Ideales Wachstumswetter

Als wir am Freitag aus unserem 2 Wochen langen Urlaub zurückgekehrt sind, habe ich nicht schlecht gestaunt wie toll im Garten alles angewachsen ist.

In den Hochbeeten sind Rucola, Pflücksalat, Spinat, Erbsen, Radieschen und Frühlingszwiebeln verzehrbereit. Auch die Ringelblume blüht schon. Ihre Blüten können unter anderem zur optischen Aufwertung von Speisen verwendet werden. Die restlichen Gemüsesorten wie Karotten, Lauch, Wurzelpetersilie, Sellerie, Kohlrabi und Kartoffeln sind kräftig gewachsen – sie haben aber von Haus aus eine längere Kulturdauer, das heißt mit der Ernte muss ich noch warten. Einzig die Paprika-Pflänzchen sind noch sehr klein. Dieses Jahr haben nicht alle Samen gekeimt und mit dem Wachsen lassen sie sich ordentlich Zeit, ich weiß nicht woran es liegt. Jedenfalls habe ich sie erst dieses Wochenende in die Hochbeete gesetzt und bin mir sicher, dass sie hier im Juni noch einiges aufholen werden.




Aus den Radieschensamen sind richtige „Monster-Radieschen“ geworden und diese schmecken trotzdem nicht holzig.


Der Brombeerstrauch ist mit vielen Blüten geschmückt. Ab Juli erwarte ich mir eine üppige Ernte.


Auch die Tomatenpflanzen schauen schon sehr gut und buschig aus. Daneben stehen zwei Töpfe mit Kürbissen. Bevor wir in den Urlaub gefahren sind, habe ich nämlich noch fünf Kürbisse in die Wiese an der Steinschlichtung gepflanzt, war mir aber nicht sicher, ob sie dort überleben werden – wenn sie noch so klein sind, werden sie gerne von Schnecken gefressen. Daher habe ich sicherheitshalber noch einige Pflanzen im Topf belassen. Im Endeffekt haben alle überlebt und ich habe keinen Platz mehr zum Auspflanzen, also schauen wir mal ob sie auch im Topf was werden. Um die Kürbisse in der Wiese habe ich Folie bzw. Vlies gelegt, damit der Graswuchs unterdrückt wird. Das schaut zur Zeit zwar nicht so schön aus, aber die Kürbisse sollten bei den warmen Temperaturen rasch anwachsen und alles verdecken. Vielleicht habt ihr eine bessere Idee?


Den Pflanzen beim Gartenweg fehlt es ebenfalls an nichts. Die meisten sind jedoch noch relativ klein, einige davon habe ich erst im Mai ausgesät bzw. eingepflanzt. Aus dem Vorjahr haben aufgrund des kalten Winters leider Rosmarin, Salbei und einige andere nicht überlebt. Aus diesem Grund war Platz für einige neue Sorten.


Ganz stolz bin ich auf mein Blumenbeet. Dieses habe ich nämlich erst im Spätsommer 2016 angelegt und seither konnten die Pflanzen zwar noch gut anwurzeln, jedoch nicht mehr kräftig wachsen. Aus diesem Grund hat es bis dato noch „löchrig“ ausgeschaut und nicht wie ein gut verwachsenes Beet. Doch jetzt wird es langsam. Einen eigenen, ausführlichen Beitrag dazu möchte ich im Juli verfassen. Auch Fotos folgen.

Zum Abschluss noch ein Foto von meiner wunderschön blühenden Hauswurz.


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