Fruchtleder selber machen

Die Obsternte fällt dieses Jahr besonders üppig aus? Ihr habt keine leeren Gläser mehr zum Einkochen, für Marmelade, Kompott und Co. übrig? Ihr wollt noch mehr Früchte für den Winter konservieren? Dann habe ich die perfekte Idee für euch: Fruchtleder. Diese Variante ist nicht nur eine tolle Konservierungsmethode, sondern eine gesunde Nascherei. Genauso lecker wie Gummibärchen, aber neben dem Fruchtzucker auch reich an gesunden Ballaststoffen und weiteren Inhaltsstoffen naturbelassener Früchte. Einfach herzustellen, lange haltbar, ideal auch für unterwegs.

Fruchtleder-selber-machen-Steiermarkgarten

 

Schritt für Schritt Anleitung

1. Zur Herstellung von Fruchtleder eignet sich jedes reife Obst und Beeren, aber auch Gemüse. Früchte waschen, gegebenenfalls entkernen und grob klein schneiden. (Tipp: Im Winter kann man auch gefrorene Früchte verwenden. Diese einfach einige Stunden vorher aus dem Gefrierfach nehmen und auftauen lassen.)

2. Fruchtstücke in einem Mixer oder mit einem Stabmixer zu einem feinen Brei pürieren.

3. Je nach Belieben könnt ihr auch Gewürze, Kräuter oder einen Tropfen ätherisches Öl zugeben. Vanille, Zimt, Minze, Orangen- oder Zitronenschale geben eine tolle extra Note. Ätherisches Lavendel- oder Rosenöl gibt eine extravagante Note, aber Achtung: ein Tropfen ist ausreichend.

Optional könnt ihr eine zusätzliche Süße wie zum Beispiel Honig oder Agavendicksaft untermischen. Ich verwende reife Bananen als Zusatzsüße, falls notwendig. Je reifer und süßer das verwendete Obst, desto süßer auch das Fruchtleder.

4. Das fertige Mus auf einer Dörrfolie gleichmäßig verstreichen. Nicht zu dick (das Trocknen dauert dann sehr lange und das fertige Leder ist schwer zu beißen) und nicht zu dünn (das Leder wird dann rissig und zu trocken), idealerweise ca. 0,5 cm. Übung macht den Meister. Wichtig ist, dass die Masse gleichmäßig verstrichen wird. Am besten gelingt das mit Hilfe einer Winkelpalette.

Alternativ funktioniert die Zubereitung auch im Backrohr. Die Backofentür sollte einen Spalt geöffnet bleiben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Bei dieser Variante gehen aufgrund der schwer einzustellenden, meist zu hohen Temperaturen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Fruchtleder-DIY-Dörrautomat-Steiermarkgarten

5. Je nach Rezept beträgt die Trockenzeit im Dörrgerät bei 42°C zwischen 8 und 14 Stunden, im Backrohr geht es schneller. Das Fruchtleder ist fertig, wenn die Oberfläche schon glatt und nicht mehr klebrig ist und es sich von der Folie abziehen lässt.

Fruchtleder-Rollen-selber-machen-Steiermarkgarten

6. Bei meiner kleinen Tochter sind die ohnehin sehr beliebten Fruchtleder noch schneller verputzt, wenn sie in lustige Formen geschnitten sind. Ich verwende zum Beispiel gerne eine Zick Zack Schere. Es lassen sich auch rohköstliche Wraps oder Apfelstrudel damit zubereiten.

Fruchtleder-formen-schneiden-Ideen-Steiermarkgarten


Weiterführende Tipps zum Dörren und Trocknen und zur Lagerung von Trockengut findet ihr in diesem Beitrag. Mit diesem Dörrautomaten bin ich sehr zufrieden und erziele gute Ergebnisse.

Fruchtleder-Erdbeer-Banane-Steiermarkgarten

Fruchtleder-Himbeer-Banane-Steiermarkgarten

Fruchtleder-Mango-Steiermarkgarten

Fruchtleder-Marille-Steiermarkgarten

 

Liebe Grüße, 

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Die Obsternte fällt dieses Jahr besonders üppig aus? Ihr habt keine leeren Gläser mehr zum Einkochen, für Marmelade, Kompott und Co. übrig? Ihr wollt noch mehr Früchte für den Winter konservieren? Dann habe ich die perfekte Idee für euch: Fruchtleder. Diese Variante ist nicht nur eine tolle Konservierungsmethode, sondern eine gesunde Nascherei. Genauso lecker wie Gummibärchen, aber neben dem Fruchtzucker auch reich an gesunden Ballaststoffen und weiteren Inhaltsstoffen naturbelassener Früchte. Einfach herzustellen, lange haltbar, ideal auch für unterwegs.

