Im Juni habe ich bereits Zitronenmelissensirup gemacht, aber zur Herstellung von Sirup kann man auch alle möglichen anderen Kräuter verwenden. Es lohnt sich, auch einmal ausgefallene Kombinationen auszuprobieren und verschiedene Kräuter zu mischen...







Die Sirupe schmecken köstlich, sind der ideale Durstlöscher für den Sommer und können vielseitig verwendet werden, z.B. zum Aufspritzen mit Mineral, mit Prosecco und sie werden von Kindern geliebt.

Welche Sirupe trinkt ihr am liebsten?


Kräutersirupe

Im Juni habe ich bereits  Zitronenmelissensirup gemacht, aber zur Herstellung von Sirup kann man auch  alle möglichen anderen Kräuter verw...
Salz gehört zu unseren wichtigsten Konservierungsstoffen, vermengt mit Kräutern ist es ein aromatischer Genuss!
Zur Herstellung von Kräutersalzen zerkleinern wir frische Gartenkräuter fein im Mixer, vermengen sie mit dem Salz und füllen sie in Schraubgläser ab. Dann stellen wir die Masse für 3 bis 5 Tage in den Kühlschrank zum Durchziehen. Anschließend streichen wir die Masse auf ein Backpapier und lassen sie bei ca. 40 Grad im Backrohr trocknen. Die größeren Klümpchen werden mit der Hand zerbröselt und in Gläser abgefüllt. Wir mahlen die Salze nur selten fein - meistens verwenden wir eine Salzmühle, denn durch das frische Mahlen kommt das Aroma noch besser zur Geltung.
     

Kräutersalz:
Dieses Kräutersalz sollte in keinem Haushalt fehlen. Wir verwenden es täglich und es ist überall einsetzbar zum Abschmecken - für Salate, Suppen, Soßen und Gemüse.
Nicht mitkochen, sondern erst am Ende der Garzeit mit dem Salz würzen!

Brennnessel-Curry-Salz:
Eine vitalisierende Mischung aus Brennnesseln und deren Samen, Kurkuma und Curry.
Passt gut zu Eiergerichten, als Grundlage für Topfenaufstriche, zu gebratenem Gemüse, Cous Cous und Reisgerichten.

Tomaten-Würzsalz:
Ein Sommer zum Verlieben: Diese herzhafte Mischung aus Himalayasalz, Basilikum, Oregano und Bärlauch passt nicht nur zu Tomaten, sondern ist universell einsetzbar. 

Mediterranes Salz:
Diese Salzmischung aus Oregano, Thymian, Rosmarin und Basilikum verbreitet ein Aroma des Südens. Passt zu Gerichten der Mittelmeerküche und verleiht Kartoffelchips eine hervorragende Würze.

Chilisalz:
Für alle, die Schärfe lieben: Meersalz mit frischen Paprikaschoten und Chili.

Gewürzgläser:
Trocken aufbewahrt halten die Kräutersalze bis zur nächsten Saison und schmecken wie frisch aus dem Garten.
Hübsch in Gläsern oder Phiolen abgefüllt sind sie das perfekte Geschenk und passen in jede Küche.
75 ml Schraubgläser
125 ml Schraubgläser
75 ml Salzstreuer
75 ml Salzstreuer mit Gewürzmühleaufsatz
20 ml Glasfiolen



Genussvolle Kräutersalze

Salz gehört zu unseren wichtigsten Konservierungsstoffen, vermengt mit Kräutern ist es ein aromatischer Genuss! Zur Herstellung von Kräute...
Im Garten blüht es gerade ganz bunt. Von den meisten Kräutern können nicht nur Blätter und Wurzeln verwendet werden, sondern auch die Blüten - z.B. zur Herstellung von Blütenzucker.

