Lesezeit


*Buch-Werbung

Egal ob im Garten, im Schwimmbad oder an lauen Sommerabenden auf der Terrasse – in den Sommermonaten lese ich sehr gerne Romane, mit deren Geschichten ich dem hektischen Alltag entfliehe und die Seele baumeln lasse. Drei davon will ich euch heute vorstellen:
„Pfauensommer“ von Hanna Richell
„Der Klang unserer Herzen“ von Emma Cooper
„Dort wo ich dich finde“ von Jen Gilroy
Buchvorstellung-Romane-Steiermarkgarten

Pfauensommer

Die Autorin Hanna Richell wuchs in England und Kanada auf, verbrachte viele Jahre in Australien und lebt heute mit ihrer Familie in Südwesten Englands. „Pfauensommer“ ist nach „Geheimnis der Gezeiten“ und „Das Jahr der Schatten“ ihr drittes Buch und wird in über 14 Sprachen übersetzt. Als sie etwa die Hälfte dieses Buches geschrieben hatte, ist ihr Mann ganz plötzlich verstorben und es hat lange gedauert, bis sie wieder an den Schreibtisch zurückkehren konnte. Die Geschichte dreht sich nicht um sie oder ihre Familie, aber vieles, was sie in dieser Zeit beschäftigt hat, ist darin verwoben (Sehnsucht, Verlust, kreative Frustration, Liebe und Hoffnung).
Klappentext:
„Zwei Frauen. Zwei Sommer. Ein Haus voller Geheimnisse.
Das verschlossene Zimmer im verstaubten Westflügel von Cloudesley Manor scheint vergessen. Nur die 86-jährige Lillian weiß, was dort geschah. Nur sie weiß um die dramatischen Ereignisse jenes verhängnisvollen Sommers, die ihr Leben unwiderruflich veränderten.
Sechzig Jahre später kommt Lillians Enkelin Maggie nach Cloudesley und die Mauer des Schweigens beginnt zu bröckeln. Maggie, deren Herz sich nach Heilung sehnt, taucht in die düsteren Geheimnisse des Landguts ein. Wird sie die Geschichte ihrer Familie entwirren, bevor sie alles, was ihr viel bedeutet, verliert?“
Das Buch hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin und die Geschichte haben mich gefesselt und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Die Erzählung erfolgt im Wechsel auf zwei verschiedenen Handlungssträngen in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Es ist kein Problem der Handlung zu folgen, sondern macht es nur noch spannender. Diese emotional und bildhaft geschriebene Geschichte ist tragisch, berührend und mitreißend. Bis zum Schluss kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und ergeben ein interessantes, unvorhersehbares Ende.
„Pfauensommer“
Hannah Richell
Diana Verlag
ISBN 978-3-453-29221-5
Buchvorstellung-Pfauensommer-Steiermarkgarten
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Der Klang unserer Herzen

Die Autorin Emma Cooper lebt mit ihrem Partner und ihren vier Kindern in England. Sie ist ehemalige Lehrerin und „Der Klang unserer Herzen“ ihr erster Roman.
Klappentext:
„Melody King hat ein seltenes Leiden, seit sie sich vor Jahren am Kopf verletzt hat: Sie singt, wenn sie in Stress gerät. Sie singt unkontrolliert und laut und in den unpassendsten Momenten – an der Supermarktkasse oder mitten während der Schulaufführung ihres Sohnes. Kein Arzt, kein Psychologe kann ihr helfen. Ihren beiden Kindern, Flynn und Rosie, ist das alles furchtbar peinlich, aber seit ihr Vater vor elf Jahren verschwand, hält die Familie liebevoll zusammen. Doch als die Kings auf eine Vermisstenanzeige stoßen, die auf Melodys Mann passt, werden sie mit einer Wahrheit konfrontiert, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt …
Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich skeptisch. Der pfiffige, amüsante Schreibstil der Autorin und die übertriebene Geschichte haben mich nicht sofort überzeugt. Aber je mehr Kapiteln ich gelesen habe, desto spannender wurde es und bis zum Ende hin hat es mir dann sogar sehr gut gefallen. Nachdem ich in die Geschichte hinein gefunden habe, war sie emotional, mitreißend und hat mich tief berührt. Auch hier wird aus mehreren Geschichtspunkten erzählt: Aus der Perspektive von der Mutter Melody, als auch aus der Sicht ihrer Kinder Flynn und Rose sowie ihres Mannes Tom/Devon.
„Der Klang unserer Herzen“
Emma Cooper
Goldmann Verlag
ISBN 978-3-442-48789-9
Buchvorstellung-Der-Klang-unserer-Herzen-Steiermarkgarten
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Dort wo ich dich finde