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Schritt für Schritt Anleitung

1. Zur Herstellung von Fruchtleder eignet sich jedes reife Obst und Beeren, aber auch Gemüse. Früchte waschen, gegebenenfalls entkernen und grob klein schneiden. (Tipp: Im Winter kann man auch gefrorene Früchte verwenden. Diese einfach einige Stunden vorher aus dem Gefrierfach nehmen und auftauen lassen.)

2. Fruchtstücke in einem Mixer oder mit einem Stabmixer zu einem feinen Brei pürieren.

3. Je nach Belieben könnt ihr auch Gewürze, Kräuter oder einen Tropfen ätherisches Öl zugeben. Vanille, Zimt, Minze, Orangen- oder Zitronenschale geben eine tolle extra Note. Ätherisches Lavendel- oder Rosenöl gibt eine extravagante Note, aber Achtung: ein Tropfen ist ausreichend.

Optional könnt ihr eine zusätzliche Süße wie zum Beispiel Honig oder Agavendicksaft untermischen. Ich verwende reife Bananen als Zusatzsüße, falls notwendig. Je reifer und süßer das verwendete Obst, desto süßer auch das Fruchtleder.

4. Das fertige Mus auf einer Dörrfolie gleichmäßig verstreichen. Nicht zu dick (das Trocknen dauert dann sehr lange und das fertige Leder ist schwer zu beißen) und nicht zu dünn (das Leder wird dann rissig und zu trocken), idealerweise ca. 0,5 cm. Übung macht den Meister. Wichtig ist, dass die Masse gleichmäßig verstrichen wird. Am besten gelingt das mit Hilfe einer Winkelpalette.

Alternativ funktioniert die Zubereitung auch im Backrohr. Die Backofentür sollte einen Spalt geöffnet bleiben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Bei dieser Variante gehen aufgrund der schwer einzustellenden, meist zu hohen Temperaturen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

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5. Je nach Rezept beträgt die Trockenzeit im Dörrgerät bei 42°C zwischen 8 und 14 Stunden, im Backrohr geht es schneller. Das Fruchtleder ist fertig, wenn die Oberfläche schon glatt und nicht mehr klebrig ist und es sich von der Folie abziehen lässt.

Fruchtleder-Rollen-selber-machen-Steiermarkgarten

6. Bei meiner kleinen Tochter sind die ohnehin sehr beliebten Fruchtleder noch schneller verputzt, wenn sie in lustige Formen geschnitten sind. Ich verwende zum Beispiel gerne eine Zick Zack Schere. Es lassen sich auch rohköstliche Wraps oder Apfelstrudel damit zubereiten.

Fruchtleder-formen-schneiden-Ideen-Steiermarkgarten


Weiterführende Tipps zum Dörren und Trocknen und zur Lagerung von Trockengut findet ihr in diesem Beitrag. Mit diesem Dörrautomaten bin ich sehr zufrieden und erziele gute Ergebnisse.

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Weiterlesen

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Viel früher als üblich hat die Pilz-Saison bei uns dieses Jahr aufgrund des regenreichen Sommers begonnen. Obwohl ich schon einige Male Schwammerl suchen war, bin ich mir teilweise doch nicht 100% sicher, ob ich so manchen Pilz richtig erkannt habe. Außerdem interessiert es mich doch, ob es nicht noch weitere essbare Pilze in unseren Wäldern gibt, die ich als solche noch nicht kenne. Also habe ich mich mit Pilzberatern ausgerüstet, die ich euch heute vorstelle. Abgesehen davon würde ich aber jedem raten die ersten Male mit erfahrenen Sammlern zu suchen. Meiner Meinung nach ist die sichere Bestimmung alleine mit Hilfe von Büchern oder Informationen aus dem Internet eher schwierig. Gerade bei Pilzen ist eine 100% korrekte Bestimmung unerlässlich, da es viele giftige, teils sogar tödlich giftige! Exemplare in unseren Wäldern gibt.


