Brot und Brötchen backen - 3 Bücher im Vergleich

Nach einer gewissen Zeit stehen mir die Brote und Brötchen, die ich immer wieder kaufe an und ich möchte neue Sorten ausprobieren. Ich habe mir schon einige Male Rezepte aus dem Internet gesucht und versucht selbst Brot zu backen. Leider war ich mit dem Ergebnis nie 100%-ig zufrieden. Selbstgebackene Brötchen haben bis dato auch nicht das gewünschte Geschmackserlebnis gebracht. Also habe ich folgende drei Bücher gelesen und mehrere Rezepte daraus ausprobiert. Und siehe da… Endlich schmeckt das selbstgebackene Brot und die Brötchen! Die empfehlenswerten Bücher „Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen“ von Gerhard Kellner, „Brot – So schmeckt Heimat“ von Helene Weinold-Leipold und „Brote aus dem Topf“ von Audrey Le Goff möchte ich euch heute vorstellen.
Brot-und-Brötchen-backen-Bücher-im-Vergleich-Steiermarkgarten

Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen

Gerhard Kellner ist Hobbybäcker, schreibt auf seinem Blog über alles rund um Brot, Baguette und Co und hat einige Bücher zu diesen Themen veröffentlicht. Getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ hat er sehr vieles ausprobiert und möchte mit seinen Rezepten Geschmackserlebnisse produzieren, die es bei kaum noch einem Bäcker gibt. Er ist überzeugt, dass gutes Brot „seine Zeit braucht“, daher sind die meisten Rezepte mit einer langen kalten Führung gemacht. Außerdem sollen sie einfach und von jedermann nachbackbar sein.
Nach einer kurzen Vorstellung des Autors erfährt der Leser im Buch Wissenswertes über die Herstellung, Pflege und Verwendung des Anstellguts, die Zeitplanung, Backen mit langer kalter Führung und das richtige Handwerkszeug. Anschließend folgen die Rezepte: Brötchen, Bagel und Croissants sowie Brot, Baguette und Hefekranz. Am Ende des Buchs wird die „Strech & fold“-Technik erläutert, eine Übersicht über das passende Mehl für verschiedene Rezepte gegeben und alle Rezepte und Sachwörter in Registern angeführt.
Zu jedem Rezept werden die benötigten Zubereitungs-, Geh- und Ruhe- sowie Backzeiten angegeben. Es erfolgt eine Auflistung der benötigten Backutensilien wie z.B. Löffelwaage und Küchenmaschine. Die Zutaten werden für jede Teigkomponente (Sauerteig, Quellstück, Hauptteig, …) übersichtlich angeführt. Zusätzlich erfolgt eine Angabe wie viele Brötchen die Menge ergibt. Die Backschritte sind verständlich und leicht lesbar. Man kann also fast nichts falsch machen.
Ich habe unter anderem die Mohn- und Sesambrötchen, Dinkelbrötchen und Roggenbrötchen ausprobiert. Die Anleitungen waren leicht verständlich und gut nach zu backen. Geschmacklich haben mir alle Brötchen sehr gut geschmeckt. Optisch sind sie nicht mit jenen aus dem Buch vergleichbar, aber wahrscheinlich fehlt es mir an Übung und am speziellen Back-Handwerkszeug.
Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Steiermarkgarten

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Brötchen-backen-Steiermarkgarten

Brot, So schmeckt Heimat

Helene Weinold-Leopold hat sieben Jahre das Ressort Food & Services einer bekannten Frauenzeitschrift geleitet, bevor sie sich als Autorin, Redakteurin und Übersetzerin selbstständig gemacht hat. Sie lebt Nähe Augsburg auf dem Land, wo sie sich zwei ihrer Lieblingsthemen widmet: Holzofenbrote und Brauchtumsgebäck.
Auf den ersten Seiten des Buches findet der Leser je eine Anleitung zum Backen mit Hefe und Sauerteig ansetzen sowie eine kleine Getreidekunde. Dann folgen die besten Rezepte aus der Küche der Autorin. Dazu zählen vorwiegend Brote, aber auch Brötchen. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet (1 Seite Text, 1 Seite Foto). Nach einer kurzen Vorstellung des Brots werden die Zutaten und eine Schritt für Schritt Anleitung aufgelistet. Zwischen den Rezepten werden für Brote aus Hefeteig, Brote aus Sauerteig, das Heidebrot und Laugenbrezeln Schritt für Schritt Anleitungen mit Bildern angeführt. Am Ende des Buches findet sich ein Register mit allen Rezepten.
Das erste Rezept aus diesem Buch, das ich nachgebacken habe, hat uns leider nicht gemundet (Zwiebelbrötchen). Allgemein ist mir aufgefallen, dass die Brote mit mehr Hefeanteil und kürzeren Gehzeiten gemacht werden als vergleichsweise im oben vorgestellten Buch „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“. Uns schmecken Backwaren mit hohem Hefeanteil eher nicht so gut, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Das zweite Rezept war dafür ein absoluter Hit (Leinsamenbrot)! Ich kann nachvollziehen, dass dieses Brot seit Jahren das Lieblingsbrot des Mannes der Autorin ist. Es schmeckt wirklich sehr lecker. Allerdings habe ich nur die halbe Menge der Zutaten verwendet und das Brot hat meinen Backofen ausgefüllt.
Buchvorstellung-Brot-Steiermarkgarten

