Ernte konservieren und haltbar machen - Beitragsreihe

Dieses Jahr ist das Thema „Ernte haltbar machen“ bzw. „Lebensmittel konservieren“ eines der Hauptthemen in unseren Küchen sowie hier am Blog. Wir machen uns schon lange verschiedenste Konservierungsmethoden zu Nutze, aber nun wollen wir die Qualität auf ein neues Level heben. Dazu haben wir für jedes Obst, Gemüse und Kraut die optimalste Methode gesucht. Unser Ziel ist es, die Lebensmittel sehr schonend haltbar zu machen, so dass Geschmack, Optik und Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten bleiben. Außerdem sollen die Endprodukte wahre Gaumenfreuden bereiten.
Konservieren-Haltbar-machen-Steiermarkgarten

Beitragsreihe

Wir haben eine Beitragsreihe vorbereitet, zu der nun monatlich ein ausführlicher Artikel über eine der folgenden Konservierungsmethoden erscheinen wird:
  • Trocknen bzw. Dörren (April)
  • Einlegen in Alkohol, Essig und Öl (Mai)
  • Einfrieren (Juni)
  • Konservierung durch Salz und Zucker (Juli)
  • Einkochen bzw. Einwecken (August)
  • Fermentieren bzw. Milchsäuregärung (September)

In den einzelnen Beiträgen erwarten euch Grundlagenwissen, unsere Erfahrungen und Tipps sowie Rezeptvorschläge.

Wieso überhaupt konservieren?

Frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Molkereiprodukte sind ohne besondere Behandlung nur begrenz haltbar. Durch optimale Lagerung kann der Vorgang des Verderbens verlangsamt werden. Grundsätzlich gilt, dass Lebensmittel umso schneller verderben, je wärmer sie gelagert werden. Wärme begünstigt nämlich das Wachstum von schädlichen Mikroorganismen, die für das Verderben von Lebensmitteln verantwortlich sind. Daher werden viele Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Birnen, Kartoffeln und Wurzelgemüse (Karotten, Pastinaken, Knollensellerie, Petersilienwurzeln) im kühlen, dunklen Keller – falls vorhanden – gelagert. Die Lagerung im Kühlschrank eignet sich besonders für Molkereiprodukte, Fleisch und Fisch, aber auch für viele Gemüse- und einige Obstarten, insbesondere wenn kein alternativer Lagerraum mit passenden Bedingungen zur Verfügung steht. Allerdings sollten nicht alle Obst- und Gemüsesorten im Kühlschrank lagern (dazu zählen Bananen, Zitrusfrüchte, Melonen und Tomaten).
Durch kühle Lagerung kann der Vorgang des Verderbens zwar verlangsamt, aber nicht aufgehalten werden. Die unterschiedlichsten Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Hefen) vermehren sich auf geeigneten Nährmedien sehr schnell und können zum Verderben, Verfaulen oder Schimmeln von Lebensmitteln führen. Sie benötigen zum Beispiel Wasser, Nährstoffe und teilweise Sauerstoff um zu wachsen. Beim Konservieren versucht man ihnen eine oder mehrere dieser Lebensgrundlagen zu entziehen, damit sie sich nicht mehr vermehren können oder sogar absterben. Werden die konservierten Lebensmittel in weiterer Folge unter Luftabschluss aufbewahrt, sind sie sehr lange haltbar (unter Umständen sogar unbegrenzt). Der Luftabschluss verhindert einen Neubefall mit schädlichen Keimen.
Heutzutage können die meisten Lebensmittel im Handel das ganze Jahr über erworben werden. Diese können mit der regionalen Saisonware qualitativ aber meistens nicht mithalten. Erst kürzlich haben wir (ausnahmsweise) importierte Erdbeeren gekauft, nachdem wir wochenlang schon einen Bogen um sie gemacht haben. Sie sahen so lecker, saftig und zum Anbeißen aus. Aber - wie ursprünglich erwartet - waren sie geschmacklos, fad und wässrig.
Außerdem macht es eine besondere Freude, wenn man während dem ganzen Jahr Obst und Gemüse aus der eigenen Ernte bzw. selbst produzierte, nach dem persönlichen Geschmack zusammengestellte Lagerware vernaschen kann. Wir wollen unsere selbstgemachten Tomatensugos, getrockneten Früchte, Fruchtleder, Kräutersalze, Blütenzucker, Himbeeressige, Rosmarinöle, Suppenwürzen, Tees, Liköre, Marmeladen, Chutneys und vieles mehr nicht missen. Vor allem in Winter macht diese Abwechslung Spaß und versorgt uns mit wertvollen Nährstoffen und Vitaminen aus dem Sommer.
Blütenzucker-Steiermarkgarten