Pilze finden

Christine Schneider ist Diplom-Biologin mit Schwerpunkt Botanik und Lektorin für Ratgeber. Maurice Gliem beschäftigt sich schon sein Leben lang mit dem Sammeln und Verwerten von Pilzen und war Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Ein Buch für Einsteiger, die noch nie Pilze gesammelt haben. Zu Beginn wird erläutert zu welcher Jahreszeit welche Pilze wachsen und welche Witterungsverhältnisse ideal sind. Dann wird die richtige Ausrüstung beschrieben. Es folgt ein Kapitel über die Lebensraum-Ansprüche von Pilzen. Anschließend erfährt der Leser worauf es beim Pilze Bestimmen und Sammeln ankommt. Außerdem werden 30 Pilzarten vorgestellt: Jeweils auf einer Doppelseite werden Name, Sammelzeit, Lieblingsort, Kennzeichen, Geschmack, Verwechslungsgefahr, einige Fotos und ein extra Tipp angeführt. Darauf folgt ein Kapitel zum Verarbeiten und Haltbarmachen von Pilzen, inklusive Rezeptvorschläge. Am Ende des Buches findet der Leser weiterführende Bücher, Adressen von Pilzberater und Giftnotrufzentralen und einen Register. Ich habe mich im Buch gut zurecht gefunden und die wesentlichsten Informationen rund ums Pilze sammeln erhalten. Angesichts der Größe eignet sich das Buch auch gut für unterwegs.

„Pilze finden, Der Blitzkurs für Einsteiger“

Christine Schneider, Maurice Gliem

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8001-1278-4

 

10 Pilze

Christine Schneider ist auch Autorin dieses Buches. Gerhard Schuster ist Geologe, veröffentlicht Pilz- und Waldfotos in Kalendern und Büchern, hält Vorträge über Pilze und schreibt Artikel in Fachzeitschriften. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Nach einem Vorwort der Autoren werden Überlebensregeln beim Pilze sammeln und Giftpilze vorgestellt. Dann werden 10 Pilzarten beschrieben, die laut Meinung der Autoren ideal für Einsteiger sind: Marone, Fichtensteinpilz, Sommersteinpilz, Semmelstoppelpilz, Pfifferling, Herbsttrompete, Schopftintling, Parasol, Edelreizker und Krause Glucke. Die Beschreibungen sind einheitlich aufgebaut: Wann suchen, wo finden, so muss er aussehen (von weitem, von nahem, Hut, Stiel, Fleisch, so ist er unverdorben), so nicht, giftige und ungenießbare Doppelgänger, so sammeln und wie zubereiten. Dazu findet der Leser passende Fotos. Am Ende des Buches werden Pilzkurse, Giftnotruf und ein Register angegeben. Auf den Innenseiten des Bucheinbandes sind die allgemeinen Pilzmerkmale abgebildet (Hut, Röhren, Ring, etc.). Dieses Buch ist eine gute Ergänzung zum oben vorgestellten Buch „Pilze finden“ für Einsteiger, die sich zunächst auf die 10 vorgestellten Pilze konzentrieren möchten.

„10 Pilze, Die sichersten Arten finden und bestimmen“

Gerhard Schuster, Christine Schneider

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8186-0397-7

 

Der Pilzberater für unterwegs

Björn Wergen studiert Mathematik und Geschichte auf Lehramt. Er ist Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie und als Ansprechpartner bei Giftnotrufzentralen gemeldet.

Zu Beginn des Buches wird der Leser in die Welt der Pilze eingeführt: Was sind Pilze? Wie bestimmt man einen Pilz? Was brauche ich zum Pilze sammeln? Wie haltbar sind Pilze? Was tun bei einer Pilzvergiftung? Anschließend werden 34 Pilze aus der Familie der Röhrlinge, Lamellenpilze und Nichtblätterpilze vorgestellt. Dabei wird jeweils versucht die wesentlichsten Fragen zum vorgestellten Pilz zu beantworten, um ihn sicher bestimmen zu können. Am Ende findet sich ein Serviceteil mit weiterführenden Büchern, Internetadressen, Pilzberater, Giftnotruf und einem Register. Das Buch ist reich bebildert und enthält interessantes Wissen rund um Pilze. Beim sicheren Bestimmen habe ich mir mit diesem Buch vergleichsweise am schwersten getan.

„Der Pilzberater für unterwegs“

Björn Wergen

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8001-7950-3

 

Pilze

Fridhelm Volk war Fotodesigner und hatte für dieses Fach einen Lehrauftrag. Renate Volk ist Gesundheits- und Ernährungsberaterin und sammelt seit jeher gerne Pilze.