Die Autorin Jen Gilroy ist in Westkanada aufgewachsen. Nach vielen Jahren in England lebt sie nun wieder in einer kleinen Stadt in Kanada. Ihr Mann und ihre Tochter erinnern sie stets daran, für jeden Tag mit ihren Lieben dankbar zu sein. „Dort wo ich dich finde“ ist der erste Teil der Firefly-Lake-Serie.
Klappentext:
„Die Journalistin Charlie kehrt mit ihrer Schwester Mia nach Firefly Lake zurück, um dort schweren Herzens das Cottage zu verkaufen, in dem sie viele glückliche Sommer ihrer Jugend verbracht hat. Charlie weiß, dass sie die Vergangenheit endlich hinter sich lassen muss. Doch dann trifft sie ihre große Jugendliebe Sean wieder – und sofort sind die Erinnerungen an die schönste Zeit ihres Lebens wieder da. An glühend heiße Tage, heimliche Küsse am Seeufer und den Zauber von Glühwürmchen in warmen Sommernächten ...
Auch bei diesem Buch habe ich etwas gebraucht um in die Handlung zu finden. Nach einigen Seiten wird die Geschichte jedoch emotional, teilweise dramatisch und absolut lesenswert. Der lockere Schreibstil macht den Roman zu einer leichten Lektüre passend für den Sommerurlaub. Ich freue mich schon auf die nächsten zwei Teile.
„Dort wo ich dich finde“
Jen Gilroy
Penguin Verlag
ISBN 978-3-328-10413-1
Buchvorstellung-Dort-wo-ich-dich-finde-Steiermarkgarten
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Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!


Liebe Grüße,
 
Zum Pinnen:
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Egal ob im Garten, im Schwimmbad oder an lauen Sommerabenden auf der Terrasse – in den Sommermonaten lese ich sehr gerne Romane, mit deren Geschichten ich dem hektischen Alltag entfliehe und die Seele baumeln lasse. Drei davon will ich euch heute vorstellen:
„Pfauensommer“ von Hanna Richell
„Der Klang unserer Herzen“ von Emma Cooper
„Dort wo ich dich finde“ von Jen Gilroy
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Pfauensommer

