Basilikum Basilikum Basilikum

Wächst das Basilikum bei euch im Garten auch so toll? Ich liebe den Duft, der beim Zerreiben der Blätter in der Luft verströmt. Das erinnert mich an Sommer, Urlaub, Italien, gutes Essen, …
Je mehr ich davon ernte, desto mehr und buschiger wächst es nach. Regelmäßiges Schneiden / Ernten und konstante Feuchtigkeit sind die einzigen notwendigen Pflegemaßnahmen, die dieses Kraut benötigt. Einmal monatlich verabreiche ich außerdem etwas Flüssigdünger. Bei mir wächst es im Topf auf einer Fensterbank in der prallen Sonne und fühlt sich sichtlich wohl.
Nachdem ich also Basilikum im Überfluss zur Verfügung habe, stellt sich die Frage was man damit alles machen kann. Anbei ein paar Verwendungstipps:

Salat Caprese:
Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden, Basilikumblätter darüberstreuen. Alles mit Olivenöl, Balsamico und Salz abschmecken. Wer mag, kann auch noch etwas getrockneten Oregano hinzufügen. Fertig ist der schnelle, leckere Salat!

Basilikumöl:
Basilikumblätter in ein Schraubglas geben. Mit Olivenöl auffüllen, so dass die Blätter vollständig bedeckt sind, Deckel drauf und an einem dunklen Ort ca. 2-3 Wochen ziehen lassen. Das Öl passt hervorragend zu mediterranen Gerichten mit Tomaten, z.B. auch zum Salat Caprese.

Basilikum-Kernöl-Pesto:
Wir Steirer lieben unser schwarzes Kürbiskernöl! Wir verwenden es nicht nur im Salat, sondern auch in anderen Gerichten wie eben in Pesto. Dafür benötigt man:
1 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
30 g Kürbiskerne (alternativ kann man auch Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne verwenden)
30 g Parmesan
Einen Schuss Balsamico
3-5 Esslöffel Öl
Alle Zutaten miteinander in einem Mörser fein reiben und in einem Einweckglas abfüllen. Soviel Öl beigeben, dass das Pesto schön damit bedeckt ist. Dieses Pesto sollte man am besten kalt verwenden und nicht erhitzen.
Wer kein Kürbiskernöl mag, kann das Pesto natürlich auch auf die klassische Art mit Olivenöl zubereiten. Dazu passen Pinienkerne oder Cashewnüsse am besten.

Basilikum-Ricotta-Gnocchi mit Kirschtomaten:

Für 2 Portionen benötigt man:
250 g Ricotta
30 g geriebenen Parmesan
1 Ei
80 g Mehl
30 g Butter
Eine Handvoll Basilikum
300 g Kirschtomaten
6 Knoblauchzehen
30 ml Olivenöl
30 ml Balsamico oder Rotweinessig
Oregano
Eine Handvoll Rucola

Als erstes das Backrohr auf 200°C vorheizen.
Die Tomaten halbieren und mit den grob gehackten Knoblauchzehen, Olivenöl, Balsamico/Essig, Oregano, Salz und Pfeffer in eine Auflaufform geben. 15 Minuten im Backrohr schmoren, bis die Tomaten und der Knoblauch weich und goldbraun sind.
In der Zwischenzeit für die Gnocchi Ricotta, Parmesan, Ei, Mehl und Basilikum zu einem glatten Teig verrühren und salzen. Mit leicht bemehlten Händen zu Klöschen formen und auf einer bemehlten Arbeitsplatte etwas flach drücken. Portionsweise in Salzwasser einige Minuten leicht kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Herausheben und Abtropfen lassen.
Die Gnocchi in der Butter ca. 3-5 Minuten goldbraun braten.
Zusammen mit den Schmorparadeisern und Rucola servieren.

Basilikum ist nicht nur eine ausgezeichnete Gewürzpflanze, sondern enthält auch wertvolle Inhaltsstoffe die vor allem gegen Blähungen und Magenverstimmungen helfen. Mehr dazu findet ihr unter der Detailbeschreibung im Pflanzen-/Kräutermenü.


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