Mit 191 Seiten ist dieses das dickste der vorgestellten Pilz-Bücher und enthält die meisten Rezepte. Nach einem Vorwort der Autoren werden die Grundlagen für das Sammeln sowie Pilzmerkmale erläutert. Es folgt ein Kapitel zur sicheren Bestimmung von Pilzen. Jeder Pilz ist auf einer Seite mit folgenden Merkmalen beschrieben: Name, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, Geruch, Geschmack, Zeitraum, Vorkommen, Wert, Verwendung, Verwechslung und Kommentar. Oben auf den Seiten finden sich jeweils Fotos des Pilzes aus allen Blickwinkeln, als Ganzes und aufgeschnitten. Dabei werden sowohl essbare, als auch giftige Pilze vorgestellt. Im anschließenden Kapitel werden Tipps zur Verwertung und Zubereitung gegeben. Dann kommen die Rezepte. Am Ende des Buches findet der Leser einen Serviceteil mit Pilzberater, Giftnotruf, weiterführenden Büchern, Rezept- und Pilz-Verzeichnis. Dieses Buch ist vor allem für jene empfehlenswert, die nicht nur auf der Suche nach Bestimmungshilfen, sonder auch nach Rezept-Inspirationen sind.

„Pilze sicher bestimmen, lecker zubereiten“

Renate Volk, Fridhelm Volk

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8001-8263-3

 


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

 

Liebe Grüße,

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Pilzbücher

  *Buch-Werbung   Viel früher als üblich hat die Pilz-Saison bei uns dieses Jahr aufgrund des regenreichen Sommers begonnen. Obwohl ich ...

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Endlich herrscht herrliches Badewetter. Zur Erfrischung und Abkühlung sind spritzige selbstgemachte Kräuterlimonaden bei uns zu Hause gerade der Renner. Zum Beispiel Mineralwasser mit Zitronen-, Orangenscheiben, Melisse- und Minze-Stängeln und am besten noch ein paar Beeren dazu. Was natürlich nie fehlen darf sind Eiswürfel. Egal in welchem Sommergetränk, sie bringen den nötigen Frischeeffekt. Heute zeige ich euch ein paar Inspirationen für selbstgemachte Blüteneiswürfel, Kräutereiswürfel und Beereneiswürfel. Damit wird jedes Getränk zum Hingucker.

Blüten-Kräuter-Eiswürfel-Steiermarkgarten
Beeren-Eiswürfel-Steiermarkgarten


Himbeer-Minze-Eiswürfel

Diese Eiswürfel sind meine absoluten Favoriten. Jeweils eine Himbeere und 1-2 kleine Minze-Blätter in eine Eiswürfelform geben. Mit Wasser auffüllen und ab in den Gefrierschrank. Alternativ können natürlich auch andere Beeren verwendet werden, wie etwa Heidelbeeren, Brombeeren, Japanische Weinbeeren, Thaibeeren und Johannisbeeren. Anstelle der Minze passt auch Zitronenmelisse sehr gut.

Beeren-Eiswürfel-DIY-Steiermarkgarten

Beeren-Minze-Eiswürfel-DIY-Steiermarkgarten

 

Kräuter- und Blüten-Eiswürfel

Nachdem ich am liebsten Minze oder Zitronenmelisse in meine Sommergetränke gebe, verwende ich meistens auch diese Kräuter für die Eiswürfelformen. Selbstverständlich können je nach persönlichen Vorlieben verschiedene andere Kräuter verwendet werden. Weiters nehme ich einfach jene Kräuter, die im Garten gerade üppig blühen, weil die Blüten in den Eiswürfeln besonders hübsch aussehen. Hier im Bild zum Beispiel Borretsch, Malvenblüten, Johanniskraut und Thymian. Grundsätzlich könnt ihr alle Blüten verwenden, die essbar sind, dazu zählen Kornblumen, Ringelblumen, Veilchen, Löwenzahn, Gänseblümchen, Lavendel, Kapuzinerkresse und viele mehr.

Blüten-Kräuter-Steiermarkgarten

Blüten-Kräuter-Eiswürfel-Steiermarkgarten

Blüten-Kräuter-Eiswürfel-DIY-Steiermarkgarten


Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen, Ausprobieren und Erfrischen!

Noch einen schönen Sommer und liebe Grüße,

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Ich bin ein Fan von Heilpflanzen und verwende diese nicht nur für mich selbst, sondern für die ganze Familie. Besonders bei der Anwendung bei Kindern ist aber Vorsicht geboten, weil manche Kräuter nicht für Kinder geeignet sind und zu hohe oder falsche Dosierungen Nebenwirkungen auslösen können. Speziell dazu kann man sich aus folgenden Büchern Fachwissen holen: „Heilpflanzen für Kinder“ von Ursel Bühring, Helga Ell-Beiser und Michaela Girsch und „Aromatherapie für Kinder“ von Sabrina Herber und Eliane Zimmermann. Außerdem möchte ich euch das Büchlein „Wildkräuter & Naturabenteuer“ vorstellen, mit dem man Kindern auf spielerische Weise Wildkräuterwissen vermitteln kann.