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Brot-backen-Leinsamenbrot-Steiermarkgarten

Brote aus dem Topf

Audrey Le Goff gibt Kochkurse in ihrer Heimatregion in Rouen, ist Autorin von mehreren Kochbüchern und betreibt einen Blog, auf dem sie ihre Leidenschaft für das Kochen auslebt.
Im Buch geht es nach einer Seite Einführung gleich direkt los mit den Rezepten. Zu jedem Rezept werden die Menge des Endproduktes, die Zubereitungs-, Back- und Ruhezeit, der Schwierigkeitsgrad und die Preisklasse angegeben. Die Zutaten werden tabellarisch aufgelistet und die Anleitung erfolgt Schritt für Schritt. Der Leser findet klassische Brotrezepte, kreative Brotrezepte, Brötchenrezepte und süße Brot- und Brötchenrezepte.
Ich habe das Knoblauchbrot mit Kräutern ausprobiert und es hat mir gut geschmeckt. Ich habe dazu eine Auflaufform verwendet und es hat genau nach Anleitung funktioniert. Das Backen im Topf soll laut Autorin folgende Vorteile bringen: man erspart sich eine Brotbackmaschine, die erleichterte Teiggare durch das Vorwärmen des Topfes und ein besonders gleichmäßiges Backergebnis mit einer knusprigen goldenen Kruste und einer lockeren Krume. Bei mir hat es geklappt.
Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Steiermarkgarten

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Knoblauch-Kräuter-Brot-backen-Steiermarkgarten

Fazit

Alle drei Backbücher bieten leckere Rezepte, die leicht nach zu backen sind. In „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“ lernt der Leser zusätzlich am meisten Theorie zum Brot und Brötchen backen, während in „Brot“ vorwiegend klassische Rezepte vorgestellt werden und in „Brote aus dem Topf“ sowohl klassische als auch ausgefallenere Rezepte mit einer innovativen Methode gebacken werden. Meiner Meinung nach lohnt es sich jedenfalls ein solches Buch zu kaufen, wenn man selbst Brot und Brötchen backen will.


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe Random HouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Brötchen, Baguette & Weizenbrote
nach traditionellen Rezepturen“
Gerhard Kellner
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-572-08159-2


„Brot
So schmeckt Heimat“
Helene Weinold-Leipold
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-3466-5


„Brote aus dem Topf“
Audrey Le Goff
Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09640-7



Liebe Grüße,

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Nach einer gewissen Zeit stehen mir die Brote und Brötchen, die ich immer wieder kaufe an und ich möchte neue Sorten ausprobieren. Ich habe mir schon einige Male Rezepte aus dem Internet gesucht und versucht selbst Brot zu backen. Leider war ich mit dem Ergebnis nie 100%-ig zufrieden. Selbstgebackene Brötchen haben bis dato auch nicht das gewünschte Geschmackserlebnis gebracht. Also habe ich folgende drei Bücher gelesen und mehrere Rezepte daraus ausprobiert. Und siehe da… Endlich schmeckt das selbstgebackene Brot und die Brötchen! Die empfehlenswerten Bücher „Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen“ von Gerhard Kellner, „Brot – So schmeckt Heimat“ von Helene Weinold-Leipold und „Brote aus dem Topf“ von Audrey Le Goff möchte ich euch heute vorstellen.
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Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen

Gerhard Kellner ist Hobbybäcker, schreibt auf seinem Blog über alles rund um Brot, Baguette und Co und hat einige Bücher zu diesen Themen veröffentlicht. Getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ hat er sehr vieles ausprobiert und möchte mit seinen Rezepten Geschmackserlebnisse produzieren, die es bei kaum noch einem Bäcker gibt. Er ist überzeugt, dass gutes Brot „seine Zeit braucht“, daher sind die meisten Rezepte mit einer langen kalten Führung gemacht. Außerdem sollen sie einfach und von jedermann nachbackbar sein.
Nach einer kurzen Vorstellung des Autors erfährt der Leser im Buch Wissenswertes über die Herstellung, Pflege und Verwendung des Anstellguts, die Zeitplanung, Backen mit langer kalter Führung und das richtige Handwerkszeug. Anschließend folgen die Rezepte: Brötchen, Bagel und Croissants sowie Brot, Baguette und Hefekranz. Am Ende des Buchs wird die „Strech & fold“-Technik erläutert, eine Übersicht über das passende Mehl für verschiedene Rezepte gegeben und alle Rezepte und Sachwörter in Registern angeführt.
Zu jedem Rezept werden die benötigten Zubereitungs-, Geh- und Ruhe- sowie Backzeiten angegeben. Es erfolgt eine Auflistung der benötigten Backutensilien wie z.B. Löffelwaage und Küchenmaschine. Die Zutaten werden für jede Teigkomponente (Sauerteig, Quellstück, Hauptteig, …) übersichtlich angeführt. Zusätzlich erfolgt eine Angabe wie viele Brötchen die Menge ergibt. Die Backschritte sind verständlich und leicht lesbar. Man kann also fast nichts falsch machen.
Ich habe unter anderem die Mohn- und Sesambrötchen, Dinkelbrötchen und Roggenbrötchen ausprobiert. Die Anleitungen waren leicht verständlich und gut nach zu backen. Geschmacklich haben mir alle Brötchen sehr gut geschmeckt. Optisch sind sie nicht mit jenen aus dem Buch vergleichbar, aber wahrscheinlich fehlt es mir an Übung und am speziellen Back-Handwerkszeug.
Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Steiermarkgarten