Zubereitung:
Einfach die Blüten in einem Mörser oder Mixer zerkleinern, in ein steriles Schraubglas füllen, Zucker hinzugeben und gut durchschütteln. Dann an einem dunklen Ort ca. eine Woche ziehen lassen, damit sich das Aroma der Blüten gut entfalten kann. Bei passender Lagerung (dunkel und trocken, gut verschlossen) hält sich der Zucker mindestens 9 Monate.



Wir haben hier Rosen-, Ringelblumen- und Malvenzucker gezaubert und in Schraubgläser und Phiolen abgefüllt. Mit diesem Zucker lassen sich Nachspeisen wirkungsvoll dekorieren, z.B. Glasuren und Mehlspeisen, der Zucker kann aber auch als Süßungsmittel für Getränke verwendet werden.









Bunte Kompositionen zum Versüßen...


Blütenzucker

Im Garten blüht es gerade ganz bunt. Von den meisten Kräutern können nicht nur Blätter und Wurzeln verwendet werden, sondern auch die Blüte...
Spitzwegerich wirkt reizlindernd, beruhigend und entzündungshemmend. Wir haben ihn schon im Beitrag "Wiesenkräuter" erwähnt.
Der Sirup dieser weitverbreiteten Wildpflanze ist ein altbekanntes Heilmittel bei Bronchitis, Lungenleiden und Husten. Die im Spitzwegerich enthaltenen Schleimstoffe legen sich wie eine Schutzschicht auf die gereizten Schleimhäute. Die in den Blättern enthaltene Kieselsäure stärkt das angegriffene Gewebe.

Zur Herstellung dieses natürlichen Hustensirups benötigt man Spitzwegerichblätter, Rohrzucker und ein Glas mit Deckel.

Spitzwegerich möglichst sauber sammeln, gegebenenfalls waschen und mit einem sauberen Geschirrtuch trocken tupfen. Wir waschen ihn nicht, sondern sammeln saubere Blätter. Dann die Blätter mit dem Nudelholz rollen und die geschnittenen Blätter abwechselnd mit Rohrzucker in ein Glas geben. Dazwischen immer wieder festdrücken und zum Schluss mit Zucker bedecken. Anschließend das Glas verschließen und an einen dunklen, kühlen Ort mit konstanter Temperatur stellen (z.B. Keller).
Nach 2 Monaten hat sich der Zucker aufgelöst. Den gewonnen Saft abseihen und in Flaschen füllen. Diese kühl und dunkel lagern.

Ein hervorragender Hustensirup für Kinder und Erwachsene!


Spitzwegerich Hustensirup

Spitzwegerich wirkt reizlindernd, beruhigend und entzündungshemmend. Wir haben ihn schon im Beitrag " Wiesenkräuter "  erwähnt. ...
Frisch geerntet sind die meisten Kräuter qualitativ am hochwertigsten. Es gibt aber verschiedene Konservierungsmethoden um sich einen Vorrat für den Winter anzulegen. Eine davon ist das Trocknen. Allerdings sind nicht alle Kräuter zum Trocknen geeignet - einige verlieren dadurch komplett ihr Aroma, andere gewinnen jedoch sogar an Aroma dazu (z.B. Oregano). Geeignet sind unter anderem Arnika, Beifuß, Bohnenkraut, Estragon, Frauenmantel, Kamille, Königskerze, Lavendel, Majoran, Malve, Minze, Oregano, Ringelblume, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Schlüsselblume, Thymian, Ysop, Zitronenmelisse und Zitronenverbene.