Heilpflanzen für Kinder

Ursel Bühring gibt ihr Wissen und ihre Begeisterung seit vielen Jahren als Dozentin in Institutionen, auf Kongressen, im Fernsehen und Rundfunk sowie als Autorin in Büchern und Zeitschriften weiter. Informationen zur Autorin findet ihr auch in folgendem Beitrag. Helga Ell-Beiser ist Heilpraktikerin, Dozentin in der Freiburger Heilpflanzenschule sowie Autorin für Fachbücher und Zeitschriften. Sie betreibt eine eigene Praxis mit den Schwerpunkten Phytotherapie, Psychosomatik, Kinder- und Frauenheilkunde, manuelle Therapien und ganzheitliche Regulationsverfahren. Michaela Girsch ist Heilpraktikerin und betreibt eine eigene Praxis mit dem Schwerpunkt Phytotherapie. Sie gibt ihre Erfahrungen auch in ihrer Lehrtätigkeit an verschiedenen Einrichtungen der Erwachsenenbildung, in Fachbüchern und Fachartikeln weiter.

Das Buch ist mit 285 ca. A4-Seiten sehr umfangreich und in drei Kapitel gegliedert: Einführung, Krankheiten und Heilpflanzen im Porträt. Nach einem kurzen Vorwort der Autorinnen folgt die Einführung zu Heilpflanzen für Kinder: Inhaltsstoffe, Tee-Zubereitungsarten, richtiges Sammeln und Trocknen und Informationen zum Gebrauch des Buches. Im zweiten Kapitel werden alle möglichen Krankheiten von Bauchraum inklusive Harnwege, Atemwege und Haut bis Psyche und Kopf berücksichtigt. Zu jeder Krankheit werden zunächst die Symptome erklärt, gefolgt von Ursachen und Auslösern, Empfehlungen wann ein Arzt aufgesucht werden sollte, Therapie-Vorschlägen, Heilpflanzen, die beim Krankheitsbild helfen, Rezept-Hinweise mit genauen Dosierungen und Maßeinheiten (gestaffelt nach dem Alter des Kindes und ab welchem Alter das Mittel gegeben werden darf) und empfohlene Präparate aus der Apotheke. Symptome und Begleitsymptome werden dabei ganz im Detail erläutert, so dass man sicher herausfinden kann unter welcher Krankheit das Kind leidet. Im dritten Kapitel werden die wichtigsten Heilpflanzen in der Kinderheilkunde vorgestellt. Am Ende des Buches findet der Leser einen Serviceteil mit einer Überblicks-Tabelle über die klassischen Kinderkrankheiten, Anregungen für die Ausstattung der eigenen Hausapotheke sowie der Reiseapotheke, eine kurze Erläuterungen von Fachbegriffen, weiterführende Bücher, Webseiten, Bezugsquellen und einen Register.

Mir gefallen alle Bücher von Ursel Bühring, die ich gelesen habe, und dieses ganz besonders. Es ist sehr umfangreich und übersichtlich. Es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit, wenn ich es zu Hause im Bücherregal stehen habe. Bei jedem Wehwehchen und jeder Krankheit meiner Tochter schlage ich darin nach und finde passende Empfehlungen zur Linderung. Zuvor habe ich mir oft schnellen Rat im Internet gesucht. Dabei habe ich teilweise sogar widersprüchliche Tipps gefunden und war mit der Fülle an Ratschlägen überfordert. Außerdem kann ich mich im Vergleich bei dem Buch darauf verlassen, dass fundiertes Wissen von renommierten Phytotherapeuten dahinter steckt. Besonders gut gefällt mir, dass nicht nur Rezepte und der Einsatz von Heilpflanzen präsentiert werden, sondern auch viele allgemeine Tipps gegeben werden, wie man seinem Kind während einer Krankheit helfen kann. Zum Beispiel kleine Tricks für unterwegs bei Reisekrankheit (Ratespiele, nach vorne schauen, Ablenkung und Unterhaltung,…) oder Luft befeuchten und passende Ernährung bei Erkältung. Ein Muss für alle Eltern!