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Brötchen-backen-Steiermarkgarten

Brot, So schmeckt Heimat

Helene Weinold-Leopold hat sieben Jahre das Ressort Food & Services einer bekannten Frauenzeitschrift geleitet, bevor sie sich als Autorin, Redakteurin und Übersetzerin selbstständig gemacht hat. Sie lebt Nähe Augsburg auf dem Land, wo sie sich zwei ihrer Lieblingsthemen widmet: Holzofenbrote und Brauchtumsgebäck.
Auf den ersten Seiten des Buches findet der Leser je eine Anleitung zum Backen mit Hefe und Sauerteig ansetzen sowie eine kleine Getreidekunde. Dann folgen die besten Rezepte aus der Küche der Autorin. Dazu zählen vorwiegend Brote, aber auch Brötchen. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet (1 Seite Text, 1 Seite Foto). Nach einer kurzen Vorstellung des Brots werden die Zutaten und eine Schritt für Schritt Anleitung aufgelistet. Zwischen den Rezepten werden für Brote aus Hefeteig, Brote aus Sauerteig, das Heidebrot und Laugenbrezeln Schritt für Schritt Anleitungen mit Bildern angeführt. Am Ende des Buches findet sich ein Register mit allen Rezepten.
Das erste Rezept aus diesem Buch, das ich nachgebacken habe, hat uns leider nicht gemundet (Zwiebelbrötchen). Allgemein ist mir aufgefallen, dass die Brote mit mehr Hefeanteil und kürzeren Gehzeiten gemacht werden als vergleichsweise im oben vorgestellten Buch „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“. Uns schmecken Backwaren mit hohem Hefeanteil eher nicht so gut, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Das zweite Rezept war dafür ein absoluter Hit (Leinsamenbrot)! Ich kann nachvollziehen, dass dieses Brot seit Jahren das Lieblingsbrot des Mannes der Autorin ist. Es schmeckt wirklich sehr lecker. Allerdings habe ich nur die halbe Menge der Zutaten verwendet und das Brot hat meinen Backofen ausgefüllt.
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Brote aus dem Topf

Audrey Le Goff gibt Kochkurse in ihrer Heimatregion in Rouen, ist Autorin von mehreren Kochbüchern und betreibt einen Blog, auf dem sie ihre Leidenschaft für das Kochen auslebt.
Im Buch geht es nach einer Seite Einführung gleich direkt los mit den Rezepten. Zu jedem Rezept werden die Menge des Endproduktes, die Zubereitungs-, Back- und Ruhezeit, der Schwierigkeitsgrad und die Preisklasse angegeben. Die Zutaten werden tabellarisch aufgelistet und die Anleitung erfolgt Schritt für Schritt. Der Leser findet klassische Brotrezepte, kreative Brotrezepte, Brötchenrezepte und süße Brot- und Brötchenrezepte.
Ich habe das Knoblauchbrot mit Kräutern ausprobiert und es hat mir gut geschmeckt. Ich habe dazu eine Auflaufform verwendet und es hat genau nach Anleitung funktioniert. Das Backen im Topf soll laut Autorin folgende Vorteile bringen: man erspart sich eine Brotbackmaschine, die erleichterte Teiggare durch das Vorwärmen des Topfes und ein besonders gleichmäßiges Backergebnis mit einer knusprigen goldenen Kruste und einer lockeren Krume. Bei mir hat es geklappt.
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Knoblauch-Kräuter-Brot-backen-Steiermarkgarten

Fazit

Alle drei Backbücher bieten leckere Rezepte, die leicht nach zu backen sind. In „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“ lernt der Leser zusätzlich am meisten Theorie zum Brot und Brötchen backen, während in „Brot“ vorwiegend klassische Rezepte vorgestellt werden und in „Brote aus dem Topf“ sowohl klassische als auch ausgefallenere Rezepte mit einer innovativen Methode gebacken werden. Meiner Meinung nach lohnt es sich jedenfalls ein solches Buch zu kaufen, wenn man selbst Brot und Brötchen backen will.


