Jetzt beginnt wieder die Bärlauch-Zeit. Gestern am Bauernmarkt habe ich ihn entdeckt und musste gleich zugreifen. Bärlauch zählt zur Gattung Lauch (lat. Allium) und ist somit verwandt mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln. Ähnlich wie seine Familienmitglieder wird dieses Wildgemüse gerne als würzige Zutat in Speisen verwendet. Es enthält unter anderem viel Vitamin C, Eisen, Kalium und Kalzium.

Für 2 Portionen Bärlauchpesto benötigt man folgende Zutaten:
1 Bund Bärlauch (ca. 400-500 g)
80 g Pinienkerne (alternativ auch Cashew- oder Macadamianüsse bzw. Sonnenblumen- und Kürbiskerne)
80 g Parmesan
200 ml Olivenöl

Zunächst den Bärlauch waschen und gut trocknen, am besten mit einer Salatschleuder. Dann gemeinsam mit den Pinienkernen fein hacken, Parmesan und Olivenöl untermischen. Wer einen Mixstab oder eine Küchenmaschine zu Hause hat, kann diese Küchengeräte verwenden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In ein sauberes, sterilisiertes Glas abfüllen und bei Bedarf noch so viel Olivenöl zugeben, dass das Pesto eben mit dem Öl bedeckt ist. Hält sich im Kühlschrank bis zu 8 Wochen, kann als Sauce zu Nudeln oder auch als Marinade für Fleischgerichte verwendet werden.

Mahlzeit!

Bärlauch-Pesto

Jetzt beginnt wieder die Bärlauch-Zeit. Gestern am Bauernmarkt habe ich ihn entdeckt und musste gleich zugreifen. Bärlauch zählt zur Gattun...
Endlich wird es wieder wärmer, das Vogelgezwitscher weckt einen morgens aus dem Bett und die ersten neuen Pflanzentriebe zeigen sich im Garten. Höchste Zeit also, um die ersten Samen zu säen und mit der Anzucht zu beginnen.

Dieses Jahr ziehe ich wieder meine eigenen Tomaten und Paprika. Ich habe mich für 5 verschiedene Tomaten-Sorten und 4 verschiedene Paprika-Sorten entschieden. Diesmal ziehe ich die Samen jeweils schon in einem extra Topf, um mir das Pikieren zu ersparen. Meiner Erfahrung nach keimen Tomaten- und Paprikasamen nämlich sehr gut, letztes Jahr sind alle aufgegangen. Zur Sicherheit habe ich aber jeweils 2-3 Samen je Sorte gesät, d.h. 2-3 kleine Töpfe.

Auch Basilikum ziehe ich dieses Jahr selbst aus Samen. Unter idealen Bedingungen (konstante Feuchtigkeit, Wärme) zeigen sich bereits nach einigen Tagen die ersten Keimlinge. Um einen Treibhauseffekt zu erzeugen und somit das Wachstum zu beschleunigen, habe ich eine Tupper-Box umfunktioniert. Man kann aber auch einfach eine Klarsichtfolie über die Töpfe ziehen.


Außerdem habe ich bereits im Februar ca. 5 cm große Ingwerknollen in Töpfe gepflanzt. Die Pflanze fühlt sich auf der Fensterbank sichtlich wohl und hat schon eine beachtliche Größe erreicht. Sobald es noch etwas wärmer wird und in der Nacht keine Fröste mehr zu erwarten sind, darf sie ins Freie.

Auch draußen im Garten hat die Gartensaison begonnen. In den Hochbeeten habe ich Karotten, Lauch, Frühlingszwiebeln, Radieschen, Wurzelpetersilie, Salat, Erbsen und Kohlrabi gesät. Da es in der Nacht noch ziemlich abkühlt, werden sie mit Hilfe einer Folie, eines Frühbeet-Aufsatzes und eines Vlieses geschützt.

Vogerlsalat hat im Hochbeet überwintert und freut sich jetzt, wo es langsam wärmer wird. Er wächst und wächst und wird regelmäßig von uns verzehrt.

Die Anzucht 2017 beginnt

Endlich wird es wieder wärmer, das Vogelgezwitscher weckt einen morgens aus dem Bett und die ersten neuen Pflanzentriebe zeigen sich im Gar...