Die Autorin Hanna Richell wuchs in England und Kanada auf, verbrachte viele Jahre in Australien und lebt heute mit ihrer Familie in Südwesten Englands. „Pfauensommer“ ist nach „Geheimnis der Gezeiten“ und „Das Jahr der Schatten“ ihr drittes Buch und wird in über 14 Sprachen übersetzt. Als sie etwa die Hälfte dieses Buches geschrieben hatte, ist ihr Mann ganz plötzlich verstorben und es hat lange gedauert, bis sie wieder an den Schreibtisch zurückkehren konnte. Die Geschichte dreht sich nicht um sie oder ihre Familie, aber vieles, was sie in dieser Zeit beschäftigt hat, ist darin verwoben (Sehnsucht, Verlust, kreative Frustration, Liebe und Hoffnung).
Klappentext:
„Zwei Frauen. Zwei Sommer. Ein Haus voller Geheimnisse.
Das verschlossene Zimmer im verstaubten Westflügel von Cloudesley Manor scheint vergessen. Nur die 86-jährige Lillian weiß, was dort geschah. Nur sie weiß um die dramatischen Ereignisse jenes verhängnisvollen Sommers, die ihr Leben unwiderruflich veränderten.
Sechzig Jahre später kommt Lillians Enkelin Maggie nach Cloudesley und die Mauer des Schweigens beginnt zu bröckeln. Maggie, deren Herz sich nach Heilung sehnt, taucht in die düsteren Geheimnisse des Landguts ein. Wird sie die Geschichte ihrer Familie entwirren, bevor sie alles, was ihr viel bedeutet, verliert?“
Das Buch hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin und die Geschichte haben mich gefesselt und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Die Erzählung erfolgt im Wechsel auf zwei verschiedenen Handlungssträngen in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Es ist kein Problem der Handlung zu folgen, sondern macht es nur noch spannender. Diese emotional und bildhaft geschriebene Geschichte ist tragisch, berührend und mitreißend. Bis zum Schluss kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und ergeben ein interessantes, unvorhersehbares Ende.
„Pfauensommer“
Hannah Richell
Diana Verlag
ISBN 978-3-453-29221-5
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Der Klang unserer Herzen

Die Autorin Emma Cooper lebt mit ihrem Partner und ihren vier Kindern in England. Sie ist ehemalige Lehrerin und „Der Klang unserer Herzen“ ihr erster Roman.
Klappentext:
„Melody King hat ein seltenes Leiden, seit sie sich vor Jahren am Kopf verletzt hat: Sie singt, wenn sie in Stress gerät. Sie singt unkontrolliert und laut und in den unpassendsten Momenten – an der Supermarktkasse oder mitten während der Schulaufführung ihres Sohnes. Kein Arzt, kein Psychologe kann ihr helfen. Ihren beiden Kindern, Flynn und Rosie, ist das alles furchtbar peinlich, aber seit ihr Vater vor elf Jahren verschwand, hält die Familie liebevoll zusammen. Doch als die Kings auf eine Vermisstenanzeige stoßen, die auf Melodys Mann passt, werden sie mit einer Wahrheit konfrontiert, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt …
Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich skeptisch. Der pfiffige, amüsante Schreibstil der Autorin und die übertriebene Geschichte haben mich nicht sofort überzeugt. Aber je mehr Kapiteln ich gelesen habe, desto spannender wurde es und bis zum Ende hin hat es mir dann sogar sehr gut gefallen. Nachdem ich in die Geschichte hinein gefunden habe, war sie emotional, mitreißend und hat mich tief berührt. Auch hier wird aus mehreren Geschichtspunkten erzählt: Aus der Perspektive von der Mutter Melody, als auch aus der Sicht ihrer Kinder Flynn und Rose sowie ihres Mannes Tom/Devon.
„Der Klang unserer Herzen“
Emma Cooper
Goldmann Verlag
ISBN 978-3-442-48789-9
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Dort wo ich dich finde

Die Autorin Jen Gilroy ist in Westkanada aufgewachsen. Nach vielen Jahren in England lebt sie nun wieder in einer kleinen Stadt in Kanada. Ihr Mann und ihre Tochter erinnern sie stets daran, für jeden Tag mit ihren Lieben dankbar zu sein. „Dort wo ich dich finde“ ist der erste Teil der Firefly-Lake-Serie.
Klappentext:
„Die Journalistin Charlie kehrt mit ihrer Schwester Mia nach Firefly Lake zurück, um dort schweren Herzens das Cottage zu verkaufen, in dem sie viele glückliche Sommer ihrer Jugend verbracht hat. Charlie weiß, dass sie die Vergangenheit endlich hinter sich lassen muss. Doch dann trifft sie ihre große Jugendliebe Sean wieder – und sofort sind die Erinnerungen an die schönste Zeit ihres Lebens wieder da. An glühend heiße Tage, heimliche Küsse am Seeufer und den Zauber von Glühwürmchen in warmen Sommernächten ...
Auch bei diesem Buch habe ich etwas gebraucht um in die Handlung zu finden. Nach einigen Seiten wird die Geschichte jedoch emotional, teilweise dramatisch und absolut lesenswert. Der lockere Schreibstil macht den Roman zu einer leichten Lektüre passend für den Sommerurlaub. Ich freue mich schon auf die nächsten zwei Teile.
„Dort wo ich dich finde“
Jen Gilroy
Penguin Verlag
ISBN 978-3-328-10413-1
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Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!