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe Random HouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Brötchen, Baguette & Weizenbrote
nach traditionellen Rezepturen“
Gerhard Kellner
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-572-08159-2


„Brot
So schmeckt Heimat“
Helene Weinold-Leipold
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-3466-5


„Brote aus dem Topf“
Audrey Le Goff
Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09640-7



Liebe Grüße,

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Weiterlesen
Ich habe schon die ersten Wildkräuter in diesem Jahr entdeckt! Vogelmiere, Löwenzahn, Gänseblümchen, Bärlauch, kleine Brennnesseln, Taubnesseln und einige mehr. Da konnte ich nicht widerstehen… Sie sind gleich auf dem Teller gelandet. Das leckere, einfache und gesunde Rezept für Wildkräuter-Quiche möchte ich euch heute vorstellen.
Wildkräuter-Quiche-Steiermarkgarten

Zutaten

Mürbteig:
250 g Mehl
100 g kalte Butter
60 g Quark
50 ml kaltes Wasser
Salz
Belag:
4 Eier
250 ml Schlagobers
4 Hände voll Wildkräuter
100 g geriebener Käse
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Mehl, Butter, Quark, Wasser und Salz vermengen und zu einem Mürbteig verarbeiten. Diesen für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Eier und Sahne verrühren. Wildkräuter klein schneiden und in die Masse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Springform damit auskleiden. Die Eier-Sahne-Wildkräuter-Mischung in die Form füllen.
Im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ca. 30 Minuten backen, dann mit dem geriebenen Käse bestreuen und weitere 10-15 Minuten backen, bis sich eine schöne Kruste gebildet hat.
Rezept-Wildkräuter-Quiche-Steiermarkgarten

Ich habe folgende Wildkräuter für das Rezept verwendet: Vogelmiere (diese schmeckt mir besonders gut), Bärlauch, junge Löwenzahn-, Brennnessel- und Taubnesselblätter.
Ihr könnt natürlich jene Wildkräuter nehmen, die euch am besten schmecken bzw. die bei euch wachsen. Hier findet ihr einen Beitrag, in dem wir einige Wildkräuter genauer vorstellen. In diesem Beitrag könnt ihr euch von weiteren frühlingshaften Wildkräuterrezepten inspirieren lassen.
Wildkräuter-geerntet-Steiermarkgarten

Viel Spaß beim Nachkochen und Mahlzeit!

Liebe Grüße, 

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*Buch-Werbung

Für meine zweite Buchvorstellung im Rahmen des Gartenheldinnen-Buchklubs habe ich „Das Manufactum Gartenjahr“ von Katharina Heberer gewählt. Dieses Buch ist ein praktisches Nachschlagewerk für Garten-To-Dos im ganzen Jahr. Es bietet aber nicht nur Anleitungen was wann zu tun ist, sondern auch Inspirationen für DIY-Projekte im Garten, Gärtnern mit Kindern und Wissenswertes rund um diverse Gartenthemen.
Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

Die Autorin

Katharina Heberer ist Gartenbauingenieurin und gärtnert in einem kleinen Hinterhofgarten in Dortmund. Sie verantwortet seit 18 Jahren das Gartensortiment von Manufactum. Der bekannte Staudengärtner Dieter Gaißmayer schätzt sie sehr und beschreibt „Das Manufactum Gartenjahr“ im Vorwort als „gelungenen Garten-Ratgeber“. Weiter schreibt er: „Es ist heutzutage selten geworden, dass sich Unternehmen um ein Sortiment hochwertiger, verlässlicher und dauerhafter Qualitätsprodukte bemühen. Dass man es sich aber über dieses Selbstverständnis hinaus zur Aufgabe macht, Kunden seriöse, fundierte und sorgfältig zusammengestellte Informationen an die Hand zu geben, geschieht noch seltener. So etwas erfreut mich persönlich immer sehr…“

Aufbau des Buches

Das Buch ist nach den Jahreszeiten in die vier Kapitel Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert. Am Ende des Buches findet man für jeden Monat des Jahres eine Auflistung weiterer Gartenarbeiten. Darauf folgen Literaturempfehlungen, Links und ein Register.
Die Autorin fasst für jeden Monat im Jahr Tipps und Tricks zu verschiedensten Gartenarbeiten zusammen. Jedem Thema sind zwei Doppelseiten inklusive Fotos gewidmet. Abschließend werden die wichtigsten Schritte in einer kurzen Infobox „Wie war das noch mal?!“ aufgelistet. Zu jeder Jahreszeit werden Ideen zum Gärtnern mit Kindern vorgestellt. Außerdem werden jeweils zwei Themen unter „Wissen“ erläutert, wie zum Beispiel die Samengärtnerei oder Nützlinge.
Das komplette Buch ist sehr schön und übersichtlich gestaltet. Es ist angenehm zu lesen bzw. immer wieder zur Hand zu nehmen.
Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

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Fazit

„Das Manufactum Gartenjahr“ ist ein praktischer Gartenratgeber für das ganze Gartenjahr, in dem man gerne immer wieder schmökert. Meiner Meinung nach ist es eher für Garten-Anfänger geeignet, die sich Grundwissen aneignen wollen und einen Begleiter durch das Gartenjahr suchen. Manche Themen werden nicht bis in die Tiefe erläutert, dafür gibt das Buch einen sehr schönen Überblick und weckt das Interesse sich mit bestimmten Themen näher auseinanderzusetzen. Dort, wo es zu kurz geraten ist, kann man sich ja mit weiterführender Lektüre noch weiter belesen. Aber auch erfahrene Hobbygärtner können das eine oder andere aus diesem Buch mitnehmen. Ich selbst konnte mein Wissen erweitern und hatte einige „Aha-Momente“.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Ulmer Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Das Manufactum Gartenjahr“
Katharina Heberer
Ulmer Verlag
ISBN 978-3-8186-0007-5

Weitere Buchvorstellungen zum Thema Garten findet ihr bei Kathrin von Topfgartenwelt und Dani von Garteninspektor.