Teemischung-Steiermarkgarten

Kräutersalz-Steiermarkgarten

Rosmarinöl-Himbeeressig-Steiermarkgarten

Suppenwürze-Steiermarkgarten

Tomatensugo-Steiermarkgarten

Kräutersirup-Steiermarkgarten

Tipps für alle vorgestellten Konservierungsmethoden

  • Die Rohware muss vollreif, gesund, unbeschädigt und sauber sein. Nur aus qualitativ hochwertigem Ausgangsmaterial können hochwertige konservierte Produkte entstehen. Jedes Gemüse, Obst und Kraut hat seine Saison und schmeckt dann am besten. Beim Einkauf sollte erntefrische Ware aus der Region jener mit langen Transportwegen vorgezogen werden.
  • Sauberkeit und Hygiene bei der Verarbeitung sind extrem wichtig.
  • Besser mehrere kleinere Mengen bzw. Behälter oder Portionen verwenden und offene Gläser schnell verbrauchen.
  • Auf passende Lagerbedingungen achten (i.d.R. dunkel und kühl).
  • Für die Lagerung sollten alle konservierten Lebensmittel mit der Bezeichnung, der Menge und dem Abfülldatum beschriftet werden.
  • Ältere Ware zuerst verbrauchen.
  • Die Lagerware regelmäßig auf luftdichten Abschluss, Schädlinge und Verderb kontrollieren. Faulendes oder Schimmelndes sofort aussortieren.
  • Eventuell hilft eine Vorratsliste für den Überblick über die gesamte Vorratsmenge.

Wir freuen uns, wenn ihr uns beim Befüllen unserer Vorratskammern begleitet.

Liebe Grüße,
Zum Pinnen:
Konservieren-Pin-Steiermarkgarten

Dieses Jahr ist das Thema „Ernte haltbar machen“ bzw. „Lebensmittel konservieren“ eines der Hauptthemen in unseren Küchen sowie hier am Blog. Wir machen uns schon lange verschiedenste Konservierungsmethoden zu Nutze, aber nun wollen wir die Qualität auf ein neues Level heben. Dazu haben wir für jedes Obst, Gemüse und Kraut die optimalste Methode gesucht. Unser Ziel ist es, die Lebensmittel sehr schonend haltbar zu machen, so dass Geschmack, Optik und Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten bleiben. Außerdem sollen die Endprodukte wahre Gaumenfreuden bereiten.
Konservieren-Haltbar-machen-Steiermarkgarten

Beitragsreihe

Wir haben eine Beitragsreihe vorbereitet, zu der nun monatlich ein ausführlicher Artikel über eine der folgenden Konservierungsmethoden erscheinen wird:
  • Trocknen bzw. Dörren (April)
  • Einlegen in Alkohol, Essig und Öl (Mai)
  • Einfrieren (Juni)
  • Konservierung durch Salz und Zucker (Juli)
  • Einkochen bzw. Einwecken (August)
  • Fermentieren bzw. Milchsäuregärung (September)

In den einzelnen Beiträgen erwarten euch Grundlagenwissen, unsere Erfahrungen und Tipps sowie Rezeptvorschläge.

Wieso überhaupt konservieren?

Frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Molkereiprodukte sind ohne besondere Behandlung nur begrenz haltbar. Durch optimale Lagerung kann der Vorgang des Verderbens verlangsamt werden. Grundsätzlich gilt, dass Lebensmittel umso schneller verderben, je wärmer sie gelagert werden. Wärme begünstigt nämlich das Wachstum von schädlichen Mikroorganismen, die für das Verderben von Lebensmitteln verantwortlich sind. Daher werden viele Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Birnen, Kartoffeln und Wurzelgemüse (Karotten, Pastinaken, Knollensellerie, Petersilienwurzeln) im kühlen, dunklen Keller – falls vorhanden – gelagert. Die Lagerung im Kühlschrank eignet sich besonders für Molkereiprodukte, Fleisch und Fisch, aber auch für viele Gemüse- und einige Obstarten, insbesondere wenn kein alternativer Lagerraum mit passenden Bedingungen zur Verfügung steht. Allerdings sollten nicht alle Obst- und Gemüsesorten im Kühlschrank lagern (dazu zählen Bananen, Zitrusfrüchte, Melonen und Tomaten).
Durch kühle Lagerung kann der Vorgang des Verderbens zwar verlangsamt, aber nicht aufgehalten werden. Die unterschiedlichsten Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Hefen) vermehren sich auf geeigneten Nährmedien sehr schnell und können zum Verderben, Verfaulen oder Schimmeln von Lebensmitteln führen. Sie benötigen zum Beispiel Wasser, Nährstoffe und teilweise Sauerstoff um zu wachsen. Beim Konservieren versucht man ihnen eine oder mehrere dieser Lebensgrundlagen zu entziehen, damit sie sich nicht mehr vermehren können oder sogar absterben. Werden die konservierten Lebensmittel in weiterer Folge unter Luftabschluss aufbewahrt, sind sie sehr lange haltbar (unter Umständen sogar unbegrenzt). Der Luftabschluss verhindert einen Neubefall mit schädlichen Keimen.
Heutzutage können die meisten Lebensmittel im Handel das ganze Jahr über erworben werden. Diese können mit der regionalen Saisonware qualitativ aber meistens nicht mithalten. Erst kürzlich haben wir (ausnahmsweise) importierte Erdbeeren gekauft, nachdem wir wochenlang schon einen Bogen um sie gemacht haben. Sie sahen so lecker, saftig und zum Anbeißen aus. Aber - wie ursprünglich erwartet - waren sie geschmacklos, fad und wässrig.
Außerdem macht es eine besondere Freude, wenn man während dem ganzen Jahr Obst und Gemüse aus der eigenen Ernte bzw. selbst produzierte, nach dem persönlichen Geschmack zusammengestellte Lagerware vernaschen kann. Wir wollen unsere selbstgemachten Tomatensugos, getrockneten Früchte, Fruchtleder, Kräutersalze, Blütenzucker, Himbeeressige, Rosmarinöle, Suppenwürzen, Tees, Liköre, Marmeladen, Chutneys und vieles mehr nicht missen. Vor allem in Winter macht diese Abwechslung Spaß und versorgt uns mit wertvollen Nährstoffen und Vitaminen aus dem Sommer.
Blütenzucker-Steiermarkgarten