„Heilpflanzen für Kinder“

Ursel Bühring, Helga Ell-Beiser, Michaela Girsch

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8001-8358-6


Aromatherapie für Kinder

Sabrina Herber absolvierte die Ausbildung in Aromatherapie, seit 2002 leitet sie Fortbildungen für Pflegende und 2008 gründete sie ihre Schule für Aromatherapie und Aromapflege. Sie schreibt Fachbeiträge und hat 2017 ihr erstes Buch veröffentlicht. Eliane Zimmermann absolvierte ebenfalls die Ausbildung in Aromatherapie und seit 1992 leitet sie Fortbildungen. Sie hat mehrere Bücher und Fachbeiträge geschrieben. 2016 haben sie gemeinsam das Projekt „aromaMAMA“ ins Leben gerufen. In ihrer gut besuchten Facebook-Gruppe geben sie verantwortungsvolle Tipps rund um Aromatherapie.

Das Buch beginnt mit einem Vorwort der Autorinnen, gefolgt von Grundlagenwissen rund um ätherische Öle. Was sind ätherische Öle, worauf muss man bei der Qualität achten, wie werden ätherische Öle sicher angewendet (insbesondere bei Säuglingen, Kindern und Kleinkindern) und welche Utensilien sollte man zu Hause haben, um Mischungen selbst herstellen zu können. Im anschließenden Kapitel werden die wichtigsten ätherischen Öle in der Kinderheilkunde sowie fette Pflanzenöle als Basis, Wirkstofföle und Hydrolate vorgestellt. Dabei wird neben einer allgemeinen Vorstellung beschrieben wie die Stoffe auf Kinder wirken, bei welchen Beschwerden sie helfen können und gegebenenfalls was es zu beachten gibt. Im darauffolgenden Kapitel werden Rezepte präsentiert zur Begleitung bei Erkältungskrankheiten, Linderung bei Hautproblemen, Hilfe bei kleinen Unfällen, Linderung bei Beschwerden im Bauch, Schmerzen, Unterstützung bei Kinderkrankheiten, Hilfe bei seelischen Problemen, rund um die Pubertät, für die Reiseapotheke und das Kind im Krankenhaus. Die Rezepturen sind einfach umzusetzen und gut beschrieben. Sie beinhalten die zuvor genannten ätherischen Öle, Pflanzenöle, Wirkstofföle und Hydrolate. Mit Hilfe einer farblichen Kennzeichnung erkennt man auf den ersten Blick für welches Alter die jeweilige Rezeptur geeignet ist. Auf der Innenseite des Bucheinbandes findet der Leser eine Überblickstabelle ab wann welches Öl geeignet ist und in welcher Dosierung. Außerdem wird hier eine Aroma-Grundausstattung empfohlen, die ich persönlich sehr hilfreich finde. Mit diesen wenigen Zutaten und Utensilien kann man seinem Kind schon bei vielerlei Sorgen und Problemen helfen, auch wenn man erst mit Aromatherapie beginnt und nicht gleich sehr viele Öle kaufen möchte, die immerhin ihren Preis haben. Das letzte Kapitel des Buches beinhaltet eine Beleuchtung der aktuellen wissenschaftlichen Lage in Bezug auf die Wirkung ätherischer Öle, Riechübungen, Inspirationen zur Verwendung ätherischer Öle in der Küche, weiterführende Literatur, Bezugsquellen und ein Portrait der Autorinnen. Zum Schluss kommt ein Register. Das gesamte Werk wird aufgelockert durch ansprechende Fotos und eine übersichtliche Gliederung.

Ich empfehle das Buch gerne weiter, weil es informativ, verständlich und schön gestaltet ist. Darüber hinaus merkt man als Leser, wie die Autorinnen für ihre Sache brennen und dass man fundiertes, jahrelang erprobtes Wissen vermittelt bekommt. Ich besitze auch andere Bücher, die sich mit der Aromatherapie im Allgemeinen beschäftigen. Im Vergleich zu diesem Buch ist mir aufgefallen, dass teilweise ganz unterschiedliche ätherische Öle für Erwachsene empfohlen werden (in allgemeinen Aromatherapie-Büchern) als für Kinder (in diesem Buch „Aromatherapie für Kinder“). Manche der präsentierten ätherischen Öle kannte ich noch gar nicht. Noch ein Grund mehr, wieso ich Eltern eben genau dieses Buch ans Herz legen kann. Kinder sind eben keine kleinen Erwachsenen. Bereits in der Einleitung schreiben die Autorinnen, dass sie auch in den sozialen Netzwerken und im Internet unterwegs sind und sich zunehmend erschrecken angesichts der gewinnorientierten und teilweise sogar gefährlichen Empfehlungen. Denselben Eindruck habe ich auch. Danke also an die Autorinnen, dass sie mit diesem Buch und ihrer aromaMAMA-Gruppe seriöse Beratung anbieten.