Liebe Grüße, 

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Tulpen und Narzissen zählen zu unseren Lieblingsblumen im Frühling. Obwohl von beiden verschiedenste Sorten in unseren Gärten wachsen, können wir nie der Versuchung widerstehen schon vor deren Blüte frische Blumen beim Einkaufen mitzunehmen. So ein Frühlingsstrauß gehört einfach auf den Essens- oder Wohnzimmertisch, oder was meint ihr?!
Frühlingsstrauß-Steiermarkgarten

Blumenstrauß-Frühling-Steiermarkgarten

Frühlingsstrauß-Tulpen-und-Narzissen-Steiermarkgarten

Narzisse-Frühlingsstrauß-Steiermarkgarten

Tulpe-Frühlingsstrauß-Steiermarkgarten

Die Bilder wandern zum heutigen Friday-Flowerday bei Holunderblütchen, Riitta´s Floral Bliss und Nick´s Friday Flowerday.


Schönes Wochenende und liebe Grüße,
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Frühlingsstrauß-Blumenstrauß-Pin-Steiermarkgarten


Frühlingsgrüße

Tulpen und Narzissen zählen zu unseren Lieblingsblumen im Frühling. Obwohl von beiden verschiedenste Sorten in unseren Gärten wachsen, könn...
Dieses Jahr möchte ich mich intensiv mit dem Thema „Ernte konservieren“ beschäftigen. Dazu lese ich gerade viele Bücher und hilfreiche Beiträge aus dem Netz, probiere vieles aus und werde euch natürlich im Detail davon berichten. Unter anderem ist mir das Buch „Lust auf Frische!“ von Marie Cochard ins Auge gesprungen. Darin geht es insbesondere um die richtige Lagerung von Lebensmitteln, aber auch um geeignete Konservierungsmethoden.
Buchvorstellung-Lust-auf-Frische-Steiermarkgarten

Die Autorin

Marie Cochard schwört auf einen nachhaltigen, gesunden Lebensstil und teilt in ihren Büchern ihr Wissen aus zehn Jahren Journalismus für ökologische Themen. In dem Buch „Lust auf Frische!“ berichtet die Französin über ihre Erfahrungen vom Selbstexperiment „Leben ohne Kühlschrank“.

Aufbau des Buches

Nach einigen interessanten Fakten über Kühlschränke und Lebensmittelverschwendung, einer kurzen Darstellung wie und mit welchen Utensilien Lebensmittel in der guten alten Speisekammer aufbewahrt wurden sowie Tipps zur Sauberkeit und zum Einfrieren, werden verschiedenste Möglichkeiten der Lagerung von Lebensmitteln außerhalb des Kühlschranks vorgestellt. Angefangen von den optimalen Temperaturen und Lichtverhältnissen über die passenden Aufbewahrungsutensilien bis hin zur Konservierung mit Hilfe von Trocknen und Dörren, Fermentation, Einkochen und vielem mehr. Jedem Thema widmet die Autorin eine Doppelseite (1 Seite Text, 1 Seite Bild). Sie fasst die wichtigsten Informationen und Anleitungen mit ihrer cleveren, aufgeweckten Schreibweise knapp zusammen.
Mir hat zum Beispiel der Tipp sehr gut gefallen, dass man einen Radieschen-Bund mit den Blättern nach unten in ein Glas kaltes Wasser stellen kann, um die Haltbarkeit zu verlängern. Bei täglichem Wechsel des Wassers bleiben die Radieschen tatsächlich mindestens eine Woche lang so knackig wie direkt nach der Ernte.
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Fazit

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch „Lust auf Frische!“ auf pfiffige Art und Weise wie verschiedenste Lebensmittel außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden können. Das Buch ist interessant zu lesen und regt dazu an sich Gedanken über unsere Konsumgewohnheiten und die korrekte Lagerung von Speisen zu machen. 1876 wurde der Kühlschrank erfunden und heute ist für den Normalverbraucher ein Leben ohne ihn unvorstellbar. Auch wenn ich persönlich unseren Kühlschrank behalten werde, habe ich doch einiges Wissenswertes gelernt und werde manche Lebensmittel in Zukunft anders lagern.


Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouse GmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Lust auf Frische!
Lecker, knackig, nachhaltig -
Tipps für die smarte Küche (fast) ohne Kühlung“
Marie Cochard
Heyne Verlag
ISBN 978-3-453-60494-0


Liebe Grüße,

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Buchvorstellung: Lust auf Frische!