Teemischung-Steiermarkgarten

Kräutersalz-Steiermarkgarten

Rosmarinöl-Himbeeressig-Steiermarkgarten

Suppenwürze-Steiermarkgarten

Tomatensugo-Steiermarkgarten

Kräutersirup-Steiermarkgarten

Tipps für alle vorgestellten Konservierungsmethoden

  • Die Rohware muss vollreif, gesund, unbeschädigt und sauber sein. Nur aus qualitativ hochwertigem Ausgangsmaterial können hochwertige konservierte Produkte entstehen. Jedes Gemüse, Obst und Kraut hat seine Saison und schmeckt dann am besten. Beim Einkauf sollte erntefrische Ware aus der Region jener mit langen Transportwegen vorgezogen werden.
  • Sauberkeit und Hygiene bei der Verarbeitung sind extrem wichtig.
  • Besser mehrere kleinere Mengen bzw. Behälter oder Portionen verwenden und offene Gläser schnell verbrauchen.
  • Auf passende Lagerbedingungen achten (i.d.R. dunkel und kühl).
  • Für die Lagerung sollten alle konservierten Lebensmittel mit der Bezeichnung, der Menge und dem Abfülldatum beschriftet werden.
  • Ältere Ware zuerst verbrauchen.
  • Die Lagerware regelmäßig auf luftdichten Abschluss, Schädlinge und Verderb kontrollieren. Faulendes oder Schimmelndes sofort aussortieren.
  • Eventuell hilft eine Vorratsliste für den Überblick über die gesamte Vorratsmenge.

Wir freuen uns, wenn ihr uns beim Befüllen unserer Vorratskammern begleitet.

Liebe Grüße,
Zum Pinnen:
Konservieren-Pin-Steiermarkgarten

Weiterlesen
Nach einer gewissen Zeit stehen mir die Brote und Brötchen, die ich immer wieder kaufe an und ich möchte neue Sorten ausprobieren. Ich habe mir schon einige Male Rezepte aus dem Internet gesucht und versucht selbst Brot zu backen. Leider war ich mit dem Ergebnis nie 100%-ig zufrieden. Selbstgebackene Brötchen haben bis dato auch nicht das gewünschte Geschmackserlebnis gebracht. Also habe ich folgende drei Bücher gelesen und mehrere Rezepte daraus ausprobiert. Und siehe da… Endlich schmeckt das selbstgebackene Brot und die Brötchen! Die empfehlenswerten Bücher „Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen“ von Gerhard Kellner, „Brot – So schmeckt Heimat“ von Helene Weinold-Leipold und „Brote aus dem Topf“ von Audrey Le Goff möchte ich euch heute vorstellen.
Brot-und-Brötchen-backen-Bücher-im-Vergleich-Steiermarkgarten

Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen

Gerhard Kellner ist Hobbybäcker, schreibt auf seinem Blog über alles rund um Brot, Baguette und Co und hat einige Bücher zu diesen Themen veröffentlicht. Getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ hat er sehr vieles ausprobiert und möchte mit seinen Rezepten Geschmackserlebnisse produzieren, die es bei kaum noch einem Bäcker gibt. Er ist überzeugt, dass gutes Brot „seine Zeit braucht“, daher sind die meisten Rezepte mit einer langen kalten Führung gemacht. Außerdem sollen sie einfach und von jedermann nachbackbar sein.
Nach einer kurzen Vorstellung des Autors erfährt der Leser im Buch Wissenswertes über die Herstellung, Pflege und Verwendung des Anstellguts, die Zeitplanung, Backen mit langer kalter Führung und das richtige Handwerkszeug. Anschließend folgen die Rezepte: Brötchen, Bagel und Croissants sowie Brot, Baguette und Hefekranz. Am Ende des Buchs wird die „Strech & fold“-Technik erläutert, eine Übersicht über das passende Mehl für verschiedene Rezepte gegeben und alle Rezepte und Sachwörter in Registern angeführt.
Zu jedem Rezept werden die benötigten Zubereitungs-, Geh- und Ruhe- sowie Backzeiten angegeben. Es erfolgt eine Auflistung der benötigten Backutensilien wie z.B. Löffelwaage und Küchenmaschine. Die Zutaten werden für jede Teigkomponente (Sauerteig, Quellstück, Hauptteig, …) übersichtlich angeführt. Zusätzlich erfolgt eine Angabe wie viele Brötchen die Menge ergibt. Die Backschritte sind verständlich und leicht lesbar. Man kann also fast nichts falsch machen.
Ich habe unter anderem die Mohn- und Sesambrötchen, Dinkelbrötchen und Roggenbrötchen ausprobiert. Die Anleitungen waren leicht verständlich und gut nach zu backen. Geschmacklich haben mir alle Brötchen sehr gut geschmeckt. Optisch sind sie nicht mit jenen aus dem Buch vergleichbar, aber wahrscheinlich fehlt es mir an Übung und am speziellen Back-Handwerkszeug.
Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Steiermarkgarten