Liebe Grüße,
 
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Hagelschaden-Collage-Steiermarkgarten

Heute wollte ich euch wieder einmal durch meinen Garten führen und euch zeigen wie wunderschön gerade alles wächst und blüht. Die Gemüsebeete waren voll mit kräftigen Pflanzen wie Salaten, Frühlingszwiebeln, Paprika, Erdbeeren, Lauch, Kartoffeln, Karotten, Petersilie, Knoblauch, Brokkoli, Erbsen, Bohnen, Mais, Zucchini und Kürbissen. Gestern habe ich mich sehr gefreut als ich einige kleine Zucchini, kleine Paprika, kleine Tomaten und die ersten kleinen Kürbisse entdeckt habe. Ich habe überlegt, dass sich bei mir im Garten noch nie so früh Früchte an diesen Pflanzen gebildet haben (i.d.R. erst im Juli). Auch der Spaziergang durch den Kräutergarten war Balsam für die Seele. So gesunde Pflanzen, viele zeigten ihre Blüten, alles so stimmig. Schon seit Monaten konnte ich mich über eine laufende Ernte aus den Gemüsebeeten freuen, sowie Kräuter für Tee- und Gewürzmischungen, Sirupe und Kräutersalz verarbeiten. Außerdem gibt es seit Mai verschiedenste Beeren zum Naschen: Maibeeren, Erdbeeren, nun wären die Ribiseln reif und bald sollten Himbeeren, Brombeeren und Japanische Weinbeere folgen. Meine Blumenbeete, Ziergarten und Schattenbeet sahen ebenfalls so schön aus wie noch nie. In den letzten Jahren sind die Pflanzen richtig gut angewachsen und blühten um die Wette.
Doch heute Nacht haben wir ein schweres Unwetter erlebt, dass innerhalb kürzester Zeit (fast) alles zerstört hat…
Hagelunwetter-Steiermarkgarten

Hagelunwetter-Steiermarkgarten

Hagelunwetter-Steiermarkgarten

Hagel-Steiermarkgarten

Hagelschaden-im-Garten-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Blumenbeet-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Brokkoli-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Brokkoli-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Erdbeeren-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Gartenweg-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Gemüsebeet-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Hochbeet-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Indianerbeet-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Kräutergarten-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Thymian-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Kürbis-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Kürbis-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Paprika-Steiermarkgarten

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Hagelschaden-Zucchini-Steiermarkgarten

