegen uns zu wenig, ernähren uns vielleicht ungesund, leiden unter Stress und wenn wir uns bewegen, dann sind es oft einseitige Bewegungen (z.B. nimmt man beim Radfahren wieder eine „sitzende Position“ ein, beim Garteln bückt man sich wieder nach vorne und führt oft stundenlang einseitige Bewegungen aus). Es gibt unzählige Bücher und Publikationen, die sich mit dem Thema beschäftigen und ebenso viele verschiedene Ansichten und Meinungen. Ich habe folgende 5 Bücher unter die Lupe genommen und möchte euch meine Erkenntnisse daraus präsentieren:
  • „Wie der Rücken die Seele und die Seele den Rücken heilt“ von Kurt Mosetter und Reiner Mosetter
  • „Deutschland hat Rücken“ von Roland Liebscher-Bracht und Dr. med. Petra Bracht
  • „Osteopathie“ von Christoph Newiger
  • „Die ganzheitliche Dorn Methode“ von Dieter Dorn
  • „Atlas des ganzheitlichen Heilens“ von Anna Elisabeth Röcker

Buchvorstellungen-Rücken-Steiermarkgarten


Wie der Rücken die Seele und die Seele den Rücken heilt

Die Autoren Dr. med. Kurt Mosetter und Reiner Mosetter sind Brüder. Kurt Mosetter ist Arzt, Heilpraktiker und Begründer der Myoreflextherapie. Zu seinen medizinischen Schwerpunkten zählen Schmerzbehandlung, neuromuskuläre Traumatherapie, neurologische und neurodegenerative Erkrankungen, Entwicklungsverzögerungen sowie Ernährungsmedizin. Auf Initiative von Jürgen Klinsmann kümmert er sich seit 2011 um Gesundheit und Fitness der Spieler der US-amerikanischen Fußballmannschaft. Reiner Mosetter studierte Philosophie und Germanistik. Er ist neben seinem Bruder Geschäftsführer des Zentrums für interdisziplinäre Therapien mit Schwerpunkt der Gestaltung von Aus- und Weiterbildungen. Außerdem ist er Trainer und Berater für Myoreflextherapie.
Das Buch ist in einen Grundlagen- und einen Praxisteil gegliedert. Im Grundlagenteil erklärt Dr. Kurt Mosetter, wie komplex die physischen und psychischen Zusammenhänge in unserem Körper sind, welche wichtige Rolle die Muskeln spielen, wie Rückenschmerzen entstehen und wie die Myoreflextherapie helfen kann. Für ihn liefert die westliche Schulmedizin allein keine adäquaten Methoden zur Linderung von Rückenschmerzen, weil sie einzelne Schmerzen isoliert betrachtet. Aus diesem Grund hat er auch im asiatischen Raum gelebt und gelernt. „Die Myoreflextherapie hat ihre Wurzeln zwar in der europäischen Tradition – in Fächern wie der Anatomie, der Physik und Biomechanik, der Neurophysiologie sowie der Orthopädie -, sie basiert aber gleichzeitig auch auf der Lehre und der Erfahrungsmedizin der östlichen Welt, insbesondere der „Klassischen Chinesische Medizin“ (auch „Traditionelle Chinesische Medizin“ oder kurz „TCM“) mir ihrem komplexen Systemdenken.“ Außerdem beschreibt der Autor die schwierige und langjährige Krankheitsgeschichte seines Vaters und präsentiert gängige Schmerzbilder anhand von Patienten-Beispielen. Im Praxisteil kann der Leser durch einen Test seine persönlichen Problembereiche identifizieren. Anschließend folgen Übungen, die man selbst zu Hause durchführen kann. Zum Schluss beschreibt der Autor welche wichtige Rolle unsere Ernährung spielt, welche Lebensmittel gut für unsere Gesundheit und unseren Rücken sind und auf welche man besser verzichten sollte. Im Anhang findet der Leser eine Übersicht über die Meridiane und die fünf Elemente.
Das Buch ist schön aufgebaut, interessant zu lesen, regt zum Nachdenken an und die Myoreflextherapie hat mich persönlich komplett überzeugt. Dr. Mosetter beschreibt die komplexen Zusammenhänge im Körper und Auslöser für Schmerzen sehr gut. Dank dieses Buches habe ich zum ersten Mal verstanden, wie genau Spannung und Entspannung der Muskeln zusammenspielen bzw. Schmerzen auslösen können. Ich hatte einige Aha-Momente, habe mich an vielen Stellen wiedergefunden und nehme mir die Ratschläge zu Herzen. Die Übungen führe ich regelmäßig aus und fühle mich dadurch wirklich besser. Auch im Internet habe ich interessante Informationen auf der Homepage der Myoreflextherapie bzw. dem Youtube Kanal gefunden.
 „Wie der Rücken die Seele und die Seele den Rücken heilt“
Kurt Mosetter und Reiner Mosetter
arkana Verlag
ISBN 978-3-442-34144-3
Buchvorstellung-Myoreflextherapie-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Myoreflextherapie-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Myoreflextherapie-Steiermarkgarten