Brötchen-backen-Steiermarkgarten

Brot, So schmeckt Heimat

Helene Weinold-Leopold hat sieben Jahre das Ressort Food & Services einer bekannten Frauenzeitschrift geleitet, bevor sie sich als Autorin, Redakteurin und Übersetzerin selbstständig gemacht hat. Sie lebt Nähe Augsburg auf dem Land, wo sie sich zwei ihrer Lieblingsthemen widmet: Holzofenbrote und Brauchtumsgebäck.
Auf den ersten Seiten des Buches findet der Leser je eine Anleitung zum Backen mit Hefe und Sauerteig ansetzen sowie eine kleine Getreidekunde. Dann folgen die besten Rezepte aus der Küche der Autorin. Dazu zählen vorwiegend Brote, aber auch Brötchen. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet (1 Seite Text, 1 Seite Foto). Nach einer kurzen Vorstellung des Brots werden die Zutaten und eine Schritt für Schritt Anleitung aufgelistet. Zwischen den Rezepten werden für Brote aus Hefeteig, Brote aus Sauerteig, das Heidebrot und Laugenbrezeln Schritt für Schritt Anleitungen mit Bildern angeführt. Am Ende des Buches findet sich ein Register mit allen Rezepten.
Das erste Rezept aus diesem Buch, das ich nachgebacken habe, hat uns leider nicht gemundet (Zwiebelbrötchen). Allgemein ist mir aufgefallen, dass die Brote mit mehr Hefeanteil und kürzeren Gehzeiten gemacht werden als vergleichsweise im oben vorgestellten Buch „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“. Uns schmecken Backwaren mit hohem Hefeanteil eher nicht so gut, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Das zweite Rezept war dafür ein absoluter Hit (Leinsamenbrot)! Ich kann nachvollziehen, dass dieses Brot seit Jahren das Lieblingsbrot des Mannes der Autorin ist. Es schmeckt wirklich sehr lecker. Allerdings habe ich nur die halbe Menge der Zutaten verwendet und das Brot hat meinen Backofen ausgefüllt.
Buchvorstellung-Brot-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brot-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brot-Steiermarkgarten

Brot-backen-Leinsamenbrot-Steiermarkgarten

Brote aus dem Topf

Audrey Le Goff gibt Kochkurse in ihrer Heimatregion in Rouen, ist Autorin von mehreren Kochbüchern und betreibt einen Blog, auf dem sie ihre Leidenschaft für das Kochen auslebt.
Im Buch geht es nach einer Seite Einführung gleich direkt los mit den Rezepten. Zu jedem Rezept werden die Menge des Endproduktes, die Zubereitungs-, Back- und Ruhezeit, der Schwierigkeitsgrad und die Preisklasse angegeben. Die Zutaten werden tabellarisch aufgelistet und die Anleitung erfolgt Schritt für Schritt. Der Leser findet klassische Brotrezepte, kreative Brotrezepte, Brötchenrezepte und süße Brot- und Brötchenrezepte.
Ich habe das Knoblauchbrot mit Kräutern ausprobiert und es hat mir gut geschmeckt. Ich habe dazu eine Auflaufform verwendet und es hat genau nach Anleitung funktioniert. Das Backen im Topf soll laut Autorin folgende Vorteile bringen: man erspart sich eine Brotbackmaschine, die erleichterte Teiggare durch das Vorwärmen des Topfes und ein besonders gleichmäßiges Backergebnis mit einer knusprigen goldenen Kruste und einer lockeren Krume. Bei mir hat es geklappt.
Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Steiermarkgarten

Knoblauch-Kräuter-Brot-backen-Steiermarkgarten

Fazit

Alle drei Backbücher bieten leckere Rezepte, die leicht nach zu backen sind. In „Brötchen, Baguette & Weizenbrote“ lernt der Leser zusätzlich am meisten Theorie zum Brot und Brötchen backen, während in „Brot“ vorwiegend klassische Rezepte vorgestellt werden und in „Brote aus dem Topf“ sowohl klassische als auch ausgefallenere Rezepte mit einer innovativen Methode gebacken werden. Meiner Meinung nach lohnt es sich jedenfalls ein solches Buch zu kaufen, wenn man selbst Brot und Brötchen backen will.