Der richtige Erntezeitpunkt spielt eine Rolle, um aromatische und inhaltlich besonders wertvolle Kräuter zu erhalten. Idealerweise erntet man ...
·         an einem sonnigen, trockenen Tag
·        nicht nach Regen oder starker Trockenheit
·   Pflanzen mit ätherischen Ölen bei Blühbeginn (z.B. Bohnenkraut, Lavendel, Minze, Salbei, Thymian und Zitronenmelisse) oder zur Vollblüte (z.B. Arnika, Frauenmantel, Kamille, Königskerze, Malve, Schlüsselblume) kurz vor der Mittagszeit, wenn die Pflanzen vollständig vom Morgentau getrocknet sind
·      Blüten mit einem hohen Gehalt an Flavonen (gelbe Pflanzenfarbstoffe) am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr (z.B. Ringelblume)
Man kann aber nichts falsch machen, wenn man die Kräuter zu einem anderen Zeitpunkt erntet. Die Inhaltsstoffe sind nachweislich immer vorhanden, nur vielleicht in geringerer Menge.
Wir ernten einen Teil der Kräuter zum Trocknen erstmals im Juni. Zu diesem Zeitpunkt sind sie in der Regel schon ordentlich angewachsen, haben einen hohen Gehalt an ihren wertvollen Inhaltsstoffen und wachsen schnell wieder nach.

Die geernteten Kräuter sollte man nur waschen, falls unbedingt notwendig und in diesem Fall mit Küchenrolle trocken tupfen. Durch das Waschen verlieren sie nämlich an Qualität und neigen leichter zum Schimmeln. Stattdessen sollte man sie nur leicht abklopfen bzw. abschütteln. Bei Bedarf kann man den jeweiligen Kräuterstrauch kurz vor der Ernte auch leicht mit Wasser abbrausen, trocknen lassen und dann ernten.

Nun zum Trocknen:
Je schneller der Trocknungsvorgang verläuft, desto mehr Inhaltsstoffe können die Kräuter speichern. Idealerweise dauert er nicht länger als 3-4 Tage. Die Kräuter sollten so wenig wie möglich zerkleinert werden, weil das die Zellstruktur verletzt, wodurch wiederum ätherische Öle und andere Inhaltsstoffe austreten können.
Am besten geeignet ist ein warmer (aber nicht > 30°C), schattiger, luftiger und windgeschützter Ort. Nicht in der direkten Sonne! Hier gehen die Inhaltsstoffe verloren. Bei uns funktioniert das Trocknen am schattigen Balkon am besten.
Überall ist zu lesen, dass man die Kräuter zum Trocknen zu kleinen Sträußen zusammenbinden und kopfüber aufhängen soll. Grundsätzlich kann man es so machen, man sollte sich jedoch überlegen welchen Teil des Krauts man in weiterer Folge aufbewahren will. Die Wirkstoffe strömen während des Trocknungsvorgangs nämlich zum Stängel zurück. Aus diesem Grund zupfen wir Blätter oder Blüten ab, wenn wir nicht das gesamte Kraut benötigen, und breiten diese nicht zu dicht nebeneinander in Weidenkörben und Kartonschachteln mit Durchzugslöchern aus. Kartonschachteln bekommt man gratis in jedem Supermarkt und man kann sie ganz einfach übereinander stapeln, was Platz spart. Wer will, kann sich auch seinen eigenen Kräutertrockner bauen: Holzrahmen bauen und Fliegengitter anbringen. Werden mehrere Rahmen übereinander gelagert, sollte jeweils ca. 10-15 cm Raum zwischen den einzelnen Ebenen sein, damit die Luft zirkulieren kann.
Die Kräuter sind fertig getrocknet, wenn sie rascheln und sich leicht zerbröseln lassen.