Dieses Jahr möchte ich mich intensiv mit dem Thema „Ernte konservieren“ beschäftigen. Dazu lese ich gerade viele Bücher und hilfreiche Beitr...
Im heutigen Beitrag stellen wir euch weitere 2 Kräuter vor, die unserer Meinung nach in keinem Küchengarten fehlen dürfen. Ebenso wie die bereits vorgestellten Kräuter können sie sowohl im Garten als auch im Topf auf dem Balkon oder auf der Fensterbank kultiviert werden. Außerdem sind sie so pflegeleicht, dass sie wirklich jeder anbauen kann, auch absolute Gartenanfänger. Wir geben euch hilfreiche Anbau-Tipps und erzählen euch alles, was ihr über diese Gewürzkräuter wissen müsst.


Folgende Kräuter haben wir im 1. Teil der Beitragsreihe vorgestellt:
  • Basilikum
  • Liebstöckel / Liebstock / Maggikraut
  • Minze
Folgende waren im 2. Teil der Beitragsreihe dran:
  • Oregano
  • Petersilie
  • Rosmarin
Heute geht es um
  • Schnittlauch
  • Thymian

Schnittlauch

Dieses Kraut ist vermutlich das wichtigste und bekannteste Gewürzkraut in der deutschen Küche. Es ist der Klassiker auf dem Butterbrot, passt zu Aufstrichen, Suppen, Salaten, Eiergerichten und und und.
Schnittlauch-Steiermarkgarten

Schnittlauch (lat. Allium schoenoprasum) zählt zur Familie der Amaryllisgewächse (Unterfamilie Lauchgewächse) und ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze. Sie fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in einer lockeren, kompostreichen Erde wohl. Wir verwenden ein Gemisch aus Gartenerde und Kompost. Im Topf ist Qualitätsblumenerde passend. Schnittlauch benötigt konstante Feuchtigkeit, Staunässe sollte vermieden werden. Im Beet muss in der Regel nur beim Anwachsen und bei andauernder Hitze gegossen werden, wobei im Topf auf regelmäßige Wassergaben zu achten ist. Das überwinterte Kraut freut sich jeden Frühling über eine Gabe Kompost oder sonstigen organischen Dünger. Im Topf sollte ab dem Frühling alle 2-3 Wochen eine Düngung erfolgen. Gibt man Schnittlauch genügend Platz und Luft, wird er sich zu einer kräftigen Pflanze entwickeln. Ebenso wie alle anderen Jungpflanzen aus dem Handel sollte auch er sofort nach dem Kauf in größere Töpfe  bzw. direkt ins Beet umgepflanzt werden. Er ist robust und kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Diese treten meist durch Pflegefehler auf (z.B. Staunässe).
Schnittlauch kann auf der Fensterbank ganzjährig gezogen werden. Für die Anzucht eignen sich sowohl Anzucht-/Kräutererde als auch Gartenerde oder Blumenerde. Die Dunkelkeimer müssen etwa einen Finger breit mit Erde bedeckt werden, damit sie keimen. Als optimale Keimtemperaturen für die Kaltkeimer gelten 1-10°C. An einem hellen Ort und bei konstant feuchter Erde zeigen sich nach 7-14 Tagen die Keimlinge. Sobald die Triebe 5-10 cm groß sind, werden jeweils 20 Triebe in einen 20-25 cm Topf bzw. direkt im Beet mit 20 cm Abstand zwischen den Büscheln gesetzt. Ab März können die Samen direkt ins Freilandbeet gesät werden (zugedeckt mit einem Gartenvlies kann die Keimung beschleunigt werden).
Schnittlauch-Blütenstände-Steiermarkgarten

Geerntet werden kann bei Bedarf. Dabei wird das Kraut knapp über dem Boden geschnitten, möglichst von außen nach innen (frische Triebe entwickeln sich aus der Mitte). Durch regelmäßiges Abernten kann man welken Blättern vorbeugen und die Pflanze wächst buschiger nach. Blütenstände sollten ausgebrochen werden, wenn man den aromatischen Geschmack des Krauts erhalten will. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Juni bis Juli. Als Abwechslung zum Kraut können aber auch die Blüten in der Küche verwendet werden.
Die Vermehrung erfolgt über Samen oder Teilung. Alle 3 Jahre im Frühling (April) sollten die Pflanzen ohnehin geteilt werden.
Schnittlauch kann durch Einfrieren hervorragend konserviert werden. Dazu wird das frisch geerntete Kraut klein geschnitten und dann je nach Belieben in einem Behälter oder mit Wasser bzw. Öl in Eiswürfelbehältern portionsweise eingefroren. Das konservierte Kraut ist mindestens 1 Jahr haltbar.
Vor der Überwinterung im Freien sollte Schnittlauch Ende Oktober knapp über dem Boden geschnitten werden.