 „Aromatherapie für Kinder“

Sabrina Herber, Eliane Zimmermann

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8186-0070-9


Naturführer für Kinder: Wildkräuter & Naturabenteuer

Die Autorin studierte Geoökologie und arbeitet als freie Journalistin und Lektorin. Sie wuchs zwischen vielen Tieren auf dem Land auf und lebt heute mit ihrem Mann und vier Kindern in Warendorf.

Der schlaue Fuchs Felix führt durch das kompakte Büchlein: Angefangen von grundlegendem Naturabenteuer-Wissen über Wissenswertes zu Tieren und Pflanzen bis hin zu kreativen Ideen zur Verwendung von Naturmaterialien (Basteln, Bauen, Uhrzeit lesen, Instrumente, Essen, Spielen, …). Das Buch ist kindergerecht aufbereitet mit kurzen, treffenden Beschreibungen, passenden Fotos, Zeichnungen und tollen Ideen. Ich möchte meiner Tochter die Begeisterung für Natur und Pflanzen weitergeben, weiß oft aber nicht wie ich es für sie interessant und spielerisch vermitteln kann. In diesem Buch habe ich viele Inspirationen gefunden. Obwohl es für Grundschulkinder konzipiert ist, ist auch für meine 3-jährige Tochter einiges dabei. Ein schönes Buch, mit dem man den Kindern die Natur näher bringen kann.

 „Naturführer für Kinder: Wildkräuter & Naturabenteuer“

Sigrid Tinz

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8001-8357-9


 

Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Bei meinen Rezensionen handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

 


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Wer sich mit Kräutern und Gesundheit beschäftigt, ist früher oder später auf der Suche nach Büchern zum Thema Heilpflanzen. Heute stelle ich euch folgende zwei Bücher zu diesem Themengebiet vor: "Heilpflanzenrezepte" von Ursel Bühring und "Pflanzliche Antibiotika selbst gemacht" von Claudia Ritter. Im Allgemeinen kann ich Bücher des Ulmer Verlags wärmstens empfehlen. Diese haben mich bis dato immer überzeugt, indem sie Fachwissen verständlich übermitteln sowie übersichtlich und optisch ansprechend gestaltet sind.


Heilpflanzenrezepte

Die Autorin Ursel Bühring ist mir schon von anderen Heilpflanzen-Büchern bekannt. Ihr Buch „Alles über Heilpflanzen“ ist mein Standard-Nachschlagewerk. Sie ist ausgebildete Krankenschwester, Natur- und Umweltpädagogin und Heilpraktikerin ohne eigene Praxis. 1997 hat sie die erste Heilpflanzenschule Deutschlands gegründet. 2013 hat sie die Schule verkauft, die jetzt unter neuer Leitung als „Freiburger Heilpflanzenschule“ firmiert. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher und ist weiterhin als Dozentin für Phytotherapie tätig.

Im Buch „Heilpflanzenrezepte“ findet der Leser Heilkräuter-Rezepte von Ursel Bühring und weiteren Experten aus der Heilpflanzenschule. Nach einem Vorwort der Autorin werden kurz die Anwendungsbereiche und die wichtigsten Anwendungsformen vorgestellt. Dann folgen die Rezepte, die nach Anwendungsbereichen gegliedert sind:

  • Gutes für den Bauch
  • Abwehrbereit (starkes Immunsystem, Erkältung, Grippe, Frühjahrskur,…)
  • Haut und Seele
  • Schmerz, Herz und Kreislauf (Kopfweh, Beweglich bleiben, Herzunterstützer,…)
  • Jung und Alt, Frau und Mann

Die Rezepte werden dabei jeweils in die Kategorien „Vorbeugen & Genießen“ bzw. „Behandeln“ aufgeteilt und sind verständlich beschrieben. Am Ende des Buches findet der Leser Informationen über ätherische Öle, Bezugsquellen, weiterführende Bücher und Adressen, einen Register und Kurzportraits der Autoren. Auf den Innenseiten des Bucheinbandes werden Heilpflanzen mit Bild und kurzen Text vorgestellt.

Schön bebildert und übersichtlich gegliedert lädt das Buch zum Schmökern, Nachschlagen und Ausprobieren ein. Es ist eine Schatzkiste für alle, die sich mit dem Kräutervirus infiziert haben.