Hagelschaden-Zucchini-Steiermarkgarten

In den nächsten Tagen sind wir also mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Viele Pflanzen sind komplett kaputt und ich muss sie entsorgen. Andere sehen sehr mitgenommen aus, aber ich hoffe, dass sie nochmal austreiben, nachdem ich die zerschossenen Triebe entfernt habe. Hat zufällig jemand Erfahrung mit Paprika, Kartoffeln und Kürbissen? Können diese ohne Blätter weiterwachsen? Die Stämmchen stehen noch... Einen Großteil der Gemüsebeete werde ich gezwungener Maßen grob umgraben und nochmal neu ansäen. Wir fahren nächste Woche in den Urlaub und ich hoffe, dass sich der Garten bis zu unserer Rückkehr halbwegs erholt. Beim derzeitigen Anblick schmerzt mein Gärtnerherz leider sehr :-(
In der Nachbarschaft sieht es ähnlich aus. Die Kirschernte, Marillenernte u.s.w. für dieses Jahr ist zerstört. Heute früh lag auf den umliegenden Feldern noch "Hagelschnee".
Nach diesem Erlebnis überlege ich was ich in der Zukunft ändern kann, um meinen Garten besser "unwetterfest" zu machen. Wir alle wissen, dass der Klimawandel voll im Gange ist und solche Unwetter leider immer häufiger und heftiger werden. Schon seit Wochen beobachte ich etwas entfernt von uns Richtung Graz schwere Unwetter wüten, Hagelschutzflieger starten, höre Nachrichten aus ganz Österreich über Hochwasser, Hagel,  Sturmböen, etc. "Flüsse", die in Tirol als Resultat der Gletscherschmelze von den Bergen strömen. Extreme Trockenheit an anderen Orten. Es ist eine verrückte Zeit, in der man nur hoffen kann, dass man selbst möglichst lange verschont bleibt. Das habe ich bis jetzt auch. Nun werde ich mir jedenfalls Hagelschutznetze und eine entsprechende Befestigung besorgen, mit denen ich hoffentlich zumindest einen Teil der Ernte schützen kann. Hagelschutznetze gelten schon lange zum Landschaftsbild in unserer Region (der Oststeiermark), insbesondere bei den Apfelbauern, und es werden immer mehr. Eines hatte ich sogar provisorisch über meinem Indianerbeet (Kürbisse, Mais, Bohnen) angebracht, aber auf den Fotos sieht man gut, dass die halbherzige Konstruktion dem Gewicht der Hagelkörner nicht standhalten konnte.
Für die nächsten Tage sagt der Wetterbericht weitere schwere Unwetter voraus und ich drücke euch allen die Daumen, dass ihr nicht davon betroffen seid.

Liebe Grüße,
 


Das Einfrieren ist eine der einfachsten und beliebtesten Konservierungsmethoden. Die Lebensmittel werden ganz frisch und im optimalen Reifezustand eingefroren, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe (v.a. Vitamine) weitgehend erhalten bleiben. Allerdings gibt es Einiges zu beachten, damit das Gefriergut nach dem Auftauen eine möglichst gute Qualität aufweist. Die meisten Lebensmittel sind zum Einfrieren geeignet (Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Molkereiprodukte, Backwaren, Teig, fertig zubereitete Gerichte, u.s.w.). Wir fokussieren uns in diesem Beitrag auf die Ernte aus unserem Garten, d.h. Beeren, Obst, Gemüse und Kräuter.
Sommerliche-Blüteneiswürfel-Steiermarkgarten

Durch das Einfrieren von Lebensmitteln bei mindestens -18°C wird das Wachstum der auf ihnen befindlichen Mikroorganismen gestoppt. Es lässt sich aber keine Keimfreiheit erreichen, sie werden nicht abgetötet. Beim Auftauen beginnen sie wieder zu arbeiten und sich zu vermehren. Aufgetaute Ware verdirbt also mindestens so schnell wie frische Ware.

Wie bereits oben erwähnt, sind die meisten Lebensmittel zum Einfrieren geeignet. Es sollte jedoch immer überlegt werden, ob diese oder eine andere Konservierungsmethode sinnvoller ist. Grundsätzlich können z.B. fast alle Obstsorten eingefroren werden, aber Kernobst lässt sich besser zu Kompott oder Marmelade verarbeiten. Fällt die Ernte sehr üppig aus und kommt man mit dem Verarbeiten nicht hinterher, bietet es sich hingegen an, alle Sorten einzufrieren und erst später daraus Marmelade, Kompott, Kuchen, o.ä. zu machen.
Nicht zum Einfrieren geeignet sind z.B. Salate, Radieschen, Rettich, Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln. Fertig gekochte Gerichte mit Kartoffeln, Tomaten oder Zwiebeln lassen sich jedoch gut einfrieren.