Thymian

Dieses mediterrane Kraut schmeckt sowohl frisch als auch getrocknet als Gewürz für Gulasch, Braten, Fisch, Suppen, Soßen, Ratatouille, Kräuterbutter und viele weitere Gerichte. Außerdem ist es ein vielseitiges Heilkraut. Einen sehr ausführlichen Beitrag darüber haben wir in diesem Beitrag veröffentlicht.
Thymian-Steiermarkgarten


Wir hoffen, dass euch unsere Beitragsreihe „8 Kräuter für jeden Küchengarten“ gefallen hat und wünschen euch viel Spaß und Erfolg beim Kräuteranbau und –genuss.

Liebe Grüße,

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Heute geht es weiter mit der Beitragsreihe „8 Kräuter für jeden Küchengarten“, in der ihr Wissenswertes und Anbau-Tipps für ausgewählte Küchenkräuter erfährt. Alle 8 Gewürzkräuter eignen sich sowohl zur Kultivierung im Garten als auch im Topf, sie sind pflegeleicht und bringen unverzichtbare Aromen in die Küche.
Gestern wurden im 1. Teil der Beitragsreihe folgende 3 Kräuter vorgestellt:
  • Basilikum
  • Liebstöckel / Liebstock / Maggikraut
  • Minze
Heute dreht sich alles um
  • Oregano
  • Petersilie
  • Rosmarin
Morgen folgen
  • Schnittlauch
  • Thymian

Oregano

Oregano ist aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Wir schätzen es besonders in Kombination mit Tomaten (v.a. auf der Pizza), mit Hackfleisch (z.B. Lasagne, Moussaka) und bei Ofenkartoffeln (hier ist Oregano eine leckere Alternative zu Rosmarin). Oregano-Blätter werden sowohl als Gewürz, als auch in der Heilkunde verwendet.
Oregano-Steiermarkgarten

Oregano (lat. Origanum vulgare), auch Dost oder Wilder Majoran genannt, zählt zur Familie der Lippenblütler und ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze. Sie ist eine typische mediterrane Pflanze und fühlt sich daher an einem sonnigen, warmen Standort in einer sandigen, wenig humosen und wasserdurchlässigen Erde wohl. Wir verwenden Kräutererde oder Gartenerde, die wir mit Sand und Kies im Verhältnis 1:1:1 mischen. Oregano im Beet muss nur beim Anwachsen gegossen werden. Im Topf benötigt er regelmäßige Wassergaben. Staunässe ist zu vermeiden. Eine Kiesschicht um die Pflanze sorgt für die ideale Wärmespeicherung. Eine Mulchschicht darf keinesfalls aufgebracht werden, weil dadurch zu viel Feuchtigkeit gespeichert werden würde und leicht Schimmel auftreten könnte. Das Kraut benötigt keinen oder nur wenig Dünger (eventuell einmal jährlich im April Kompost oder organischer Gemüsedünger). Regelmäßiges Schneiden und Abernten fördert das Triebwachstum. Das Kraut ist sehr robust und kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Diese treten in der Regel nur durch Pflegefehler auf (zu feuchte Erde).
Oregano-Steiermarkgarten

Oregano kann man in warmen Wohnräumen oder Wintergärten ab Februar vorkultivieren. Man legt die Samen in einen Topf mit Anzucht- oder Blumenerde. Die Lichtkeimer werden nicht oder nur ganz leicht mit Erde bedeckt und an einem warmen, hellen Ort mit Hilfe eines Wasserzerstäubers gleichmäßig feucht gehalten. Die Keimzeit beträgt bei einer Keimtemperatur von 20°C ca. 4-7 Tage und kann durch eine Abdeckung mit Folie beschleunigt werden (erzeugt Treibhauseffekt). Sobald die Pflänzchen eine Höhe von 5-10 cm erreicht haben, werden sie pikiert, vereinzelt und an die Mittagshitze gewöhnt.
Die Jungpflanzen können nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden. Dabei sollte ein Pflanz- und Reihenabstand von mindestens 30-35 cm eingehalten werden.
Wie die meisten Kräuter entfaltet auch Oregano das intensivste Aroma kurz vor der Blüte. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Juli bis September. Grundsätzlich kann aber jederzeit bei Bedarf geerntet werden.
Oregano-Blüte-Steiermarkgarten

Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder Stecklinge. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr in diesem Beitrag.
Oregano ist eines der wenigen Kräuter, das getrocknet intensiver schmeckt als in frischem Zustand. Zum Trocknen werden frische Stiele entweder zusammengebunden und Kopfüber aufgehängt oder schön locker z.B. auf einem Backblech mit Backpapier ausgebreitet. Als Trockenraum eignet sich ein luftiger, warmer Ort. Idealerweise erfolgt die Ernte hierfür an einem regenfreien, trockenen Tag, damit der Trockenprozess nicht zu lange dauert und keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. In luftdichten Dosen oder Gläsern an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt, kann man das konservierte Kraut mindestens 1 Jahr verwenden.