Die Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare kostenlos von der Verlagsgruppe Random HouseGmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Brötchen, Baguette & Weizenbrote
nach traditionellen Rezepturen“
Gerhard Kellner
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-572-08159-2


„Brot
So schmeckt Heimat“
Helene Weinold-Leipold
Bassermann Verlag
ISBN 978-3-8094-3466-5


„Brote aus dem Topf“
Audrey Le Goff
Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09640-7



Liebe Grüße,

Zum Pinnen: 
Buchvorstellung-Brot-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brote-aus-dem-Topf-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Brötchen-Baguette-Weizenbrote-Pin-Steiermarkgarten



Ich habe schon die ersten Wildkräuter in diesem Jahr entdeckt! Vogelmiere, Löwenzahn, Gänseblümchen, Bärlauch, kleine Brennnesseln, Taubnesseln und einige mehr. Da konnte ich nicht widerstehen… Sie sind gleich auf dem Teller gelandet. Das leckere, einfache und gesunde Rezept für Wildkräuter-Quiche möchte ich euch heute vorstellen.
Wildkräuter-Quiche-Steiermarkgarten

Zutaten

Mürbteig:
250 g Mehl
100 g kalte Butter
60 g Quark
50 ml kaltes Wasser
Salz
Belag:
4 Eier
250 ml Schlagobers
4 Hände voll Wildkräuter
100 g geriebener Käse
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Mehl, Butter, Quark, Wasser und Salz vermengen und zu einem Mürbteig verarbeiten. Diesen für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Eier und Sahne verrühren. Wildkräuter klein schneiden und in die Masse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Springform damit auskleiden. Die Eier-Sahne-Wildkräuter-Mischung in die Form füllen.
Im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ca. 30 Minuten backen, dann mit dem geriebenen Käse bestreuen und weitere 10-15 Minuten backen, bis sich eine schöne Kruste gebildet hat.
Rezept-Wildkräuter-Quiche-Steiermarkgarten

Ich habe folgende Wildkräuter für das Rezept verwendet: Vogelmiere (diese schmeckt mir besonders gut), Bärlauch, junge Löwenzahn-, Brennnessel- und Taubnesselblätter.
Ihr könnt natürlich jene Wildkräuter nehmen, die euch am besten schmecken bzw. die bei euch wachsen. Hier findet ihr einen Beitrag, in dem wir einige Wildkräuter genauer vorstellen. In diesem Beitrag könnt ihr euch von weiteren frühlingshaften Wildkräuterrezepten inspirieren lassen.
Wildkräuter-geerntet-Steiermarkgarten

Viel Spaß beim Nachkochen und Mahlzeit!

Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:


*Buch-Werbung

Für meine zweite Buchvorstellung im Rahmen des Gartenheldinnen-Buchklubs habe ich „Das Manufactum Gartenjahr“ von Katharina Heberer gewählt. Dieses Buch ist ein praktisches Nachschlagewerk für Garten-To-Dos im ganzen Jahr. Es bietet aber nicht nur Anleitungen was wann zu tun ist, sondern auch Inspirationen für DIY-Projekte im Garten, Gärtnern mit Kindern und Wissenswertes rund um diverse Gartenthemen.
Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