Buchvorstellung-Heilpflanzenrezepte-Steiermarkgarten

„Heilpflanzenrezepte, Die besten aus der Freiburger Heilpflanzenschule“

Ursel Bühring

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8001-7996-1

 

Pflanzliche Antibiotika selbst gemacht

Die Autorin Claudia Ritter ist Heilpraktikerin und ganzheitliche Ernährungsberaterin. Sie hat eine Naturheilpraxis, ist Autorin mehrerer naturheilkundlicher Bücher und schreibt Fachbeiträge für verschiedene Zeitschriften.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Konventionelle und pflanzliche Antibiotika, Beschwerden mit Pflanzen behandeln und Kurzporträts der Gewürze und Kräuter. Zu Beginn des Buches wird der Leser in die Welt der Antibiotika eingeführt. Er erfährt Wissenswertes über konventionelle Antibiotika in der Medizin, pflanzliche Antibiotika, Chancen und Grenzen der konventionellen Therapie bzw. der Eigenbehandlung mit Pflanzen, die wichtigsten Inhaltsstoffe, Qualitätsmerkmale von Kräutern und Gewürzen, Zubereitungsformen und die wichtigsten Erreger im Überblick. Im anschließenden Kapitel wird beschrieben wie Beschwerden mit Pflanzen behandelt werden können und wie ihnen vorgebeugt werden kann. Zu Indikationen wie Bronchitis, Durchfall, Grippaler Infekt und Influenza, Harnwegsinfekt, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlen-Entzündung, Schnupfen und Zahnschmerzen werden Rezepte vorgestellt, unterstützende Maßnahmen genannt und Hinweise gegeben, wann ein Arztbesuch empfehlenswert ist. Außerdem werden Kräuter und Gewürze aufgelistet, die beim entsprechenden Beschwerdebild helfen. Im letzten Kapitel werden die 45 wichtigsten antibiotisch wirkenden Gewürze und Kräuter vorgestellt.

Das Buch ist ähnlich gestaltet wie das oben vorgestellte Buch „Heilpflanzenrezepte“, ebenso schön bebildert, übersichtlich und einladend. Es ist das ideale Werk für alle, die nach Alternativen zu konventionellen Antibiotika suchen.

Pflanzliche-Antibiotika-selbst-gemacht-Steiermarkgarten

„Pflanzliche Antibiotika selbst gemacht“

Claudia Ritter

Ulmer Verlag

ISBN 978-3-8001-0913-5

 

 

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Buchvorstellungen Phytotherapie

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Die Haupterntezeit der meisten Kräuter hat begonnen. Diese können durch Trocknen konserviert und somit ein Vorrat geschaffen werden. Einen ausführlichen Beitrag zum schonenden Trocknen von Kräutern mit wertvollen Informationen rund um die beste Erntezeit, Vorbereitungen und den Trockenvorgang findet ihr hier. Heute will ich euch zeigen, wie ihr euch einen eigenen Kräutertrockner selber bauen könnt. Trockenhorden bzw. Trockendarren werden schon seit jeher zum Kräuter Trocknen verwendet und können günstig und ohne viel Aufwand selbst gebaut werden.
Trockendarre-selber-machen-Steiermarkgarten

Benötigtes Material

  • Holzlatten in beliebiger Größe
  • Fliegengitter
  • Tacker
  • Schrauben


Schritt für Schritt Anleitung

1. Holzlatten in beliebiger Größe zuschneiden. Ich habe die Latten so geschnitten, dass die fertigen Trockendarren mit einer Länge von rund 70 cm und einer Breite von rund 40 cm in meinen Anzuchtschrank passen (also 2 Latten á 70 cm und 2 Latten á 40 cm schneiden). Dieser Schrank wird im Frühling zur Anzucht von Jungpflanzen verwendet und über den Sommer zum Trocknen von Kräutern. Will man Platz sparen und trotzdem eine große Menge an Kräutern auf einmal trocknen, empfiehlt es sich mehrere Rahmen übereinander zu stapeln. Dabei sollte jeweils mindestens 10-15 cm Raum zwischen den einzelnen Ebenen sein, damit die Luft zirkulieren kann, d.h. die Holzlatten sollten zumindest diese Dicke haben.
2. Die zugeschnittenen Holzlatten im jeweils rechten Winkel zur gewünschten Form der Trockendarre legen, wobei sich die Enden überlappen (siehe im Bild unten). Fliegengitter darüberlegen und zuschneiden.
3. Das zugeschnittene Fliegengitter mit einer Tackermaschine an den beiden kürzeren Holzrahmen befestigen.
4. Holzrahmen an den Ecken zusammen schrauben.
5. Nun das Fliegengitter noch an den beiden längeren Holzrahmen antackern.
Trockendarre-DIY-in-Schrank-Steiermarkgarten

Trockendarre-Kräuter-trocknen-Steiermarkgarten

Trockenhorde-DIY-selber-machen-Steiermarkgarten

Trockenhorde-Trockendarre-Schnittlauchblüten-Steiermarkgarten

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