Petersilie

Dieses Kraut ist neben Schnittlauch eines der wichtigsten Gewürze in der deutschen Küche. Es wertet zum Beispiel Suppen, Saucen, Kartoffel-, Fisch und Eiergerichte auf. Man sollte Petersilie nicht mitkochen, sondern erst am Schluss über das fertige Gericht streuen bzw. einrühren, weil sie beim Kochen an Aroma verliert. Petersilie-Blätter werden sowohl als Gewürz, als auch in der Heilkunde verwendet.
Petersilie-Steiermarkgarten

Petersilie (lat. Petroselinum crispum), auch Peterle genannt, zählt zur Familie der Doldenblütler und ist eine grundsätzlich zweijährige, bedingt winterharte Pflanze. Sie ist das pflegeintensivste Kraut unserer 8 vorgestellten Küchenkräuter. Sie fühlt sich an einem halbschattigen Standort in einer lockeren, kompostreichen Erde wohl. Wir verwenden ein Gemisch aus Gartenerde und Komposterde im Beet. Für die Kultivierung im Topf ist Qualitätsblumenerde geeignet. Sie benötigt konstante Feuchtigkeit, Staunässe sollte vermieden werden. Petersilie im Topf kann hier und da gedüngt werden. Sie ist selbstunverträglich, daher sollte sie erst nach 3-4 Jahren wieder an denselben Platz gepflanzt werden wie Mitglieder der Familie der Doldenblütler (z.B. Karotten, Dill, Fenchel). Sie ist ein wahrer Leckerbissen für Schnecken. Aus diesem Grund sollte im Freien ein entsprechender Schneckenschutz vorgenommen werden. Außerdem ist sie anfällig für Mehltau und Wurzelfäule. Diesen Krankheiten kann man mit dem passenden Standort und den richtigen Pflegemaßnahmen entgegenwirken.
Petersilie ist relativ schwer zu züchten und zählt zu den „Zicken“ unter den Kräutern. Nur wenn sie mit den Anzuchtbedingungen voll und ganz zufrieden ist, wird sie zu einer kräftigen Jungpflanze heranwachsen. Grundsätzlich kann man sie ganzjährig auf der Fensterbank ziehen. Der ideale Zeitpunkt ist jedoch ab Anfang März im Frühbeet bzw. auf der Fensterbank oder ab Ende April bzw. im Sommer (Juli, August) direkt im Freilandbeet. Je wärmer der Boden, desto besser. Nach dem Aussäen heißt es zunächst einmal Warten. Die Petersilie lässt sich nämlich gerne Zeit beim Keimen und so muss man schon einmal einen Monat Geduld aufbringen bis sich der erste Keimling blicken lässt. Während dieser Zeit muss die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden, damit die Samen nie austrocknen.
Alternativ kann man sich eine Jungpflanze kaufen und diese ab Ende April ins Freie setzen oder stellen. Vorgezogene Jungpflanzen sollten vor dem Umzug ins Freie unbedingt abgehärtet werden, damit sie keinen Temperaturschock erleiden. Dazu tagsüber einfach immer länger ins Freie stellen und langsam an die Temperaturen, die Sonne und den Wind gewöhnen.
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Geerntet werden kann jederzeit bei Bedarf. Man sollte immer nur die äußeren Blätter ernten und die inneren Herzblätter stehen lassen, weil die Pflanze daraus immer wieder neu austreibt. Am besten knapp über dem Boden abschneiden, damit sie buschig nachwächst.
Die Vermehrung erfolgt durch Samen, was sich – wie oben beschrieben – oft als Geduldsprobe erweist.
Petersilie schmeckt ganz frisch am intensivsten. Aber auch beim Einfrieren bleibt das Aroma sehr gut erhalten. Dazu werden die Blätter zunächst klein geschnitten und dann je nach Belieben in einem Behälter oder mit Wasser bzw. Öl in Eiswürfelbehältern portionsweise eingefroren. Trocknen ist ebenfalls möglich. Man kann die frisch geernteten Stiele zu Bündeln zusammenbinden und Kopfüber an einem luftigen, trockenen, warmen Ort aufhängen. Oder man zupft die einzelnen Blätter von den Stielen und breitet sie schön locker z.B. auf einem Backblech mit Backpapier aus. Idealerweise erfolgt die Ernte hierfür an einem regenfreien, trockenen Tag, damit der Trockenprozess nicht zu lange dauert und keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Bei beiden Methoden ist das konservierte Kraut mindestens 1 Jahr haltbar.

Rosmarin

Dieses Kraut zählt zu den Klassikern in der mediterranen Küche. Wie wäre es mit Rosmarin-Kartoffeln, Zitronen-Rosmarin-Huhn mit Couscous oder Rosmarin-Balsamico-Schweinfeilet? Wenn euch schon das Wasser im Mund zusammenrinnt, solltet ihr schnell zu diesem ausführlichen Beitrag über Rosmarin springen, den wir letztes Jahr veröffentlicht haben.
Rosmarin-Steiermarkgarten


Morgen geht es weiter mit dem letzten Teil der Beitragsreihe und folgende Kräuter werden im Detail vorgestellt:
  • Schnittlauch
  • Thymian


Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:
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