Schonend Trocknen

Frisch geerntet sind die meisten Kräuter qualitativ am hochwertigsten. Es gibt aber verschiedene Konservierungsmethoden um sich einen Vorra...
Wächst das Basilikum bei euch im Garten auch so toll? Ich liebe den Duft, der beim Zerreiben der Blätter in der Luft verströmt. Das erinnert mich an Sommer, Urlaub, Italien, gutes Essen, …
Je mehr ich davon ernte, desto mehr und buschiger wächst es nach. Regelmäßiges Schneiden / Ernten und konstante Feuchtigkeit sind die einzigen notwendigen Pflegemaßnahmen, die dieses Kraut benötigt. Einmal monatlich verabreiche ich außerdem etwas Flüssigdünger. Bei mir wächst es im Topf auf einer Fensterbank in der prallen Sonne und fühlt sich sichtlich wohl.
Nachdem ich also Basilikum im Überfluss zur Verfügung habe, stellt sich die Frage was man damit alles machen kann. Anbei ein paar Verwendungstipps:

Salat Caprese:
Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden, Basilikumblätter darüberstreuen. Alles mit Olivenöl, Balsamico und Salz abschmecken. Wer mag, kann auch noch etwas getrockneten Oregano hinzufügen. Fertig ist der schnelle, leckere Salat!

Basilikumöl:
Basilikumblätter in ein Schraubglas geben. Mit Olivenöl auffüllen, so dass die Blätter vollständig bedeckt sind, Deckel drauf und an einem dunklen Ort ca. 2-3 Wochen ziehen lassen. Das Öl passt hervorragend zu mediterranen Gerichten mit Tomaten, z.B. auch zum Salat Caprese.

Basilikum-Kernöl-Pesto:
Wir Steirer lieben unser schwarzes Kürbiskernöl! Wir verwenden es nicht nur im Salat, sondern auch in anderen Gerichten wie eben in Pesto. Dafür benötigt man:
1 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
30 g Kürbiskerne (alternativ kann man auch Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne verwenden)
30 g Parmesan
Einen Schuss Balsamico
3-5 Esslöffel Öl
Alle Zutaten miteinander in einem Mörser fein reiben und in einem Einweckglas abfüllen. Soviel Öl beigeben, dass das Pesto schön damit bedeckt ist. Dieses Pesto sollte man am besten kalt verwenden und nicht erhitzen.
Wer kein Kürbiskernöl mag, kann das Pesto natürlich auch auf die klassische Art mit Olivenöl zubereiten. Dazu passen Pinienkerne oder Cashewnüsse am besten.

Basilikum-Ricotta-Gnocchi mit Kirschtomaten:

Für 2 Portionen benötigt man:
250 g Ricotta
30 g geriebenen Parmesan
1 Ei
80 g Mehl
30 g Butter
Eine Handvoll Basilikum
300 g Kirschtomaten
6 Knoblauchzehen
30 ml Olivenöl
30 ml Balsamico oder Rotweinessig
Oregano
Eine Handvoll Rucola

Als erstes das Backrohr auf 200°C vorheizen.
Die Tomaten halbieren und mit den grob gehackten Knoblauchzehen, Olivenöl, Balsamico/Essig, Oregano, Salz und Pfeffer in eine Auflaufform geben. 15 Minuten im Backrohr schmoren, bis die Tomaten und der Knoblauch weich und goldbraun sind.
In der Zwischenzeit für die Gnocchi Ricotta, Parmesan, Ei, Mehl und Basilikum zu einem glatten Teig verrühren und salzen. Mit leicht bemehlten Händen zu Klöschen formen und auf einer bemehlten Arbeitsplatte etwas flach drücken. Portionsweise in Salzwasser einige Minuten leicht kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Herausheben und Abtropfen lassen.
Die Gnocchi in der Butter ca. 3-5 Minuten goldbraun braten.
Zusammen mit den Schmorparadeisern und Rucola servieren.

Basilikum ist nicht nur eine ausgezeichnete Gewürzpflanze, sondern enthält auch wertvolle Inhaltsstoffe die vor allem gegen Blähungen und Magenverstimmungen helfen. Mehr dazu findet ihr unter der Detailbeschreibung im Pflanzen-/Kräutermenü.


Basilikum Basilikum Basilikum

Wächst das Basilikum bei euch im Garten auch so toll? Ich liebe den Duft, der beim Zerreiben der Blätter in der Luft verströmt. Das erinner...