Die Autorin

Katharina Heberer ist Gartenbauingenieurin und gärtnert in einem kleinen Hinterhofgarten in Dortmund. Sie verantwortet seit 18 Jahren das Gartensortiment von Manufactum. Der bekannte Staudengärtner Dieter Gaißmayer schätzt sie sehr und beschreibt „Das Manufactum Gartenjahr“ im Vorwort als „gelungenen Garten-Ratgeber“. Weiter schreibt er: „Es ist heutzutage selten geworden, dass sich Unternehmen um ein Sortiment hochwertiger, verlässlicher und dauerhafter Qualitätsprodukte bemühen. Dass man es sich aber über dieses Selbstverständnis hinaus zur Aufgabe macht, Kunden seriöse, fundierte und sorgfältig zusammengestellte Informationen an die Hand zu geben, geschieht noch seltener. So etwas erfreut mich persönlich immer sehr…“

Aufbau des Buches

Das Buch ist nach den Jahreszeiten in die vier Kapitel Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert. Am Ende des Buches findet man für jeden Monat des Jahres eine Auflistung weiterer Gartenarbeiten. Darauf folgen Literaturempfehlungen, Links und ein Register.
Die Autorin fasst für jeden Monat im Jahr Tipps und Tricks zu verschiedensten Gartenarbeiten zusammen. Jedem Thema sind zwei Doppelseiten inklusive Fotos gewidmet. Abschließend werden die wichtigsten Schritte in einer kurzen Infobox „Wie war das noch mal?!“ aufgelistet. Zu jeder Jahreszeit werden Ideen zum Gärtnern mit Kindern vorgestellt. Außerdem werden jeweils zwei Themen unter „Wissen“ erläutert, wie zum Beispiel die Samengärtnerei oder Nützlinge.
Das komplette Buch ist sehr schön und übersichtlich gestaltet. Es ist angenehm zu lesen bzw. immer wieder zur Hand zu nehmen.
Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Steiermarkgarten

Fazit

„Das Manufactum Gartenjahr“ ist ein praktischer Gartenratgeber für das ganze Gartenjahr, in dem man gerne immer wieder schmökert. Meiner Meinung nach ist es eher für Garten-Anfänger geeignet, die sich Grundwissen aneignen wollen und einen Begleiter durch das Gartenjahr suchen. Manche Themen werden nicht bis in die Tiefe erläutert, dafür gibt das Buch einen sehr schönen Überblick und weckt das Interesse sich mit bestimmten Themen näher auseinanderzusetzen. Dort, wo es zu kurz geraten ist, kann man sich ja mit weiterführender Lektüre noch weiter belesen. Aber auch erfahrene Hobbygärtner können das eine oder andere aus diesem Buch mitnehmen. Ich selbst konnte mein Wissen erweitern und hatte einige „Aha-Momente“.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Ulmer Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Das Manufactum Gartenjahr“
Katharina Heberer
Ulmer Verlag
ISBN 978-3-8186-0007-5

Weitere Buchvorstellungen zum Thema Garten findet ihr bei Kathrin von Topfgartenwelt und Dani von Garteninspektor.

Liebe Grüße, 

Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Manufactum-Gartenjahr-Pin-Steiermarkgarten

Tulpen und Narzissen zählen zu unseren Lieblingsblumen im Frühling. Obwohl von beiden verschiedenste Sorten in unseren Gärten wachsen, können wir nie der Versuchung widerstehen schon vor deren Blüte frische Blumen beim Einkaufen mitzunehmen. So ein Frühlingsstrauß gehört einfach auf den Essens- oder Wohnzimmertisch, oder was meint ihr?!
Frühlingsstrauß-Steiermarkgarten

Blumenstrauß-Frühling-Steiermarkgarten

Frühlingsstrauß-Tulpen-und-Narzissen-Steiermarkgarten

Narzisse-Frühlingsstrauß-Steiermarkgarten

Tulpe-Frühlingsstrauß-Steiermarkgarten

Die Bilder wandern zum heutigen Friday-Flowerday bei Holunderblütchen, Riitta´s Floral Bliss und Nick´s Friday Flowerday.