Gemüse
Gemüse wird vor dem Einfrieren geputzt und zerkleinert bzw. in Stücke geschnitten. Die meisten Sorten werden dann blanchiert, damit sie auch nach dem Auftauen möglichst knackig bleiben. Dazu gibt man sie für einige Minuten in siedendes Wasser (1 Minute bei Blattgemüse bis 7 Minuten bei Maiskolben) und schreckt sie anschließend in Eiswasser ab. Zu guter Letzt wird das Gemüse gründlich abgetropft, trockengetupft und in Gefrierbehälter abgefüllt. Beim Blanchieren werden Enzyme zerstört, die Aroma, Farbe und Festigkeit des Gefrierguts beeinträchtigen können.
Nicht blanchiert werden Auberginen, Gurken, Lauch, Paprika, Pilze, Rote Beete und Zucchini.
Erbsen-eingefroren-Steiermarkgarten

Obst
Obst kann in der Regel roh eingefroren werden.
Bei Beeren oder Kirschen empfiehlt es sich, die gewaschenen und geputzten Früchte zunächst so auf einem Tablett zu verteilten, dass sie sich gegenseitig nicht berühren und für einige Stunden vorzufrieren. Dadurch behalten sie besser ihre Form und frieren schneller ein, was wiederum zu einer besseren Qualität nach dem Auftauen führt. Sobald sie hart sind, können sie gemeinsam in einem Behälter endgültig eingefroren werden.
Größere Obstsorten sollten vor dem Einfrieren in Stücke geschnitten, entkernt und gegebenenfalls geschält werden. Früchte, die später zu Marmelade oder Kompott verarbeitet werden, können vor dem Einfrieren kurz blanchiert werden. Das heißt sie werden einige Minuten in siedendes Wasser gegeben (Je nach Härte des Fruchtfleisches 1-3 Minuten. Je härter, desto länger). Durch Zugabe von Zucker und Zitronensäure bleibt die Farbe besser erhalten. Sollen die aufgetauten Früchte roh weiterverwendet werden, können sie mit etwas Zucker eingefroren werden, damit Farbe und Geschmack besser erhalten bleiben.

Kräuter
Grundsätzlich eignen sich alle Kräuter zum Einfrieren, jedoch entscheidet der persönliche Geschmack, ob man Kräuter zum Konservieren lieber einfriert oder trocknet. Unserer Meinung nach eignen sich z.B. Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel, Dill und Basilikum sehr gut zum Einfrieren. Frisch geerntete Kräuter werden gewaschen, sorgfältig abgetrocknet und klein gehackt. Anschließend füllt man sie nach Sorte getrennt in kleine Behälter ab oder gibt je 1 Teelöffel Kräuter und 1 Esslöffel Wasser in eine Eiswürfelschale. Auch Blüten können mit Wasser in Eiswürfelbehältern eingefroren werden. Sie sehen in sommerlichen Getränken besonders hübsch aus.
Blüteneiswürfel-selber-machen-Steiermarkgarten

Blüteneiswürfel-Steiermarkgarten

Wie auch bei allen anderen Konservierungsmethoden sollte nur saubere, makellose und reife Ware verwendet werden.