Deutschland hat Rücken

Das Ehepaar Roland Liebscher-Bracht und Dr. med. Petra Bracht entwickeln und lehren seit 1987 die nach ihnen benannte Schmerztherapie. Die Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren mit Schwerpunkt Ernährungs- und Orthomolekularmedizin und ihr Mann, der Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Maschinenbau studierte und passionierter Kampfkünstler und Bewegungstherapeut ist, haben diese Schmerztherapie medienwirksam aufgezogen und sind mittlerweile einem großen Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt.
„Deutschland hat Rücken“ ist als Selbsthilfebuch konzipiert. Nach einer Vorstellung der Vision der Liebscher und Bracht Schmerztherapie, einen Überblick über Studienergebnisse und die herkömmliche Schmerztherapie erläutert der Autor die Ursachen, die seiner Meinung nach zu Rückenschmerzen führen und wie Ernährung, Psyche und Umfeld unsere Rückengesundheit beeinflussen. Dann geht er auf die Wirkung von Schmerzmitteln, Physiotherapie, Chiropraktik, Operationen, Krafttraining, Rückenschulen und Yoga ein. Anschließend folgt ein Kapitel mit Übungen sowie Ratschlägen für eine gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Am Ende des Buches findet der Leser ein Kapitel über Light-Osteopressur und Faszien-Rollmassage.
Bei meiner persönlichen Meinung über dieses Buch bin ich hin- und hergerissen. Viele Punkte daraus finde ich nachvollziehbar und bin davon überzeugt, dass sie Sinn ergeben. Als Hauptursache für Rückenschmerzen identifiziert der Autor verkürzte bzw. permanent angespannte Muskeln und Faszien durch Fehlhaltungen des menschlichen Körpers in der heutigen Zeit. Die aufgezeigten Zusammenhänge finde ich sehr interessant und ich habe einige überschneidende Ansichten mit dem oben vorgestellten Buch „Wie der Rücken die Seele und die Seele den Rücken heilt“ festgestellt. Bei Recherchen im Internet habe ich gelesen, dass Roland Liebscher-Bracht bei Dr. Mosetter gelernt hat. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber es würde einige ähnliche Denkansätze und Affinitäten bei der Durchführung der vorgestellten Übungen erklären. Sehr gut gefällt mir, dass es einen Videoteil zu den Übungen im Buch gibt. Ohnehin finden sich auf Youtube sehr viele Videos zur Liebscher und Bracht Schmerztherapie. Was mir an dem Buch gar nicht gefallen hat, ist die laufende Werbung und Selbstbeweihräucherung. Andere Untersuchungen werden ins Lächerliche gezogen, laut Autor ist die Liebscher und Bracht Schmerztherapie die einzig wirkungsvolle. Außerdem glaube ich nicht, dass alle Rückenprobleme auf die genannten Ursachen zurückzuführen sind und diese Übungen für alle Patienten gleichermaßen helfen. Die Übungen finde ich gut (obwohl sie nicht ganz neu sind), allerdings würde ich sie keinem Laien empfehlen, der noch nie Übungen dieser Art ausgeführt hat, schon gar nicht, wenn er gerade an starken Schmerzen leidet. Der Autor hat keine medizinisch therapeutische Ausbildung und empfiehlt diese Übungen ohne Anamnese pauschal bei Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparats.
 „Deutschland hat Rücken“
Roland Liebscher-Bracht und Dr. med. Petra Bracht
mosaik Verlag
ISBN 978-3-442-393442
Buchvorstellung-Deutschland-hat-Rücken-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Deutschland-hat-Rücken-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Deutschland-hat-Rücken-Steiermarkgarten


Osteopathie - Sanftes Heilen mit den Händen

Der Autor Christoph Newiger arbeitet als Medizinjournalist und Sachbuchautor. Seit 2011 ist er Mitherausgeber der Zeitschrift „Osteopathische Medizin“ im Elsevier Verlag und betreibt die Website Osteokompass.de, auf der man alle Informationen zu den zahlreichen osteopathischen Institutionen und ihrem Angebot erhält.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert: Grundlagen, Methoden, Anwendungen und Nützliche Hinweise. Im ersten Teil erfährt der Leser was Osteopathie ist und wie die Bestandteile unseres Körpers (Bewegungsapparat, innere Organe, etc.) mit den Selbstheilungskräften zusammenspielen. Im Methoden-Teil erläutert der Autor den Ablauf einer Behandlung beim Orthopäden. Im Anwendungen-Teil werden die vielfältigen Einsatzgebiete der Osteopathie erklärt. Hier wird auf die Ursachen gesundheitlicher Beeinträchtigungen eingegangen und hingewiesen, wo die Schulmedizin oder die Osteopathie an Grenzen stoßen. Im letzten Kapitel findet der Leser praktische Informationen z.B. über die Rechtslage, Kosten und Qualitätskriterien bei der Behandlung.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der einen allgemeinen Einblick in die Osteopathie gewinnen will. Es ist kein Selbsthilfebuch, sondern es liefert ausführliche Informationen über die Behandlungsform an sich. Ich selbst konnte mich von ihrer Wirksamkeit bereits überzeugen und verstehe die Vorgehensweise meiner Osteopathin nun besser.
 „Osteopathie - Sanftes Heilen mit den Händen“
Christoph Newiger
Goldmann Verlag
ISBN 978-3-442-177882
Buchvorstellung-Osteopathie-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Osteopathie-Steiermarkgarten