Schönes Wochenende und liebe Grüße,
Zum Pinnen:
Frühlingsstrauß-Blumenstrauß-Pin-Steiermarkgarten


Frühlingsgrüße

Tulpen und Narzissen zählen zu unseren Lieblingsblumen im Frühling. Obwohl von beiden verschiedenste Sorten in unseren Gärten wachsen, könn...
Dieses Jahr möchte ich mich intensiv mit dem Thema „Ernte konservieren“ beschäftigen. Dazu lese ich gerade viele Bücher und hilfreiche Beiträge aus dem Netz, probiere vieles aus und werde euch natürlich im Detail davon berichten. Unter anderem ist mir das Buch „Lust auf Frische!“ von Marie Cochard ins Auge gesprungen. Darin geht es insbesondere um die richtige Lagerung von Lebensmitteln, aber auch um geeignete Konservierungsmethoden.
Buchvorstellung-Lust-auf-Frische-Steiermarkgarten

Die Autorin

Marie Cochard schwört auf einen nachhaltigen, gesunden Lebensstil und teilt in ihren Büchern ihr Wissen aus zehn Jahren Journalismus für ökologische Themen. In dem Buch „Lust auf Frische!“ berichtet die Französin über ihre Erfahrungen vom Selbstexperiment „Leben ohne Kühlschrank“.

Aufbau des Buches

Nach einigen interessanten Fakten über Kühlschränke und Lebensmittelverschwendung, einer kurzen Darstellung wie und mit welchen Utensilien Lebensmittel in der guten alten Speisekammer aufbewahrt wurden sowie Tipps zur Sauberkeit und zum Einfrieren, werden verschiedenste Möglichkeiten der Lagerung von Lebensmitteln außerhalb des Kühlschranks vorgestellt. Angefangen von den optimalen Temperaturen und Lichtverhältnissen über die passenden Aufbewahrungsutensilien bis hin zur Konservierung mit Hilfe von Trocknen und Dörren, Fermentation, Einkochen und vielem mehr. Jedem Thema widmet die Autorin eine Doppelseite (1 Seite Text, 1 Seite Bild). Sie fasst die wichtigsten Informationen und Anleitungen mit ihrer cleveren, aufgeweckten Schreibweise knapp zusammen.
Mir hat zum Beispiel der Tipp sehr gut gefallen, dass man einen Radieschen-Bund mit den Blättern nach unten in ein Glas kaltes Wasser stellen kann, um die Haltbarkeit zu verlängern. Bei täglichem Wechsel des Wassers bleiben die Radieschen tatsächlich mindestens eine Woche lang so knackig wie direkt nach der Ernte.
Buchvorstellung-Lust-auf-Frische-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Lust-auf-Frische-Steiermarkgarten

Buchvorstellung-Lust-auf-Frische-Steiermarkgarten

Fazit

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch „Lust auf Frische!“ auf pfiffige Art und Weise wie verschiedenste Lebensmittel außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden können. Das Buch ist interessant zu lesen und regt dazu an sich Gedanken über unsere Konsumgewohnheiten und die korrekte Lagerung von Speisen zu machen. 1876 wurde der Kühlschrank erfunden und heute ist für den Normalverbraucher ein Leben ohne ihn unvorstellbar. Auch wenn ich persönlich unseren Kühlschrank behalten werde, habe ich doch einiges Wissenswertes gelernt und werde manche Lebensmittel in Zukunft anders lagern.


Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos von der Verlagsgruppe RandomHouse GmbH* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde!

„Lust auf Frische!
Lecker, knackig, nachhaltig -
Tipps für die smarte Küche (fast) ohne Kühlung“
Marie Cochard
Heyne Verlag
ISBN 978-3-453-60494-0


Liebe Grüße,

Zum Pinnen:
Buchvorstellung-Lust-auf-Frische-Pin-Steiermarkgarten

Buchvorstellung: Lust auf Frische!

Dieses Jahr möchte ich mich intensiv mit dem Thema „Ernte konservieren“ beschäftigen. Dazu lese ich gerade viele Bücher und hilfreiche Beitr...