Richtig einfrieren
Zuvor erhitze Lebensmittel sollten erst eingefroren werden, sobald sie vollständig abgekühlt sind. Die Lebensmittel sollten so schnell wie möglich auf mindestens -18°C abkühlen. Dazu können die meisten Tiefkühlgeräte mit Hilfe eines speziellen Schalters („Super-Einstellung“) einige Stunden vor dem Einfrieren auf Schocktemperatur heruntergefroren werden. In der Industrie wird sogar bei -30°C schockgefroren. Durch das Schockgefrieren bleibt die Qualität besser erhalten, weil das Wasser in den Zellen schneller gefriert und sich nur kleine Eiskristalle bilden, die wenig Schaden an den Zellwänden anrichten, was wiederum zu einem geringen Saftverlust nach dem Auftauen führt. Beim langsamen Einfrieren hingegen wandert das Wasser aus den Zellen nach außen, gefriert langsamer und es entstehen große Eiskristalle, die beim Auftauen zu einem unnötig hohen Flüssigkeitsverlust führen. Außerdem ist bis -12°C noch ein Wachstum von Mikroorganismen möglich.
Als Verpackung für das Gefriergut eignen sich lebensmittelechte, kältebeständige, wasser- und luftundurchlässige, säure- und fettresistente, geruchslose Behälter, Beutel oder Folien, die dicht schließen und stabil sind. Es sollte so wenig Luft wie möglich im Behälter verbleiben. In unsachgemäßen Verpackungen kann das Gefriergut austrocknen und es kommt zum Gefrierbrand. Besser in mehreren kleineren Portionen einfrieren, weil diese schneller gefroren sind. Die einzufrierenden Portionen nicht auf schon gefrorene Ware legen, sondern direkt auf kälteführende Flächen. Durch das Beschriften (Inhalt, Datum, Menge/Gewicht) und gegebenenfalls Eintragen in ein Lagerbuch erspart man sich später das Wühlen in der Kälte.
Eingefrorenes Gemüse, Obst und Kräuter sollten möglichst innerhalb von 6-12 Monaten verbraucht werden, weil ihr Vitamin- und Nährstoffgehalt mit der Zeit immer mehr abnimmt. Das gilt generell für alle Konservierungsmethoden.
Behälter-zum-Einfrieren-Steiermarkgarten

Richtig auftauen
Gefrorenes Gemüse sollte vor der weiteren Verarbeitung nicht aufgetaut werden, damit Geschmack, Vitamine und Mineralstoffe am besten erhalten bleiben. Die Garzeit ist ca. um  ein Drittel kürzer als bei frischem Gemüse.
Obst, das zu Kuchen, Kompott, Marmelade oder Getränken weiterverarbeitet wird, kann ebenfalls im gefrorenen Zustand verwendet werden. Ansonsten langsam im Kühlschrank auftauen. Das volle Aroma entwickelt es erst ab 15°C aufwärts.
Aufgetaute Lebensmittel dürfen kein zweites Mal eingefroren werden.

Buchtipp „Vorratshaltung“

Das Buch „Vorratshaltung, frisch halten – einfrieren – konservieren“ von Gabriele Lehari können wir jedem ans Herz legen, der sich mit verschiedenen Konservierungsmethoden näher auseinandersetzen will. Wir haben viele wertvolle Informationen und Tipps darin gefunden (u.a. zum heutigen Beitrag über das Einfrieren). Das kleine 1x1 des Haltbarmachens ist ein handliches und um 11,30 € erschwingliches Buch.
Buchvorstellung-Vorratshaltung-Steiermarkgarten

Die Autorin Dr. Gabriele Lehari ist Biologin, Übersetzerin und Autorin für Sachbücher mit den Schwerpunkten Natur, Umwelt und Hobby. Ihr Buch ist in folgende Kapitel gegliedert:
  • Warum überhaupt Vorratshaltung?
  • Frische Lebensmittel richtig lagern
  • Konservieren – ein Überblick
  • Einfrieren
  • Dörren
  • Einlegen in Alkohol, Essig oder Öl
  • Milchsauer Einlegen
  • Einkochen
  • Konfitüre, Marmelade, Gelee
  • Chutney und Relish
  • Kandieren
  • Pökeln und Räuchern

Das gesamte Buch ist übersichtlich gestaltet und verständlich geschrieben. Es enthält alle nötigen Basisinformationen zu den vorgestellten Konservierungsmethoden, Tipps und Tricks, Rezepte und auflockernde Fotos. Am Ende des Buchs finden sich Bezugsquellen, weiterführende Lektüren sowie ein Register.
"Vorratshaltung
frisch halten - einfrieren - konservieren"
Gabriele Lehari
Ulmer Verlag
ISBN 978-3-8001-8445-3
Buchvorstellung-Vorratshaltung-Steiermarkgarten

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Liebe Grüße, 

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