Die ganzheitliche Dorn Methode

Dieter Dorn (1938-2011) ist der Begründer der nach ihm benannten ganzheitlichen Therapie. Die Methode Dorn gehört mittlerweile zum festen Bestand alternativer physiotherapeutischer Heilmethoden.
Zu Beginn des Buches wird die Methode Dorn und ihre Entwicklung vorgestellt. Dann beschreibt der Autor wie wir sitzende Menschen geworden sind. Anschließend erläutert er leicht verständlich anatomisches Wissen über die Wirbelsäule und widmet verschiedenen Körperbereichen jeweils ein eigenes Kapitel, in dem er beschreibt welche Signale der Körper bei einem Ungleichgewicht aussendet (Schmerzen), was der Dorn Behandler in dieser Situation macht und präsentiert Selbsthilfeübungen. Am Ende des Buches fasst er sieben goldene Regeln für einen starken Rücken zusammen.
Das Buch ist durch den lockeren Schreibstil auch für Laien leicht verständlich und ich konnte ein paar Punkte daraus mitnehmen. Gut gefallen hat mir, dass der Autor neben den körperlichen Beschwerden auch auf den Zusammenhang mit der Psyche eingeht und Ansichten aus Heilansätzen wie der Traditionellen Chinesischen Medizin und den Chakras erläutert. Die Dorn Methode selbst sagt mir leider nicht zu. Es handelt sich um eine Methode zur Korrektur von Fehlstellungen der Wirbel und Gelenke, die man laut Angaben im Buch auch selbst durchführen kann. Meiner Meinung nach sollte man mit Wirbel- und Gelenkeinrenkungen nicht selbst experimentieren, sondern im Bedarfsfall einen ausgebildeten Facharzt (Chiropraktiker, Orthopäde,…) aufsuchen. Wahrscheinlich bin ich aber nicht die exakte Zielgruppe dafür, weil meine Rückenschmerzen hauptsächlich aus muskulären Verspannungen resultieren.
 „Die ganzheitliche Dorn Methode“
Dieter Dorn
Heyne Verlag
ISBN 978-3-453-703322
Buchvorstellung-Dorn-Methode-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Dorn-Methode-Steiermarkgarten


Atlas des ganzheitlichen Heilens

Die Autorin Anna Elisabeth Röcker ist seit mehr als 25 Jahren in eigener Therapie-Praxis in München tätig. Sie ist Heilpraktikerin, Yogalehrerin, Musiktherapeutin und Autorin zahlreicher erfolgreicher Gesundheits- und Lebenshilfe-Ratgeber.
Das Buch ist in folgende Kapitel gegliedert: Chinesische Medizin, Die Fünf-Elemente-Lehre, Die Meridiane, Aktivierung der Meridian-Energie, Ohrakupunktur, Die energetische Beziehung der Zähne zum Gesamtorganismus, Die Organuhr, Akupressur, Chakras – die sieben Kraftzentren, Fußreflexzonenmassage, Handreflexzonenmassage, Die Wirbelsäulensegmente. Zu jedem Kapitel werden die wesentlichsten Informationen, begleitet von anschaulichen Bildern, zusammengefasst.
Ich wollte mir als Einsteiger einen Überblick über verschiedene Heilansätze verschaffen, daher ist das Buch für mich genau richtig. Es ist übersichtlich gestaltet und verschafft ein Grundverständnis über Meridiane, Akupunktur u.s.w. Für die Praxis bzw. jemanden, der sich intensiv mit einer der vorgestellten Heilmethoden befassen will, ist es zu knapp geraten.
 „Atlas des ganzheitlichen Heilens“
Anna Elisabeth Röcker
Irisiana Verlag
ISBN 978-3-424-15164-0
Buchvorstellung-Atlas-des-ganzheitlichen-Heilens-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Atlas-des-ganzheitlichen-Heilens-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Atlas-des-ganzheitlichen-Heilens-Steiermarkgarten


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!


Liebe Grüße,
 
Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Atlas-des-ganzheitlichen-Heilens-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Deutschland-hat-Rücken-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Dorn-Methode-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Myoreflextherapie-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Osteopathie-Pin-Steiermarkgarten


Mit starkem Rücken ins neue Jahr

*Buch-Werbung Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Anlass um gute Vorsätze und Änderungen im persönlichen Lebensstil umzusetze...